Thomas Brussig Beste Absichten

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Inhaltsangabe zu „Beste Absichten“ von Thomas Brussig

Kein Sex, keine Drugs, aber jede Menge Rock’n’Roll – Der neue Roman von Thomas Brussig Ostberlin 1989. In einem Keller probt Die Seuche, eine Band, die Großes vorhat. Ihr einziger Fan ist zugleich ihr Manager. Äppstiehn tut, was er kann – und das ist nicht viel. Die Seuche spielt bei Familienfesten und Geburtstagsfeiern und lässt sich in Autoschiebereien am Rande der Prager Botschaft verwickeln. Doch gegen die Wende ist sogar Äppstiehn machtlos. Plötzlich spielt Musik keine Rolle mehr. Aber geht das überhaupt? Thomas Brussigs warmherzige Hommage an die Musik einer Zeit erzählt mit Witz und Leichtigkeit davon, wie es ist, wenn etwas zu Ende geht und gleichzeitig etwas beginnt.

Rock am Vorabend des Mauerfalls - das chaotische Leben der DDR-Jugend. Erinnert an "Sonnenallee", auch wenn es nicht daran herankommt!

— TochterAlice
TochterAlice

Endlich wieder ein Buch von Thomas Brussig und es enttäuscht nicht. Eine Sukzession von Übertreibungen - wie man es von Brussig liebt.

— tifrank
tifrank

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  • LovelyBooks Romane-Challenge 2017: Die Challenge mit Niveau

    aba

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    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2017 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2017 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nimmst du die Herausforderung an? Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2017 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema. Ich freue mich auf viele Anmeldungen! Teilnehmer: AgnesM aljufa Ancareen anushka Arietta ArizonaAspasia ban-aislingeachbanditsandra Barbara62 blaues-herzblatt BookfantasyXY bookgirl Buchina Buchraettinc_awards_ya_sin CaroasCaro_LesemausCornelia_Ruoff Corsicana Curin cyrana czytelniczka73 dia78 DieBerta Dionemma_vandertheque erinrosewell Federfee Flocke86 Fornika Gela_HK Ginevra Gruenentegst Gwendolina hannelore259 imitas Insider2199 Isaopera jenvo82 JoBerlin kalestraKatharina99 katrin297Katze21 krimielse lesebiene27 leselea LibriHolly maria1 Maritzel marpije Mercado Miamou Mira20 miro76  miss_mesmerized moni_lovesmuqqel Nane_M naninka Nilonce-upon-a-time parden Petris Pocci Sandra_Halbesar89 schokoloko29 serendipity3012 SikalSimi159 sofie solveig SorR StefanieFreigericht Sumsi1990 suppenfee Susibelle TanyBee Tinchen07 TochterAliceulrikerabe vielleser18 Weltensucher Xirxe xlxn Yolande

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  • Es ist eine Geschichte mit einer ganz eigenen Musik in der Erzählung.

