Thomas Christos

 3,7 Sterne bei 68 Bewertungen

Lebenslauf von Thomas Christos

Thomas Christos ist das Pseudonym des Drehbuchautors Christos Yiannopoulos. 1964 kam er als Sohn griechischer Gastarbeiter nach Deutschland. Er studierte Germanistik und Pädagogik in Düsseldorf und schrieb bereits mit 24 Jahren sein erstes Drehbuch, das auch verfilmt wurde. Danach war er hauptsächlich Drehbuchautor für das Fernsehen und wirkte an vielen erfolgreichen Produktionen mit. Unter anderem wurde er für seinen Film »Schräge Vögel« für den Adolf-Grimme-Preis nominiert. Er lebt zurzeit in Düsseldorf.

Neue Bücher

Cover des Buches 1965 - Der erste Fall für Thomas Engel (ISBN: 9783734110269)

1965 - Der erste Fall für Thomas Engel

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Neu erschienen am 19.04.2021 als Taschenbuch bei Blanvalet. Es ist der 1. Band der Reihe "Thomas Engel".

Alle Bücher von Thomas Christos

Cover des Buches 1965 - Der erste Fall für Thomas Engel (ISBN: 9783734110269)

1965 - Der erste Fall für Thomas Engel

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Erschienen am 19.04.2021
Cover des Buches Buddy Cool (ISBN: 9783944788500)

Buddy Cool

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Erschienen am 15.09.2017
Cover des Buches Die Rosenkohlbande (ISBN: 9783960530084)

Die Rosenkohlbande

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Erschienen am 30.03.2016
Cover des Buches Pakt mit dem Bösen - Niks erster Fall (ISBN: 9783955206307)

Pakt mit dem Bösen - Niks erster Fall

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Erschienen am 01.11.2015
Cover des Buches 1966 - Ein neuer Fall für Thomas Engel (ISBN: 9783764507374)

1966 - Ein neuer Fall für Thomas Engel

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Erscheint am 25.10.2021

Neue Rezensionen zu Thomas Christos

Cover des Buches 1965 - Der erste Fall für Thomas Engel (ISBN: 9783764507190)tigerbeas avatar

Rezension zu "1965 - Der erste Fall für Thomas Engel" von Thomas Christos

Spannender Krimi mit Zeitgeist
tigerbeavor 10 Monaten

Düsseldorf Kaiserswerth, 1939. Die mißbrauchte Leiche eines Mädchens wird aufgefunden. Die Ermittlungen gestalten sich zu Zeiten der NSDAP als schwierig, ein Mann, der gar nicht der Mörder sein kann, wird zum Tode verurteilt.

1965. Wieder wird die Leiche eines mißbrauchten Mädchens in Kaiserswerth aufgefunden. Thomas Engel, frisch beim LKA unter der Obhut seines Onkels Strobel angekommen, wird in das Ermittlerteam aufgenommen. Doch er hat nicht nur mit seiner ländlichen Art und Unwissenheit über das Stadtleben zu kämpfen, als er den Zusammenhang zu dem toten Mädchen von 1939 erkennt, merkt er schnell, daß die Politik von damals noch in das Jahr 1965 reicht.

"1965 - Der erste Fall für Thomas Engel" von Thomas Christos hat mich begeistert. Dieser Krimi spiegelt eine Zeit dar, die einen ungeahnten Reiz hat. Man erlebt hier deutsche Geschichte in zwei Zeitebenen. Zum Einen die Zeit des Nationalsozialismus mit all seinen politischen Machenschaften. Hier erfährt man, mit welchen Mitteln damals Unschuldige überführt wurden, damit die wahren Schuldigen mit Freunden in hohen Positionen unbehelligt blieben. Erschreckend, wie sich diese Machenschaften noch im zweiten Handlungsstrang auswirken. Auch im Jahr 1965 bleiben manche Menschen lieber still und verheimlichen die Wahrheit zu aktuellen Fällen. Thomas Christos vermittelt mit seinem Roman ein Gefühl für das Jahr 1965. Man erlebt die Revolution der Jugendlichen gut mit. Die Rolling Stones spielen hier eine große Rolle. Ich fand es schon faszinierend, mit wie wenig Zuschauern ein Rockkonzert in der Grugahalle damals ausverkauft war. Oder die Regeln bei der Zimmervermietung... Die beiden Handlungsstränge sind äußerst spannend. Hier kommt man fast nicht mehr dazu, das Buch aus der Hand zu legen. Die Zeitebenen wechseln von Kapitel zu Kapitel und enden immer so, daß man es bis zum nächsten Abschnitt nicht mehr erwarten kann. Hier wird man geschickt an die Handlung gefesselt! Ebenso gekonnt beschreibt der Autor die Regionen. Man bekommt ein Gespür für die Umgebung und sieht das alte Düsseldorf und Kaiserswerth vor sich. Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut. Leicht zu lesen, ohne Effekthascherei - einfach ein ruhiger und trotzdem spannender Ton. Auch die Charaktere sind nicht aufregend, sondern eher normal.  Jedenfalls für die heutige Zeit. Damals sah das mit Sicherheit anders aus. Thomas Engel war mir von Beginn an sympathisch. Seine Art als Landei in der großen Stadt hat bei mir für Heiterkeit gesorgt und seine Verwandlung war toll zu verfolgen. Er traut sich immer mehr und springt aus dem Schatten von Vater und Onkel heraus. 

