Thomas Cadène , Ak Sechs aus 49

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Inhaltsangabe zu „Sechs aus 49“ von Thomas Cadène

Mathilde Islematy, Jurastudentin, gewinnt gemeinsam mit der Zufallsbekanntschaft Hippolyt Offman, einem Angehörigen des französischen Großbürgerturms, € 60 Millionen im Lotto. Im Stil einer TV-Seifenoper wird erzählt, was in der Folge mit Mathilde, ihrer Familie, ihren Freunden, aber auch bei Hippolyt und in dessen Kreisen geschieht. Die Besetzung ist vielgestaltig und lebensnah. Mathildes Mutter ist Lehrerin in einer Problemschule, der Vater Henri ein frustrierter Altlinker. Mathildes schwuler Bruder lebt mit dem dunkelhäutigen Kader zusammen, aber die größte Schmach für Vater Henri ist die Mitgliedschaft des Sohnes in der konservativen Partei. Das Figurentheater ist reichhaltig: vom Träumer bis zum Streber, von der Patriarchin bis zur Nachbarin mit entfesselter Libido, vom selbstverliebten Aufreißer bis zum handfesten Barmann…

Aufgehört. Ich bin gar nicht rein gekommen.

— Hideyou

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    Sechs aus 49

    SagMal

    28. December 2014 um 12:46

    Was könnte passieren, wenn man plötzlich über Nacht 30 Millionen Euro im Lotto gewinnen würde? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Graphic-Novel-Reihe "Sechs aus 49". Die Story Die Jurastudentin Mathilde Islematy wird eines Tages von einem Fremden angesprochen, der gerade einen Lottoschein ausfüllt und dafür noch drei Zahlen benötigt. Der Fremde, der sich später namentlich als Hippolyt Offman vorstellt, will Mathilde zur Hälfte am Lottogewinn beteiligen, sollten sie beide gewinnen. Mathilde ist von Hippolyts Ansprache  nur genervt und gibt ihm patzig die Zahlen "1, 2, und 3" zur Antwort - einfach, um wieder Ruhe vor ihm zu haben. Hippolyt notiert die genannten Zahlen ganz gelassen auf seinem Lottoschein und gibt Mathilde seine Handynummer, damit sie ihn anrufen kann, sollte es zum großen Gewinn kommen. Tja und dann gewinnen sie tatsächlich! Insgesamt 60 Millionen Euro. Der Gewinn wird zur Hälfte geteilt. Mathilde erhält 30 Millionen Euro ... "Sechs aus 49" beschreibt in diesem ersten Teil dann auf interessante Weise, wie sich das Leben von Mathilde peu à peu verändert und wie sich auch die Beziehungen zu Eltern und Freunden wandeln. Zu Beginn versucht sie noch ein ganz normales Leben zu führen, setzt ihr Studium fort und weiht niemanden in den Gewinn ein. Doch schon bald kann sich Mathilde den süßen Verlockungen des Geldes nicht mehr entziehen, verliert die Lust am Studieren und will ihr Leben im Grunde einfach nur noch genießen. Die Charaktere Die Charaktere sind wunderbar herausgearbeitet. Der Leser kann sich einerseits gut in sie hineinversetzen und erkennt andererseits sicherlich auch den ein oder anderen Wesenszug an einem Mitglied aus der eigenen Familie oder aus dem Freundeskreis wider. Da ist zum einen die Hauptfigur des ersten Teils, Mathilde Islematy. Sie wohnt zunächst noch bei ihren Eltern, studiert Jura und versucht ihr Leben, soweit es geht, unabhängig von den Wünschen anderer zu leben. Henri und Irene Islematy sind Mathildes Eltern und ständig dabei, sich gegenseitig zu "kabbeln". Henri spürt langsam das herannahende Alter, ist oft griesgrämig, will im Herzen aber nur das Beste für Mathilde. Irene wiederum ist Lehrerin und fühlt sich in der Familie oft missverstanden bzw. nicht gehört. Dann gibt es noch Romain, den Bruder von Mathilde, der in einer Partnerschaft mit Kader lebt und sich permanent mit dem eigenen Vater in die Haare bekommt; Camille, die beste Freundin von Mathilde, der sie aber bei Weitem nicht alles erzählt und umgekehrt auch nicht; Emanuel, ein Freund von Mathilde, der in sie verliebt ist und Arnaud, der ein Techtelmechtel mit Mathilde hatte und dies wiederum Emanuel unter die Nase reibt. Nicht zu vergessen Hippolyt und Faustine Offman, die bereits vor dem Lottogewinn "im Geld schwammen" und alles versuchen, dieses Geld wieder an andere loszuwerden, was sich letzten Endes aber als gar nicht so einfach erweist. Fazit "Sechs aus 49" ist quasi wie eine Telenovela, wie eine Fortsetzungsgeschichte, aufgebaut. Kleine Episoden erzählen, wie sich das Leben von Mathilde & Co. nach dem Lottogewinn verändert. Die Geschichten sind dabei stilistisch ganz unterschiedlich aufbereitet. Dies kommt zustande, weil sich der Zeichner Thomas Cadène für die Erstellung der Story immer wieder neue Zeichner mit ins Boot holt. So sollen bereits etwa 70 Zeichnerinnnen und Zeichner an den Episoden gearbeitet haben. Ich bin schon jetzt sehr begeistert von dieser Reihe und äußerst gespannt, wie sich die unterschiedlichen Charaktere im Zuge der Geschichte weiterentwickeln werden. Wird Mathilde am Ende doch alles wieder verlieren?! Suchtpotenzial ist hier definitiv gegeben!

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