Thomas Dellenbusch Der Matrjoschka Code

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Inhaltsangabe zu „Der Matrjoschka Code“ von Thomas Dellenbusch

Eine Frau wacht mit Beginn der Dunkelheit auf einer Holzbank mitten im Wald auf. Sie ist allein und hat ihr Gedächtnis verloren. Sie weiß nicht, wo sie ist und wie sie dorthin gekommen ist. Sie weiß noch nicht einmal, wer sie ist. Unverzüglich sucht sie einen Weg aus dem Wald hinaus. Auf einer Lichtung entdeckt sie die Hütte des alten Hein Butt, der glaubt, ihr helfen zu können. Eine alte Fotografie in ihrer Manteltasche löst, einem Dominostein gleich, eine rätselhafte Kette an Erinnerungen aus ...

Eine spannende Erinnerungskette hinter der sich eine überraschende Idee verbirgt.

— Ann-KathrinSpeckmann
Ann-KathrinSpeckmann

Anfangs Verwirrung, später Erkenntnis! Eine interessant erzählte Geschichte!

— Der-Lesefuchs
Der-Lesefuchs
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    Der Matrjoschka Code
    Ann-KathrinSpeckmann

    Ann-KathrinSpeckmann

    07. January 2016 um 14:09

    Für mich ist "Der Matrjoschka Code" die letzte Erzählung aus dem Sammelband "Unglaubliche Welt". Ich habe alle hintereinander weg als Hörbuch gehört, möchte aber dennoch alles Erzählungen einzeln bewerten. Vor wenigen Minuten sind die letzten Wörter der Geschichte verklungen, aber so ganz fertig bin ich mir ihr noch nicht. Die verschiedenen Eindrücke wachsen noch jetzt zusammen und versuchen ein großes, fertiges Puzzle zu ergeben. Das ist auf jeden Fall ein großer Pluspunkt, denn Geschichten, sollten über das letzte Wort hinausgehen und Stoff zum Nachdenken bieten. Beim hören hat mich am Anfang etwas gestört wie flüssig die Protagonisten viele Dinge wusste, aber ansonsten nichts. Die Erklärung kommt dann später, aber komisch war es dennoch irgendwie im Llesefluss. Ebenfalls nicht ganz so gelungen fand ich einen großen Teil des Endes, denn auf einmal wird nur noch erklärt, wie es ist und wie etwas funktioniert. (Mehr will ich nicht verraten, um niemanden den Spaß zu nehmen.) Wenn ich mir die anderen Geschichten von Thomas Dellenbusch in Erinnerung rufe, scheint das zu seinem Stil zu gehören. Ich finde es dennoch schade, weil für mich die Spannung etwas verloren geht. Diese zwei Punkte holen der Stil und die Fähigkeit zum Vorlesen des Autors wieder raus. Ich wollte nicht aufhören und hing bis zum letzten Wort am Lautsprecher meines Handys, obwohl ich eigentlich nebenbei etwas Hausarbeit erledigen wollte. ;) Ich würde gerne noch mehr sagen, aber da viele Rezensionen als Kaufentscheidungshilfe lesen, habe ich Angst zu viel zu verraten und kann mich zu den Hintergrundsideen nicht weiter äußern. Nur so weit: Interessante Ideen, die tatsächlich irgendwie (viel zu) realistisch wirken.

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  • Anfangs Verwirrung, später Erkenntnis! Eine interessant erzählte Geschichte!