Mir hat dieser Auftakt sehr gut gefallen und ich hoffe auf weitere Fälle mit Thomas Engel!

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Cover des Buches 1965 - Der erste Fall für Thomas Engel (ISBN: 9783764507190)PagesofPaddys avatar

Rezension zu "1965 - Der erste Fall für Thomas Engel" von Thomas Christos

Nicht überzeugender Beginn einer Reihe
PagesofPaddyvor einem Jahr

Wie man einen thematisch sehr interessanten und tiefgründigen Thriller trotzdem nicht überzeugend schreibt zeigt der Roman „1965“ eindrucksvoll. Was ist mit den vielen Nazis passiert die nach 1945 wieder normal angefangen haben zu arbeiten und sich in die Gesellschaft integriert haben. Das wird hier anhand der Polizei versucht in einen Thriller zu mischen. Das dieses absolut faszinierende Thema trotzdem so schwach umgesetzt wurde, hat viele Gründe. Da ist zum einen die Hauptfigur. Thomas Engel ist zwar grundsolide geschrieben aber erweckt kaum Sympathien und wirkt eher konturlos. Seine Handlungen sind teilweise unglaubwürdig und auch wenn der Geist der 68-Bewegung mitschwingt ist es schon etwas fragwürdig wie jemand so handelt wie er. Daneben sind die restlichen Figuren ziemlich dünn geschrieben. Hier bleibt kaum jemand im Gedächtnis. Ob gute oder böse Figuren, alles wirkt nie wirklich fein ausgearbeitet. Die Story an sich ist auch ein Problem. Zwar schafft es das Buch anfangs zu fesseln nur um dann zwischendurch sehr belanglos zu werden. Das ist schade da dieses Thema einen fesselnden Plot verdient hätte. Leider wird sich lieber auf eine sehr künstlich wirkende Lovestory konzentriert und nimmt all de Schwung der Anfangsseiten weg. Zwar ist der Kriminalfall an sich echt ganz gut (jemand ermordet kleine Kinder, und das anscheinen schon seit 1943) aber durch die vielen unnötigen Subplots wirkt das ganze Buch an manchen Stellen sehr aufgebläht. Und so wirkt dann grade das Finale überhetzt und auch ein stückweit unglaubwürdig. Allgemein hätte sich der Autor stärker auf die Thematik konzentrieren sollen und nicht so sehr auf Nichtigkeiten. So gibt es zwar einen interessanten Subplot über einen Homosexuellen der aber platt und wenig emotional beendet wird. Allgemein hat man einfach ganz oft das Gefühl, hier wäre so, so, so viel mehr drin gewesen. Ich würde mir für eine Fortsetzung eine bessere, tiefere Charakterisierung wünschen, einen Plot der über die gesamte Länge fesselt und einfach eine echter wirkende Geschichte. Viele spannende Themen werden angeschnitten ohne jemals irgendwo Tiefe zu entwickeln.

FAZIT
Starkes Thema schwach umgesetzt. Viel Luft nach oben‪!‬

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Cover des Buches 1965 - Der erste Fall für Thomas Engel (ISBN: 9783764507190)Jen_Loe_Nis avatar

Rezension zu "1965 - Der erste Fall für Thomas Engel" von Thomas Christos

Ein auf und ab...
Jen_Loe_Nivor einem Jahr

Das Buch hat erstmal ein schönes Cover und ist recht dick. Dennoch liest es sich ganz gut und flott. Der Anfang hat sehr bedrückend auf mich gewirkt. Manche Handlungen habe ich nicht ganz nachvollziehen können. Dennoch war es immer spannend. Aber ich habe es ehrlicherweise nicht zu Ende gelesen. Habe mich eher durch geboxt als es fließen zulassen. Vll war der Zeitpunkt auch nicht passend. Werde es wieder versuchen. Im grossen und ganzen dennoch, ein gutes Werk. Und für andere bestimmt auch 5 von 5 Sternen Wert :) danke

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Gespräche aus der Community

Als Thomas Engel seinen Dienst bei der Polizei Düsseldorf antritt, stürzt er sich in die Ermittlungen zu seinem ersten Fall. Doch als er eine Verbindung zu einem anderen Fall aus den 1930er Jahren erkennt, werden ihm schnell Steine in den Weg gelegt. Wer will verhindern, dass Thomas die Wahrheit herausfindet?
Findet es in unserer spannenden Crime-Club-Leserunde heraus!

Kriminalroman und Zeitgeschichte: Herzlich Willkommen zu unserer neuen Crime Club Leserunde! 

Gemeinsam wollen wir nach Düsseldorf ins Jahr 1965 reisen und Thomas Engel bei den Ermittlungen zu seinem ersten Fall über die Schultern schauen, bei denen ihm eine Spur tief in die dunkle Vergangenheit führt.

Wir verlosen zusammen mit Blanvalet 30 Exemplare von "1965", dem ersten Band der neuen Reihe rund um den jungen Komissar Thomas Engel, von Thomas Christos. 

522 BeiträgeVerlosung beendet

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