Thomas Einsingbach

 3,9 Sterne bei 47 Bewertungen
Autor von Siam Affairs, Bangkok Rhapsody und weiteren Büchern.
Autorenbild von Thomas Einsingbach (©Privat)

Lebenslauf von Thomas Einsingbach

Sport, Medizin und Literatur: Thomas Einsingbach ist in Mainz geboren und im Rheingau und Bad Homburg aufgewachsen. Zum Schreiben kommt er eher über Umwege, zunächst macht er eine Ausbildung zum Physiotherapeuten. Er arbeitet einige Zeit in den USA und gründet nach seiner Rückkehr die „rehagym“-Gruppe, die  mehr als ein Dutzend Reha-Einrichtungen für Sport- und Unfallverletzte betreibt. Von 1986 bis 1997 ist Einsingbach zusätzlich als Berater für Sportrehabilitation in China und Thailand unterwegs – Reisen, bei denen er bereits viel Inspiration für sein Schreiben sammelt, mit dem er etwa zur gleichen Zeit beginnt, damals jedoch noch in Form von Fachliteratur. 2009 veröffentlicht er (noch unter dem Pseudonym Tom von Lueders) seinen Debütroman „Frauen sind wunderbar“. 2013 erscheint "City Hearts", ein illustrierter Comedy-Roman, der ein regionaler Erfolg wird. Mit „Bangkok Rhapsody“ erscheint 2016 der erste Thriller der Asian Crime-Reihe um den Ermittler LaRouche. 2017 folgt  "Asian Princess" und im Februar 2019 schließlich "Siam Affairs". Thomas Einsingbach schreibt für den Mitteldeutschen Verlag (Halle/Saale) und lebt mit seiner thailändischen Ehefrau seit 2011 abwechselnd in Karlsruhe und Bangkok.  

Alle Bücher von Thomas Einsingbach

Cover des Buches Siam Affairs (ISBN: 9783963111211)

Siam Affairs

 (30)
Erschienen am 01.02.2019
Cover des Buches Bangkok Rhapsody (ISBN: 9783954627097)

Bangkok Rhapsody

 (9)
Erschienen am 01.09.2016
Cover des Buches Geständnis eines Hochbegabten (ISBN: 9783963116155)

Geständnis eines Hochbegabten

 (4)
Erschienen am 01.02.2022
Cover des Buches Asian Princess (ISBN: 9783954628056)

Asian Princess

 (4)
Erschienen am 01.09.2017
Cover des Buches CITY HEARTS - Schlaflos in Karlsruhe (ISBN: 9783981612400)

CITY HEARTS - Schlaflos in Karlsruhe

 (0)
Erschienen am 01.12.2013

Neue Rezensionen zu Thomas Einsingbach

Cover des Buches Geständnis eines Hochbegabten (ISBN: 9783963116155)KerstinMCs avatar

Rezension zu "Geständnis eines Hochbegabten" von Thomas Einsingbach

Spannung in vier Akten
KerstinMCvor einem Monat

Das Cover ist auf den ersten Blick in den klassischen Farben für einen Krimi bzw. Thriller gestaltet. Der Titel prangt in weißen Großbuchstaben über das gesamte Bild. Am oberen Bildrand kann man die Beine einer Person erkennen, die in einer scheinbar offenen Tür steht und der Schatten erstreckt sich in Blutrot auf das Cover. Schaut man genauer hin, erkennt man im roten Streifen ein paar Palmen. Rundherum bleibt alles um dunklen verborgen.

Geständnis eines Hochbegabten von Thomas Einsingbach ist im Mitteldeutschen Verlag erschienen. Der Kriminalfall ist fiktiv, wurde allerdings von einem realen Verbrechen inspiriert. Die Geschichte spielt zum größten Teil in Thailand und gibt einen Einblick in das dortige System der Rechtssprechung.

Die Begebenheiten werden mir im Prinzip von dem Journalisten Max Weiden berichtet. Und so haben besonders die ersten Seiten einen gewissen Berichtscharakter. Die Fakten zum Tathergang und der Ermittlung werden detailliert und relativ objektiv wiedergegeben. So bekomme ich einen guten Eindruck vom Geschehen und kann mir für den weiteren Verlauf ein gutes Urteil bilden. Ich habe mich im Vorfeld nicht mit dem realen Kriminalfall beschäftigt, um mich nicht selbst zu Spoilern. Im Nachwort zum Buch kann man ein paar Details dazu nachlesen, wenn man möchte. Im Nachhinein kann ich aber sagen, man hat selbst mit Wissen über den Fall keine Idee wie das Buch ausgehen könnte. 

