Post für den Mörder

von Thomas Chatwin 
4,3 Sterne bei9 Bewertungen
Post für den Mörder
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biru72s avatar

Postfrau Daphne und ihr Mann Francis ermitteln wegen dem Tod ihrers Freundes E. Hammett und kommen dem Mörder auf die Spur.

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Perfekte Urlaubslektüre mit viel Lokalkolorit.

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Inhaltsangabe zu "Post für den Mörder"

In dem beschaulichen Küstenstädtchen Fowey an Cornwalls Südküste kennt jeder sie, und sie kennt jeden: Daphne Penrose, Postbotin der Royal Mail. Daphne liebt besonders die frühen Morgenstunden, wenn Fowey erwacht und sie mit ihrem Postfahrrad durch die kleinen Gässchen fährt. Eines Morgens allerdings wird die Ruhe gestört. Im Haus der Malerin Sandra McKallan scheinen sich merkwürdige Dinge ereignet zu haben, von der Bewohnerin fehlt jede Spur. Zur selben Zeit fischt Daphnes Mann Francis eine Leiche aus dem Hafen: den Reeder Edward Hammett. Als zwei weitere Tote auftauchen, wird Daphne und Francis klar: Der zuständige Chief Inspector, frisch aus London nach Cornwall versetzt, kann diesen Fall alleine nicht lösen. Die beiden beginnen zu ermitteln. Und zwar mit ihren ganz eigenen Methoden. Denn niemand kennt Fowey so gut wie Daphne und Francis Penrose!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499274459
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:26.06.2018

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    biru72s avatar
    biru72vor einem Tag
    Kurzmeinung: Postfrau Daphne und ihr Mann Francis ermitteln wegen dem Tod ihrers Freundes E. Hammett und kommen dem Mörder auf die Spur.
    Post für den Mörder

    Das Cover zeigt das Örtchen Fowey (ausgesprochen Foy) an der idyllischen Küste Cornwalls. Hier findet die Postfrau Dahne (benannt nach Daphne DuMaurier) und ihr Mann und  Flußmeister Francis zuerst ihren guten Freund und Nachbarn Edward Hammett ermordet im Hafenbecken und im Laufe ihrer Ermittlungen, jede Menge unschöne Sachen über dessen Ehe heraus und dann noch weitere zwei Leichen, die mit dem ersten Mord in Verbindung stehen. Der relativ neue Chief Inspector ist ihnen noch aus seiner Anfangszeit bei der Polizei hier in Fowey gut bekannt und sie trauen ihm nicht die nötige Aufmerksamkeitsspanne für die Ermittlungen zu, so dass sie schließlich den Fall allein lösen. Dieser Fall hat es aber auch so richtig in sich mit jeder Menge verblüffender Wendungen und Überraschungen. Die beiden haben ganz schön zu tun und sind ein hervorragend eingespieltes Team, nicht nur als Ermittler. Sie bestechen durch Teamgeist, Mitgefühl und pfiffiger Neugier. Hier spielt sich niemand als Chef auf und trotzdem oder grade deshalb ergänzen die beiden sich hervorragend. 

    Ich wünsche zwar dem Örtchen Fowey nicht noch mehr Morde, aber ich würde die beiden gern ein zweites Mal als Ermittlerduo in Aktion lesen. Mein ganz großes Lob an Thomas Chatwin für den interessanten Krimi.

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    MimisLandbuechereis avatar
    MimisLandbuechereivor 19 Tagen
    Toller Cornwall-Krimi

