Thomas Christos

 4.7 Sterne bei 18 Bewertungen

Lebenslauf von Thomas Christos

Unter Pseudonym: Thomas Christos ist das Pseudonym des griechischen Autoren Christos Yiannopoulos. Er wurde 1957 in Patras geboren. 

Nach seinem Studium schrieb er Drehbücher für das Fernsehen und fing an unter seinem Pseudonym, zunächst noch mit seinem Co-Autor, Kinderbücher zu schreiben.

Später trennten sich die beiden und Yiannopoulos veröffentlichte unter seinem Pseudonym Romane und Thriller. Heute lebt er zusammen mit seiner Familie in Düsseldorf.

Neue Bücher

1965 - Der erste Fall für Thomas Engel

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Erscheint am 02.03.2020 als Hardcover bei Blanvalet. Es ist der 1. Band der Reihe "Thomas Engel".

1965 - Der erste Fall für Thomas Engel

Erscheint am 02.03.2020 als Hörbuch bei Random House Audio.

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Cover des Buches 1965 - Der erste Fall für Thomas Engel (ISBN:9783764507190)

1965 - Der erste Fall für Thomas Engel

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Erscheint am 02.03.2020
Cover des Buches Buddy Cool (ISBN:9783944788500)

Buddy Cool

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Erschienen am 15.09.2017
Cover des Buches Die Rosenkohlbande (ISBN:9783960530084)

Die Rosenkohlbande

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Erschienen am 30.03.2016
Cover des Buches Sina Säbelzahn und das Dino-Ei (ISBN:9783596855896)

Sina Säbelzahn und das Dino-Ei

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Erschienen am 26.09.2013
Cover des Buches Pakt mit dem Bösen - Niks erster Fall (ISBN:9783955206307)

Pakt mit dem Bösen - Niks erster Fall

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Erschienen am 01.11.2015

Neue Rezensionen zu Thomas Christos

Neu

Rezension zu "1965 - Der erste Fall für Thomas Engel" von Thomas Christos

Ein Serienmörder an der Ruine der Kaiserwerth
mama2009vor 2 Monaten

Meine Meinung und Fazit:

Das Buch weist zwei Handlungsstränge auf, es wechselt zwischen den Kriegsjahren 1939/1941 und der Gegenwart von 1965. Durch diesen Wechsel wird eine gute Spannung aufgebaut, die sich auch das ganze Buch über hält. Sehr gelungen. 

Thomas fängt bei seinem Onkel Ströbele seinen Kripo-Dienst an. Jung entschlossen und ein typischer Nerd. Das er ausgelacht wird, stört ihn nicht, er macht sein Ding. 

Er beißt sich am Fall fest und lässt sich nicht beirren, für ihn ist es kein Unfall. 


Mit den Fortschritten im Polizeidienst und den Ermittlungen kann man ganz deutlich Thomas Entwicklung verfolgen. Zunächst ein junger Mann, der unter dem strengen Regime des Vaters aufwächst, der es seinem Vater nie recht machen kann. Der auch beim Abschluss als Klassenbester der Polizeischule ein Aber hat. Doch Schritt für Schritt sieht man, wie Thomas unbeirrt seinen Weg geht/einschlägt und an Selbstvertrauen und - stärke wächst. Einiges was er im Verlauf der Geschichte tut, hätte man ihm am Anfang nicht zu getraut. Durch ihn wird deutlich, was man schaffen kann, wenn man an eine Sache glaubt. Folgendes Zitat von Seite 38 passt' "Er fand, der Mann mit dem goldenen Gesicht und der Anglerweste machte alles richtig,. Er war nicht verrückt. Er war nur anders. Er ging seinen Weg, so wie Thomas es sich auch für sich wünschte." 


Erschreckend ist, dass damals im Unterricht das 3. Reich nicht behandelt wurde und Thomas sich alles in der Bibliothek zusammensuchen musste. Und wieviel im Jahre 1965 gedacht haben, dass das alles richtig war bzw. die Unerwünschten selbst dran Schulden waren und noch dankbar für diese Art von Tod sein sollten. Oder man hat ja nur Befehle umgesetzt (Seite 166: "Die heile Welt der Volksgemeinschaft durfte keine Kratzer abbekommen. ...") Und heute sind wieder solche Aussagen vorhanden. 

Ein Buch, was mich durch die Geschehnisse in der jungen Vergangenheit sehr nachdenklich zurück lässt.


