Thomas Dellenbusch Liebe ist kein Gefühl

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Inhaltsangabe zu „Liebe ist kein Gefühl“ von Thomas Dellenbusch

Nina will ihren 39. Geburtstag nicht feiern. Stattdessen lässt sie sich ohne Plan oder Ziel durch die Stadt treiben. Sie glaubt, dass irgendwo da draußen etwas auf sie wartet. Ein Artikel in einer Zeitschrift, der die Liebe aus einem unerwarteten Blickwinkel heraus betrachtet, weckt ihre Neugierde. Das Titelbild zeigt den Verfasser, und sie erkennt etwas an ihm, das sie dazu verleitet, diesen Mann finden zu wollen. Es wird ein Trip, der sie weit weg führen wird. Sehr weit.

Eine wunderbare Novelle, die zum Nachdenken anregt und tief berührt

— Tanja_Bern

Wunderschöne Geschichte über die Suche nach dem, was Liebe eigentlich ist – lesenswert!

— jutscha

Eine weitere sehr gelungene Geschichte von Thomas Dellenbusch mit der man gut vom Alltag abschalten kann.

— Binchen84
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  • Eine sehr besondere Novelle

    Liebe ist kein Gefühl

    Tanja_Bern

    24. August 2015 um 18:37

    Manchmal stolpert man hin und her im Leben. Man wird aus der Bahn gerissen, verzweifelt schier oder fühlt nur noch Leere. Und dann wendet sich irgendwann das Blatt und wir erkennen, dass alles genau so passieren musste ... Das waren meine spontanen Gedanken, als ich „Liebe ist kein Gefühl“ ausgelesen hatte. Nina ist eine Frau Ende dreißig und sie spürt diese Leere. Sie scheint sich selbst nicht wirklich zu verstehen. Allerdings wird an ihrem Geburtstag ein Impuls geweckt, den sie nicht ignorieren kann. Sie wagt eine Reise nach Irland, um einen Fremden zu finden, der sie durch einen Zeitschriftenartikel tief berührt hat. Natürlich ist nichts so, wie sie erhofft hat. Dafür findet sie endlich zu sich selbst, versteht erst jetzt, was in den letzten Jahren mit ihr und durch sie geschehen ist. Es ist ein Prozess des Verzeihens an sich selbst, eine lebensbejahende Hymne, die sich sehr leise ins Herz schleicht. Für die erste Hälfte brauchte ich etwas Zeit, ich musste die Abschnitte verarbeiten. Was sich dann in der zweiten Hälfte entwickelt, wie Nina ihrem Herzen folgt, wie sie eine zweite Chance erhält, hat einfach nur Wow-Effekt. Viel mehr möchte ich gar nicht verraten, man muss diese Geschichte selbst erleben. Sie ist eine verborgene Perle, die sich nach und nach aus einer Muschel entfaltet. Wunderbar! 

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  • eine gelungene Erzählung