    Zum Inhalt / Klappentext

    Ein Cornwall-Krimi  Daphne Penrose ermittelt

    In dem beschaulichen Küstenstädtchen Fowey an Cornwalls Südküste kennt jeder sie, und sie kennt jeden: Daphne Penrose, Postbotin der Royal Mail. Daphne liebt besonders die frühen Morgenstunden, wenn Fowey erwacht und sie mit ihrem Postfahrrad durch die kleinen Gässchen fährt. Eines Morgens allerdings wird die Ruhe gestört. Im Haus der Malerin Sandra McKallan scheinen sich merkwürdige Dinge ereignet zu haben, von der Bewohnerin fehlt jede Spur. Zur selben Zeit fischt Daphnes Mann Francis eine Leiche aus dem Hafen: den Reeder Edward Hammett. Als zwei weitere Tote auftauchen, wird Daphne und Francis klar: Der zuständige Chief Inspector, frisch aus London nach Cornwall versetzt, kann diesen Fall alleine nicht lösen. Die beiden beginnen zu ermitteln. Und zwar mit ihren ganz eigenen Methoden. Denn niemand kennt Fowey so gut wie Daphne und Francis Penrose!

    (Quelle: rowohlt)

    Meine Gedanken zum Buch

    Das Cover:

    Das Titelbild zeigt sicher Fowey mit seinen typischen Häusern und einem kleinen Hafen. Das Cover versprüht das Flair von Cornwall und der rote Briefkasten ergänzt den Titel passend. Ich liebe Cornwall-Romane, ob nun Krimi oder Liebesromane und so konnte ich natürlich an diesem Buch nicht vorbei.

    Inhalt:

    Die ersten zwei Sätze:

    Schon immer hatten sie in Fowey Respekt vor der Ebbe, aber auch verschiedene Meinungen darüber. Ein Meer, das zweimal am Tag die Bucht leer trinken konnte, musste eine Menge Leben ins sich haben.

    Daphne und Francis sind typische Ureinwohner Cornwalls. Etwas verschroben und eigensinnig, gehen sie durchs Leben und haben ihre eigene Sicht auf die Dinge. Als ihr Nachbar und Freund Edward Hamett tot aus dem Wasser gezogen wird, ist es ganz klar, dass sich die zwei in die Ermittlungen einmischen. Der zuständige Chief Inspector wurde gerade erst nach Cornwall versetzt und ist zudem auch noch eine verflossene Liebe von Daphne. Diese steht diesem natürlich skeptisch gegenüber und ist sich sicher, dass er nicht in der Lage ist den Fall alleine zu lösen. Da sie als örtliche Postausträgerin natürlich über Klatsch und Tratsch am besten Bescheid weiß, liegt es nahe, dass sie sich in die Ermittlungen einbringt.  Dabei startet Daphne so einige Alleingänge und findet dann auch prompt noch weitere Leichen. Sie steckt ihre Nase in alles was sie nichts angeht und macht sich damit natürlich nicht nur Freunde. Als sie dem Täter immer weiter auf die Spur kommt, versucht dieser sie mit Anschlägen auf Leib und Leben einzuschüchtern. Aber eine Daphne Penrose lässt sich davon nicht unterkriegen. Sie ermittelt weiter und stößt auf die unglaublichen Hintergründe der Tat...

    Schreibstil:

    Thomas Chatwin zeichnet ein wunderschönes Bild von Fowey und ich bekam während des Lesens wirklich Lust eine Reise dorthin zu  unternehmen. Sein Schreibstil ist leicht zu lesen und ich konnte schnell in die Welt von Daphne und Francis eintauchen. Die Verbindung, die der Autor zur britischen Schriftstellerin Daphne de Murier schafft, hat mir sehr gut gefallen und auch Daphnes Vorgehensweise bei den Ermittlungen war sehr spannend und auch erheiternd. Ihre leicht unbesorgte, furchtlose Art macht sie wirklich sympathisch. Da steigt sie doch einfach mal so beim Postaustragen in fremde Häuser ein, oder besucht zwielichtige Wettbürobetreiber um diese auszufragen. Einige Ereignisse waren mir zu vorgefertigt, aber im Großen und Ganzen war der Krimi wirklich schön zu lesen. Die Aufklärung des Falles hält so einige Überraschungen bereit und auf den Täter wäre ich nicht gleich gekommen, dadurch war die Story bis zum Ende spannend.