Der informierenden Schreibstil gibt mir als Leser einen guten Blick auf die Dinge. Klar kennt man aus dem Fernsehen Bilder aus dem berüchtigten Gefängnis von Bangkok, aber so bekommt man nochmal eine ganz andere Seite zu sehen. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, einem realen Gefangenen zu begleiten. Auch mit dem Wissen, dass alle Beschreibungen der Fiktion des Autors überlassen sind, habe ich die Wärme und Enge förmlich gespürt.

Für mich war es kein klassischer Kriminalroman, sondern eher ein gut recherchierter Mordfall, an dessen Bericht ich teilhaben durfte. Durch die Aufteilung in vier Teile hat das Buch eine gute Struktur und ich konnte dem zeitlichen Rahmen sehr gut folgen. So wurde der erste Teil vom Tathergang dominiert, danach folgte der Prozess, dem ich durch den Ich-Erzähler Max Weiden sehr gut folgen konnte. Weiter geht es mit dem Bangkok Hilton und Max Recherchen zum Fall. Details dazu möchte ich dir an dieser Stelle nicht verraten, nur so viel, es ist ein spannendes Buch, das man nicht unbedingt zur Seite legen möchte. Hast du Lust auf eine kriminelle Reise nach Thailand, dann kannst du hier das Urlaubsland aus einer ganz anderen Perspektive kennenlernen.

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Cover des Buches Geständnis eines Hochbegabten (ISBN: 9783963116155)HelgasBücherparadiess avatar

Rezension zu "Geständnis eines Hochbegabten" von Thomas Einsingbach

Die erschreckende Beweisführung hat mich in Atem gehalten
HelgasBücherparadiesvor 3 Monaten


Sven Luring soll in Thailand die Eltern seiner Freundin bestialisch ermordet haben. Sven legt ein Geständnis ab, widerruft es aber, als der Prozess beginnt. 

Max Weiden ist ein bekannter Journalist und verfolgt das Geschehen. Er besucht Sven im Gefängnis und hat erste Zweifel, ob der 18-jährige die Tat begannen haben könnte. Sven bietet ihm Tagebucheinträge an, aber Max zögert. Eine Vollstreckung der Todesstrafe scheint sicher. 


Thomas Einsingbach hat sich für diesen Roman von einem echten Kriminalfall um Sven Söring inspirieren lassen. 

Max Weiden glaubt immer mehr an die Unschuld von Sven und fragt sich, warum hat er anfangs seine Schuld beteuert. 

Wir begleiten Sven ab seiner Verurteilung und anschließend dem Aufenthalt in dem berüchtigten Gefängnis, das auch Bangkok Hilton genannt wird.

Die Zustände dort sind unerträglich. Platznot, Essensmangel, Hygiene und Schlägereien sind an der Tagesordnung.

Der Autor hat die Protagonisten sehr eindrucksvoll beschrieben. Die Schauplätze sind lebensecht dargestellt.  

Es wird in der Ich-Form von Max Weiden erzählt, abwechselnd mit den spannenden Tagebucheinträgen von Sven, die mir oft eine Gänsehaut beschert haben. Die Erzählung geht über mehrere Jahre. 

Im Vordergrund stehen auch das thailändische Rechtssystem, Politik, Korruption und Vertuschung.  

Fazit: Max Weiden hat sich hier an einem wahren Fall orientiert. Das grausame Urteil einer Todesstrafe hat mich geschockt, ebenso die Verhandlungsführung.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung und ⭐⭐⭐⭐⭐


Vielen Dank an den Mitteldeutscher Verlag für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Weitere Rezensionen findet ihr unter 

https://helgasbuecherparadies.com/2022/07/06/einsingbach-thomas-%f0%9f%93%96-das-gestaendnis-eines-hochbegabten/

https://helgasbuecherparadies.com/



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Cover des Buches Geständnis eines Hochbegabten (ISBN: 9783963116155)MoMes avatar

