Donaudämmerung

von Thomas Buchner 
4,6 Sterne bei16 Bewertungen
Donaudämmerung
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

yesterdays avatar

Wunderbar recherchierter historischer Krimi aus Österreich. Gefällt alt und jung, toll angepasste Sprache.

tinstamps avatar

Ein historischer Krimi mit klassischem Plot, der vorallem durch seine politische Atmosphäre glänzt und der hervorragend recherchiert wurde

Alle 16 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Donaudämmerung"

WER HAT GÖRINGS TANTE UMGEBRACHT?
Die Aufregung ist groß, als HERMANN GÖRING zur Einweihung der "Reichswerke Hermann Göring" persönlich in Linz erscheint. Kurz darauf wird eine Frau erstochen in ihrer Wohnung aufgefunden. GERÜCHTE BESAGEN, SIE SEI EINE TANTE VON GÖRING GEWESEN. Noch dazu soll die Ermordete eine größere GELDMENGE in ihrer Wohnung gebunkert und ihre Nachbarn mittels DENUNZIATIONSBRIEFEN erpresst haben. Sofort wird der Mordfall zum KRIMINALISTISCHEN SKANDAL, der den eigentlich recht behäbigen Kommissar Josef Steininger ganz schön auf Trab bringt: Mit HÖCHSTER DRINGLICHKEIT und der GESTAPO im Nacken muss Steininger schleunigst den Mörder finden - und wird MIT ZAHLREICHEN VERDÄCHTIGEN UND MENSCHLICHEN ABGRÜNDEN konfrontiert.

SCHAUPLATZ LINZ IM AUGUST 1939: ÖSTERREICH AM VORABEND DES ZWEITEN WELTKRIEGS
Seit eineinhalb Jahren ist die "OSTMARK" Teil des nationalsozialistischen Deutschen Reichs. Mittendrin die STAHLSTADT, eine jener fünf "Führerstädte", die Adolf Hitler mit seinem "Sonderauftrag Linz" von Albert Speer zur mustergültigen Nazi-Stadt ausbauen lassen wollte. Nun zeigt sich, wer sich mit den NEUEN MACHTHABERN arrangiert, von ihnen profitiert oder gar schon lange vor dem "ANSCHLUSS" ÖSTERREICHS 1938 mit ihnen sympathisiert hat. Klar wird auch, wer nicht in den nationalsozialistischen "Volkskörper" passt und um sein Leben fürchten muss. Ehemalige Arbeitskollegen zeigen ihr wahres Gesicht, aus Nachbarn und Freunden werden Feinde - und gar Mörder?

FESSELNDE KRIMIHANDLUNG TRIFFT EINDRUCKSVOLLES ZEITKOLORIT
Vor dem Hintergrund der Diktatur ermittelt Bezirksinspektor Steininger in einem politisch höchst brisanten Fall. Historiker Thomas Buchner zeichnet anschaulich und mit viel Gespür für die Zeit EIN LEBENDIGES BILD ÖSTERREICHS KURZ VOR BEGINN DES ZWEITEN WELTKRIEGS.

*****************************************************
LESERSTIMMEN:
"Man merkt, dass der Autor Ahnung von seinem Fach hat. Er schildert die damaligen Verhältnisse mit viel Fingerspitzengefühl und zeigt die vielen Grauzonen der damaligen Gesellschaft auf, z. B. wenn die anfänglichen Profiteure und Täter selbst von den Entwicklungen überrollt werden und sich plötzlich auf der andern Seite wiederfinden. Oder auch das Denunzieren, das damals schon fast ein Hobby gewesen zu sein scheint ... Eine Zeit ohne Gnade, die Thomas Buchner eindrücklich schildert."

"Der Kriminalfall, den Bezirksinspektor Steininger lösen muss, ist sehr knifflig, nicht nur wegen der politischen Umstände. Ein ganzes Wohnhaus steht unter Verdacht, hinter jeder Tür lauert der potentielle Mörder. Man weiß nie, was als nächstes passiert. Die Figuren sind überzeugend gezeichnet und man fiebert bis zum Schluss mit. Ein sehr spannender historischer Kriminalroman!"

"Als Linzer kennt man natürlich die Bilder aus der Zeit, die Gebäude, die damals gebaut wurden. Aber Thomas Buchner schafft es, das, was man sonst nur aus Sachbüchern kennt, in einen spannenden Kriminalroman zu verpacken und die menschlichen Tragödien und Abgründe vor Augen zu führen. Erschreckend, wie es hier vor 80 Jahren zugegangen ist. Als Bewohner von Linz fast schon eine Pflichtlektüre, finde ich."

