📖 Buch-Rezension 📖
zu "1966" von Thomas Christos
☆ Kriminalroman ☆ 448 Seiten ☆ Blanvalet ☆
🔹 Zur Geschichte ️🔹
Kriminalkommissar Thomas Engel hat es nach West-Berlin verschlagen, um bei der Mordkommission in der geteilten Stadt ermitteln zu können. Doch es kommt anders: Statt Mörder sind Spione sein täglich Brot, denn die Stadt ist voll davon. Die Alliierten tun alles, um an Informationen von der Gegenseite zu kommen. Dass sie dabei nicht zimperlich vorgehen, erfährt Engel gleich an seinem zweiten Tag im Dienst. Bei der Observation eines Verdächtigen geht alles schief, Engel nimmt die Verfolgung auf und gerät mitten hinein in den Kalten Krieg zwischen Ost und West.
(Klappentext lt. Verlagsseite)
️🔸️ Meine Meinung 🔸️
Nachdem mir "1965" ja gut gefallen hatte, musste ich "1966" leider auf Seite 160 abbrechen. Kurz zusammengefasst: Mir war zu wenig von Thomas Engel zu lesen, dafür zu viel politisches, zu detailliert und viel zu umfangreich. Auch die vielen verschiedenen Handlungsstränge und die Personen, die nach ihrer Freilassung aus dem KZ ihre Namen änderten, das war mir einfach zu "drüber". Zwar sind die Grundthemen der Spionage, das amerikanische Militär, die Kriegsverbrechen der Nazi-Ärzte recht interessant, aber ich konnte irgendwie keinen Zugang zur Geschichte finden, das war so überhaupt nicht mein Ding.
Die 2* vergebe ich für die Recherchearbeit des Autors, die recht umfangreich gewesen sein muss.


