Rezension zu "Geständnis eines Hochbegabten" von Thomas Einsingbach

Eine spannende Mischung aus Realität und Fiktion
MoMevor 3 Monaten

Bei der Entscheidung, „Geständnis eines Hochbegabten“ lesen zu wollen, war für mich der Klappentext am reizvollsten und das Wissen, dass sich der Autor beim Schreiben des Buches von einem echten Fall hat inspirieren lassen. Das Cover hingegen gefällt mir nur bedingt, denn die Anordnung des Titels ist schon extrem gewöhnungsbedürftig. Dabei finde ich die farbliche Komposition durchaus gelungen. Besonders neugierig hat mich die rote Schrift auf der Rückseite des Buches gemacht, was da wohl geschrieben steht?

Der Prolog sorgte sofort für einen packenden Einstieg. Ich begleitete einen Gefangenen zu seiner Hinrichtung und diese Szene führte mir eindrucksvoll den thailändischen Vollzug der Todesstrafe vor Augen. „Death by Gunfire“ gibt es mittlerweile nicht mehr, aber zudem Zeitpunkt, wo die Handlungen spielen, war dies die Art, wie die Todesstrafe vollstreckt wurde. Mir blieb die Luft weg, ich spürte Mitleid mit dem Mann, aber auch dessen Verzweiflung und Angst.
Mit diesem Gefühl und dem Entsetzen startete ich in den ersten Abschnitt. „Geständnis eines Hochbegabten“ wurde insgesamt in vier Teile unterteilt, wobei nur der Prolog und Teil 1 den Charakter eines True Crime Berichtes hatten. Das erzeugte wahnsinnig viel Spannung und ich erfuhr Details über die Ereignisse, die zur Entdeckung des grausig ermordeten Politikerehepaares und den dazugehörigen Ermittlungen führten.

Die verblieben drei Teile wurden in der Ich-Form geschrieben, sodass ich stets den freiberuflichen Journalisten Max Weiden begleitete. Der Fokus lag einzig auf dem sehr komplexen und ziemlich undurchsichtigen Fall. Das Geschehen zog sich über mehrere Jahre, sodass die Unterteilung in vier Abschnitte sehr nützlich gewesen ist.
Mir gefiel dabei sehr die recht klare Abgrenzung vom Prozessgeschehen, vom inneren Konflikt des erzählenden Protagonisten Max Weiden zwischen dem eigenen Anspruch nach professioneller Distanz und dem Wunsch dem Landsmann näherzukommen, ihm vielleicht aus seiner Ausweglosenlage helfen zu können.

Thomas Einsingbach gelingt es eindrucksvoll, lebendige Schauplätze mit handelnden Figuren so zu erschaffen, dass alles unglaublich realistisch wirkt und dadurch sehr bewegend wird. Die Details rund um das thailändische Rechtssystem, politischen Rankespielchen und Strukturen der dortigen Drogenmafia, über Verteilebenen und Bezeichnungen wurden verständlich aufbereitet und so in den Kontext eingebettet, dass ich sie nachvollziehen konnte.
Einzig im zweiten Teil, als ich Max als Prozessbeobachter begleitete, entstanden hier und da ein paar kleine Längen. Die jedoch sofort ab dem Moment passé waren, als Max zwar allmählich der Beziehungsaufbau zum Verurteilen Sven Luring gelingt, er aber noch mit einer intensiveren Recherche haderte.
Besonders intensiv wurde es, wenn ich die Tagebucheinträge von Sven Luring las. Sie wurden im Buch mit einem anderen Schriftbild verdeutlicht, sodass nicht nur inhaltlich, sondern auch optisch ein plausibler Bruch entstand und ich dem Geschehen insgesamt flüssig folgen konnte. Die Haftbedingungen im thailändischen Gefängnis sind wirklich unfassbar schlecht und die Schilderungen davon gingen mir unter die Haut.

Die Geschichte vom „Geständnis eines Hochbegabten“ wird über mehrere Monate, gar Jahre erzählt, doch dank Datumsangaben und flüchtigen Hinweisen, was zwischenzeitlich geschah, fiel es mir nie schwer den Überblick zu behalten. Was mich besonders beeindruckt hatte, war, dass auch die Familie des mutmaßlichen Mörders nicht vergessen wurde. Ihr Schicksal hat mich sehr ge- und berührt und zeigte erschreckend neutral, welche Tragödien sich nach solch einer Hiobsbotschaft abspielen können.