    Sehr schön ist der Anhang wo die "Persönlichen Reisetipps des Autors" auf schöne Unterkünfte, kulinarische Highlights und Sehenswürdigkeiten in Fowey verweisen.

    Lieblingslesezeichen:

    Dass ausgerechnet die fröhliche Daphne in eine Reihe von Mordfällen verwickelt werden würde, hätte niemand von ihren Freunden gedacht. Mellyn Doe und die Fergusons hatten zwar schon mal darüber gewitzelt, dass sie vielleicht auch einen mumifizierten Rentner hinter einem Briefkastenschlitz in der Tür entdecken könnte, so wie kürzlich dieser Postbote in London, aber alles andere wäre undenkbar gewesen.

    Seite 9

     

    Fazit

    Toller Cornwall-Krimi dem hoffentlich noch viele weitere Fälle mit Daphne Penrose folgen.

    4 Sterne

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    twentytwos avatar
    twentytwovor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Perfekte Urlaubslektüre mit viel Lokalkolorit.
    Post für den Mörder

    Eine Leiche im Hafenbecken und ein ermordetes Liebespaar – Daphne Penrose, die als Postbotin der Royal Mail das beschauliche Fowey besser kennt als der zuständige Chief Ermittler und ihr Ehemann Francis werden gegen ihren Willen in diesen überaus merkwürdigen Fall tiefer hineingezogen als ihnen lieb sein kann. Obwohl der Täter mit allen Mitteln versucht Daphne und Francis von ihren Ermittlungen abzuhalten und dabei auch nicht davor zurückschreckt dass es weitere Tote gibt, gelingt ihm dies nur kurzfristig. Trotzdem dauert es fast zu lange bis sich alle Puzzleteile zusammenfügen und damit weitere Verbrechen verhindert werden können.

    Fazit
    Ein bizzarer Kriminalfall, vor der beschaulichen Kulisse Cornwalls, der mit viel Lokalkolorit und einer Prise Humor für kurzweilige Unterhaltung mit Urlaubsfeeling sorgt.

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    talishas avatar
    talishavor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Das Wer, Was, Warum in diesem Krimi ist toll erzählt. Mich packte die spannende, mit britischem Humor gespickte Geschichte enorm!
    Tolle Location, tolles Ermittlerpaar!

    Dass der Autor Thomas Chatwin alias Claus Beling früher Produzent der Rosamunde-Pilcher-Filme war, merkt man. Zum Beispiel darf ein grösseres Anwesen nicht fehlen - Embly Hall. Es gehört Lord William Wemseley, der Cousin der Protagonistin Daphne Penrose. Sie und ihr Mann Francis wohnen im Torhaus und halten ein Auge auf Embly Hall. 

    Miss Royal Mail, wie Daphne auch genannt wird, schläft schlecht bei Halbmond. Daher sitzt sie nachts oft am Fenster und schaut raus. Eines Nachts beobachtet sie einen Bootsabwurf - "irgendein seltsamer Sack" - der erst Sinn macht, als Tags drauf eine komische Boje im Hafen von Fowey zu sehen ist. Doch dies ist noch längst nicht alles Ungewöhnliche, denn der Vikar und eine Künstlerin sind plötzlich verschwunden.

    Ein Fall für die örtliche Polizei, die dafür durch den selbstverliebten DCI Vincent James  verstärkt wird. Daphne ist nicht begeistert, dass Vincent wieder zurück in der Gegend ist. Sie bereut ihre lange zurück liegende, siebentägige Affäre mit ihm zutiefst. Vincent lässt sich nur zu leicht von Embly Hall beeindrucken und braucht natürlich keine Hilfe von Einheimischen. Doch er hat die Rechnung ohne Daphne gemacht. Sie und Francis können mit Sicherheit besser ermitteln als der hochnäsige Inspektor.