    Liebe ist kein Gefühl

    Manja82

    13. January 2015 um 12:48

    Kurzbeschreibung Nina will ihren 39. Geburtstag nicht feiern. Stattdessen lässt sie sich ohne Plan oder Ziel durch die Stadt treiben. Sie glaubt, dass da draußen etwas auf sie wartet. Ein Artikel in einer Zeitschrift, der die Liebe aus einem unerwarteten Blickwinkel heraus betrachtet, weckt ihre Neugierde. Das Titelbild zeigt den Verfasser, und sie erkennt etwas an ihm, das sie dazu verleitet, diesen Mann finden zu wollen. Es wird ein Trip, der sie weit weg führen wird. Sehr weit. (Quelle: KopfKino-Verlag) Meine Meinung Vor kurzem wurde Nina von ihrem Freund verlassen. Da sie ihren 39. Geburtstag nicht alleine verbringen möchte verlässt sie an diesem Morgen das Haus recht früh. Sie hat das Gefühl es wartet eine Überraschung auf sie. In einem Zeitschriftenladen entdeckt sie eine Zeitschrift, auf dessen Cover ein Autor abgebildet ist, der einen Aufsatz über die Liebe geschrieben hat. Nina ist angezogen von seinem Blick. Sie liest den Artikel und bekommt eine vollkommen neue Sicht auf die Liebe und was sie bewirkt. Spontan macht sie sich auf den Verfasser zu finden … Die Erzählung „Liebe ist kein Gefühl“ stammt aus der Feder des Autors Thomas Dellenbusch. Es war meine erste Erzählung aus dem KopfKino Verlag aber es wird mit Sicherheit nicht meine letzte gewesen sein. Nina ist ein wirklich sympathischer Charakter. Sie wurde verlassen und begibt sich auf die Suche was Liebe wirklich ist. Nina ist sehr authentisch beschrieben und ich konnte mich absolut in sie hineinversetzen und ihre Handlungen zu jeder Zeit nachvollziehen. Der Schreibstil des Autors ist flüssig zu lesen. Man kommt in einem angenehmen Tempo durch die Erzählung, es ist alles vorstellbar beschrieben, so dass das Kopfkino direkt ans Laufen kommt. Geschildert wird das Geschehen aus Sicht von Nina. So bekommt man immer einen guten Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Die Handlung geht sehr in die Tiefe. Es gibt philosophische Punkte in der Erzählung, alles ist aber verständlich und emotional geschrieben. Man wird von Anfang an in die Handlung hineingezogen und begibt sich gemeinsam mit Nina auf die Suche. Es ist auch ein wenig eine Suche nach sich selbst. Fazit Kurz gesagt ist „Liebe ist kein Gefühl“ von Thomas Dellenbusch eine gelungene Erzählung. Die authentische Protagonistin, der angenehm zu lesende Stil des Autors und eine Handlung, die den Leser fesselt und emotional ist, haben mich überzeugt. Absolut zu empfehlen!

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  • Leserunde zu "Liebe ist kein Gefühl" von Thomas Dellenbusch

    Liebe ist kein Gefühl

    katja78

    Was genau ist eigentlich die Liebe? Nina bekommt in dieser neuen Erzählung von Thomas Dellenbusch eine Antwort auf die Frage aller Fragen vorgeschlagen, und sie entscheidet sich zu handeln! Nina will ihren 39. Geburtstag nicht feiern. Stattdessen lässt sie sich ohne Plan oder Ziel durch die Stadt treiben. Sie glaubt, dass irgendwo da draußen etwas auf sie wartet. Ein Artikel in einer Zeitschrift, der die Liebe aus einem unerwarteten Blickwinkel heraus betrachtet, weckt ihre Neugierde. Das Titelbild zeigt den Verfasser, und sie erkennt etwas an ihm, das sie dazu verleitet, diesen Mann finden zu wollen. Es wird ein Trip, der sie weit weg führen wird. Sehr weit. Leseprobe Zum Autor Thomas Dellenbusch wurde 1964 in Düsseldorf geboren. Der ehemalige Kriminalbeamte und jetzige Werbetexter schreibt und textet seit fast zwanzig Jahren aus unterschiedlichen Anlässen. Der Großteil der Anforderungen kam aus der Werbung. Darüber hinaus stammen aus seiner Feder jedoch auch öffentliche Reden für Minister, Gedichte für Mitmenschen, Drehbücher, Reflexionen, Spielregeln, Zeitungsartikel, Sketche und vieles mehr, was sich in lebendige Worte kleiden lässt. Thomas Dellenbusch schreibt immer etwas besondere Erzählungen, die auch hier bei Lovelybooks stets sehr gut ankamen. Für seine neue Erzählung "Liebe ist kein Gefühl" suchen wir 10 Leser/innen, die Lust haben, über die Liebe und die Geschichte um Nina mitzudiskutieren. Der Verlag verschickt 10 Amazon-Gutscheine für die Kinde-edition.(mobi) Bewerbungsfrage: Wie findet ihr die Leseprobe? Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!                    Thomas & Katja von Ka-Sas Buchfinder Leser mit eigenem Buch sind herzlich eingeladen an der Leserunde mit teilzunehmen. *** Wichtig *** Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen ( 2-3) im Profil berücksichtigt.

