Thomas Christos

 3,7 Sterne bei 93 Bewertungen

Lebenslauf

Thomas Christos ist das Pseudonym des Drehbuchautors Christos Yiannopoulos. 1964 kam er als Sohn griechischer Gastarbeiter nach Deutschland. Er studierte Germanistik und Pädagogik in Düsseldorf und schrieb bereits mit 24 Jahren sein erstes Drehbuch, das auch verfilmt wurde. Danach war er hauptsächlich Drehbuchautor für das Fernsehen und wirkte an vielen erfolgreichen Produktionen mit. Unter anderem wurde er für seinen Film »Schräge Vögel« für den Adolf-Grimme-Preis nominiert. Er lebt zurzeit in Düsseldorf.

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Neue Rezensionen zu Thomas Christos

Cover des Buches 1966 - Ein neuer Fall für Thomas Engel (ISBN: 9783764507374)

Rezension zu "1966 - Ein neuer Fall für Thomas Engel" von Thomas Christos

Ein LovelyBooks-Nutzer
Thomas Engel in Berlin

📖 Buch-Rezension 📖

zu "1966" von Thomas Christos 

☆ Kriminalroman ☆ 448 Seiten ☆ Blanvalet ☆

🔹 Zur Geschichte ️🔹

Kriminalkommissar Thomas Engel hat es nach West-Berlin verschlagen, um bei der Mordkommission in der geteilten Stadt ermitteln zu können. Doch es kommt anders: Statt Mörder sind Spione sein täglich Brot, denn die Stadt ist voll davon. Die Alliierten tun alles, um an Informationen von der Gegenseite zu kommen. Dass sie dabei nicht zimperlich vorgehen, erfährt Engel gleich an seinem zweiten Tag im Dienst. Bei der Observation eines Verdächtigen geht alles schief, Engel nimmt die Verfolgung auf und gerät mitten hinein in den Kalten Krieg zwischen Ost und West.

(Klappentext lt. Verlagsseite)

️🔸️ Meine Meinung 🔸️

Nachdem mir "1965" ja gut gefallen hatte, musste ich "1966" leider auf Seite 160 abbrechen. Kurz zusammengefasst: Mir war zu wenig von Thomas Engel zu lesen, dafür zu viel politisches, zu detailliert und viel zu umfangreich. Auch die vielen verschiedenen Handlungsstränge und die Personen, die nach ihrer Freilassung aus dem KZ ihre Namen änderten, das war mir einfach zu "drüber". Zwar sind die Grundthemen der Spionage, das amerikanische Militär, die Kriegsverbrechen der Nazi-Ärzte recht interessant, aber ich konnte irgendwie keinen Zugang zur Geschichte finden, das war so überhaupt nicht mein Ding.

Die 2* vergebe ich für die Recherchearbeit des Autors,  die recht umfangreich gewesen sein muss. 

Cover des Buches 1965 - Der erste Fall für Thomas Engel (ISBN: 9783734110269)

Rezension zu "1965 - Der erste Fall für Thomas Engel" von Thomas Christos

Ein LovelyBooks-Nutzer
Der Radschlägermörder

📖 Buch-Rezension 📖

zu "1965" von Thomas Christos

☆ Kriminalroman ☆ 416 Seiten ☆ Blanvalet ☆

🔹 Zur Geschichte ️🔹️

In der alten Ruine Kaiserswerth wird ein junges Mädchen tot aufgefunden. Der junge Kriminalbeamte Thomas Engel wittert seinen ersten großen Fall und stürzt sich in die Ermittlungen. Schon bald entdeckt er, dass es nicht das erste Opfer ist, das in der abgelegenen Ruine gefunden wurde. 1939 gab es schon einmal einen ähnlichen Fall. Damals schritt die Gestapo ein und ließ den Mörder hängen. Ist es Zufall, dass sich die Geschichte wiederholt? Engel hat das Gefühl, dass etwas vertuscht werden soll und gerät schnell mitten hinein in alte Seilschaften, die beste Verbindungen in höchste gesellschaftliche Kreise unterhalten.

