Thomas Buergenthal

 4.4 Sterne bei 35 Bewertungen
Autor von Ein Glückskind, Ein Glückskind und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Thomas Buergenthal

Thomas Buergenthal, geb. 1934 in Lubochna, verbrachte seine Kindheit in polnischen Ghettos und den Konzentrationslagern Auschwitz und Sachsenhausen. Nach dem Krieg studierte er Jura in den USA und spezialisierte sich auf Internationales Recht und Menschenrechte. Er war u.a. Richter am Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte, Mitglied der UN Wahrheitskommission für El Salvador und des UN Menschenrechtsausschusses.Von 2000 bis 2010 diente er als amerikanischer Richter am Internationalen Gerichtshof, Den Haag. Seit 2010 hat Thomas Buergenthal die Lobingier Professur an der George Washington University Law School in Washington, D.C., inne. Er ist vielfach ausgezeichnet worden, u.a. mit der Ehrendoktorwürde der Universität Heidelberg.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Thomas Buergenthal

Cover des Buches Ein Glückskind9783596032341

Ein Glückskind

 (34)
Erschienen am 19.02.2015
Cover des Buches Ein Glückskind9783491912700

Ein Glückskind

 (1)
Erschienen am 15.07.2008
Cover des Buches A Lucky Child9781846681851

A Lucky Child

 (0)
Erschienen am 06.12.2011
Cover des Buches Lucky Child9781781254004

Lucky Child

 (0)
Erschienen am 22.01.2015
Cover des Buches International Human Rights in a Nutshell9780314184801

International Human Rights in a Nutshell

 (0)
Erschienen am 15.10.2009

Neue Rezensionen zu Thomas Buergenthal

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Rezension zu "Ein Glückskind" von Thomas Buergenthal

Ein Glückskind
buchfeemelanievor 6 Monaten

Der Titel ist sehr passend. 

Der Schreibstil ist gut. Thomas ist ein netter und mutiger Junge, der zu einer grausam unmenschlichen Zeit heranwachsen muss.

Er ist wahrlich ein Glückskind, überlebt er nicht nur Gewaltmarsch, Ghetto und sogar Auschwitz. Ich war bei dem Buch geteilte Meinung. Vieles hat mich berührt, andere Abschnitte so gar nicht. Hier habe ich aber wieder erlebt, wie einprägend unbedeutende Dinge oder Handlungen sind. Der Abschnitt nach der Befreiung hat mich etwas weniger gefangen genommen. Andere Zeitabschnitte verschwimmen dagegen.

Ich fand es auch sehr mutig, dass er das KZ viele Jahre später besucht hat. Was da in einem Menschen vorgehen muss ist sicher unbeschreiblich.

Die Fotografien bereichern das Buch noch. 



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Rezension zu "Ein Glückskind" von Thomas Buergenthal

Glücks- oder Pechkind?
Krimifee86vor 4 Jahren

Klappentext: +++ Wie ein kleiner Junge zwei Ghettos, Auschwitz und den Todesmarsch überlebte und ein neues Leben fand +++
Eine glückliche, behütete Kindheit hätte es für Thomas Buergenthal werden können, damals in Lubochna. Doch dann kamen die Deutschen: Die Familie flieht nach Polen, wird verhaftet und ins Ghetto gesperrt. Es folgt die Deportation nach Auschwitz. Als eines von nur ganz wenigen Kindern überlebt Thomas einen der berüchtigten „Todesmärsche“ im eiskalten Winter 1944. Nach seiner Befreiung aus dem KZ Sachsenhausen erlebt er als „Maskottchen“ der polnischen Armee den Kampf um Berlin mit, kommt schließlich in ein Waisenhaus und findet auf wundersame Weise seine Mutter wieder. Auf bewegende Weise, ganz ohne Bitterkeit, erzählt Thomas Buergenthal seine Kindheitsgeschichte.

Cover: Erst fand ich das Cover irgendwie doof, aber nachdem ich das Buch gelesen habe, finde ich es einfach nur wunderbar, da es einfach perfekt passt. Denn der Junge auf dem Cover ist Thomas Buergenthal selbst, zusammen mit einem polnischen Soldaten nach seiner Befreiung. Und es zeigt eben das, was das Buch auch zeigt: Einen kleinen Jungen, der viel durchgemacht hat und sich einfach nur glücklich schätzen kann, das alles überlebt zu haben.

Schreibstil: „Ein Glückskind“ ist ein Buch für das der Autor, um es zu schreiben, tief in seinen Erinnerungen graben musste. Erinnerungen, die schrecklich und alles andere als angenehm sind. Ich zolle dem Autor zunächst einmal höchsten Respekt, dass er das zuwege gebracht hat, auch um der Welt noch einmal ein Stückchen näher zu bringen, was damals passiert ist und vor allem, dass wir es niemals vergessen dürfen.
Der Roman selbst ist dabei sehr sachlich geworden. Alles wird fast ohne Emotionen beschrieben. Dennoch sind der ganze Schmerz und das Leid fühlbar, wenn auch immer nur indirekt im Hintergrund schwelend.

Die Story: Die Geschichte beruht auf den realen Erinnerungen von Thomas Buergenthal an seine Kindheit, die er weitestgehend in Ghettos, sowie Auschwitz und Sachsenhausen verbringen musste. Er schildert seinen täglichen Kampf ums Überleben und wie es nach dem Ende des zweiten Weltkriegs für ihn weiterging. Natürlich hat Thomas Buergenthal wahnsinniges Glück gehabt. Aber auch wahnsinniges Pech. Denn an dem Tag an dem seine Familie und er aus Deutschland nach Großbritannien ausreisen wollten, marschierten die Deutschen in Polen ein. Nur einen Tag später und alles wäre ganz anders gekommen. Dennoch hat Thomas Buergenthal in all dieser Zeit nie seinen Mut, seinen Überlebenswillen und vor allem auch seine Lebensfreude und den Wunsch, etwas verändern zu wollen verloren. Und das verdient höchsten Respekt.

Fazit: „Ein Glückskind“ ist ein absolut lesenswerter Roman, den ich jedem nur empfehlen kann. Er schildert den Kampf ums Überleben im zweiten Weltkrieg aus der Sicht eines jüdischen Kindes und ist dabei in seiner Sachlichkeit sehr beklemmend. Gerade wegen dieser Sachlichkeit gibt es aber von mir auch nur drei Punkte. Sicher gibt es einen Grund, warum es an Emotionen fehlt, aber ich hätte mir eben solche gewünscht und deshalb der Punktabzug.

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Rezension zu "Ein Glückskind" von Thomas Buergenthal

Rezension zu "Ein Glückskind" von Thomas Buergenthal
monalinchenvor 12 Jahren

Ein Zeitzeugenbericht, der ohne Hassgefühle + Rachegedanken niedergeschrieben wurde. Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen. der Werdegang des Thomas Buergenthal ist, obwohl er die ersten Schuljahre nicht besuchen konnte, in meinen Augen unvergleichlich.

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