    Wie gut ist Daphne Pöstlerin/Briefträgerin von Beruf! Sie kriegt einiges an Klatsch mit, oft viel mehr als ihr lieb ist, und kennt die Bewohner Foweys. Doch auch ihr Mann Francis eignet sich als Flussmeister mit seinen engen Verbindungen zur örtlichen Polizei bestens zum Schnüffler. Die beiden sind seit 25 Jahren verheiratet, ein sympathisches Paar - und als Ermittler,  dieser hoffentlich neuen Serie, eine tolle Kombination!

    Ich konnte mir die geschichtsträchtige Ortschaft dank den genauen Schilderungen bestens vorstellen. Runter zum Hafen, und mit dem Velo wieder hoch - man kann sich Daphnes Velotouren gut vorstellen. Einen realen Bezug wird zur Autorin Daphne du Maurier hergestellt, die lange in Fowey lebte. Unsere Miss Royal Mail kannte die lokale Berühmtheit persönlich, erbte quasi ihren Vornamen von ihr. Wie ihr Vorbild kann Daphne Penrose gut mit Worten umgehen. Sie ist  schlagfertig und nimmt es mit allen auf, auch wenn ihr ab und an etwas mulmig wird.

    Das Wer, Was, Warum in diesem Krimi ist toll erzählt. Mich packte die spannende, mit britischem Humor gespickte Geschichte enorm.

    Der Krimi gehört in jedes Cornwall-Reisegepäck, Tipps zu Ausflügen und Restaurant stehen als Anhang auf den letzten Seiten. 

    Fazit: Toller ereignisreicher Britcrime-Erstling, von dem ich gerne weitere Folgen lesen möchte. 
    4 Punkte. 
     

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    detlef_knuts avatar
    detlef_knutvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Cornwall erleben und ermitteln
    Frischer, spaßmachender und interessanter Krimi

    Dem Autor, langjähriger Cornwall-Fan- und -Kenner und lange Zeit im ZDF für die Rosamunde-Pilcher-Filme verantwortlich, ist in seinem Debütroman seine Liebe zum südenglischen Landstrich anzumerken. Die Kriminalhandlung dieses Romans kommt dabei trotzdem nicht zu kurz.

    In dem kleinen Küstenort Fowey zwischen Plymouth und St. Austell kennt jeder jeden. Es geht beschaulich zu. Daphne radelt mit ihrem Fahrrad durch den Ort und trägt die Post aus. Als es ihr in dem Haus einer Künstlerin etwas merkwürdig wird, findet etwa zur gleichen Zeit Daphnes Mann Francis den ortsansässigen Reeder Hammett tot im Hafenbecken. Als dann schließlich die verschwundene Künstlerin und ihr Bruder, der Pfarrer der Gemeinde, ebenfalls tot aufgefunden werden, wird es höchste Zeit für den Auftritt des Chief Inspectors. Er wurde aus London in den Westen versetzt und war in seinen jüngeren Jahren extrem kurze Zeit zusammen mit Daphne ein Paar. Das kann eigentlich nur Ärger bedeuten.

    Liebevoll und mit viel Details hat sich Chatwin einen humorvollen Krimi ausgedacht. Das Lokalkolorit ist umwerfend detailliert und zeugt von den Kenntnissen des Autors. Die Beschreibungen sind bildreich und geben auch dem Nicht-Cornwall-Leser das Gefühl, diesen wunderschönen Landstrich beim Lesen zu erleben. Das bezieht auch die Einwohner Cornwalls ein. Ihre spröde, zurückhaltende, aber doch liebenswerte Art wird sehr gut herrübergebracht.

    Die Figurenkonstellation ist auf Kommödie ausgelegt. Schnell wird klar, dass Daphne, die ihren Namen von der Schriftstellerin Daphne de Murier, welche ebenfalls in diesem Ort lebte, hat, die auflösende Hobbyermittlerin ist. Miss Marple von Agatha Christie und Miss Mable von Rebecca Michéle lassen grüßen. An ihrer Seite allerdings mit ebenso hoher Aufklärungsquote ihr Mann Francis. Gegenpol dieser beiden ist der ursprünglich von hier stammende, nun zurückversetzte DCI James Vincent. Arrogant und selbstherrlich, natürlich stets auf der falschen Spur und abgelenkt vom Besuch des Prince of Wales.