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  • Keine klassische Liebesgeschichte sondern die Suche nach der Bedeutung von Liebe

    Liebe ist kein Gefühl

    lesebiene27

    16. December 2014 um 14:33

    Nina reist an ihrem 39. Geburtstag ohne Ziel durch die Gegend mit dem Gefühl, dass sie da draußen etwas erwartet. Als sie dann auf einen Artikel in einer Zeitschrift stößt, der sie fasziniert, will sie den Autor kennen lernen, da sie in seinen Augen auf dem Titelbild etwas zu erkennen glaubt. Dabei begibt sie sich nicht nur auf eine Reise nach Irland, sondern auch in ihre Vergangenheit. Die Geschichte enthält drei Abschnitte: Der Artikel mit einer Abhandlung über die Liebe aus der Zeitschrift, die Vergangenheit, an die sich Nina ausgelöst durch den Zeitungsartikel erinnert und die Gegenwart, also der Handlungsebene von Nina. Der Zeitungsartikel nimmt einiges an Raum ein in der Geschichte, was aber nicht verkehrt ist. An den Schreibstil musste ich mich erst einmal ein bisschen gewöhnen, weil er sprachlich hervorstechender ist, als die übliche Geschichte. Wenn man sich aber dran gewöhnt hat, kann man der Abhandlung wunderbar folgen und wird selbst zum Nachdenken über die Liebe angeregt. Ich finde auch nicht, dass der Artikel zu hochgestochen gehalten ist, oder zu wissenschaftlich, sondern dass er dem Leser die Möglichkeit gibt, genauer über die Hintergründe der Liebe nachzudenken. Die Schilderung der Vergangenheit hat mir gut gefallen, weil sie emotional gehalten ist und den Leser mitreißt. Leider war mir durch ihr Verhalten ihrem Ehemann gegenüber Nina nicht sonderlich sympathisch. Dennoch war ihre Geschichte interessant und lebensnah geschrieben. Gut gefallen hat mir auch die Darstellung von Sean und wie sich seine Sichtweise auf das Leben und die Liebe gewandelt hat, da auch sie sehr realistisch gewirkt hat und ihn menschlich gemacht hat. Ich würde seiner ersten und auch seiner zweiten Fassung von der Liebe nicht im Ganzen zustimmen, aber sie hatte sehr interessante Punkte aufgeworfen, die zu überdenken mir beim Lesen Spaß gemacht hat. Ich würde „Liebe ist kein Gefühl“ somit trotz dessen, dass es keine klassische Liebesgeschichte ist, wie man erwarten mag und ich die Protagonistin als nicht sonderlich sympathisch empfunden habe, 4 von 5 Sternen geben, weil es den Leser nachdenklich macht und ihm eine neue Sichtweise auf die Liebe eröffnet.

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  • Liebe ist ...

    Liebe ist kein Gefühl

    buecherwurm1310

    29. November 2014 um 13:46

    Nachdem sie von Johannes verlassen wurde, beschließt Nina an ihrem Geburtstag, dass ihr Leben sich ändern muss. Sie ist davon überzeugt, dass an dem Tag irgendetwas Entscheidendes geschieht und fährt planlos mit dem Bus durch die Gegend. Während einer Pause sieht sie in einem Kiosk eine alte Zeitschrift. Der Mann auf dem Titelbild und Autor eines Artikel über die Liebe nimmt sie gefangen. Das ist für sie das Zeichen, auf  das sie gehofft hatte. Sie macht sich auf die Suche nach diesem Mann. Warum sie das tut, weiß sie nicht. Während ihrer Suche denkt Nina über ihr bisheriges Leben nach und wir erfahren einiges über sie. Der Aufsatz aus der Zeitung kam mir zunächst ziemlich wissenschaftlich und langatmig vor. Aber im Laufe der Zeit änderte sich das, weil es mit den Gedankengängen von Nina verwebt wurde und ein Ganzes ergab. Obwohl Nina nicht weiß, was sie eigentlich mit ihrer Suche nach Sean erreichen will, macht sie sich zielstrebig auf den Weg. Dazu gehört ein Menge Mut. Im Leben von Sean hat sich einiges bewegt und seine Sicht auf Liebe erfuhr dadurch eine Veränderung. Die beiden sind sympathisch und müssen ihr bisheriges Leben überdenken und einen neuen Weg finden. Eine sehr tiefgründige und berührende Geschichte.

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  • Große Verlosung zum Leserpreis 2014: 5 Buchpakete mit je 50 Büchern!

