Thomas Brussig Wasserfarben

(22)

Lovelybooks Bewertung

  • 26 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(11)
(7)
(3)
(0)

Inhaltsangabe zu „Wasserfarben“ von Thomas Brussig

Bevor Thomas Brussig mit "Helden wie wir", dem Film "Sonnenallee" und der Romanfassung "Am kürzeren Ende der Sonnenallee" überwältigende Erfolge feierte, war unter dem Pseudonym Cordt Berneburger sein erster Roman, "Wasserfarben", erschienen:
Es ist die ein wenig trotzige, ein wenig traurige, ein wenig komische Geschichte eines Abiturienten, der nicht so recht weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll. Ein Buch über das Erwachsenwerden, in dem der Held wie schon Generationen vor ihm bei Salinger, Kerouac oder Plenzdorf lässig-ironisch die großen Sinnfragen stellt, aber mit seinen Problemen ziemlich allein dasteht.

Stöbern in Romane

Eine Geschichte der Wölfe

Die Figuren kamen mir einfach nicht nahe - und das trotz schöner Naturbeschreibungen und guter Ansätze

hundertwasser

Wie man die Zeit anhält

Klasse Buch. Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite.

verruecktnachbuechern

Töchter der Lüfte

Spannender und atmosphärisch dichter Lesestoff über die Zeiten des Krieges im Zirkusmilieu. Sehr empfehlenswert!

caruso

Die Herzen der Männer

Ein Einblick in die Vorstellungen und Werte amerikanischer Männer über 3 Generationen

Caro_Lesemaus

Unter der Haut

Meisterhaft! Fesselnd! Ein Roman, der unter die Haut geht.

SarahV

Die Ermordung des Commendatore Band 2

Hinkt dem ersten Band etwas hinterher, aber sehr faszinierend

leserattebremen

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Wasserfarben" von Thomas Brussig

    Wasserfarben

    theoneandonlyCT

    24. August 2009 um 21:26

    In „Wasserfarben“, dem ersten Roman von Thomas Brussig, damals noch unter einem Pseudonym veröffentlicht, geht es um den Abiturienten Anton Glienicke, der nach seiner Schullaufbahn in der Deutschen Demokratischen Republik vor der Frage steht, was er mit seiner Zukunft anfangen soll. Sein Traumberuf Journalist bleibt ihm dank Verwandtschaft im kapitalistischen Westen wohl verwehrt und so wird er sich nur nach einem durchschnittlichen Job umschauen können. Bei „Wasserfarben“ handelt es sich um einen sehr interessanten Roman. Mit der Geschichte um den Protagonisten Glienicke werden die Erfahrungen und Probleme an der Grenze vom Jugendlichen zum Erwachsenen sehr ansprechend thematisiert. Glienicke spricht von Verwirrungen und Problemen, die auch heute noch für viele Jugendliche interessant und aktuell sind. Und genau wie heute werden diese für ihn wirklich wichtigen Sinnfragen auf seiner Erweiterten Oberschule nicht beantwortet. Mit Glienicke selbst entwirft Brussig aber auch einen sehr interessanten Charakter, der vor allem durch die Fähigkeit glänzt, sämtliche Verbesserungsvorschläge für sein Handeln erst im Nachhinein zu erkennen. Sowohl die Thematik als auch die Handlung des Romans haben mir persönlich sehr gut gefallen. Brussig schafft es, einen über weite Strecken sehr authentischen Lebensbericht abzuliefern, ich konnte mich sehr gut mit der Hauptperson identifizieren. Nichtsdestotrotz wirkt Glienickes angebliche Jugendsprache an manchen Stellen einfach zu konstruiert, vielleicht bringt das aber auch die Zeit mit sich. Zudem sind gewisse Anlehnungen an J.D. Salingers „The Catcher in the Rye“ nicht zu übersehen. „Wasserfarben“ verdient trotzdem seine vier Sterne und wird von mir sicher noch mehr als einmal gelesen werden.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks