Thomas Brussig Wie es leuchtet

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Inhaltsangabe zu „Wie es leuchtet“ von Thomas Brussig

Sommer 1989 bis Sommer 1990 - als alle über Ungarn rübermachen, die Mauer fällt und Deutschland Weltmeister wird. Thomas Brussig erzählt von der rollschuhfahrenden Lena, die den Wendehit schreibt, von Lenas großem Bruder, dem einzigartigen Leica-Photographen, von Leo Lattke, dem Starreporter, der gerade jetzt in eine Schreibkrise kommt, erzählt von Alfred Bunzuweit, dem furzenden Direktor des Palasthotels, von Jürgen Warthe, dem Bürgerrechtler, von Gisela Blank, der begnadeten Rechtsanwältin, oder auch von dem 19-jährigen Albino, der für einen Weltkonzern die Volkswirtschaft sondiert.

Thomas Brussig schildert eine Zeit des Aufbruchs, der neu gewonnenen Freiheit, der Unsicherheit, eine Zeit, in der alles möglich war, nichts undenkbar und mehr passierte, als man es je zu träumen wagte. Niemand hat bislang das Lebensgefühl dieser Zeit so farbig und so genau in Bilder und Worte gefasst wie Thomas Brussig.

Die Heimat verlieren, die Kontrolle verlieren, das Leben verlieren – selten habe ich ein ausgelesenes Buch so ungern weggelegt.

— MaschenkaTobe

Das Lieblingsbuch meiner Mutter ... ich verstehe, warum.

— claudi_katzenaugen

Eines meiner Lieblingsbücher! Der Stil Brussigs in diesem Buch ist einzigartig. Die Charaktere sind sehr gelungen... Alles so glaubhaft :)

— Bibipiano

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  • Die Wendeu und Wiedervereinigung toll literarisch verarbeitet

    Wie es leuchtet

    Stephanus

    16. September 2017 um 12:50

    Kurz vor dem Mauerfall, als der Eiserne Vorhand, der Jahrzehnte Europa trennte, bereits über Ungarn löchrig wurde, werden die Geschichten einer Reihe von (fiktiven) DDR-Bürgern beschrieben und weiterverfolgt über den Fall der Mauer bis zu den ersten freien Wahlen in der DDR 1990. Die Geschichte von Lena und ihrem Bruder beginnt, als Lena, Anfang 20, die in Karl-Marx-Stadt als Physiotherapeutin arbeitet, sich nach Veränderung sehnt, da sie mit dem System der DDR nicht zu Recht kommt. Sie wird im Lauf der Zeit zur Freiheitsikone, Protestlerin und dann zu einer "Realistin", die die kommende Zeit genau voraussieht. Ihr Bruder hat als Photograph in der DDR zunächst keinen  Erfolg. Erst an der Seite des West-Journalisten Leo Lattke, macht er spektakuläre Bilder der Wendezeit. Lattke staunt und leider an einer Schreibkrise, bis er mit Lena zusammenkommt und dieser die Welt außerhalb der DDR öffnet. Schließlich ist auch nicht die Geschichte um Werner Schniedel, ein junger BRD-Bürger, der als Hochstapler reist und im besten Hotel in Ost-Berlin absteigt und sich als VW-Repräsentant ausgibt. Dort logiert er monatelang und wickelt den Direktor Bundzuweit um den Finger, der, wie man sich einen typischen DDR-Kader vorstellt, sich nur schwer mit den Veränderung abfinden kann, es versucht sich darauf einzulassen und an Werner grandios und naiv scheitet. Herfried Schreiter, Direktor der Wartburg-Fertigung, muss dagegen zunächst tatenlos ansehen, wie seine Tochter im Ungarn Urlaub in den Westen flüchtet und dann den Niedergang seines Werkes und die schweren Umwälzungen und Veränderungen deutlich voraussieht.   Brussig gelingt mit diesem Buch ein großer literarischer Wurf und einer der wichtigsten und besten Romane zur Wendezeit. Seine Figuren und deren verschiedene Geschichten sind aus allen Gesellschaftsbereich entnommen und spiegeln so die DDR und ihr Leben wieder. Sie sind sehr unterschiedlich und alle liebevoll, detailliert und facettenreich beschrieben und herausgearbeitet. Virtuos mischt der Autor die Handlungsstränge und verknüpft sie, so dass aus einer scheinbaren Aneinanderreihung von einzelnen Geschichten eine einheitliche Handlung wird, mithin das Leben in der DDR zur Wendezeit. Stil und Sprache sind schnörkellos und klar und tragen noch dazu bei, dass alle Figuren sehr lebendig wirken. An vielen Stellen merkt man deutlich die Liebe zum Detail und das Buch ist, bis auf die ein wenig schwächer werdenden letzten Kapitel, phantastisch und daher meine Empfehlung.

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  • Wir leuchteten also heller als New York

    Wie es leuchtet

    claudi_katzenaugen

    27. July 2015 um 19:08

    Das war es also, das Lieblingsbuch meiner Mutter. Sie sagt, es beschreibt so genau, was sie damals, 89/90, empfunden hatte, was allerorten zu spüren war. Dieses Leuchten. Heller als New York. Nun habe auch ich eine Idee davon.

  • Rezension zu "Wie es leuchtet" von Thomas Brussig

    Wie es leuchtet

    rallus

    27. January 2010 um 11:55

    Ein opulenter Roman über den Mauerfall und was alles in dieser Zeit möglich war. Ein Kaleidoskop von vielseitigen Menschen und Bauernfänger. Zeitgeschichte und tolle Unterhaltung, läßt sich sehr gut lesen und besticht durch sehr viel Details

  • Rezension zu "Wie es leuchtet" von Thomas Brussig

    Wie es leuchtet

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. February 2008 um 15:28

    Ein wunderbares Buch - die 600 Seiten sind im Nu gelesen!

  • Rezension zu "Wie es leuchtet" von Thomas Brussig

    Wie es leuchtet

    Gert

    19. May 2007 um 13:40

    Ein sehr gelungener Roman über die deutsche Wende. Beginnt mit dem September 1989 und endet ein Jahr später. Ein Kaleidsokop von Figuren, meistens skurril aber immer aus der Perspektive der DDR Bürger. Die Westbürger kommen nicht so gut weg. Es ist eine "Walpurgisnacht der Wende " (Klappentext) und sehr gut geschrieben. Viel Humor und Sarkasmus. Eine außerorderlich gute und detailierte Sprache. In der Mitte des Buches wird so ein wenig der Bogen verloren, der am Anfang und Ende dann großartig erzählerisch gespannt ist. Viele Hinweise auf die figuren der Wende. Man denkt natürlich an den Vergleich mit Günter Grass "Ein weites Feld", das aber meines Erachtens noch politisch sarkastischer war. Habe den Brussig sehr gerhn gelesen.

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  • Rezension zu "Wie es leuchtet" von Thomas Brussig

    Wie es leuchtet

    Dolittle

    04. January 2007 um 18:59

    Die Wende aus verschiedenen Perspektiven, viele verschiedene Menschentypen, die die Wende alle anders erleben, ein nicht nur unterhaltsames Buch, ein Buch , das witzig, realistisch, phantasievoll und nachdenklich ist.

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