    Frischer, spaßmachender und interessanter Krimi für alle cornwallaffinen Leser und solche, die es werden wollen.


    © Detlef Knut, Düsseldorf 2018

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    thenights avatar
    thenightvor 2 Monaten
    Post für den Mörder

    Inhalt: An Cornwalls Küste im beschaulichen Städtchen Fowey ( Das sprechen die Einheimischen Foy aus, an der falschen Aussprache erkennen sie Touristen) lebt Daphne Penrose gemeinsam mit ihrem Mann Francis. Daphne trägt die Post aus, Francis arbeitet für die Hafenbehörde. 
    Sie führen ein ruhiges, ereignisloses Leben, so wie man sich das Leben der englischen Mittelschicht eben vorstellt, bis zu der Nacht in der Daphne von Schlaflosigkeit geplagt, beobachtet wie jemand etwas von einem Boot aus ins Wasser wirft und Francis kurze Zeit später eine Leiche aus dem Fluss zieht. Es ist der bekannte Reeder Edward Hammet. Als dann auch noch die Malerin Sandra McKallen verschwindet, beginnt Daphne auf eigene Faust zu ermitteln.


    Meine Meinung: Cosy Crime, Kuschelkrimis, Häkelkrimis. Es gibt einige Worte um dieses Art Krimis zu beschreiben, ob Post für den Mörder unbedingt dazu gehört vermag ich gar nicht zu sagen, die Morde sind schon ziemlich brutal, aber der Rest des Buches ist trotz aller Spannung fast schon heimelig, ein Wohlfühlkrimi, ein anderes Wort fällt mir dazu nicht ein. Ich habe mich in Daphnes und Francis Gesellschaft wohl gefühlt, sie sind nett, freundlich und hilfsbereit.
    Im Zuge ihrer Ermittlungen müssen sie feststellen, das sie ihre Nachbarn nicht so gut kennen wie sie bisher vermuteten, viele von ihnen verbergen etwas und Daphne und Francis müssen erst so manches Geheimnis lösen um dem Mörder auf die Spur zu kommen.
    Thomas Chatwin hat einen sehr leichten Schreibstil,seine Beschreibungen der Landschaft Cornwalls weckt Sehnsüchte dieses herrliche Fleckchen Erde aufzusuchen und seine Bewohner kennen zulernen, dabei verliert er aber nie die Hauptstory aus den Augen und er fügt am Ende alle Puzzelteile zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen.
    Ich hoffe auf weitere spannende Kriminalfälle mit Daphne und Francis, im doch nicht ganz so beschaulichen Fowey.

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    hasirasi2s avatar
    hasirasi2vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr spannender Fall vor einer tollen Kulisse mit sympathischen Ermittlern. Ich hoffe, es wird eine Reihe, denn Daphne und Francis haben
    Miss Royal Mail

    Daphne Penrose ist Anfang 50 und trägt an Cornwalls Küste im Städtchen in Fowey mit dem Fahrrad die Post aus. Der Job ist anstrengend, die Straßen sind steil und ihre Wadenmuskeln inzwischen steinhart, trotzdem leidet sie in Halbmondnächten (und nur da!) an Schlaflosigkeit. In einer dieser Nächte beobachtet sie, wie jemand etwas vom Boot wirft – Müll?! Leider nicht, wie ihr Mann Francis, der Flussmeister, am nächsten Tag feststellt – es ist der beliebte Reeder Edward Hammett.

    Und noch etwas erregt Daphnes Aufmerksamkeit – die Haustür der Malerin Sandra McKallan steht schon seit 2 Tagen offen, doch gesehen hat sie Sandra nicht. Ein Blick durchs Fenster verrät ihr, dass es in dem eigentlich sonst so aufgeräumten Atelier sehr unordentlich aussieht.

