Thomas Christos

 3,8 Sterne bei 86 Bewertungen

Lebenslauf

Thomas Christos ist das Pseudonym des Drehbuchautors Christos Yiannopoulos. 1964 kam er als Sohn griechischer Gastarbeiter nach Deutschland. Er studierte Germanistik und Pädagogik in Düsseldorf und schrieb bereits mit 24 Jahren sein erstes Drehbuch, das auch verfilmt wurde. Danach war er hauptsächlich Drehbuchautor für das Fernsehen und wirkte an vielen erfolgreichen Produktionen mit. Unter anderem wurde er für seinen Film »Schräge Vögel« für den Adolf-Grimme-Preis nominiert. Er lebt zurzeit in Düsseldorf.

Alle Bücher von Thomas Christos

Cover des Buches 1965 - Der erste Fall für Thomas Engel (ISBN: 9783734110269)

1965 - Der erste Fall für Thomas Engel

 (61)
Erschienen am 18.04.2021
Cover des Buches Buddy Cool (ISBN: 9783944788500)

Buddy Cool

 (3)
Erschienen am 15.09.2017
Cover des Buches Pakt mit dem Bösen - Niks erster Fall (ISBN: 9783955206307)

Pakt mit dem Bösen - Niks erster Fall

 (2)
Erschienen am 01.11.2015
Cover des Buches 1966 - Ein neuer Fall für Thomas Engel (ISBN: 9783734111891)

1966 - Ein neuer Fall für Thomas Engel

 (2)
Erschienen am 20.12.2022
Cover des Buches Die Rosenkohlbande (ISBN: 9783960530084)

Die Rosenkohlbande

 (1)
Erschienen am 30.03.2016

Neue Rezensionen zu Thomas Christos

Cover des Buches Ein Dschinn für alle Fälle – Panik in New York (ISBN: 9783596807628)
Tilman_Schneiders avatar

Rezension zu "Ein Dschinn für alle Fälle – Panik in New York" von Thomas Christos

abgedreht
Tilman_Schneidervor 3 Monaten

Tom läuft am Strand entlang und findet eine merkwürdig aussehende Messingflasche und steckt sie schnell ein. Noch ahnt er nicht, dass dieser Fund sein Leben verändern wird. In der Flasche wohnt ein Dschinn mit dem Namen Abu und er erfüllt nun Toms Wünsche. Es ist merkwürdig, verrückt und spannend. Teppiche können fliegen, in der Mathestunde läuft es plötzlich wunderbar und auch sonst kann Tom alles machen. Doch die Freude währt nicht lange, denn Abu geht verschwunden und gemeinsam mit seiner Freundin Emma macht sich Tom auf eine spannende Suche. Verrückt, witzig und total abgedreht.

Cover des Buches 1966 - Ein neuer Fall für Thomas Engel (ISBN: 9783734111891)
Mike_Leserattes avatar

Rezension zu "1966 - Ein neuer Fall für Thomas Engel" von Thomas Christos

Es geht in den kalten Krieg
Mike_Leserattevor einem Jahr

Das ist kein guter Start in Berlin für Thomas Engel. Anstatt in der Kripo zu arbeiten wird er für Observierungen eingeteilt. Als er dann den Studenten Willy Spanowski beschattet, ein führender Redner in der Studentenbewegung, kommt es zum Mord. Ausgerechnet Thomas erwischt Spanowski anscheinend auf frischer Tat. Doch es ist nicht alles so wie es scheint und binnen kürzester Zeit findet Thomas sich zwischen den Fronten wieder. Ein spannender Teil rund um das geteilte Berlin und dem grausamen Vietnamkrieg.

Dieser Fall ist ganz anders als der erste. Wo der erste mit einem ekelerregendem Mord beginnt, startet dieser mit einem brisanten aber augenscheinlich einfachen Todschlag. Es greift wieder auf die NS-Zeit zurück und wie diese in den 60er Jahren nicht aufgearbeitet wurde, geht aber diesmal in eine andere Richtung. In diesem Teil wird vielmehr die nicht Aufarbeitung von amerikanischer Seite in Deutschland ins Licht gerückt. Wie z.B. verurteilte Kriegsverbrecher verschont wurden, um dafür dann für die USA zu arbeiten. Des weiteren geht es natürlich um den kalten Krieg und die Beziehungen in Berlin. Aber besonderen Fokus wird zu recht auf den Vietnamkrieg gelegt, welcher hier eine besondere Rolle einnimmt und schön einbezogen wird. Inhaltlich also wie im ersten Teil ein Krimi voller Spannung und Action der aber gleichzeitig einen anderen Teil der 60er Jahre beleuchtet.

