Am kürzeren Ende der Sonnenallee

von Thomas Brussig 
3,4 Sterne bei289 Bewertungen
Am kürzeren Ende der Sonnenallee
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (133):
ilovemalecs avatar

Tolle Schullektüre!

Kritisch (47):
rabbitbookss avatar

Hat mir leider weder vom Schreibstil noch vom Inhalt gefallen

Alle 289 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783126757195
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:108 Seiten
Verlag:Klett
Erscheinungsdatum:01.02.2014
Das aktuelle Hörbuch ist bei steinbach sprechende bücher erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne49
  • 4 Sterne84
  • 3 Sterne109
  • 2 Sterne39
  • 1 Stern8
  • Sortieren:
    Linatosts avatar
    Linatostvor einem Monat
    Nicht so Lustig wie der Film

    Ich bin über das Buch gestolpert, weil ich den Film geliebt habe. Ich habe ihn bestimmt schon 10x gesehen. Vor Jahren hab ich das Buch schon gelesen und nun auch das Hörbuch.


    Leider konnte mich das Buch nicht annähernd so fesseln wie der Film. Der Witz ging mir hier eindeutig verloren. Das Buch hat einen sehr viel ernsteren Ton. Vielleicht kommt mir das auch nur so vor, weil ich mittlerweile als Erwachsener noch mal differenzierter auf die Zeit blicken kann. Da auch ich noch in der ehemaligen DDR geboren wurde und die Wende nur verschwommen als Kind mit bekam, hab ich noch ein anderes Interesse an der damaligen Zeit. So hab ich das Buch auch unter dem Blickpunkt gehört, wie haben meine Eltern damals so gelebt und empfunden. Denn das Buch spielt in genau der Zeit. Leider will mir „Das Leben der Anderen“ nicht aus dem Kopf. Und so kann ich an manch lustiger Stelle nicht lachen weil ich den ernst dahinter noch erkenne.


    Trotz allem ist es doch ein recht kurzweiliges Buch mit einem netten Ausflug in vergangene Zeiten.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Pandaqeues avatar
    Pandaqeuevor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr schönes Buch über Geschichte.
    Kleine Schullektüre

    In der Lektüre "Am kürzeren Ende der Sonnenallee" von Thomas Brussig geht es um Michael, der in die beliebte Miriam verliebt ist und wegen ihr extra einen Tanzkurs besucht. 

    Ganz nebenbei verlieben sich auch seine besten Freunde.
    Mario verliebt sich in Elisabeth (auch genannt "Existentialistin") und Wuschel in eine Schallplatte von den Rollin' Stones.

    Die Lektüre habe ich innerhalb eines Wochenendes durchgelesen, da diese in der nächsten Klausur durchgenommen wurde (die ich übrigens mit der Note 2 geschafft habe).

    Ansicht finde ich das Buch ganz unterhaltsam und stellenweise sehr lustig, bis auf das Ende, was dann komplett vom Thema abschweift - finde ich. Brussig ging zuerst ganz detailliert auf den Liebesbrief ein, den Michael bekommen hat und ihn dann verlor.. und zum Schluss wurde halt ganz genau beschrieben wie Mario und Elisabeth kurz vor ihrer Geburt flüchteten, bis dann ein "Retter in der Not" kam, das Kind auf die Welt brachte und dann plötzlich wieder verschwand...

    Als Fazit würde ich das Buch dennoch weiterempfehlen.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    cityofbookss avatar
    cityofbooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Oberflächliche Handlung & Charaktere denen ich leider nichts abgewinnen konnte!
    Schullektüre eben...

    Miriam, Micha und seine Freunde lieben und lachen, tricksen und träumen. Sie hören Jimi Hendrix, angeln Liebesbriefe aus dem Todesstreifen und erschaffen sich erfindungsreich ihre eigene Welt. Und erst später wird ihnen klar, dass sie unheimlich komisch waren...

    Wir mussten das Buch von der Schule aus lesen. Selbst hätte ich dazu ehrlich gesagt nicht gegriffen, aber da ich den Klappentext gar nicht mal so schlecht fand habe ich mich trotzdem auf das Buch gefreut. Letztendlich hat es mir jedoch nicht wirklich gefallen...

    Der Schreibstil des Autors war flüssig und humorvoll und eigentlich sehr gut lesbar, jedoch hat Thomas Brussig meinen Humor nur selten getroffen. Erzählt wird die ganze Zeit über aus der Sicht eines Erzählers, so dass man einen guten gesamt Eindruck gewinnt.

    Micha war ein doch sehr jungen- und kindhafter Charakter, was mich teilweise echt gestört hat. Alle anderen Charaktere hatten natürlich ihre Macken und Kanten, aber auch mit ihnen bin ich nicht wirklich zurecht gekommen und konnte keine "Beziehung" zu einem von ihnen aufbauen. Es kamen mir auch eigentlich alle Charaktere ziemlich einseitig und aufgesetzt vor.