Ich spreche eine klare Leseempfehlung aus, ein sehr gelungener Kriminalroman. Ich hoffe auf weitere Krimalromane von diesem Autor. 


Vielen Dank, dass ich dieses Buch vorab lesen durfte. Ich danke dem Team von Randomhouse-Testleser, speziell dem blanvalet - Verlag für das bereitgestellte Reziexemplar. 

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Rezension zu "1965 - Der erste Fall für Thomas Engel" von Thomas Christos

Alte Verflechtungen
buecherwurm1310vor 2 Monaten

Der 21-jährige Thomas Engel ist in einem kleinen Ort am tiefsten Niederrhein groß geworden und er wollte der Enge dort endlich entkommen. Kurt Strobel, der ein Freund seines Vaters ist und den Thomas Onkel nennt, ermöglicht es Thomas, seinen Traum wahr werden zu lassen und in Düsseldorf einen Job bei der Kripo zu bekommen. Er wird nach einem Lehrgang Strobel unterstellt und bekommt es gleich mit einem Todesfall auf einer Brache in der Nähe eines Roma-Lagers zu tun. Strobel geht sofort von Selbstmord aus, aber Thomas stellt Fragen. Er stellt auch Fragen, als er ein Mädchen tot an der Kaiserpfalz in Kaiserswerth auffindet und irgendetwas an dem Bericht des Pathologen Dr. Nikasius merkwürdig ist. Er findet Hinweise, die zurück in die Nazizeit weisen. Mit seinen Recherchen macht er sich überall unbeliebt, doch er kann die Sache nicht ruhen lassen. Dann quittiert er den Dienst und ermittelt auf eigene Faust weiter.

Mir hat dieser Krimi gut gefallen, der auf zwei Zeitebenen spielt. Es beginnt damit, dass ein Triebtäter ein kleines Mädchen im Jahr 1939 tötet. Die Aufklärung des Falls wird von der Gestapo verhindert; man macht einfach einen Unschuldigen zum Täter.

Die Charaktere sind gut und vielschichtig dargestellt.

Thomas Engel ist ein richtiges Landei, als er nach Düsseldorf kommt. Vieles ist bisher an ihm vorbeigegangen. Das wird ihm aber erst bewusst, als er ein Konzert der Rolling Stones erlebt. Dabei lernt er Peggy kennen, in die er sich rettungslos verliebt und die sein Leben verändert. Thomas hat noch viel zu lernen, denn er weiß kaum etwas über die Vergangenheit. Dieser Fall aber lehrt ihn mehr, als er sich vorstellen konnte. Thomas ist aber auch ein Polizist, der nicht lockerlassen kann, wenn er Gegenwind bekommt – egal aus welcher Richtung. Es spornt ihn eher an und er lässt sich nicht verbiegen. Strobel hat seine Fähigkeiten früh erkannt, aber er hat seinen Charakter gründlich verkannt.

Dieser Kriminalfall zeigt, dass alte Seilschaften auch Jahre nach dem Krieg noch funktionieren und dass Kameradschaft bei der Polizei unverbrüchlich ist. Das Buch setzt sich aber auch mit der Frage von Schuld auseinander. Darf man Befehle verweigern? Und wenn man Befehle befolgt, enthebt einen das von Schuld?  

Es gibt eine Reihe von Dunklen Flecken in unserer Geschichte und es ist immer wieder bedrückend zu lesen, was alles unter dem Deckmantel der Rassenhygiene geschehen ist.

Es ist ein spannender und manchmal erschreckender Krimi. Ich bin gerne dabei, wenn Thomas Engel wieder ermittelt.

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Rezension zu "Orbis Abenteuer – Ein kleiner Roboter büxt aus" von Thomas Christos

Robotergeschichte
Almerivor einem Jahr

Henrik (10) und ich haben die Abenteuer über Roboter Orbi gelesen und genossen. Der Autor Thomas Christos hat eine schöne Handlung um und über Orbi, den schlauesten Roboter, geschrieben. Barbara Scholz hat die Geschichte mit sehr schönen Illustrationen abgerundet. Es sind kurze Kapitel. Jedes Kapitel hat passende Überschriften. Die Schrift ist in Druckbuchstaben, ideal für ab 6 jährige Leser. Der Schreibstil wurde kurz und verständlich geschrieben. Absolute Leseempfehlung für die Kinder.

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