Das Cover ist wieder schwarz weiß und bildet diesmal das Brandenburger Tor ab. Durch dieses schwarz weiß und der Darstellung mit der Mauer und den drum rum löst es genau das Gefühl aus, dass ich auch beim lesen hatte. Eine gewisse Grundspannung, ein Mitfiebern und gleichzeitig ein nachdenken über die damalige Zeit, die doch sehr in Vergessenheit geraten ist.

Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen. Er beinhaltet sehr vereinzelte Fachbegriffe, die man aber nicht verstehen muss, um der Story folgen zu können. Die Figuren sind wieder vielschichtig und realistisch ausgearbeitet und machen auch wieder eine bedeutende Entwicklung durch. Gerade Peggy, Thomas Freundin ist zu beginn gegenüber der Studentenbewegung und dem Redeführer Spannowski ganz anders eingestellt als gegen Ende des Buches.

Insgesamt wieder ein super Krimi der gleichzeitig wunderbar die damalige Zeit mit aufgreift.

Cover des Buches 1965 - Der erste Fall für Thomas Engel (ISBN: 9783734110269)
Mike_Leserattes avatar

Rezension zu "1965 - Der erste Fall für Thomas Engel" von Thomas Christos

Passend für die Zeit...
Mike_Leserattevor einem Jahr

Es geht um den jungen Thomas Engel, der durch den Freund seines Vaters eine Ausbildung bei der Kripo bekommt. Doch schon während der Zeit bekommt er das Problem der Zeit zu spüren, jene Last, welche die NZ-Zeit hinterlassen hat. Gleichzeitig gilt es einen Fall zu lösen, denn ein Mord an einem Mädchen an einer Burgruine bringt alle in Aufregung.

Triggerwarnung

Aufgrund einiger Inhalte die angesprochen werden (auch wenn nicht weiter beschrieben) möchte ich hiermit auf einige Inhalte aufmerksam machen:

1. Mordverbrechen an Kindern                                                                                                                                                                                                         2. Sexuelle Übergriffe an Minderjährige                                                                                                                                                                                         3. Exekution während der NS-Zeit                                                                                                                                                                                                   4. Mord an einer Person in Form ekelhaftester weise


Das Cover ist super gelungen. Es ist dunkel und schlicht gehalten was super passt. Zudem spiegelt es genau die Zeit der 60er Jahre wieder und passt auch zu dem Fall. Auch der Schreibstil ist passend. Er beinhaltet sehr selten mal einen Fachbegriff der mir nicht geläufig war, was aber nicht wichtig für den weiteren Inhalt ist. Des weiteren kam ich schnell in die Geschichte rein und war durchgehend an dem Fall interessiert.

Die handelnden Figuren sind sehr schön ausgearbeitet und sind meiner Ansicht nach auch recht realistisch. Thomas Engel ist typisch der naive Streber, der aber eine starke Entwicklung durchmacht und gut in die Zeit der 68er Bewegung später passt. Eine junge Generation die miterleben muss, wie von älteren indirekt über die NS-Zeit geredet wird, aber bei Nachfragen keine Antworten erhalten oder sofort alles todgeschwiegen wird. Gleichzeitig wird ersichtlich, wie groß die Probleme in der Zeit sind. Zum einen jene, welche ihre hohen Ämter auch nach der NS-Zeit noch behalten haben und immer noch großen Einfluss haben und zum Anderen jene, welche versuchen die NS-Zeit aufzuarbeiten sofort als Kameradenschweine dargestellt werden. 

Auch wenn nur kurz erwähnt, wird zudem die Gastarbeiterwelle angesprochen. Des weiteren erfährt man durch Rückblenden auch einiges über das Vorgehen der Nationalsozialisten während des Krieges. 

Es ist insgesamt ein Krimi der auf zwei Schienen fährt und gleichzeitig bei mir einen tiefen Eindruck hinterlässt. Zum einen ist es ein Krimi der jetzt nicht der blutigste ist oder gar ein Thriller gleichkommt, sondern eher ein einfacher Krimi der aber mit einer verstörenden Tat einhergeht. Zum anderen passt er hervorragend in den Bereich der Historischen Romane. Er erzählt viel über die Zeit und den Generationenkonflikt zu der Zeit.

Einziger Kritikpunkt ist für mich die großen Zufälle die gerade relativ zu beginn auftauchen. Es erscheint mir da etwas sehr gestellt, worüber ich aber größtenteils drüber hinwegsehen kann, weil diese nur zum Fallantreiben genutzt werden müssen, um Thomas Engel irgendwie überhaupt in die Position zu bringen, irgendwie über die älteren Vorkommnisse ins Bild zu setzen.

Gespräche aus der Community

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Zusätzliche Informationen

Thomas Christos im Netz:

Community-Statistik

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