Thomas De Quincey Bekenntnisse eines englischen Opiumessers

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Inhaltsangabe zu „Bekenntnisse eines englischen Opiumessers“ von Thomas De Quincey

Da er an Neuralgie litt, nahm der britische Schriftsteller, Essayist und Journalist Thomas de Quincey jahrelang regelmäßig Opium ein – schließlich tausende von Tropfen täglich. Seine Drogenerfahrung schildert er – sprachlich brillant, schonungslos sich selbst gegenüber und mit unerhörter Intensität – in seinem bekanntesten Buch: Bekenntnisse eines englischen Opiumessers (1822).

Dieser autobiographische Essay über seine Rausch- und Traumzustände avancierte rasch zu einem Klassiker der poetischen Drogenliteratur und ist ein kulturelles und literarisches Dokument ersten Ranges. Ein Kultbuch, das nun endlich wieder im Taschenbuch lieferbar ist. (Quelle:'Flexibler Einband/20.07.2009')

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  • Rezension zu "Bekenntnisse eines englischen Opiumessers" von Thomas De Quincey

    Bekenntnisse eines englischen Opiumessers

    TheRavenking

    07. March 2011 um 20:49

    "Ich biete dir hier, geneigter Leser, die Aufzeichnungen eines merkwürdigen Abschnitts in meinem Leben dar. Entsprechend der Bedeutung, die ich ihm beimesse, glaube ich zuversichtlich, dass diese Aufzeichnung nicht allein interessant, sondern auch in hohem Maße nützlich und belehrend sein wird. In dieser Hoffnung habe ich sie niedergeschrieben, und sie muss es rechtfertigen, dass ich jene zarte und redliche Zurückhaltung verletze, die uns meist abhält, die eigenen Verirrungen und Laster öffentlich zu zeigen." - So beginnen die Aufzeichnungen Thomas De Quincey´s, die als eine Art Vorläufer moderner Drogenromane wie "Trainspotting" von Irvine Welsh oder "Requiem für einen Traum" von Hubert Selby Jr. betrachtet werden können. De Quincey ist allerdings ein sanfter Rebell. Drogen nimmt er zunächst nur, um seine Zahnschmerzen zu lindern. Am Anfang leistet er sich nur alle dei Wochen einen Rausch, bis er dem Stoff schließlich ganz verfällt. Die Folgen des Drogenkonsums werden dann minutiös und auch ziemlich umständlich beschrieben. Das Buch steckt voller philosophischer Abschweifungen und ist alles andere als ein Page-Turner, bietet aber einen interessanten Einblick in die Gedankenwelt eines Süchtigen.

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