"Ich habe schon Thomas Buchners 'Der Fall Schinagl' gelesen, das ein paar Jahre früher spielt, und war deshalb gespannt, wie es wohl weitergehen wird. Bezirksinspektor Steininger findet sich 1939 in einer völlig umgekrempelten Welt wieder: Musste er 1935 noch zwischen Schutzbündlern und Heimwehrlern ermitteln, rückt ihm nun die Gestapo auf die Pelle. Und selber weiß er ja auch nicht so genau, wo er eigentlich hingehört. Auch dieser Aspekt macht den Krimi so spannend!"
*****************************************************

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783709978849
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Haymon Verlag
Erscheinungsdatum:01.10.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,6 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne11
  • 4 Sterne4
  • 3 Sterne1
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    waldfee1959s avatar
    waldfee1959vor 2 Monaten
    Zeitgeschichtlich hervorragend!

    Im August 1939 wird in einem Mehrfamilienhaus in Linz an der Donau die Witwe Bremstaller von ihrem ehemaligen Untermieter erstochen aufgefunden. Dieser Fall ist für die Kriminalpolizei etwas Besonderes, weil die Frau gerüchteweise für die Tante Hermann Görings gehalten wird, Denunziationsbriefe geschrieben hat und außerdem ein größeres Vermögen geerbt haben soll. So verlaufen die Ermittlungen für Kommissar Steininger und seine Kollegen alles andere als einfach. Erschwerend mischt auch noch die Gestapo dabei mit.

    Thomas Buchner hat die Personen des Kriminalromans hervorragend beschrieben. Unsympathisch, brutal, anbiedernd an das Regime, ängstlich, dem Zeitgeist angepasst usw., jeder ist perfekt charakterisiert. Gegen Ende der Ermittlungen taucht eine sehr sympathische Kommissarin auf und die Auflösung des Falles ist ganz anders, als man die ganze Zeit vermutet hat.

    Schnell war ich in der Handlung dieses Buches drin, da es leicht und flüssig zu lesen ist. Thomas Buchner fängt die Stimmung in Österreich zwischen dem Anschluss an das Deutsche Reich und dem Beginn des 2. Weltkriegs meisterhaft ein. Außerdem ist das Schwanken der Menschen zwischen Anbiederung an das Nazi-Regime, der Euphorie bei vielen und der Angst und Ablehnung bei anderen gut geschildert und die historischen Ereignisse sind erstklassig recherchiert und sehr glaubhaft beschrieben, ganz besonders auch der immer stärker aufkommende Hass und die Hetze gegen die Juden und gegen Polen.

    Gefallen hat mir auch, dass immer wieder Dialekt eingefügt wurde, bzw. spezielle österreichische Wörter erschienen, wofür es am Ende des Buches entsprechende Erklärungen gibt.

    Ein sehr gutes Buch, bei dem für mich der Schwerpunkt auf der perfekt eingefangenen politischen Stimmung lag.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    S
    sanbre333vor 2 Monaten
    Historischer Krimi aus Österreich

    Die Handlung des Krimis ist 1939 in Linz angesiedelt. Eine Tote Frau wird erstochen in ihrer Wohnung aufgefunden. Angeblich soll sie eine Tante von Hermann Göring sein und sich außerdem bei ihren Nachbarn nicht gerade beliebt gemacht haben. Kommissar Steininger wird von der Gestapo unter Druck gesetzt den Mörder zu finden ... 

    Meine Meinung:
    Die Idee den  Krimi in die (Vor)Kriegszeit spielen zu lassen finde ich sehr interessant. Der Leser erfährt hier sehr viel von der Stimmung in Österreich in dieser schweren Zeit. Schön hätte ich gefunden wenn es am Ende des Buches eine Zeittafel mit den politischen Ereignissen abgedruckt gewesen wäre. 
    Mir persönlich ist der Einstieg nicht leicht gefallen. Für meinen Geschmack gab es zu viele Personen und die Namen haben mich doch etwas verwirrt. Bis zum Schluss bin ich leider nicht so richtig mit den Protagonisten warm geworden. 
    Ich vergebe 3 Sterne, da ich die Idee hinter der Geschichte sehr interessant fand und der Autor die Atmosphäre der Zeit gut rüber gebracht hat. 

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    tinstamps avatar
    tinstampvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein historischer Krimi mit klassischem Plot, der vorallem durch seine politische Atmosphäre glänzt und der hervorragend recherchiert wurde
    Mord an der Tante von Göring?

    Der historische Roman von Thomas Buchner ist der zweite Band der Reihe rund um Bezirksinspektor Josef Steininger. Leider habe ich Band 1 "Der Fall Schinagl" nicht gelesen, was allerdings kein Problem darstellte. Wir befinden uns im Jahre 1939 in Linz. Österreich ist als Ostmark ein Teil des Deutschen Reiches geworden. Der Krimi spielt im Zeitrahmen des Anschlusses Österreichs und dem Überfall auf Polen.