    Dem mit dem Mordfall beauftragten Chief Inspector James Vincent trauen Daphne und Francis nicht wirklich viel zu, zu gut kennen sie ihn von früher. Leider werden ihre Befürchtungen bestätigt. Vincent ist immer noch ein unsympathisches Ekel, der sich gern mit fremden Erfolgen schmückt. Also ermitteln sie lieber selber – schließlich kennen sie ihre Mitbürger gut. Dachten sie zumindest ... Wer ist wirklich ein Freund und wer ein Feind?

     

    „Post für den Mörder“ stammt aus der Feder von Thomas Chatwin und ich hoffe, dass Daphne und Francis weiter ermitteln werden. Das Pärchen hat echtes Potential für eine Serie.

    Ich fand den Krimi absolut genial und sehr spannend, habe ihn an nur 2 Abenden verschlungen. Immer wieder werden durch geschickte Wendungen und komplizierte Verwicklungen neue Spuren und Verdächtige präsentiert. Ich war mir jedes Mal sicher, den Täter zu kennen und lag natürlich falsch.

     

    Daphne und Francis sind sehr sympathische Protagonisten. Sie sieht sich selber nicht als zu neugierig oder Miss-Marple-Verschnitt (da stimme ich ihr übrigens zu ;-)), aber sie kennt Land und Leute eben besser als der überhebliche Inspector und hat intuitiv oft den richtigen Riecher. Ihr Mann Francis versucht sie immer wieder zu bremsen und ermittelt am Ende dann selber mit.

     

    Das Städtchen Fowey bildet eine tolle Kulisse für den Fall. Thomas Chatwin hat die Beschreibung der Örtlichkeiten sehr geschickt mit der Handlung verknüpft und lässt so Bilder vor meinem inneren Auge entstehen und weckt Sehnsucht nach Cornwall. Im Anhang verrät er sogar seine persönlichen Reisetipps.

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    walli007s avatar
    walli007vor 3 Monaten
    Daphnes Cornwall

    Schon seit drei Ewigkeiten trägt Daphne Penrose in Fowey die Post aus. Sie ist glücklich verheiratet mit ihrem Francis und die gemeinsame Tochter studiert in London. Ein freundliches vielleicht etwas ereignisloses Leben, könnte man meinen. Doch als Postbotin ist Daphne natürlich immer am Puls des Ortes, der sehr stolz ist auf seine berühmte Einwohnerin Daphne du Maurier, deren Namen Daphne nicht zufällig trägt. Während ihrer Arbeit entdeckt Daphne, dass die Malerin Sandra McKallan tagelang nicht in ihrem Haus war. Beinahe gleichzeitig hat Francis die traurige Pflicht, etwas aus dem Fluss zu bergen, dass sich als männliche Leiche entpuppt. Wie in einem kleinen Ort nicht anders zu erwarten kennt Francis den Toten. 


    Wer kann es auf den unbescholtenen Reeder Edward Hammett abgesehen haben. Der war doch gerade erfolgreich ins Kreuzfahrtgeschäft eingestiegen und vielen als ehrenwerter Chef und guter Kumpel bekannt. Nur mit seiner Ehe stand es nicht zum Besten. Aufgerüttelt von den Ereignissen begeben sich Francis und Daphne daran, herauszufinden, wie die Geschehnisse zusammenhängen. Grundsätzlich ist dafür zwar die Polizei zuständig, aber dem Heimkehrer aus London Chief Inspector Vincent trauen sie nicht allzu viel zu. 


    Mit viel Liebe schildert der Autor das kleine Städtchen Fowey (gesprochen Foy) an der Küste des Ärmelkanals. Wenn man sie kennt, denkt man an die Serie „Doc Martin“, die zwar an der Atlantikküste Cornwalls spielt, aber doch das cornische Flair ähnlich zu transportieren weiß, wie das vorliegende Buch. Man bekommt direkt Lust, den Ort und die Umgebung zu besuchen solange es noch geht. Dies wird durch die freundlichen Reisetipps am Ende des Romans noch verstärkt. Gestärkt mit einem guten Essen, könnte man sich gleich auf Daphnes Spuren begeben. Dass dabei der Fall etwas ins Hintertreffen gerät, ist durchaus verzeihlich. Nichtsdestotrotz beschert der Autor einen zwar ruhigen, aber klug konstruierten Kriminalroman, der durch seinen Lokalkolorit zu punkten versteht. Auch als Fremder fühlt man sich heimisch in dem kleinen Städtchen mit seinen liebenswerten Bewohnern, die meist friedlich sind.


