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katja78

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Das Kopfkino schlägt wieder zu!

Lest ihr gerne Erzählungen?

Dann wollen wir deine Meinung wissen!


Eine junge, hübsche und alleinerziehende Mutter zieht im Sommer 1963 in ein kleines niederbayerisches Dorf. Sie sucht weder eine Anstellung, noch sucht sie Kontakt. Als die Dorfbewohner verschiedene Herrenbesuche feststellen, sind sie entsetzt. Sie halten die Fremde für eine Prostituierte und suchen nach Möglichkeiten, sie zu verjagen. Nur ein junger, im Dorf lebender Journalist ergreift ihre Partei und hält zu ihr. Er vermutet, dass sie sich hier versteckt. Aber vor wem oder was ...? Und ist seine Solidarität echt, oder wurde er auf sie angesetzt, um hinter ihr Geheimnis zu kommen?

Ausführliche Leseprobe auf MeinKopfKino.de

Zum Autor




Thomas Dellenbusch wurde 1964 in Düsseldorf geboren. Der ehemalige Kriminalbeamte und jetzige Werbetexter schreibt und textet seit fast zwanzig Jahren aus unterschiedlichen Anlässen. Der Großteil der Anforderungen kam aus der Werbung. Darüber hinaus stammen aus seiner Feder jedoch auch öffentliche Reden für Minister, Gedichte für Mitmenschen, Drehbücher, Reflexionen, Spielregeln, Zeitungsartikel, Sketche und vieles mehr, was sich in lebendige Worte kleiden lässt.

Wir suchen nun für eine lebendige Leserunde mindestens 10 Leser, die gerne eine längere Erzählung lesen würden.

Wir vergeben in der Leserunde, das E-Book im Mobi Format in Form eines Amazon Gutscheins


Thomas Dellenbusch wird als Autor an der Leserunde teilnehmen und erwartet jetzt schon sehr gespannt eure Bewerbungen.


Wir freuen uns auf eine tolle Leserunde

Viel Glück!

Thomas und Katja von Ka-Sas Buchfinder


Autor: Thomas Dellenbusch
Buch: Verstecktes Herz

connychaos

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Na das hört sich dich gut an, ich würde gerne mitlesen.

sommerlese

vor 3 Jahren

Bewerbung/Ich möchte mitlesen

Eine unterhaltsam klingende Geschichte, die mich neugierig macht.
Die junge Frau könnte die Mutter des Autors gewesen sein... Ich bin auch Jahrgang 1964! Da wurde ich gleich hellhörig!

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Antek

vor 3 Jahren

Anfang - Kapitel 4
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sommerlese schreibt:
Die Erzählung liest sich ganz wunderbar. Der Autor hat ein Händchen für Beschreibungen, die sehr bildhaft sind und toll klingen. Die Beschreibung mit dem Frisörersatz im Dorf aufgrund fehlender Autos oder Führerscheine finde ich genial und der Zeit entsprechend. .

Ja ich finde die Beschreibungen auch super gut. Ich wusste nicht, was man da noch besser machen könnte. echt gut.

Ja ich finde auch, dass solche Beschreibungen echt gut sind und auch dazu gehören, nur so kann man sich auch wirklich in die Zeit reindenken.

sommerlese

vor 3 Jahren

Kapitel 5 - Ende
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Benedikt ist in Yvonne verliebt und auch sie ist glücklich in seiner Nähe. Der Einsatz Benedikts gegenüber den Dorfbewohnern, die Sache mit dem Jugendamt zu verhindern, ist mutig von ihm. Allerdings muss er die Wahrheit und damit das Geheimnis Yvonnes offenbahren. Eine gemeinsame Zukunft haben sie nur außerhalb des Dorfes, doch das genau plant Benedikt mit Yvonne. Es sieht nach einem neuen Anfang für beide aus und das wünscht man ihnen auch. Die Schuldgefühle Yvonnes werden immer auf ihr lasten, sie bezeichnet sich selbst als Hure. Aber nun hat sie die Chance auf neues Glück verdient.

Antek

vor 3 Jahren

Anfang - Kapitel 4
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odenwaldcollies schreibt:
Das Wichtigste habe ich nun vergessen: warum sich Yvonne eigentlich in Seilersfeld versteckt? Denn daß sie sich vor Horst versteckt, erscheint mir eindeutig. Die Beziehung mit ihrem Chef scheint nicht mehr zu bestehen, es ist die Rede von einer kurzen Affäre. Aber die Reaktion der Nachbarn und Kolleginnen auf ihre Affäre damals finde ich schon ziemlich überzogen, selbst für die damalige Zeit. Und warum ging das über Wochen so, normalerweise zerreissen sich die Leute eine zeitlang die Mäuler und dann ist gut. Und das alles nur wegen einer kurzen Affäre?

Ja das macht das Lesen ja so spannend, da kommst du schon auch noch dahinter! :o)

Antek

vor 3 Jahren

Kapitel 5 - Ende
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sommerlese schreibt:
Die Schuldgefühle Yvonnes werden immer auf ihr lasten, sie bezeichnet sich selbst als Hure. Aber nun hat sie die Chance auf neues Glück verdient.

Ja ich glaube auch, dass einen solche Schuldgefühle das Leben lang nicht loslassen. Da müsste man schon extrem kaltherzig sein, auch wenn sie ja vielleicht nicht wirklich Schuld hat.

sommerlese

vor 3 Jahren

Fazit/ Eure Rezensionslinks
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Nun bin auch ich soweit und habe meine Rezension erstellt.

http://www.lovelybooks.de/autor/Thomas-Dellenbusch/Verstecktes-Herz-1092669602-w/rezension/1096315995/1096319691/
http://www.amazon.de/gp/cdp/member-reviews/A1F7FBJQN6DHPF/ref=cm_cr_dp_auth_rev?ie=UTF8&sort_by=MostRecentReview

Ich bedanke mich für das kostenlose E-book und die kurze, aber dennoch aussagekräftige Leserunde.

