Ein Glückskind

von Thomas Buergenthal 
4,4 Sterne bei32 Bewertungen
Ein Glückskind
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Der beeindruckende Kampf eines jüdischen Jungen im zweiten Weltkrieg ums Überleben – sehr lesenswert.

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Berührend

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Inhaltsangabe zu "Ein Glückskind"

+++ Wie ein kleiner Junge zwei Ghettos, Auschwitz und den Todesmarsch überlebte und ein neues Leben fand +++ Eine glückliche Kindheit hätte es werden können, doch dann kamen die Deutschen: Die Familie wird verhaftet und ins Ghetto gesperrt. Es folgen die Deportation nach Auschwitz, der berüchtigte "Todesmarsch" 1944 und das KZ Sachsenhausen. Nach einer wahren Odyssee wurde Buergenthal später Richter am Internationalen Gerichtshof von Den Haag. Lange nachdem er 2007 seine Erinnerungen veröffentlichte, bekam er Einsicht in neue Dokumente, die es ihm nun ermöglichen, die Geschichte seiner Familie endlich zu vervollständigen. "Das Überleben war irgendwann für mich ein Spiel geworden, das ich gegen Hitler, die SS und die Krematorien spielte. Ich wollte gewinnen."Thomas Buergenthal. Überarbeitete und erweiterte Neuausgabe

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596032341
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:19.02.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 15.07.2008 bei Patmos erschienen.

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    Krimifee86s avatar
    Krimifee86vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Der beeindruckende Kampf eines jüdischen Jungen im zweiten Weltkrieg ums Überleben – sehr lesenswert.
    Glücks- oder Pechkind?

    Klappentext: +++ Wie ein kleiner Junge zwei Ghettos, Auschwitz und den Todesmarsch überlebte und ein neues Leben fand +++
    Eine glückliche, behütete Kindheit hätte es für Thomas Buergenthal werden können, damals in Lubochna. Doch dann kamen die Deutschen: Die Familie flieht nach Polen, wird verhaftet und ins Ghetto gesperrt. Es folgt die Deportation nach Auschwitz. Als eines von nur ganz wenigen Kindern überlebt Thomas einen der berüchtigten „Todesmärsche“ im eiskalten Winter 1944. Nach seiner Befreiung aus dem KZ Sachsenhausen erlebt er als „Maskottchen“ der polnischen Armee den Kampf um Berlin mit, kommt schließlich in ein Waisenhaus und findet auf wundersame Weise seine Mutter wieder. Auf bewegende Weise, ganz ohne Bitterkeit, erzählt Thomas Buergenthal seine Kindheitsgeschichte.

    Cover: Erst fand ich das Cover irgendwie doof, aber nachdem ich das Buch gelesen habe, finde ich es einfach nur wunderbar, da es einfach perfekt passt. Denn der Junge auf dem Cover ist Thomas Buergenthal selbst, zusammen mit einem polnischen Soldaten nach seiner Befreiung. Und es zeigt eben das, was das Buch auch zeigt: Einen kleinen Jungen, der viel durchgemacht hat und sich einfach nur glücklich schätzen kann, das alles überlebt zu haben.

    Schreibstil: „Ein Glückskind“ ist ein Buch für das der Autor, um es zu schreiben, tief in seinen Erinnerungen graben musste. Erinnerungen, die schrecklich und alles andere als angenehm sind. Ich zolle dem Autor zunächst einmal höchsten Respekt, dass er das zuwege gebracht hat, auch um der Welt noch einmal ein Stückchen näher zu bringen, was damals passiert ist und vor allem, dass wir es niemals vergessen dürfen.
    Der Roman selbst ist dabei sehr sachlich geworden. Alles wird fast ohne Emotionen beschrieben. Dennoch sind der ganze Schmerz und das Leid fühlbar, wenn auch immer nur indirekt im Hintergrund schwelend.

    Die Story: Die Geschichte beruht auf den realen Erinnerungen von Thomas Buergenthal an seine Kindheit, die er weitestgehend in Ghettos, sowie Auschwitz und Sachsenhausen verbringen musste. Er schildert seinen täglichen Kampf ums Überleben und wie es nach dem Ende des zweiten Weltkriegs für ihn weiterging. Natürlich hat Thomas Buergenthal wahnsinniges Glück gehabt. Aber auch wahnsinniges Pech. Denn an dem Tag an dem seine Familie und er aus Deutschland nach Großbritannien ausreisen wollten, marschierten die Deutschen in Polen ein. Nur einen Tag später und alles wäre ganz anders gekommen. Dennoch hat Thomas Buergenthal in all dieser Zeit nie seinen Mut, seinen Überlebenswillen und vor allem auch seine Lebensfreude und den Wunsch, etwas verändern zu wollen verloren. Und das verdient höchsten Respekt.

    Fazit: „Ein Glückskind“ ist ein absolut lesenswerter Roman, den ich jedem nur empfehlen kann. Er schildert den Kampf ums Überleben im zweiten Weltkrieg aus der Sicht eines jüdischen Kindes und ist dabei in seiner Sachlichkeit sehr beklemmend. Gerade wegen dieser Sachlichkeit gibt es aber von mir auch nur drei Punkte. Sicher gibt es einen Grund, warum es an Emotionen fehlt, aber ich hätte mir eben solche gewünscht und deshalb der Punktabzug.

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    monalinchenvor 10 Jahren
    Rezension zu "Ein Glückskind" von Thomas Buergenthal

    Ein Zeitzeugenbericht, der ohne Hassgefühle + Rachegedanken niedergeschrieben wurde. Ich kann dieses Buch nur weiter empfehlen. der Werdegang des Thomas Buergenthal ist, obwohl er die ersten Schuljahre nicht besuchen konnte, in meinen Augen unvergleichlich.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren
    Rezension zu "Ein Glückskind" von Thomas Buergenthal

    Thomas Bürgenthal gibt im seinem Buch die Geschichte seines sensationellen Überlebens wieder. Er schafft es den Leser in diesen Lebensabschnitt einzubinden und ihm zu zeigen, wieviel Glück und Mut er in dieser Zeit hatte. Für Fans dieses Genres ein Muss!

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    LionsAngelvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Berührend
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    bahe
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