Thomas De Quincey

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Bekenntnisse eines englischen Opiumessers

Erscheint am 31.01.2019 als Hardcover bei Anaconda Verlag.

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Rezension zu "Bekenntnisse eines englischen Opiumessers" von Thomas De Quincey

Der Klassiker der Drogenliteratur
LeveretPalevor 3 Jahren

Obwohl De Quinceys Bekenntnisse mittlerweile rund 200 Jahre alt sind, kann man sie aufgrund des Stil heute noch sehr gut lesen, nur bei manchen Metaphern und Anspielungen auf Literatur oder Mythologie muss der Leser von heute sich manchmal die Bedeutung aus dem Kontext erschließen, da er nicht unbedingt das selbe Hintergrundwissen hat, wie ein Bürger aus dem frühen 19 Jahrhundert.
Dieses Buch war eines (wenn nicht sogar das erste) der ersten, welches sich mit dem Thema der Drogensucht und -abhängigkeit auseinandersetzte und sorgt damals im viktorianischen und prüden England für große Aufregung, beschreibt De Quincey in diesem Buch doch nicht nur sehr direkt die Sucht als Krankheit, sondern berichtet für damalige Verhältnisse sehr undiskret und hemmungslos über sein Leben und den Werdegang zum Opium. Er beschreibt sowohl die positiven Aspekte der Droge, als auch die negativen (Abhängigkeit, nach langjährigen Konsum Halluzinationen). Wenn man bedenkt, welche Bedeutung Opium in der Literatur und Lyrik (zB.:Edgar Allan Poe) , Gesellschaft, Medizin und Geschichte der damaligen Zeit hatte, dann kommt jemand mit Interesse am 19. Jahrhundert oder mit Interesse an der Geschichte von Drogen kaum um dieses Buch herum.

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Rezension zu "Bekenntnisse eines englischen Opiumessers" von Thomas De Quincey

Rezension zu "Bekenntnisse eines englischen Opiumessers" von Thomas De Quincey
TheRavenkingvor 8 Jahren

"Ich biete dir hier, geneigter Leser, die Aufzeichnungen eines merkwürdigen Abschnitts in meinem Leben dar. Entsprechend der Bedeutung, die ich ihm beimesse, glaube ich zuversichtlich, dass diese Aufzeichnung nicht allein interessant, sondern auch in hohem Maße nützlich und belehrend sein wird. In dieser Hoffnung habe ich sie niedergeschrieben, und sie muss es rechtfertigen, dass ich jene zarte und redliche Zurückhaltung verletze, die uns meist abhält, die eigenen Verirrungen und Laster öffentlich zu zeigen."

- So beginnen die Aufzeichnungen Thomas De Quincey´s, die als eine Art Vorläufer moderner Drogenromane wie "Trainspotting" von Irvine Welsh oder "Requiem für einen Traum" von Hubert Selby Jr. betrachtet werden können. De Quincey ist allerdings ein sanfter Rebell. Drogen nimmt er zunächst nur, um seine Zahnschmerzen zu lindern. Am Anfang leistet er sich nur alle dei Wochen einen Rausch, bis er dem Stoff schließlich ganz verfällt. Die Folgen des Drogenkonsums werden dann minutiös und auch ziemlich umständlich beschrieben.
Das Buch steckt voller philosophischer Abschweifungen und ist alles andere als ein Page-Turner, bietet aber einen interessanten Einblick in die Gedankenwelt eines Süchtigen.

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