    Der Linzer Bezirksinspektor Josef Steinigener steht kurz vor seiner Pensionierung und möchte seine letzten Monate eher gemächtlich verbringen. Doch da wird in einem Mehrparteienhaus in Linz eine Frau ermordet aufgefunden. Wäre Ernestine Bremstaller nicht vorher in den Zeitungen mit Reichsmarschall Hermann Göring abgelichtet und als seine Tante erwähnt worden, hätte Steiniger in Ruhe den Mordfall bearbeiten können. Doch mit dem Gerücht, dass die Tote eine große Erbschaft gemacht hat und angeblich mit Göring verwandt sein soll, mischt auch bald die Gestapo mit und macht Steininger Feuer unter dem Hintern...

    Das Ermittlerteam rund um den behäbigen Bezirksinspektor setzt sich aus dem schwerhörigen Kollegen Heumader, sowie Adolf Ertl, der früher Untermieter bei Ernestine Bremstaller war, jedoch aus den Ermittlungen ausgeschlossen wird, zusammen. An seiner Stelle kommt aus Wien Krininalassistentin Anna Rabitsch. Eine Frau als Kriminalbeamtin war zu dieser Zeit eine Seltenheit. Sie wird auch alles andere als freundlich aufgenommen und muss sich mit den typischen Bemerkungen und Männerwitzen abfinden.  
    Während Steininger unter Druck der Gestapo bald einen regimekritischen Gegner als Täter gefunden hat, ist Anna Rabitsch nicht wirklich vom angeblichen Mörder überzeugt. Sie geht die Befragungen der Hausbewohner nochmals analytisch durch und kommt dem wahren Täter auf die Spur....

    Wir haben hier einen klassischen Plot, der ein bisschen an Agathe Christie erinnert. Viele Verdächtige in einem Wohnhaus, wo einer davon der Mörder sein muss. Man rätselt mit dem kopflosen Ermittlerteam herum und stellt sich vorallem die Frage: Welches Motiv gab es für den Mord? Habgier? Oder ist es ein politisches Motiv? Vergeblich hoffte ich, dass Steininger endlich zu ermitteln beginnt, aber ihn interessieren seine Wiener Schnitzeln weitaus mehr und sein Exkollege Sedlak, der zur Gestapo gegangen ist, gibt ihn sowieso die Richtung für den Tatverdächtigen vor...

    Die vielen Figuren, die von Kapitel zu Kapitel wechseln, machten mir den Einstieg etwas schwer. Kaum hat man sich mit einer Person bekannt gemacht, wechseln wir zur nächsten. So fällt die Identifikation nicht einfach. Das wird zwar mit der Zeit besser, aber hat zu Beginn etwas mein Lesevergnügen getrübt.
    Im Mittelpunkt stehen nicht nur die zahlreichen Personen, die allesamt nicht wirklich sympathisch sind, sondern die politische Atmosphäre zu dieser Zeit. Propaganda zur Aufschürung des Hasses gegen die Polen und die Juden oder die Wichtigkeit des Ariernachweises, sowie dem Aufstieg zwielichtiger Gestalten, die bei der Gestapo Karriere machen.

    Steininger ist ein unsympathischer Ermittler, der es mir auch nicht immer leicht gemacht hat. Die Charaktere der Figuren sind lebendig beschrieben und wurden sehr unterschiedlich dargestellt. Jeder der Protagonisten hat Ecken und Kanten und handelt nicht immer gesetzeskonform. Sie sind Alltagsmenschen, wie du und ich.

    Schreibstil:
    Thomas Buchner punktet bei seinem historischen Krimi durch perfekte Recherche und stimmigen Lokalkolorit. Die politische Atmosphäre wurde perfekt umgesetzt. Als Historiker weiß der Autor, wovon er schreibt. Witzige Dialoge lockern die etwas düstere Stimmung etwas auf. Die lebendige Sprache und viele Dialoge, sowie die eingestreuten Passagen im Dialekt, gebenn dem historischen Krimiden notwendigen Kick.
    Am Ende des Buches gibt es noch ein Glossar mit Übersetzungen der Dialektwörter für alle Nicht-Östereicher.

    Fazit:
    Ein historischer Krimi mit klassischem Plot, der vorallem durch seine politische Atmosphäre glänzt und der hervorragend recherchiert wurde. An Spannung fehlte es leider manchmal etwas, wobei das Ende jedoch gelungen und logisch ist.