(Klappentext lt.  Verlagsseite)

🔸️ Meine Meinung 🔸️

Ich hatte vor dem Kauf des Buches weder etwas über den Autor gewusst, noch jemals was von der Reihe gehört. Und jetzt muss ich sagen, das mich der erste Band mit dem jungen Polizisten Thomas Engel richtig gut unterhalten hat. Zwar ist die Geschichte an einigen Stellen sehr hart zu lesen, vor allem wenn es um die Methoden der Gestapo und der  "braunen Seilschaften" ging, hier musste ich mehrmals das Buch kurzzeitig zur Seite legen und tief durchatmen. Am besten hat mir aber Thomas Engel gefallen, den man von Beginn an durch seinen neuen Alltag im Polizeidienst der 60er Jahre begleitet. Erst dachte ich, wie ein Mädchenmord aus dem Jahre 1939 mit einem weiteren Mord im Jahr 1965 zusammenhängen könnte, doch dass das alles so weite Kreise ziehen würde, damit hatte ich nicht gerechnet. Zudem gefielen mir auch die Einblicke in das Privatleben von Thomas und das er sich persönlich so zum positiven verändert hat. Nun freue ich mich, das Band 2 mit dem Titel "1966" schon hier bereit liegt. 


Cover des Buches 1966 - Ein neuer Fall für Thomas Engel (ISBN: 9783734111891)
porte-bonheurs avatar

Rezension zu "1966 - Ein neuer Fall für Thomas Engel" von Thomas Christos

porte-bonheur
Wie lange wirkt sich ein folgenschwerer Krieg auf Bürger, Staat und dessen Einrichtungen aus? Können Straftaten überhaupt angemessen aufgeklärt werden?

Nach Bruch mit seiner Familie kommt Thomas Engel aus Düsseldorf nach Berlin, um auch hier wieder eine Anstellung als Kriminalkommissar zu finden. Seine Freundin Peggy ist mitgekommen, eigentlich war sie der Treiber für den Ortswechsel, denn sie will sich in Berlin als Modedesignerin auf längere Sicht selbständig machen und hat bis dahin erst einmal eine Anstellung als Schneiderin in einem Atelier gefunden. Für ihren Freund Thomas wird der berufliche Neuanfang schwieriger, denn die Kripo hat keine freien Stellen und so kommt er zur politischen Polizei, wo seine Aufgabe in der Observierung verdächtiger Personen besteht. Schon die erste Observierung verläuft dann aber sehr viel aufregender, als Thomas sich das vorgestellt hat. Es kommt nicht nur zum Todesfall eines Kollegen, sondern er gerät mitten hinein in die Auseinadersetzungen zwischen West und Ost und deren Behörden. Und wie diese im Alltag aussieht und wie sie sich auf seinen Beruf auswirkt, muss Thomas wirklich erst noch lernen und das hautnah, am eigenen Körper erfahren. Eigentlich will er in diesen Kalten Krieg nicht hineingezogen werden und nur korrekt seine Arbeit machen, dem Staat und seinen Bürgern verpflichtet. Doch wie soll das gehen, wenn nicht klar ist, wer genau seine Auftraggeber sind und welchen Vorstellungen eigentlich diese folgen? Schon mit seiner zweiten Observation gerät Thomas genau mit diesen allen, für ihn noch sehr unklaren Verhältnissen in mehr als nur Widersprüche, sie hat beinahe sein tödliches Ende zur Folge und wird sich auch auf seine Freundin Peggy sehr dramatisch auswirken.

Mir hat die Idee gefallen, jeweils ein konkretes Jahr neuerer deutscher Geschichte zum Hintergrund eines Krimis zu machen und im Großen und Ganzen ist Thomas Christos das auch gelungen. Er schafft es wirklich, die großen Ereignisse in und mit einer spannenden und durchdachten Handlung miteinander zu verweben und einen kurzweiligen Krimi entstehen zu lassen. Die Präsentation erfolgte mir dann aber doch zu drehbuchartig, unter ständigem Perspektivwechsel - kein Wunder, denn der Autor ist Drehbuchschreiber. Das Personal kommt zwar sympathisch rüber und wirkt auch echt, manchmal aber eben doch etwas schablonenhaft und dramatisch überzeichnet. Auch die Sprache erschien mir an vielen Stellen zu einfach, oberflächlich. Der historische Hintergrund ist aber sauber recherchiert und am Ende hält der Leser damit ein gut geschriebenes, spannendes und überzeugendes Geschichtsbuch zum Jahr 1966 in Berlin in Händen.

Auch wenn ich nur drei Sterne vergebe, am nächsten Jahr 1967 bin ich durchaus sehr interessiert!

Gespräche aus der Community

Cover des Buches 1965 - Der erste Fall für Thomas Engel
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RikeWilkinson

Als Thomas Engel seinen Dienst bei der Polizei Düsseldorf antritt, stürzt er sich in die Ermittlungen zu seinem ersten Fall. Doch als er eine Verbindung zu einem anderen Fall aus den 1930er Jahren erkennt, werden ihm schnell Steine in den Weg gelegt. Wer will verhindern, dass Thomas die Wahrheit herausfindet?
Findet es in unserer spannenden Crime-Club-Leserunde heraus!

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