Thomas Christian Kotulla Die Begründung der Welt: Wie wir finden, wonach wir suchen.

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Inhaltsangabe zu „Die Begründung der Welt: Wie wir finden, wonach wir suchen.“ von Thomas Christian Kotulla

Die existenziellen Fragen des Lebens faszinieren seit jeher: Warum existiert überhaupt "Etwas" und nicht "Nichts"? Aus welchem Grund ist unsere Welt so schön und zugleich so grausam? Wieso empfinden wir Liebe und Gerechtigkeit als etwas Gutes? Warum verhalten wir uns trotzdem oft lieblos oder ungerecht und haben anschließend ein schlechtes Gewissen? Sind wir in unserem tiefsten Inneren gut oder schlecht? Haben wir einen freien Willen? Hat unser Leben einen tieferen Sinn? Wie können wir möglichst glücklich sein? Und gibt es ein Leben nach dem Tod? Bei seiner Suche nach Antworten befasst sich der Autor mit philosophischen, psychologischen und theologischen Erklärungen. Und gelangt zu Entdeckungen, die dazu herausfordern, das eigene Welt- und Menschenbild zu überdenken. "Ein großartiges Buch über die großen Fragen mit überraschenden und scharfsinnigen Antworten. Für alle, die ihr Leben auf eine solide Basis stellen wollen. Und eine elegant-anregende Lektüre obendrein." Dr. Markus Spieker, TV-Hauptstadtkorrespondent und Buchautor

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    Die Begründung der Welt: Wie wir finden, wonach wir suchen.