    Mir war auch die gesamte Handlung viel zu oberflächlich. Vieles wurde für mich zu übertrieben und lächerlich dargestellt wie beispielsweise die Bewunderung für Miriam, weshalb ich letztendlich das ganze Buch nicht mehr ernstnehmen konnte. Ich habe mich auch an einigen Stellen gefragt, wo der Sinn und der Zusammenhang zu der Geschichte gesteckt hat.

    Insgesamt war das Buch nichts für mich! Die Handlung war zu oberflächlich und langweilig und auch den Charakteren konnte ich leider nichts abgewinnen.

    Kommentare: 2
    58
    Teilen
    ilovemalecs avatar
    ilovemalecvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolle Schullektüre!
    Einfach nur toll!


    Als ich erfahren habe, dass wir dieses Jahr "Am kürzeren Ende der Sonnenallee" als Schullektüre lesen war ich zunächst alles andere als begeistert. Nach der Lektüre weniger Seiten änderte sich meine Meinung jedoch komplett.
    Die Geschichte handelt von Micha, der in der DDR lebt und von seiner ehrgeizigen Mutter auf die beste Schule des Landes gebracht werden will. Nun wird seine Geschichte zwischen Leistungsdruck und den Einschränkungen des Regimes erzählt. Besonderer Fokus liegt hierbei auf der Tatsache, dass sein erster Liebesbrief in den Todesstreifen geflogen ist-eine erschreckende und doch unglaublich wahre Metapher für das Leid, das die Mauer in das Leben der Menschen bringt.

    Das Buch hat mich vollkommen überzeugt, die Handlung ist spannend und erzählenswert und das Lesen macht Spaß.

    Die Geschichte ist aus der Sicht von Micha erzählt, Perspektivwechsel kommen nicht vor. Dafür reihen sich aber zahlreiche lustige Momente aneinander, sodass man zwischendurch vor Lachen gar nicht mehr weiterlesen kann.

    Man erfährt viel über das Leben der Jugendlichen in der DDR, so zum Beispiel die ständigen Verdächtigungen, wer denn nun bei der Stasi sein könnte oder die Bemühungen als parteifreundlich zu gelten, weshalb z.B. Micha von seiner Mutter Mischa genannt wird.

    Alles in allem ein spannendes, lesenswertes Buch, das einfach eine perfekte Schullektüre ist!

    PS: Für meine Deutschlehrerin, die das hoffentlich liest: Sorry, ich hör mich an wie ein Streber, aber das Buch hat mir wirklich gefallen...

    Kommentieren0
    8
    Teilen
    PoetrySlam15s avatar
    PoetrySlam15vor einem Jahr
    Kurzmeinung: 4,5 Sterne
    Ick gloob ick spinn ...


    --Info--
    "Am kürzeren Ende der Sonnenallee" wurde dieses Jahr unsere Schullektüre. Doch meistens waren es die letzten Jahre eher Bücher die langweilig waren, bzw. mich nicht angesprochen haben. Dieses Jahr war es jedoch anders. Es hat mich völlig überrascht.


    --Inhalt--
    Am kürzeren Ende der Sonnenallee, gleich neben der Berliner Mauer, wohnt Micha Kuppisch. Wenn er aus der Haustür tritt, hört er die Rufe westlicher Schulklassen vom Aussichtspodest: "Guck mal, 'n echter Zoni!" Micha aber hat eine andere Sorge: Miriam. Sie ist das schönste Mädchen weit und breit, doch leider schon vergeben.


    --Cover--
    Mir gefällt das Cover sehr gut. Es gibt einem das Gefühl von Lockerheit. Ich finde dass es sehr gut zu dem Inhalt von dem Buch passt.


    --Mein Fazit--
    Mir gefällt das Buch sehr gut. Es ist lustig, wie alles in der Lektüre beschreiben wird. Wiedererwartens hat mir das Buch sehr gefallen. Man hat auf amüsanter weise erfahren, wie manche Jugendliche in der damaligen DDR gelebt hatten und so einen Einblick bekommen.
    Doch leider hat mir noch das gewisse etwas gefehlt, damit es alle 5 Sterne bekommen hätte. Deshalb nur 4,5 Sterne.  

    Kommentieren0
    19
    Teilen
    musiclovers avatar
    musiclovervor einem Jahr
    Erstes "Zwangsbuch" was ich toll fand.

    Wir mussten dieses Buch im Rahmen des Deutsch Unterrichtes lesen. Am Anfang dachte ich mir noch: "Ach nicht schon wieder so ein langweiliges Schukbuch" aber dann fand ich es toll. Durch dieses Buch habe ich mich noch intensiver für die deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts interesiert. Besonders was die damalige DDR betrifft. Das Buch hat mich miterleben lassen wie das Leben im damaligen Ostblock war und hat mich bis zum Ende hin fasziniert. Und irgendwie erschienen mir meine Probleme durch dieses Buch ganz klein. Das Buch hat mich in seiner Art und Weise gefesselt, wie die Jugendlichen den DDR Alltag meistern und mit welchen Problemen sie sich damals herumärgern mussten. Der Autor schafft es jedem der Charaktere eine eigene Stimme zu verleihen und beschreibt (laut meiner Oma) realistisch das Leben. Absolut empfehlenswert!