    Die Seiten der Welt

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2014? Bestimmt hat es der ein oder andere von euch schon entdeckt: Seit gestern suchen wir beim Leserpreis 2014 wieder eure Lieblingsbücher des Jahres. In insgesamt 16 Kategorien könnt ihr die Bücher und Autoren nominieren, die euch 2014 am meisten begeistert haben, ganz egal, ob euch das Buch vor Spannung bis mitten in die Nacht wachgehalten hat, ihr Tränen gelacht oder aber mitgefühlt und -gefiebert habt. Nominiert ab sofort eure persönlichen Lieblingsbücher & -autoren und ermöglicht es ihnen so, es auf unsere Shortlists für die Abstimmungsphase zu schaffen, die am 20. November beginnt. Die Bücher und Autoren, die dann wiederum die meisten Stimmen erhalten, bekommen den Leserpreis in Gold, Silber und Bronze, der am 28.11. vergeben wird! Also schnell nominieren / abstimmen / Gewinner anschauen! ---- Unsere große Verlosung für euch! Da der Leserpreis für uns jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes ist, möchten wir unsere Freude daran mit euch teilen. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. Fünf Gewinner dürfen sich also über eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und wer kann nicht schöne neue Bücher gebrauchen? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog über den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier in einem Kommentar mit (wer mir schon eine E-Mail mit dem Link geschickt hat, muss dies nicht doppelt tun). http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafiken zum Einbinden in den Blog findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Google + usw. auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit 50 Büchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt in eurem Kommentar hier direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem müssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media Kanäle aktiv? Dann verratet uns hier in einem Kommentar das beste Buch, das ihr in diesem Jahr gelesen habt. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne Bücher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dürft natürlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Wir wünschen euch ganz viel Spaß & bitte vergesst nicht, eure Lieblingsbücher zu nominieren & später abzustimmen! PS: Die angehängten Bücher und die auf dem Foto sind ein Beispiel, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen :)

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  • Liebe ist kein Gefühl, ja was denn dann?

    Liebe ist kein Gefühl

    Antek

    23. November 2014 um 18:16

    Thomas Dellenbusch hat mir schon mit einigen Kurzgeschichten bewiesen, dass er die Schreibkunst wirklich perfekt beherrscht und auch Liebe ist kein Gefühl hat dies wieder einmal bestätigt.   Nina, beschließt an ihrem 39. Geburtstag, dass sich an ihrem Leben etwas ändern muss. Sie verlässt morgens das Haus und lässt sich, in der Hoffnung auf ein Zeichen zu stoßen, einfach treiben. Genau dieses Zeichen findet sie in einem Zeitschriftenladen. Vom Cover eines Magazins lacht sie ein Mann an. Obwohl er nicht wirklich besonders attraktiv ist, hat er etwas in seinem Blick, was Nina fesselt. Sie macht sich auf die Suche nach ihm. Man darf Nina auf ihrer Reise begleiten. Dieses Szenario ist die Rahmenhandlung zu einer sehr tiefsinnigen Betrachtung darüber, was denn Liebe eigentlich ist. Der Autor schafft es wieder einmal auf wenigen Seiten seinen Charakteren sehr viel Tiefe zu geben. Mehr würde wohl in einem 400 Seiten Wälzer auch nicht gehen. Ich fand Nina sympathisch und vor allem sehr mutig. Sie lässt sich hier auf eine Reise ins Ungewisse ein, dafür verdient sie wirklich allen Respekt. Man lernt auch ihren Exmann Frank und den Schriftsteller kennen, die beide wirklich hervorragend dargestellt sind. Der Mann vom Cover hat einen Aufsatz zum Thema Liebe ist kein Gefühl verfasst, der in diesem Magazin veröffentlicht wurde. Nina liest auf ihrer Reise immer wieder ein Stück und ich konnte gar nicht genug bekommen, bis ich auch den letzten Satz endlich gelesen hatte. Dieser Aufsatz hat mich wirklich mehr als bewegt. Ganz viele meiner Einstellungen habe ich wieder gefunden, alles andere hat mich derart ins Grübeln versetzt, dass meine Gedanken dieser Geschichte und den drin aufgestellten Theorien sicher noch ganz lange nachhängen werden. Es ist fast unglaublich, in der kurzen Geschichte geht es nicht nur um Liebe. Es kommen Verantwortungsbewusstsein, Schuldgefühle, Einbahnstraßen im Leben und noch viel mehr vor. Jetzt könnte man meinen, alles angeschnitten und nichts richtig behandelt. Aber genau das Gegenteil ist der Fall, Thomas Dellenbusch schafft das eben auch mit wenigen Worten. Ich könnte mir sogar gut vorstellen, dass diese Geschichte die eine oder andere Beziehung rettet. Wer auf der Suche nach einer locker flockigen Liebesschnülze ist, der sollte eventuell besser die Hände davon lassen. Allen anderen kann ich aber „Liebe ist kein Gefühl“ wirklich nur wärmstens empfehlen. Eine sehr tiefinnige Geschichte die einen extrem bewegt.