    Kommentieren0
    34
    Teilen
    Olaf_Ls avatar
    Olaf_Lvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein gelungener, glaubwürdiger, gut recherchierter historischer Lokal-Krimi.
    Mord in bewegter Zeit

    Der Plot von „Donaudämmerung“ dreht sich um den Mord an einer auf den ersten Blick unscheinbaren Linzerin. Das klingt arg alltäglich, aber einige Brisanz gewinnt der Fall durch die Zeitgeschichte: Wir schreiben das Jahr 1939; Krieg droht, und mehr denn je können die NS-Machthaber in der neuen ‚Ostmark’ keine Unruhen gebrauchen. Und ausgerechnet da kommt das Gerücht auf, dass die Tote eine Tante von Herrmann Göring gewesen sein könnte!

    Mit den Ermittlungen betraut ist der Kommissar Josef Steiniger. Nicht unbedingt ein Sympathieträger: Er ist verfressen, feige, opportunistisch und auch nicht gerade die hellste Lampe im Leuchter der Linzer Polizei. Dass sich gleichzeitig die Gestapo in Gestalt von Steinigers Ex-Kollegen Sedlak einmischt, erleichtert die Sache nicht gerade.

     

    Der Aufbau des Krimis folgt in weiten Zügen dem üblichen Muster: In den ersten Abschnitten wird der Fall präsentiert, die Pro- und Antagonisten werden eingeführt, und dann beginnen die Ermittlungen. Dabei gibt es allerlei Sackgassen, falsche Spuren etc.; was halt so dazu gehört. Die Fahndung wird dabei eher durch die junge Kriminalistin Anna Rabitsch sowie einen Ex-Streifenpolizisten vorangetrieben; Steiniger in seiner borniert-verbohrten Art agiert da oft eher kontraproduktiv.

     

    Da der Leser das Mordopfer eigentlich nie kennen (und ev. schätzen) lernte, hält sich das Interesse an der Aufklärung eher in Grenzen. Eher interessant fand ich den zeithistorischen Kontext mit dem Mit- oder Gegeneinander von Polizei und Gestapo. Dass damals Hitler & Konsorten auf dem Höhepunkt ihrer Popularität waren, ist vermutlich (leider) auch durchaus realistisch. Manchmal hatte ich freilich schon den Eindruck, als würde die NS-Diktatur als etwas zu gemütlich gezeichnet. Als Gegengewicht gibt es dann freilich auch etwa den Gestapo-Schläger Wögerer ...

     

    Der Plot ist durchaus gründlich durchgearbeitet und logisch folgerichtig. Dass einige essentielle Fakten erst recht spät und zum dramaturgisch passenden Zeitpunkt auftauchen ... Geschenkt! Recht unkonventionell ist, dass einige Abschnitte nicht aus der Sicht des allwissenden Erzähler geschildert werden, sondern als innere Monologe einiger Charaktere gestaltet sind. So hat der Leser einen gewissen Wissensvorsprung vor den Ermittlern – aber nicht zu viel!

     

    Die Auflösung des Falls hat für den Leser etwas in mehrfacher Hinsicht Befriedigendes: Erstens hat sie durchaus überraschenden Charakter; zweitens ... Aber das sei hier nicht verraten! Sogar Steiniger kommt da gut weg – irgendwie! Allerdings scheinen mir, was eventuelle Hintergründe bei der Gestapo betrifft, einige lose Enden übrig zu sein. Das mindert das Lesevergnügen jedoch kaum.

     

    Fazit: Ein gelungener, glaubwürdiger, gut recherchierter historischer Lokal-Krimi. Nicht allzu viele Sympathieträger dabei, aber was will man bei dem Schauplatz und der Zeit erwarten!?

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Vampir989s avatar
    Vampir989vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: toller und spannender Krimi
    toller und spannender Krimi

    Klapptext:


    Wer hat Görings Tante umgebracht?

    Die Aufregung ist groß, als Hermann Göring zur Einweihung der "Reichswerke Hermann Göring" persönlich in Linz erscheint. Kurz darauf wird eine Frau erstochen in ihrer Wohnung aufgefunden. Gerüchte besagen, sie sei eine Tante von Göring gewesen. Noch dazu soll die Ermordete eine größere Geldmenge in ihrer Wohnung gebunkert und ihre Nachbarn mittels Denunziationsbriefen erpresst haben. Sofort wird der Mordfall zum kriminalistischen Skandal, der den eigentlich recht behäbigen Bezirksinspektor Josef Steininger ganz schön auf Trab bringt: Mit höchster Dringlichkeit und der Gestapo im Nacken muss Steininger schleunigst den Mörder finden - und wird mit zahlreichen

     Verdächtigen und tiefen menschlichen Abgründen konfrontiert.

    Wieder einmal hat es der Autor geschafft mich mit diesem Krimi zu begeistern.Da ich schon sein erstes Buch gelesen hatte ,waren meine Erwartungen sehr groß.Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.