    Der Matrjoschka Code
    Der-Lesefuchs

    Der-Lesefuchs

    23. September 2015 um 10:32

    Zum Inhalt: Eine Frau wacht mit Beginn der Dunkelheit auf einer Holzbank mitten im Wald auf. Sie ist allein und hat ihr Gedächtnis verloren. Sie weiß nicht, wo sie ist und wie sie dorthin gekommen ist. Sie weiß noch nicht einmal, wer sie ist. Unverzüglich sucht sie einen Weg aus dem Wald hinaus. Auf einer Lichtung entdeckt sie die Hütte des alten Hein Butt, der glaubt, ihr helfen zu können. Eine alte Fotografie in ihrer Manteltasche löst, einem Dominostein gleich, eine rätselhafte Kette an Erinnerungen aus ... Meine Meinung: Nach "Der Weichensteller" war dies der zweite Kurzkrimi, den ich von Thomas Dellenbusch hören durfte und ich muss sagen, nach dem guten ersten Teil wurde ich auch hier nicht enttäuscht. Anfangs hatte ich ein paar Schwierigkeiten, in die Geschichte einzusteigen. Ich konnte mit den örtlichen und zeitlichen Begebenheiten nichts anfangen und war am überlegen, zu welcher Zeit die Geschichte spielt oder ob es sich um eine Fantasy-Geschichte handelt, die in einer anderen Welt spielt. Als dann aber reale Orte wie Indonesion, Indien, Jakarta oder London genannt wurden, musste es in unserer Welt spielen. Im Laufe der Geschichte offenbarte sich mehr und mehr, was es mit dem Gedächtnisverlust der "Frau im Wald" auf sich hat und und welche Rolle sie in einem sehr in die Zukunft gerichteten Spiel um Informationen tatsächlich spielt. Gerade in der heutigen Zeit, in der Informationen und Informationsweitergabe verfolgt und hart bestraft wird, spielt diese Geschichte einen ganz eigenen Reiz aus. Was aber hat dies aller mit der Matrjoschka-Puppe zu tun, die viele noch aus ihrer eigenen Kindheit kennen? Der Sprecher hat, wie schon in "Der Weichensteller", eine angenehme Stimme, der man gut zuhören konnte. Er hat es auch verstanden, seine Stimmlage der jeweiligen Stimmung in der Geschichte anzupassen, was das Ganze sehr belebt hat. Fazit: Anfangs Verwirrung, später Erkenntnis! Eine interessant erzählte Geschichte über Informationen und die Weitergabe von Informationen. Ein Blick in die Zukunft. 4 von 5 möglichen Sternen.

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  • Buchverlosung zu "Verstecktes Herz" von Thomas Dellenbusch

    Verstecktes Herz
    Binchen84

    Binchen84

    Ich habe ein tolles Interview mit Thomas Dellenbusch führen dürfen und in diesem Rahmen veranstalte ich auch ein Gewinnspiel.  Verlost werden 5 seiner Bücher (ihr könnt euch aussuchen welches und ob Ebook oder Hörbuch).  Mehr Infos und das Interview findet ihr auf meinem Blog. Solltet ihr keine Möglichkeit haben dort zu posten könnt ihr auch gerne hier kommentieren, welches Buch ihr im Gewinnfall möchtet und in welchem Format. Ich drücke euch die Daumen!! LG Binchen84 PS: Die Auslosung findet am 21.06.2014  auf meinem Blog statt. http://binchensbuecher.blogspot.de/2014/06/interview-mit-thomas-dellenbusch-mit.html

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  • Matroschka, Babuschka oder doch ein Code?

    Der Matrjoschka Code
    Antek

    Antek

    16. June 2014 um 17:18

    Die Erzählung beginnt damit, dass eine Frau auf einer Holzbank inmitten eines Waldes aufwacht. Sie kann sich an nichts erinnern und läuft ziellos umher bis sie auf eine bewohnte Hütte trifft. Der alte Bewohner Hein Butt nimmt sich der Frau an, versorgt sie mit Essen und Trinken und versucht ihr dabei zu helfen, ihre Erinnerung zurückzufinden. Ein altes Foto in ihrer Manteltasche bildet den Anfang und nach und nach erzählt die Frau verschiedene Geschichten, an die sich erinnern kann. Alles beginnt bei einer Kneipenbesitzerin Emmie in Jakarta. Was hat das alles mit modernen Methoden der Nachrichtenübermittlung zu tun? Eine Antwort auf diese Frage gibt nur die Geschichte. Anfangs war ich auf der völlig falschen Fährte und war dann am Ende etwas verblüfft, wie sich die Geschichte auflöst. Interessant fand ich aber den Gedanken, wie man in Zukunft wohl geheimes Wissen weitergeben mag. Besonders heute in Zeiten der Spähaffären ein interessantes Thema und wer weiß vielleicht setzt sich ja der Geocode, der zudem noch wie in einer russischen Matrjoschka Puppe verpackt wird bis zum Jahr 2052 wirklich durch. Über die Hompeage des Autors kann man diese Erzählung auch als Hörbuch beziehen. Wie schon bei weiteren Erzählungen des Autors war ich auch hier vom Vortrag begeistert. Immer wieder gerne lasse ich mir von der angenehmen Stimme von Thomas Dellenbusch eine neue Geschichte erzählen. Ich bin schon gespannt auf weitere Erzählungen dieses vielversprechenden Autors.

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