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  • Es hinterlässt nur ein Gefühl: Besitzgier

    Liebe ist kein Gefühl

    katja78

    22. November 2014 um 12:31

    Eher selten lasse ich mich zu solchen Novellen hinreißen, und ich fühle mich nach dieser wiedermal voll bestätigt. Es gibt Bücher die schaffen es auf 300 Seiten nicht einen Faden zu finden, dem man gerne folgen will. Hier aber musste ich mich echt zusammenreißen um den Autor nicht sofort zu kontaktieren. Ist Liebe ein Gefühl, oder nicht? Einer der Hauptprotagoinsten geht dem auf den Grund , ja schreibt einen schon recht herausragenden Artikel und was passiert.... Ja neeee, ich fühle mich von der Art wie der Artikel geschrieben ist, so angezogen, ja ich wollte auf der Stelle diskutieren, bis ich mir dann doch mal klar wurde das dies ja eine Figur ist. Fakt ist allerdings, das dieser Bericht mich nachdenklich stimmt, ich über das Thema extrem nachgedacht habe. Es hat mich einfach in seinem "Sein" mitgenommen, ich hatte keine Chance zu entkommen. Fesselnd musste ich aber auch frustriert feststellen das diese Novelle nur knappe 90 Seiten fasst, was meiner Meinung nach völlig unzumutbar für einen Leser ist. Sollte doch jemand auf die Idee kommen diese Zeilen zu lesen, ich glaube gegen Suchtgefahr kann man sich nicht versichern, bedenkt das. Thomas Dellenbusch schreibt meiner Meinung schon in einem gehobenen Schreibstil. Berührend, und nachdenklich stimmende Zeilen sind quasi ein Markenzeichen. Und wer hat sich nicht schon mal über die Liebe Gedanken gemacht. Was ich außerdem super fand, war die Tatsache das man innerhalb der wenigen Seiten  einen Bezug zur Hauptfigur aufbauen kann. Ein Jeder kann sich sicher in ähnliche, wenn sogar gleiche Situationen hineinversetzen. Viele Gefühle spiegeln den Charakter, formen ihn zu einem Bild, so das man beim Lesen einen Menschen vor sich hat, der wahnsinnig tiefsinnig ist. Selten hab ich solche Zeilen gelesen. Fazit Es war ein tolles Erlebnis in diese kurze Novelle einzutauchen und es hinterlässt nur ein Gefühl: Besitzgier :-) Ich brauche mehr davon! Und man merkt immer wieder das sich unter der Vielzahl von Möchtegern Autoren auch wahre Schätze finden. Absolute Leseempfehlung!

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  • Wunderschöne Geschichte über die Suche nach dem, was Liebe eigentlich ist – lesenswert!

    Liebe ist kein Gefühl

    jutscha

    21. November 2014 um 22:03

    Nina wurde vor kurzem verlassen und hat keine Lust, ihren 39. Geburtstag zu feiern. Aber am Geburtstagsmorgen hat sie das Gefühl, dass draußen irgendwo eine Geburtstagsüberraschung auf sie wartet, sie muss sie nur finden... Ihre Suche führt sie in einen Zeitschriftenladen, in dem sie eine Psychologiezeitschrift nur aus dem Grund kauft, weil sie der Blick eines Autors, der einen Aufsatz über die Liebe geschrieben hat, fasziniert. Sie liest den Artikel und erhält eine komplett neue Sicht auf das, was Liebe eigentlich ist und bewirkt. Sie fasst einen spontanen Entschluss, der sie bis nach Irland führt. Sie möchte den Autor kennen lernen. Doch was genau hat sie dazu gebracht? Wird sie ihn finden? Und was will sie ihm dann sagen? Wird er ihre Erwartungen erfüllen, wo sie sich doch selbst nicht im Klaren ist, was sie eigentlich erwartet? Der Schreibstil ist fesselnd. Es war mir gut möglich, mich in die Protagonistin hinein zu versetzen. Die wissenschaftlich anmutende Abhandlung, die im Text wiedergegeben ist, kam mir anfangs etwas trocken und langatmig vor, aber das hat sich schnell gegeben. Dies zu lesen ist essentiell für das Verständnis der Geschichte und nach einer Eingewöhnungszeit in diesen anfangs etwas trocken anmutenden Aufsatz auch wirklich spannend. Sehr aufschlussreich war für mich zu erfahren, dass hier einige reale Erlebnisse des Autors verarbeitet sind. Es handelt sich um eine Kurzgeschichte, die sehr tiefgründig ist und mich sehr berührt hat. Die Protagonistin kommt sehr sensibel und einfühlsam rüber, gleichzeitig aber auch selbstkritisch. Die Geschichte eignet sich aufgrund der Kürze für eine Bus- oder Bahnfahrt oder einfach mal als schnelle Lektüre für zwischendurch. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, was mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung wert ist. Als Bewertung gebe ich volle 5 von 5 Sternen.

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  • Was ist Liebe?

    Liebe ist kein Gefühl

    Assi

    21. November 2014 um 14:40

    In der Geschichte geht es um Nina, die sich an ihrem Geburtstag 39. Geburtstag durch die Stadt treiben lässt, da sie das Gefühl hat, dass da draußen etwas ist, dass auf sie wartet. In einer Zeitschrift entdeckt sie einen Artikel über die Liebe. Dieser und das Bild des Verfassers bringen sie dazu sich auf die Suche nach diesem zu machen. Das Cover des Buches passt perfekt zu der Geschichte.  Diese Buch lässt mich im positiven Sinne nachdenklich zurück. Was Nina in der Geschichte erlebt und über die Liebe erfährt ist an mir nicht spurlos vorüber gegangen. Auch ihren Wandel von einer selbstsüchtigen zu einer mitfühlenden Frau finde ich sehr faszinierend.  Durch den flüssigen Schreibstil des Autors kann man sich super in die Geschichte hineinversetzten und den Alltag ausblenden. Dies wird zusätzlich durch die tolle Beschreibung der Landschaft  unterstützt. Dies ist mein erstes Buch von Thomas Dellenbusch und ich war von Anfang an total begeistert.  Für mich ist diese Novelle ein absolutes Must-Read!!!!

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  • sehr gelungene Erzählung mit der man vom Alltag abschalten kann

    Liebe ist kein Gefühl

    Binchen84

    19. November 2014 um 09:41

    Inhalt: Nina will ihren 39. Geburtstag nicht feiern. Stattdessen lässt sie sich ohne Plan oder Ziel durch die Stadt treiben. Sie glaubt, dass da draußen etwas auf sie wartet. Ein Artikel in einer Zeitschrift, der die Liebe aus einem unerwarteten Blickwinkel heraus betrachtet, weckt ihre Neugierde. Das Titelbild zeigt den Verfasser, und sie erkennt etwas an ihm, das sie dazu verleitet, diesen Mann finden zu wollen. Es wird ein Trip, der sie weit weg führen wird. Sehr weit. Über den Autor: Der ehemalige Kriminalbeamte und jetzige Werbetexter schreibt und textet seit fast zwanzig Jahren aus unterschiedlichen Anlässen. Der Großteil der Anforderungen kam aus der Werbung. Darüber hinaus stammen aus seiner Feder jedoch auch öffentliche Reden für Minister, Gedichte für Mitmenschen, Drehbücher, Reflexionen, Spielregeln, Zeitungsartikel, Sketche und vieles mehr, was sich in lebendige Worte kleiden lässt. Meine Meinung: Dies ist der zweite Kurzroman den ich von Thomas Dellenbusch gelesen habe. Er ist sehr gut zu lesen, das Kopfkino springt sofort an und der Autor hat seinen Schreibstil weiterentwickelt. Es macht Spaß in die Geschichte einzutauchen und ist anspruchsvoller geschrieben als "Verstecktes Herz". Es dreht sich um das Thema Liebe - was das eigentlich ist und regt sehr dazu an, sich seine eigenen Gedanken dazu zu machen. Die Protagonistin Nina ist sehr gut dargestellt und man kann sich gut in sie hinein versetzten und ihre Gefühle nachvollziehen. Die Örtlichkeiten in Irland und ganz besonders der "Slieve League" sind bildlich sehr gut beschrieben, dass man denken könnte man befindet sich direkt vor Ort. Fazit: Eine weitere sehr gelungene Geschichte von Thomas Dellenbusch mit der man gut vom Alltag abschalten kann.