    LEXI

    Thomas Christian Kotulla präsentiert mit dem Buch „Die Begründung der Welt“, das auf seinem privaten Interesse an philosophischen, psychologischen und theologischen Fragestellungen basiert, seine eigene Suche nach Antworten, wobei die existenziellen Lebensfragen bzw. die Gottes-Frage auch für ihn zum Hauptthema werden. In seiner Tätigkeit als Wissenschaftler charakterisiert sich der Autor mit seinem ursprünglich atheistischen Hintergrund als rational, kritisch, analytisch und skeptisch. Die Evolutionstheorie und das Leid in der Welt stellten für ihn rationale Barrieren dar, die Existenz eines Gottes in Betracht zu ziehen. Nach einer schweren Krankheit befasste er sich erstmals mit der Frage nach der Existenz eines Gottes und erkannte plötzlich, dass die Antworten auf die existenziellen Lebensfragen direkt vor unseren Augen liegen. Dennoch stellt dieses Buch keinen persönlichen Erlebnisbericht dar, sondern ist vielmehr als argumentatives Sachbuch mit philosophischen, psychologischen und theologischen Elementen gemeint, das vom Leser fordert, vieles zu hinterfragen, nachzudenken. In seiner Abhandlung prüft der Autor, ob eine neutrale Perspektive wirklich atheistisch und frei von jedem Glauben sein muss. Er möchte aufzeigen, in welchem Ausmaß die Antwort auf die Gottes-Frage auch die Beantwortung aller anderen existenziellen Fragen beeinflusst. Im ersten Kapitel widmet sich Thomas Kotulla der grundlegendsten Frage, nämlich, ob es einen Gott gibt. Sowohl Theismus als auch Atheismus sind Glaubensrichtungen, die auf naturwissenschaftlich nicht überprüfbaren Grundannahmen beruhen, und zahlreiche Philosophen und Theologen suchten bereits in den vergangenen Jahrhunderten nach logischen Gottesbeweisen. Auch der Autor beschäftigt sich damit, und geht dabei auf den Naturalismus und seine Gegenargumente, wie auch den Supranaturalismus, näher ein. Unter dem Stichwort „Woher kommen wir?“ beleuchtet er den Begriff des „Schöpfens“ und das Wesen des Menschen, möchte der Ursache für die menschliche Gewissheit, dass Liebe und Gerechtigkeit gut sind, auf den Grund gehen und betrachtet hierfür die menschliche Erziehung und Sozialisation, den evolutionstheoretischen Erklärungsansatz sowie die Frage nach dem göttlichen Ursprung. In diesem Zuge wird ein genauerer Blick auf die 1859 vom britischen Naturforscher Charles Darwin veröffentlichte Evolutionstheorie geworfen, der verschiedene Arten biologischen Lebens naturwissenschaftlich zu erklären versucht, das Übernatürliche jedoch nicht kategorisch ausschließt. Kotulla wendet sich alsdann der Frage zu, ob der Glaube an einen schöpferischen Gott die Gültigkeit der Evolutionstheorie ausschließt. Dabei berichtet er über die verschiedenen Grundströmungen des Schöpfungsglauben– nämlich den klassischen und den Lücken-Kreationismus, und eine theistische Evolution. Ausgehend von der Evolutionstheorie und des reziproken und indirekt reziproken Altruismus hinterfragt er die tiefe und selbstlose Sehnsucht vieler Menschen nach Liebe und Gerechtigkeit, die seiner Meinung nach durch diese Evolutionstheorie nicht erklärbar zu sein scheint. Anschließend betrachtet er die einzelnen Glaubensrichtungen und deren Gottesbilder genauer und nimmt den buddhistischen, den hinduistischen, den deistischen, den islamischen, den jüdischen und zu guter Letzt natürlich auch den christlichen Glauben näher unter die Lupe. Er widmet sich einer der ältesten Fragestellungen der Menschheit, nämlich, ob der Glaube an Gott nicht durch das Leid in der Welt widerlegt wird. Der Autor versucht diese „Theodizee-Frage“ logisch anhand der Realität zu beantworten und überprüft kritisch die Antworten des christlichen Glaubens darauf. Er zieht hierfür die Bibel als Grundlage des christlichen Glaubens hinzu und geht auf das „Menschen-gemachte“ sowie auf „das nicht-von-Menschen verursachte“ Leid ein. Im zweiten Teil des Buches geht der Verfasser ausführlich und kritisch auf den christlichen Glauben ein und überprüft die Wahrheitskriterien, ob der Glaube in sich stimmig, mit der Realität vereinbar ist und Hinweise auf einen göttlichen Ursprung enthält. Und wieder verwendet er dazu Bibelstellen. Thomas Kotulla untersucht den Ursprung allen Übels und hinterfragt, weshalb wir Menschen uns egoistisch, lieblos und ungerecht verhalten, uns gegenseitig enttäuschen und verletzen, die Beziehungen zu Mensch, Tier und Natur nicht harmonischer gestalten. Desweiteren analysiert er auch das Wesen des Menschen und sein egoistisches, liebloses und ungerechtes Verhalten, und widmet sich anschließend dem sensiblen Thema „Schuld und Bestrafung“. Letztendlich konzentriert er sich dann auf den Begriff des „stellvertretenden Opfers“ und leitet zum „stellvertretenden göttlichen Opfer“ über, hin zur Kernaussage des christlichen Glaubens. Zuletzt geht der Autor der Frage nach der Auferstehung Jesus von Nazareth und der Frage, warum der christliche Glaube im ersten Jahrhundert nach Christus entstehen, überleben und sich im Römischen Reich ausbreiten konnte. Er schließt das Buch im letzten Kapitel mit Ausführungen zur Fragestellung „Wohin gehen wir – der Traum von einer besseren Welt“. Nach Beendigung dieses anspruchsvollen Buches muss ich gestehen, dass meine Erwartungshaltung den Inhalt betreffend weit geringer war. Ich war positiv überrascht von der Art und Weise, wie profundes Fachwissen dem Leser auf verständliche Art und Weise nahe gebracht wurde. Ein tiefgründiges Buch mit komplexen und hoch interessanten Inhalten, dessen Lektüre ich weiter empfehlen kann.

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    Floh

    11. September 2014 um 06:38
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