    Beste Absichten
    Buchraettin

    Buchraettin

    13. August 2017 um 14:44

    Es ist das erste Buch des Autors für mich, aber der Stil des Buches hat mich begeistert. Es ist eine Art Zeitreise in die 80 er Jahre des letzten Jahrhunderts in die ehemalige DDR. Schuhe, die Mokassins ähneln, Jeans, die an Karotten erinnern, die Dauerwelle war eine beliebte Frisur. Es gelingt dem Autor mir diese Welt bildlich darzustellen. Als Leser begleitet man den Ich- Erzähler in seinen Erinnerungen. Das Kennenlernen der Band, mit dem Namen „ Die Seuche“, seine Tätigkeit als ihr Manager, die Aufritte bei Veranstaltungen, der Versuch auf der Erfolgsleiter nach oben zu klettern.Gut gefallen hat mir dieser ganz eigene Erzählstil. Es ist ein bildhafter Stil, der bei mir als Leser das Kopf Kino laufen ließ, der mich hautnah mit nahm mitten hinein in die Geschichte. Sehr gefallen hat mir auch der Beginn der Geschichte, in dem er auf diesen Kugelstoßer einging, dessen Erfolg nie anerkannt wurde und danach der Ausblick auf diese Band. Vor allem macht seine Aussage hier sehr neugierig auf die Geschichte der Band „ Die Seuche“. Mir hat das sehr gut gefallen, es klingt so real, ich habe mich gefragt, gab es den Kugelstoßer und seine Geschichte wirklich? Wenn eine Geschichte einen Leser neugierig zurücklässt, mit dem Zweifel, könnte das auch wirklich passiert sein, soll ich vielleicht doch mal recherchieren, ob das nicht ein Funke Realität dabei war, das finde ich sehr gelungen. Ich mochte einige seiner Wortneuschöpfungen, die im Laufe der Geschichte auftauchen. Die Mitglieder der Band werden gut charakterisiert. Sie erlangen Tiefe in ihrer Figur, als der Erzähler auch ihre privaten Lebensbedingungen teilweise kennenlernt. Welche Schicksale stecken hinter den Musikern dieser Band- welche Bürden haben sie zu tragen in ihrem Leben, welche Träume auch zerplatze begleiten sie? Es ist eine Geschichte mit einer ganz eigenen Musik in der Erzählung. Ein schöner eigener Erzählstil, sehr gut zu lesen, die einen Leser eintauchen lässt in vergangene Zeiten der deutschen / deutschen Trennung. Das war auf jeden Fall für mich nicht das letzte Buch des Autors, es hat mich sehr gut unterhalten und der Stil der Erzählung mit dieser ganz eigenen Erzählstimme hat mir sehr gut gefallen.

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  • Damals als Musik noch das wichtigste war

    Beste Absichten
    Talathiel

    Talathiel

    10. August 2017 um 22:14

    Ostberlin 1989. In einem Keller probt Die Seuche, eine Band, die Großes vorhat. Ihr einziger Fan ist zugleich ihr Manager. Äppstiehn tut, was er kann – und das ist nicht viel. Die Seuche spielt bei Familienfesten und Geburtstagsfeiern und lässt sich in Autoschiebereien am Rande der Prager Botschaft verwickeln. Doch gegen die Wende ist sogar Äppstiehn machtlos. Plötzlich spielt Musik keine Rolle mehr. Aber geht das überhaupt? (Klappentext)Thomas Brussig hat es wieder getan, er schreibt über das Ende der DDR. Diesmal erleben wir mit den Protagonisten das Ende aus musikalischer Sicht gesehen. Es ist faszinierend, wie er zwar immer wieder über ein Thema schreibt, es aber doch immer wieder anders erzählt wird und somit bisher noch nicht langweilig wird. Brussigs Schreibstil ist zudem wieder angenehm zu lesen und sprachlich wieder top. Kenner der DDR (und deren Musikszene) kommen hier voll auf ihre Kosten, denn alles, was man so kennt, wird hier verarbeitet. Manchmal mutet es auch etwas skurril an, was der Autor hier zusammenschreibt, hat aber auch einen erklärenden Charakter, der unterhält. Aber die Erlebnisse sind nicht nur durch die Musik geprägt, auch durch die Wende. Die Charaktere zeichnen sich im Übrigen durch ihren Hang zur Musik aus, der Name der Band „Die Seuche“ ist schon gewöhnungsbedürftig. Die Geschichte ist zudem aus Ich-Perspektive geschrieben, dem Protagonisten, der auf den Namen „Äppstiehn“ getauft wird. Äppstiehn kann im Grunde nicht viel, er kann weder singen und noch ein Musikinstrument spielen und wird dennoch Manager einer Band.Ein kurzweiliger Roman für zwischendurch, der das Thema DDR / Ende der DDR in typischer Brussig-Manier aufgreift.