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  • Liebe... ein Gefühl?!

    Liebe ist kein Gefühl

    Kitty411

    15. November 2014 um 20:51

    Zum Buch: „Liebe ist kein Gefühl“ von Thomas Dellenbusch ist eine kurze Liebesgeschichte, die am 11.11.2014 im Kopfkino-Verlag Thomas Dellenbusch erschienen ist. Zu beziehen z.B. hier: http://www.amazon.de/gp/product/B00PJ2OTDS/ref=as_li_tl?ie=UTF8&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B00PJ2OTDS&linkCode=as2&tag=mein0d-21&linkId=LNYS6DBA56WMJUPF Klappentext: Nina will ihren 39. Geburtstag nicht feiern. Stattdessen lässt sie sich ohne Plan oder Ziel durch die Stadt treiben. Sie glaubt, dass irgendwo da draußen etwas auf sie wartet. Ein Artikel in einer Zeitschrift, der die Liebe aus einem unerwarteten Blickwinkel heraus betrachtet, weckt ihre Neugierde. Das Titelbild zeigt den Verfasser, und sie erkennt etwas an ihm, das sie dazu verleitet, diesen Mann finden zu wollen. Es wird ein Trip, der sie weit weg führen wird. Sehr weit. Die Story: Nina wird 39. Sie will nicht feiern, sondern fährt ziellos mit dem Bus durch die Stadt, erinnert sich an Passagen aus ihrem Leben und weiß im Grunde nicht, was sie nun tun möchte. Als sie hungrig wird, kauft sie sich eine Zeitschrift und setzt sich in ein Cafè. Sie vertieft sich in den Hauptartikel, der das Thema Liebe behandelt, und etwas zieht sie magisch an, so beschließt sie, sich auf den Weg zu dem Verfasser des Artikels zu machen, obwohl sie selbst nicht sagen kann, warum. So findet sie sich bald ungeplant in einem Flugzeug wieder und fährt mit dem Bus durch ein ihr fremdes Land, ohne zu wissen, was eigentlich ihr Ziel ist. Nur in einem ist sie sich sicher, dass sie einen neuen Sinn in ihrem Leben finden muss und kann… Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Erzählung ist in der dritten Form verfasst und besteht aus der Gegenwart sowie Erinnerungen. Covergestaltung: Das Cover zeigt einen Ausschnitt der Rückansicht einer Frau, die verträumt vor einer beschlagenen Fensterscheibe steht. Auf Höhe ihres Gesichts steht in rot der Titel des Buches, während der Autorenname weiter oben steht. Zum Autor: Thomas Dellenbusch wurde 1964 in Düsseldorf geboren. Der ehemalige Kriminalbeamte und jetzige Werbetexter schreibt und textet seit fast zwanzig Jahren aus unterschiedlichen Anlässen. Der Großteil der Anforderungen kam aus der Werbung. Darüber hinaus stammen aus seiner Feder jedoch auch öffentliche Reden für Minister, Gedichte für Mitmenschen, Drehbücher, Reflexionen, Spielregeln, Zeitungsartikel, Sketche und vieles mehr, was sich in lebendige Worte kleiden lässt. Informationen, News und Leseproben der KopfKino-Reihe finden Sie auf MeinKopfKino.de (Quelle: www.amazon.de) Meine Meinung: Diese Erzählung hat mich fasziniert. Nicht nur, dass man sich durch den flüssigen Schreibstil sehr gut in den Text einlesen kann, nein, auch die Thematik ist wirklich interessant. Neben den Erlebnissen der Protagonistin Nina, die man hautnah miterlebt, bekommt man auch einen Einblick in den psychologischen Aspekt der Liebe, der einen, genau wie Nina, zum Nachdenken bringt. Man begleitet Nina auf ihrem Weg und fühlt sich ihr durch die Erinnerungen sehr nahe, trotzdem fragt man sich bis zuletzt, wie es ihr wohl ergehen wird und was das Ende der Erzählung wohl für den Leser bereithalten wird. Wirklich vorher ahnen kann man das Ende nicht, daher liest man gebannt bis zum letzten Wort und fühlt sich dem Geschehen nahe. Von mir gibt es 5 Sterne.

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