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    TanjaSpencers avatar
    TanjaSpencervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ich fand es absolut grausam
    Rezension : Am kürzeren Ende der Sonnenallee


    Rezension : Am kürzeren Ende der Sonnenallee

    Am kürzeren Ende der Sonnenallee wurde von dem deutschen Schriftsteller Thomas Brussig verfasst und erschien im Fischerverlage. Es umfasst um die 157 Seiten. 

    Handlung : 

    Im Buch geht es um eine Clique Jugendliche der DDR. Die Hauptperson in der Handlung ist Michael Kuppisch, der mit seiner Familie in einer kleinen Wohnung nah an der Grenze zu Westberlin lebt. dessen Jugend und besonders die Liebe zu dem hübschen Mädchen Miriam, welche sich durch den gesamten Roman ziehen. 

    Die Handlung ansich ist nicht schlecht, da man einen guten Einblick zur Zeiten der DDR bekommt. Hauptsächlich geht um Michael, kurz Micha, welcher immer wieder versucht an das unantasbare Mädchen Miriam ran zukommen, jedoch ist dies nicht alles doch das müsst ihr selber lesen da ich sonst zu viel spoilere. Leider konnte mich diese Geschichte nicht überzeugen, da es sich in die Lännge zieht. 


    Charaktere: 

    Die Hauptcharaktere der Geschichte sind Micha, Miriam und Mario. Also von den Charakteren konnte mich keiner so ganz überzeugen, da es mir so rüber kam als wären sie Hüllen ihrer selbst. Mir ging auch Miriam immer auf die Nerven, da sie immer etwas zu meckern und zu zicken hatte. 

    Schreibstil :

    Der Schreibstil ist ganz okay, der einzige Mängel den ich bei dem Schreibstil hatte war, dass alles noch in alter Schreibweise geschrieben wurde, jedoch war das jetzt nicht dramatisch.

    Fazit:

    Ich fand das Buch einfach nur langweilig, da ich das Gefühl hatte, das nichts passiert und alles so monoton war. Mich konnte weder die Geschichte noch die Charaktere überzeugen, deshalb gehört das Buch zu meinen grössten Flops. Empfehlen würde ich es nur an diejenigen, welche sich stark für die Zeit der DDR interessieren.

    LG Tanja 

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    mistellors avatar
    mistellorvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Hat mich nicht begeistert
    Hat mich nicht begeistert

    Der Autor beschreibt das Leben von Jugendlichen und ihren Eltern in der ehemaligen DDR.
    Das Buch endet mit dem Fall der DDR.
    Herausragend ist die Liebesgeschichte von Michi und Miriam, die später sogar heiraten und ein Kind bekommen.
    Interessant ist der Vergleich zwischen dem Empfinden der Eltern und dem Empfinden der Jugendlichen. Während sich die Eltern versuchen sich dem Gesellschaftssystem der DDR anzupassen, oder versuchen wenigstens nicht anzuecken, probieren die Jugendlichen sich den Regeln zu entziehen. Allerdings kann man das noch nicht als Rebellion bezeichnen.
    Mich hat das Buch nicht begeistert. Wenn man eine solche Problematik anspricht, kann man meiner Meinung diese nicht so oberflächlich behandeln. Das ist dem Thema einfach nicht gerecht.

    Auch bei der Darstellung der Protagonisten vermisse ich die Tiefe.

    Mir ist  nicht verständlich, dass dieses Buch in vielen Schulen zur Pflichtlektüre gehört.

    Von mir bekommt das Buch 3 Sterne.

    Kommentare: 2
    49
    Teilen
    Phinas avatar
    Phinavor 2 Jahren
    Zeitreise

    Am kürzeren Ende der Sonnenallee war vor dem Mauerfall der Ostteil. Und somit spielt die Geschichte in der früheren DDR und zeigt, wie es dort früher war. Leicht zu lesen, ein bisschen amüsant und doch ganz schön ernst. Sicher besonders interessant für die, die zu der Zeit noch gar nicht gelebt haben.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Phinas avatar
    Phinavor 2 Jahren
    Zeitreise

    Am kürzeren Ende der Sonnenallee war vor dem Mauerfall der Ostteil. Und somit spielt die Geschichte in der früheren DDR und zeigt, wie es dort früher war. Leicht zu lesen, ein bisschen amüsant und doch ganz schön ernst. Sicher besonders interessant für die, die zu der Zeit noch gar nicht gelebt haben.

    Kommentieren0
    1
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks