Thomas Brussig Berliner Orgie

(12)

Lovelybooks Bewertung

  • 16 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(0)
(1)
(7)
(3)
(1)

Inhaltsangabe zu „Berliner Orgie“ von Thomas Brussig

Liebe gegen Geld? Kommt für mich nicht in Frage! Oder doch? Der Schriftsteller Thomas Brussig ist das Wagnis eingegangen und hat die Berliner Orte der Lust besucht. In dieser fremden Welt der Begierde hat er Tristesse, Poesie, Geschäftssinn und Erotik erlebt. Und was als literarische Reportage begann, entwickelte sich überraschend zum Selbstversuch.

Stöbern in Romane

Underground Railroad

Dieser Roman ist ein Mahnmal gegen das Vergessen, das Porträt einer ungewissen Reise und ein nachhaltiges Lesevergnügen.

jenvo82

Und es schmilzt

Grausam, hart und dann noch zäh. Für mich war es gar nichts.

Gwenliest

Der Junge auf dem Berg

Ein Buch aus dem man lernen kann und zwar sowohl Jugendliche als auch Erwachsene

signorinasvenja

Dann schlaf auch du

Eine düstere, sehr realistische Geschichte, die mich komplett in ihren Bann gezogen hat.

Marion2505

Außer sich

Innovativ, nichtsdestotrotz anstrengend mit ganz viel sozialistischem Russland.

wandablue

Vintage

Faszinierende, mitreißende und intensive Reise durch die Musik der 1960er Jahre! Irre gut!!!

Naibenak

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Berliner Orgie" von Thomas Brussig

    Berliner Orgie
    Duffy

    Duffy

    14. November 2010 um 07:38

    Vorab: Nach der Hälfte des Buches war bei mir Schluss. Brussig wollte wohl für eine Boulevardzeitung über Prostitution in Berlin schreiben. Soweit, so gut. Geschrieben hat er allerdings ein Buch. Da steht jede Menge dummes Zeug drin. Das fängt damit an, wie man denn Prostituierte am besten nennt: Nutte, Hure oder etwa Bordsteinschwalben oder gar Bordsteinpapageien(!)? Dann erzählt er von der Oranienburger, vom Stutti, wann ihm angeregt um die Lenden wird, erläutert die Tarifgestaltung der käuflichen Damen, wie gut oder schlecht die Puffs ausgestattet sind und frequentiert werden. Wir erfahren, dass Handmassage "Wichsen" ist. Über mehrere Seiten lässt er sich werbezettelmäßig über das "Artemis" aus (Wieviel Provision es wohl dafür gab?). Brussig schreibt also für ein Revolverblatt, aber selbst da müsste man ab und zu auch mal seriöse Recherche betreiben. Es gibt keine Informationen über Strukturen, von der Situation der Frauen (Menschenhandel?) wird nichts berichtet, feht nur noch der Satz, dass es denen wahrscheinlich Spaß macht. Brussig führte "Gespräche" mit A und B-Frauen (das sind die, die so hässlich sind, dass sie nicht in der Bar arbeiten dürfen). Bis Seite 100 war inhaltlich nichts zu lesen, was dem Thema auch nur annähernd gerecht werden kann. Wie der rennomierte Piper Verlag so ein Elaborat verlegen konnte, bleibt wohl ein Geheimnis. Überflüssig und höchst ärgerlich!

    Mehr