    Der Schreibstil ist leicht,locker und flüssig.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit Lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen.

    Ich wurde nach Österreich in das Jahr 1939 nach Linz entführt.Kurz vor Beginn des 2.Weltkrieges welcher auch dort schon zu spüren war.Die NSDAP und Gestapo wurde immer stärker.Der Autor hat gleich zu Beginn eine bedrückende und beängstigende Atmosphäre geschaffen.Ich habe mich in diese Zeit zurück versetzt gefühlt .Das Ermittlerteam begleitete ich bei Ihren Nachforschungen .Dabei erlebte ich so einige spannende und interessante Momente.

    Die Protoganisten wurden gut beschrieben und so konnte ich sie mir klar und deutlich vorstellen.Es gab viele unterschiedliche Charaktere welche bestens ausgearbeitet wurden.Besonders sympatisch fand ich Anna Rabisch und ich habe sie gleich in mein Herz geschlossen.Aber auch die anderen Personen waren sehr interessant.Viele Szenen wurden sehr detailliert dargestellt und so war ich teilweise direkt im Geschehen dabei.Durch die sehr fesselnde und packende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Thomas Buchner es hervorragend verstanden historische Fakten in diesen Krimi einzubauen.Durch die guten Recherchen habe viele Informationen und Wissenswertes über die Ereignisse und Geschehnisse der damaligen Zeit erfahren.Das Leben der Bevölkerung und die ständige Angst vor dem Krieg.Aber auch einige humorvolle Situationen gab es.Manchmal habe ich mich köstlich amüsiert und geschmunzelt.Toll fand ich auch den Dialekt der mich in keinster Weise gestört hat.Es gab immer wieder unvorhersehbare Wendungen und so blieb es immer wahnsinnig aufregend.Fasziniert haben mich auch die sehr ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze.Auch wurde ich immer wieder auf eine falsche Spur geführt was den Täter anbelangt.Und so habe ich bis zum Schluss mitgerätselt wer es denn nun sein könnte.Das Finale fand ich einfach genial und sehr gelungen.Erwähnenswert ist auch noch ein Glossar am Ende des Buches.

    Das Cover finde sehr gut gewählt.Es passt perfekt zu dieser Geschichte.Für mich rundet es das Meisterwerk ab.Ich hate viele unterhaltsame und lesenswerte Momente mit dieser Lektüre.Ein wirklich sehr interessantes Buch und ich vergebe glatte 5 Sterne.



    Kommentieren0
    4
    Teilen
    histerikers avatar
    histerikervor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein anderer Krimi im tollen sprachlichen und historischen Gewand
    Ein anderer Krimi

    Inhalt:
    Es ist 1939 und in Linz wird eine alte Frau erstochen gefunden. Die Gerüchte besagen, dass sie Görings Tante war. Wer hat sie ermordet?

    Bewertung:
    Es ist ein Krimi, aber keins der gewöhnlichen Sorte. Es ist kein genialer oder vielleicht nur sympathischer Ermittler vorhanden, der Fall ist nicht einfach und nicht alle haben Interesse daran die Wahrheit zu finden, wichtig ist es nur einen Täter zu haben. Trotz dieser "Mankos" ist es ein Buch, dass 5 Sterne verdient hat. Wieso?
    Zum ersten wegen der Recherche (man merkt, dass der Autor ein Historiker ist). Man taucht in das Jahr 1939 ein und wird während des Buch komplett eingesogen. Die Ereignisse sind nicht weltbewegend, aber präzise und lebhaft dargestellt. Man kann sich vorstellen, wieso die Personen so handeln und man kann sie an diesem Ort und in dieser Zeit völlig einordnen. Sie gehören dahin und daran wird gar nicht gezweifelt.
    Dazu trägt wesentlich der zweite Punkt bei: die Sprache. Es ist dem Autor gelungen, die Sprache aus der Zeit wiederzugeben. Ich konnte mir die Personen dadurch wirklich vorstellen und durch ihre Sparche haben sie sich von einander unterschieden. Und die Sprache war nicht nur für die Personen sondern auch für den Ort und die Zeit passend! Ich fühlte mich gleich reinversetzt und es war sehr bildhaft.
    Ein Buch das ich eindeutig empfehlen kann!

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    tinirini77s avatar
    tinirini77vor 3 Monaten
    Krimi aus dem Jahr 1939

    Zum Äußeren: Als ich das Buch erhalten habe, ist mir als erstes das Format aufgefallen, das etwas schmäler ist als das bei den meisten Taschenbüchern der Fall ist. Mir gefällt das, denn es ist mal was anders und auch das Cover finde ich sehr gut gelungen. 