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  • Musik und Menschen in Zeiten des Wandel(n)s

    Beste Absichten
    aichlinn

    aichlinn

    01. May 2017 um 17:54

    "So wie ich hatte bald jeder, der die DDR erlebt hatte, seine eigene Theorie über das, was gewesen war und warum es hatte scheitern müssen, und bis heute interessiert mich jegliches Theoretisieren über die DDR. 'Unrechtsstaat','Sozialistische Ständegesellschaft', 'kommode Diktatur', 'Überwachungsstaat' [...] - all diese Thesen faszinieren mich, weil sie den kühnen und zugleich auch irgendwe schrägen Versuch darstellen, eine Welt, die so voller Alltagserfahrungen und mit so vielen Gefühlen verbunden war, mit einem einzigen Begriff einzufangen."Thomas Brussigs Roman über eine fiktive Band namens "Die Seuche", deren großer Durchbruch ausblieb, weil ein Regenguss die Beschriftung des Demo-Tapes verwischte und dann die "Wende" dazwischen kam. Ein Buch über Musik und Menschen in Zeiten des Wandel(n)s: "Früher war Musik das Wichtigste. Jetzt war es das Geld."Thomas Brussig schildert wieder einmal, ob gewollt oder nicht, große Wahrheit im kleinen Leben. Und weil man letzteres nicht zu ernst nehmen sollte, kommt der Humor auch nicht zu kurz. Ein Brussig eben.

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  • Eine Seuche der besonderen Art

    Beste Absichten
    TochterAlice

    TochterAlice

    01. May 2017 um 06:20

    Nämlich eine Rockband dieses Namens, die von Äppstiehn, einem eher unspektakulären Typen, der so genannt wird in Anlehnung an den großen Manager der Beatles, Brian Eppstein, gemanagt wird. Er, der eher durch Zufall an diesen "Job" gerät, ist der Protagonist, der Erzähler dieses Romans.Die DDR befindet sich in ihren letzten Zuckungen, auch wenn es noch nicht allen klar zu sein scheint und jeder will in den Westen. Jeder außer den Mitgliedern der "Seuche", die einfach nur Musik machen und einigermaßen nett leben wollen.Dazu ist aber einiges nötig und so nimmt uns Thomas Brussig mit zu so denkwürdigen Ereignissen wie dem Umtausch von Westgeld in große Scheine, dem Abkaufen der Trabis von Botschaftsflüchtlingen in Prag kurz vor Genschers Rede oder auch einfach nur in die Wohnung der dicksten, aber wirklich allerdicksten Frau der DDR, die schon lange nicht mehr draußen war - es geht einfach nicht mehr.Thomas Brussig ist dem geneigten Leser seit Jahren, was sage ich - seit Jahrzehnten bekannt als DDR-Chronist der besonders witzigen, dennoch anrührenden Art. Mein persönliches Highlight wird immer die "Sonnenallee" bleiben, daran kommt nichts anderes ran, nicht einmal "Helden wie wir", was mir auch sehr zugesagt hat. "Beste Absichten" geht in diese Richtung, auch wenn es leider stellenweise doch ein bisschen belanglos bleibt, was aber in der Absicht des Autors liegen kann - es schlittert einfach vorbei an den relevanten Punkten - genau wie es Äppstiehn und seine Kollegen in Wendezeiten tun - um dann ganz zufällig doch wieder auf den Zug aufzuspringen - quasi aus Versehen. Und man fragt sich immer wieder, welcher Zug eigentlich gemeint ist. Sind die Seuche-Typen eigentlich im richtigen Film? Ist es denn der Leser? Und vor allem: welcher Film ist das eigentlich, der wirklich richtige? Aber das sind eigentich Kernfragen, die allen Brussig-Büchern zugrunde liegen und gewissermaßen seinen Sinn des Lebens definieren - so jedenfalls die Botschaft, die bei mir ankommt.

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  • Neuer Brussig, den man lesen muss!!!

    Beste Absichten
    tifrank

    tifrank

    28. March 2017 um 20:53

    Endlich wieder ein Buch von Thomas Brussig und es enttäuscht nicht. Wie schon in seinen vergangen Werken ist es eine Geschichte von Übertreibungen aus Sicht eines Anithelden. Eine Geschichte die zerfällt wie die DDR und was bleibt ist eine komische Erinnerung. 
    Ich habe das Buch gekauft und ohne Pause durchgelesen. Ich war begeistert.