„Geständnis eines Hochbegabten“ ließ sich ungemein flüssig lesen, was auch daran lag, dass es dem Autor glänzend gelang dem thailändischen Lokalkolorit mit reichlich zeitgeschichtlichen Ereignissen und real existierend Figuren zu verknüpfen und sie gekonnt mit unserer europäischen Lebensart- und Einstellung gegenüberzustellen. Gewürzt mit reichlichen und äußerst verschiedensten Emotionen entstand eine sehr bewegende Leseatmosphäre.

Bis zum Schluss hoffte und bangte ich mit, würde es gelingen, den zum Tod Verurteilen zu retten? Aber auch die wahren Hintergründe blieben bis zur Auflösung im Dunkeln. Es gab keine vollständige Erklärung über die Ereignisse, aber genug Indizien, um sich selber ein akzeptables Ende zu stricken.
Gerade dies gefiel mir ungemein gut, da das Buch „Geständnis eines Hochbegabten“ den Charakter eines originalen True Crime Geschehnisses beibehielt.

Fazit:
Eine spannende Mischung aus Realität und Fiktion, gebündelt zu einem Thriller, der unter die Haut geht, zum Rätseln einlädt und zum Nachdenken anregt. Der True Crime Charakter verleiht dem Buch extrem viel Lebendigkeit.

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Gespräche aus der Community

Crime Club

Ein besonders schwieriger Fall aus Bangkok erwartet euch im Crime Club

Fans der aufregenden Unterhaltung und des ganz besonderen Nervenkitzels: Herzlich willkommen im Crime Club

Entdeckt mit uns gemeinsam atemberaubende Werke der Spannungsliteratur in den exklusiven Crime Club-Aktionen, tauscht euch mit Gleichgesinnten über eure Krimi- und Thriller-Lieblingsthemen aus und sammelt wertvolle Punkte, mit denen ihr euch vom einfachen Taschendieb bis zum mächtigen Mafiaboss hocharbeiten könnt! 

Willilam LaRouche verbringt seinen Urlaub in Bangkok, als er sich plötzlich in einer sehr delikaten Ermittlung wiederfindet. Zwei Personen sind aus einem Luxushotel entführt worden, welches bald die Hochzeit des Jahres ausrichten soll und keine schlechte Presse gebrauchen kann. Doch was hat es mit diesem Fall wirklich auf sich? 

Im Crime Club verlosen wir für unsere Leserunde 20 Exemplare von "Siam Affairs". und zusätzlich 10 Buchpaketen mit allen drei Bänden von Thomas Einsingbach. Was ihr tun müsst, um dabei zu sein? Bewerbt euch bis einschließlich 03.03.2019 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage: 

In "Siam Affairs" soll in dem Luxushotel Chao Phraya Grand Hotel eine große Hochzeit stattfinden. Stellt euch vor, ihr müsstet eine exklusive Hochzeit organisieren – welchen Ort würdet ihr dafür wählen?

Ich bin gespannt auf eure Antworten und freue mich schon auf die Leserunde mit euch! 

Mehr zum Buch
Bangkok, 2018: Der berühmte plastische Chirurg Somram Wattana wird entführt. Der Geschäftsmann Bernhard von Osterlow verschwindet aus dem Chao Phraya Grand Hotel, ein Blutfleck bleibt zurück. Wenig später werden nahe dem Hotel zwei amputierte Körperteile gefunden. Ex-FBI-Agent William LaRouche aus New York, der in Bangkok eigentlich ein paar entspannte Tage verbringen möchte, wird um Hilfe gebeten. Denn die Vorkommnisse sind nicht gerade die beste Werbung für die Hochzeit des Jahres, die bald am gleichen Ort stattfinden soll. Doch die ersten Ermittlungen führen ihn in einen tiefen Sumpf aus Macht, Gewalt und Gier. Er ahnt, dass dies sein schwerster Fall werden wird …

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737 BeiträgeVerlosung beendet
Annette126s avatar
Letzter Beitrag von  Annette126vor 2 Jahren

Das hoffe ich auch sehr.🤗🤗🤗

Zusätzliche Informationen

Thomas Einsingbach wurde am 23. Dezember 1957 in Mainz (Deutschland) geboren.

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