    Zum Inhalt: Bei "Donaudämmerung" handelt es sich um einen Krimi, der im Jahr 1939 spielt. Die Frau Bremstaller wird ermordet in ihrer Wohnung aufgefunden - erstochen. Gerüchten zufolge war Frau Bremstaller die Tante von Hermann Göring und soll einiges an Geld besessen haben. Kommissar Steininger und seine Leute sollen herausfinden, wer der Mörder ist. Verdächtige gib es viele...

    Mein Eindruck: Mir hat sehr gut gefallen, dass viele Dialoge im österreichischen Dialekt geschrieben sind. Das verleiht dem Buch einen zusätzlichen Charme. Die Aufklärung, wer der Mörder war, hat mich überrascht und das finde ich immer ganz besonders wichtig bei einem Krimi - dass es nicht offensichtlich ist und man als Leser genug Raum für diverse Spekulationen hat. Einziger Kritikpunkt meinerseits: Ich hab mir etwas schwer getan mit den vielen Personen. Diese auseinander zu halten war nicht so einfach für mich.

    Unterm Strich gibt's von mir 5 Punkte und eine absolute Leseempfehlung!

    Kommentieren0
    8
    Teilen
    SkadiVs avatar
    SkadiVvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: spannend, authentisch, empfehlenswert. Ein großartiger historischer Krimi!
    Eine spannende Reise ins Österreich der Zeit kurz vor dem zweiten Weltkrieg

    Ernestine Bremstaller wird tot in ihrer Wohnung in Linz aufgefunden. Die Ermittlungen übernimmt das Dezernat IIa um Hauptkommissar Steininger. Was war das Motiv? Hat die ältere Frau sich mit den falschen Leuten angelegt? Liegt es daran, dass man ihr nachsagte, eine Tante Hermann Görings zu sein? Oder an der großen Erbschaft, die sie erhalten haben soll? Jeder im Haus scheint verdächtig zu sein, aber jeder scheint auch ein Motiv zu haben. Die angeblichen Verwandtschaftsverhältnisse rufen auch die Gestapo auf den Plan und Steininger trifft auf seinen ehemaligen Untergebenen Sedlak.

    Donaudämmerung ist nicht nur ein spannender, sondern auch ein auf seine eigene Art komischer Krimi. Der Autor Thomas Buchner schafft es eine wunderbare Atmosphäre zu erschaffen, dank der man als Leser nach bereits einer Seite eine kleine Zeitreise in die NS-Zeit unternimmt. Er konzentriert sich dabei nicht auf die eigentlichen Gräueltaten dieser Zeit, sondern schildert auf authentische Art das einfache Leben der Bevölkerungen in „der Ostmark“. Diese ordentliche Portion Lokalkolorit macht das Buch zu einem fantastischen Erlebnis.

    Der drohende Krieg gegen Polen wird zwar immer wieder erwähnt, dem Zeitgeist entsprechend gehen jedoch alle davon aus, dass wäre eine schnelle Sache, weshalb es nicht zentral für das Leben der Figuren zu sein scheint.

    Die häufig wechselnden Perspektiven sind am Anfang vielleicht etwas verwirrend, aber sie sorgen auch dafür, dass man als Leser eine ganze Bandbreite spannender Charaktere kennen lernt. Vom Ermittler-Team hin zu der etwas anstrengenden Nachbarin der Toten. Jede dieser Figuren hat ihre eigene Macke, ihre eigene Art zu sprechen und sie alle erwachen auf den Seiten wahrhaftig zum Leben. Im Großen und Ganzen sind sie war keine klassischen Sympathieträger, aber man muss ihre kautzige und schrullige Art doch irgendwie mögen. Ich persönlich musste beim Lesen sehr häufig schmunzeln angesichts der beschriebenen Situationskomik.

    Ein besonderer Faktor hinsichtlich der Authentizität ist die Sprache. Da sind die etwas trottelig wirkenden Ermittler mit ihrem wunderbaren Dialekt und ihnen gegenüber sitzt der Gestapo-Mann Sedlak, der seine Stellung wohl auch sprachlich beweisen möchte. Die rustikale Ehefrau Steiningers „Mizzi“, die ihrem Mann gegenüber kein Blatt in den Mund nimmt und die Ermittlerin Anna Rabitsch, die sich auch nicht davon unterkriegen lässt, dass ihr Chef sie permanent unterschätzt. Und zur Beruhigung für all jene, die fürchten den Dialekt nicht zu verstehen – die Dialoge sind sehr gut zu verstehen und im Notfall gibt es hinten im Buch ein kleines Glossar mit Übersetzungen ungewöhnlicher Wörter.