ThomasDellenbusch

vor 3 Jahren

Fazit/ Eure Rezensionslinks

So, ich glaube, wir sind komplett, oder? Ich habe mich auf diese Leserunde gefreut, und ich bin sehr glücklich mit ihrem Verlauf. Auch schön, dass odenwaldcollies noch zu uns gestoßen ist, die ich aus einer früheren LR kenne.

Ich bedanke mich bei allen von Euch ganz herzlich, dass Ihr einen Teil Eurer Lesezeit investiert habt, um sie in Seilersfeld zu verbringen. Ein Ortsname übrigens, der nicht real existiert, weder in Bayern noch sonstwo in Deutschland. (Ich wollte mich auf keinen Fall mit den Einwohnern eines echten Dorfes anlegen)

Wie ich all Euren schönen Rezis entnehmen durfte, haben Seilersfeld, Hilde Kranz, Yvonne Schmidt und Benedikt Marquardt Euch gut unterhalten, so dass es niemand bereuen musste, sich für "Verstecktes Herz" beworben zu haben. Das ist das Schönste für einen Autor. Wenn jemand Fremdes mit jenen Menschen mitleidet, mitfiebert und sich mit ihnen freut, die ja doch nur Hirngespinste eines Schreiberlings sind.

Aber nachdem es mir selbst genauso ergangen war (ich brachte es nicht übers Herz, Yvonne ohne Happy End zurückzulassen, und in dem Moment, in dem mir ihr letzter Satz ("Ich verachte sie!") in den Kopf schoss, musste ich tatsächlich sofort hochdrückende Tränen herunterschlucken, denn ich saß gerade in einem voll besetzten japanischen Restaurant), spürte ich, dass "Verstecktes Herz" das Zeug hat, zu bewegen.

Wenn Ihr jemanden kennt, dessen Geschmack diese Geschichte ziemlich sicher treffen dürfte, empfehlt sie weiter. Danke!

Jetzt steht uns ein herrliches, sommerlich-warmes Wochenende bevor. Wahrlich keine gute Zeit, Herzen zu verstecken. Raus damit!

... 'cause I'm happy ...

odenwaldcollies

vor 3 Jahren

Kapitel 5 - Ende
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Nun komme ich endlich wieder zum Schreiben.

Ich finde es schön, wie sich die zarte Zuneigung zwischen Benedikt und Yvonne entwickelt. Yvonnes ist seit langem wieder glücklich, ist aber im Zwiespalt, weil sie Benedikt die Wahrheit verheimlichen muß, im an ihrem Glück festhalten zu können. Ich kann es verstehen, daß sie dieses Glück so lange wie möglich halten möchte.

Und es sind tatsächlich ihre Brüder, die für ihren Lebensunterhalt aufkommen. Wenigstens sie stehen voll hinter ihr. Auch Wilma und ihr Mann halten zu ihr und sollen deswegen von den Anderen geächtet werden.
Achja, auch Benedikts Vater hat mir sehr gut gefallen, kein Wunder, daß sich Yvonne in deren Haus so wohl gefühlt hat - ein bisschen Normalität, die sie sich so sehr wünscht.

Als Yvonne regelrecht erleichtert ist, daß die Dörfler sie "nur" für eine Prostituierte halten, habe ich mir überlegt, was sie so Schlimmes getan haben soll, daß ihr so ein Gerücht lieber ist als die Wahrheit. Ich hatte eher damit gerechnet, daß sie ihrem Mann etwas angetan hat, weil sie sich wehren mußte (dafür hätte sie mein vollstes Verständnis gehabt), aber daß ein Amoklauf dahintersteht, für den sie sich die Schuld gibt, damit hatte ich nicht gerechnet.

Die Überraschung ist dir sehr gut gelungen, Thomas. Eigentlich hat sie keine Schuld an den toten Kindern, schließlich hat sie sie nicht erschossen, aber ihr ganzes Umfeld hat ihr deutlich gezeigt, daß sie der Meinung sind, daß es ihre Schuld ist, daß sie es irgendwann nicht mehr ausgehalten hat. Und ja, sie ist inzwischen selber davon überzeugt, eine Hure zu sein, die deswegen das Leben der Kinder auf dem Gewissen hat.

Ich finde es toll, daß Benedikt sich rückhaltlos zu ihr bekennt und mit ihr gemeinsam die Vergangenheit aufarbeiten möchte und für sich und sie eine Zukunft sieht. Ich habe den Satz mit seinen Heiratsabsichten eher nicht wörtlich genommen, sondern als Vorsatz, ihr den Rücken zu stärken. Es wird nicht einfach werden, Yvonnes Ängste und Schuldgefühle abzubauen, egal, wo sie hinziehen, es wird immer die Angst bleiben, daß irgendwer die Wahrheit erfährt. Man sieht es ja auch an den Seilersfeldern, wie schnell sie auf die Mordvorwürfe umschwenken, als sie die Wahrheit erfahren. Von schlechtem Gewissen keine Spur, daß sie so übel über sie geredet haben.
Aber ich denke auch, daß Benedikt keine Alternative dazu hatte, als den Dörflern die Wahrheit über Yvonne zu sagen, um wenigstens den Anruf beim Jugendamt zu vermeiden. Es ist schon traurig, zu was die Meute in der Lage wäre.

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