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    G
    Greenwayvor 24 Tagen

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    JohannaLuisas avatar

    Mordermittlung per Post

    Ein ruhiges Städtchen an der Küste Cornwalls, eine Postbotin der Royal Mail, die ihren Job macht. Doch schlagartig ist es mit der Idylle vorbei: eine Bewohnerin der Stadt verschwindet spurlos, und am Hafen wird eine Leiche gefunden.

    Die Postbotin Daphne Penrose findet sich plötzlich in einer Mordermittlung wieder, denn niemand kennt die Stadt so gut wie sie – und die Polizei scheint Daphnes Ortskenntnisse gut gebrauchen zu können. 
    Als zwei weitere Leichen auftauchen, wird Daphne und ihrem Mann Francis klar, dass sie selbst anfangen müssen zu ermitteln. Wer erschüttert die beschauliche Küstenstadt mit diesen Verbrechen?   
      
    Heute habt ihr die Chance, viele Fragen an Thomas Chatwin zu stellen. Er freut sich auf eure Fragen am Fragefreitag. Wenn ihr eine Frage gestellt habt, nehmt ihr damit an unserer Verlosung teil, bei der ihr eines von 5 Exemplaren von "Post für den Mörder" gewinnen könnt.

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    In dem beschaulichen Küstenstädtchen Fowey an Cornwalls Südküste kennt jeder sie, und sie kennt jeden: Daphne Penrose, Postbotin der Royal Mail. Daphne liebt besonders die frühen Morgenstunden, wenn Fowey erwacht und sie mit ihrem Postfahrrad durch die kleinen Gässchen fährt. Eines Morgens allerdings wird die Ruhe gestört. Im Haus der Malerin Sandra McKallan scheinen sich merkwürdige Dinge ereignet zu haben, von der Bewohnerin fehlt jede Spur. Zur selben Zeit fischt Daphnes Mann Francis eine Leiche aus dem Hafen: den Reeder Edward Hammett. Als zwei weitere Tote auftauchen, wird Daphne und Francis klar: Der zuständige Chief Inspector, frisch aus London nach Cornwall versetzt, kann diesen Fall alleine nicht lösen. Die beiden beginnen zu ermitteln. Und zwar mit ihren ganz eigenen Methoden. Denn niemand kennt Fowey so gut wie Daphne und Francis Penrose!

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    Cornwall-Krimis eines Experten: Thomas Chatwin ist das Pseudonym des deutschen Literaturwissenschaftlers und Autors Dr. Claus Beling. Unter seinem bürgerlichen Namen ist er der Literatur- und Fernsehwelt bereits wohlbekannt, denn er hat nicht nur mehrere erfolgreiche Kriminalromane geschrieben, sondern unter anderem auch die beliebte Rosamunde-Pilcher-Fernsehreihe geschaffen. Der 1949 geborene Chatwin ist mit der britischen Schriftstellerin befreundet und reist gemeinsam mit ihr häufig nach Cornwall, wodurch er sich ein sehr tiefgehendes Wissen über die englische Grafschaft aneignen konnte. Dieses kann der Autor in seine neue Cornwall-Reihe einfließen lassen. Im ersten Band, „Post für den Mörder“, der 2018 erscheint, beginnen die Postbotin Daphne Penrose und ihr Mann Francis auf eigene Faust zu ermitteln, als Francis eine Leiche entdeckt.

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    biru72s avatar
    Letzter Beitrag von  biru72vor 19 Stunden
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