    Über das Ende möchte ich an dieser Stelle lediglich sagen: Ich habe es in keinster Weise kommen sehen. Zu viele Spuren, zu viele mögliche Verdächtige, eine zu verstrickte und höchst spannende Situation. Dadurch besteht bis zum Schluss Spannung.

    Um es kurz zu fassen: Ich habe mich beim Lesen immer mehr in dieses Buch verliebt. Ungewöhnliche Figuren, starke Atmosphäre und eine unglaubliche Authentizität, die sicher auch daher rührt, dass Thomas Buchner als Historiker natürlich vom Fach ist.  Daher absolute Leseempfehlung für alle Krimi- und Geschichtsfans!

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    sandysss avatar
    sandyssvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: stimmiger Historienkrimi
    über der Donau dämmert's

    Wir schreiben das Jahr 1939. Kurz vor Kriegsbeginn scheucht ein Mordfall die Menschen, Behörden und Polizei von Linz auf. Hat der Fall etwa mit den Größen des NS-Regimes zu tun, oder hatte der Täter ein ganz anderes Motiv.

    Wie es sich bei einem Krimi geziemt, gebe ich hier in der Rezi nicht viel mehr über den Inhalt preis. Die Gefahr zu spoilern oder überhaupt etwas vorwegzunehmen wäre zu groß. Ein Spaß bei Krimis ist ja doch immer das Miträtseln und letztlich die überraschende Aufklärung.

    Was der Autor Thomas Buchner hier gestrickt hat, verlangt zunächst einmal Respekt. Das Krimi-Genre ist zwar ein eher zugängliches Feld, aber derart abgegriffen und überbesetzt, dass man schon etwas außergewöhnliches bieten muss, um hier zu reüssieren.

    In diesem Buch ist es eine mit historischen Fakten und stimmigem Lokalkolorit angefüllte Handlung, die die Atmosphäre des Sommers '39 sehr plastisch einfängt. Mit der außerordentlich tiefen und offensichtlich ergiebigen Recherche kann der Autor in 'Donaudämmerung' punkten. Man fühlt sich direkt in die Zeit zurückversetzt und das ist auch die eigentliche Stärke des Romans.

    Schwächen gibt es eher auf der Seite der Figuren. Da treten zu schnell, zu viele Figuren auf zu wenigen Seiten auf und die Identifikation fällt dem Leser schwer. Zumal eine richtige Hauptfigur ebenfalls fehlt, da der im Klappentext genannte Kommissar Steininger nur kurze Auftritte hat und zudem noch rundherum unsympathisch ist (auch hier vielleicht historisch eher korrekt, aber er taugt kaum zur Identifikation).

    Vielleicht hat das Ganze auch etwas zu wenig Umfang, mit mehr Kapiteln und tieferen Beschreibungen zu den einzelnen Figuren hätte es mehr charakterliches Mitfiebern gegeben. Selbst der inzwischen ausgetretene Commissario Brunetti von Donna Leon schafft es sich auf mehr Seiten auszubreiten. Da sieht man wozu das führen kann.

    Der Plot ist eher klassisch gestrickt, folgt der typischen Ermittler-Struktur und setzt auf das 'Whodunit'-Element. Damit bleibt man zwar bis zum Ende gespannt, wie sich denn nun das Verbrechen aufklärt, aber die wirklich überraschenden Moment bleiben doch etwas auf der Strecke, frei nach dem Motto: Irgendwer musste es am Ende ja sein (Es sei denn, das Opfer hätte sich das Messer selber verabreicht, was aber auch mal eine Idee wär).

    Als Fazit bleibt also eine stimmige Reise in die nicht unproblematische Vorkriegszeit und die tolle Recherche inklusive vieler Begriffe und Background-Facts, die vor den Augen der Leser diese Epoche lebendig werden lassen.

    Für Plot und Figuren wird es knapp mit der Bewertung, aber aufgrund der tollen Fakten und passenden Sprache hat es dann doch für 4 Sterne gereicht.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Tefelzs avatar
    Tefelzvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Wunderbare Charaktere, spannend und liebenswert
    Historischer Krimi aus den Tagen vor dem 2. Weltkrieg

    Gespannt und voller Vorfreude habe ich auf dieses Buch gewartet und es dann verschlungen.


     Österreich war bereits ins Reich integriert und in der Ostmark , genauer Linz (reimt sich auf Provinz) spielt einer der besten Historischen Krimis die ich je gelesen habe. Alles deutet auf einen Angriff Richtung Polen ( Kraukauer ? Iss 
     lieber eine deutsche Wurst). Reichsmarschall Göring besucht die Hermann-Göhring Werke in Linz, und Poldl der die Menschen abhalten sollte, stürzt, und muss eine alte Frau durchlassen, die sich Göhring an den Hals wirft.Glück gehabt, die Presse bezeichnet es als große Verbundenheit, während Poldl bereits mit seiner Kündigung rechnet. Kompliziert wird es jedoch,als Kriminalassistent Ertl, seine ehemalige Vermieterin , erstochen in einer Blutlache, in der Küche vorfindet. Die Witwe Bremstaller hatte erst geerbt und natürlich war es auch Sie, die Göring um den Hals fiel. Als Gerüchte auftauchen  sie sei eine Tante von Göring, muss auch die Gestapo ermitteln und der ehemalige Polizist Sedlak, macht Steininger, der als verantwortlicher Kommissar ausgedeutet ist, das Leben schwer.Wer tötete die Witwe und welches Motiv ? Geld ? Politik? Erpressung?

    Was für Charaktere!!!
    Wunderschön dargestellte Personen und Akteure, jeder bis ins Detail vorgestellt und mit seinen Macken und Schrullen ein Genuss!

    Da hätten wir Josef Steininger, unheimlich inkompetent, permanent am Essen und wirklich kein Mensch den man mag. Isst lieber 8 Schnitzel bei der Nachbarin und trinkt die Mitbringsel an Schnaps für seine Gastgeber aus, als sich mit der Arbeit erntshaft zu beschäftigen.Komplizierte und völlig abstruße Gedankengänge, als auch wirkliche Situationskomik gehören zu seinem Repertoire. Assistent Ertl in seinem Schatten bekommt die volle Wucht des Irrsins von seinem Chef ab. Der halbtaube und tolpatschige Heumader, der nichts richtig macht und dessen Dialoge mit Steininger weltklasse sind. Einziger Lichtblick ist Anne Rabitsch, neu aus Wien hinzugekommen und als Einzige richtig motiviert, den Täter zu fassen.

    Humor, Lokalkolorit  mit Dialekt und wunderschöne Dialoge beleben die Zeit und lassen die Geschichte tief wirken.Die Angst zu jener Zeit, etwas falsch zu machen, treibt die Leute in den Eintritt zur Partei der NSDAP. Die Verwicklungen mit der Gestapo, Denunzianten und Blockwarte , die auf alles ein Auge haben sollte. Bilder vom Führer in den Zigarettenpackungen , die Steininger gerne bemalt und Ertl dafür sammelt , sind einfach Super Details. Trotzdem muss die Zeit schrecklich gewesen sein... 

    Das Buch ist super recherchiert ind die Auflösung überrascht. Ganz lange hat der Leser keine Ahnung in welche Richtung sich der Mordfall entwickelt. Immer mehr Verdächtige, immer mehr aus dem Block , die alle nicht die Wahrheit gesagt haben, müssen überprüft werden, so daß die Spannung nie abreißt.

    Fazit: 5 Sterne für einen Krimi, der absolut überzeugt, sei es durch den historischen Hintergrund, durch die Personen, die Dialoge und die Spannung. Ich möchte in jedem Fall mehr davon !  Klare Empfehlung!

    Kommentieren0
    1
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    T

     

    August 1939. Der zweite Weltkrieg steht vor der Tür und in Linz wird eine alte Frau ermordet. Angeblich war sie Hermann Görings Tante. Angeblich hatte sie viel Geld zuhause. Und angeblich hat sie ihre Nachbarn erpresst…

    Neugierig geworden? Thomas Buchners zweiter Krimi „Donaudämmerung“ lässt die Zeit zwischen dem Anschluss Österreichs 1938 und dem Beginn des Krieges lebendig werden.

     

    Worum geht’s

    Linz im August 1939. Seit eineinhalb Jahren ist die ‚Ostmark‘ Teil des nationalsozialistischen Deutschen Reichs In dieser aufgeladenen Stimmung wird eine Frau erstochen in ihrer Wohnung aufgefunden. Man munkelt, sie sei eine Tante Hermann Görings gewesen. Zudem soll sie eine größere Menge Geld gebunkert und ihre Nachbarn mit Denunziationsbriefen erpresst haben. Schnell wird klar, dass dieser Fall ein ganz besonderer ist – und den recht behäbigen Kommissar Josef Steininger ganz schön auf Trab bringt: Mit höchster Dringlichkeit und der Gestapo im Nacken muss er den Mörder unter zahlreichen Verdächtigen finden…

    Lust darauf, das Buch zu bekommen? Dann bewerbt euch doch für die Leserunde! Ich würde mich freuen, mit euch über das Buch zu diskutieren.

     

    Autor

    Thomas Buchner ist Spezialist für spannende Streifzüge durch die jüngere Vergangenheit Österreichs. Der 1974 geborene Historiker debütierte 2016 mit dem Krimi „Der Fall Schinagl“


    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks