Thomas Einsingbach

 3.8 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Bangkok Rhapsody, Asian Princess und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Siam Affairs

Erscheint am 01.02.2019 als Taschenbuch bei Mitteldeutscher Verlag.

Alle Bücher von Thomas Einsingbach

Bangkok Rhapsody

Bangkok Rhapsody

 (4)
Erschienen am 01.09.2016
Asian Princess

Asian Princess

 (2)
Erschienen am 01.09.2017
Siam Affairs

Siam Affairs

 (0)
Erschienen am 01.02.2019
CITY HEARTS - Schlaflos in Karlsruhe

CITY HEARTS - Schlaflos in Karlsruhe

 (0)
Erschienen am 01.12.2013

Neue Rezensionen zu Thomas Einsingbach

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Bjjordisons avatar

Rezension zu "Asian Princess" von Thomas Einsingbach

Tolle Fortsetzung...
Bjjordisonvor einem Jahr

Endlich konnte man die zweite Geschichte um William LaRouche lesen und dieses Mal sind wir nicht in Asien, sondern in Deutschland. LaRouche hat nämlich den Auftrag bekommen, nach einem verschwundenen Mädchen zu suchen. Allerdings überhäufen sich plötzlich die Ereignisse und es wird nicht leicht den Täter zu finden.

Persönlich fand ich die Handlung recht spannend, denn schon der Einstieg hat es in sich, denn es wird beschrieben, wie eine Witwe ermordet wird. Aber auch die weitere Geschichte hat mir gut gefallen, denn ich fand die Idee, dass ein Ermittler nach Heidelberg kommt, um die Studentin zu suchen, recht gut und ich fand es toll, dass der Autor doch immer wieder Twists in den Plot eingebaut hat und ich so eigentlich nicht wusste oder auch erahnen konnte, in welche Richtung es gehen wird. Die Beschreibungen der Taten fand ich sehr glaubwürdig und ich konnte mir vieles sehr bildlich vorstellen.

Ich fand, dass der Spannungsbogen bis zum Ende gehalten hat und mir hat das Ende eigentlich ganz gut gefallen. Toll fand ich, dass dieser Fall hier abgeschlossen wurde, man aber doch noch weitere Fälle für LaRouche erwarten kann und ich hoffe sehr, dass es dazu kommen wird.

LaRouche hat mir wir gut gefallen. Ich fand ihn wieder sehr sympathisch und ich fand es echt interessant, dass wir mehr über ihn erfahren, auch der familiäre Hintergrund wird detaillierter beschrieben.

Die Schreibweise hat mir gut gefallen. Ich fand diesen sehr locker und flüssig und auch sehr angenehm zu lesen. Das Setting fand ich sehr gut gewählt und auch sehr interessant beschrieben. Man merkt, dass der Autor sich in beiden Ländern sehr gut auskennt, denn alles wurde sehr realistisch erzählt.

Das Cover gefällt mir in der dezenten Gestaltung recht gut.

 

Fazit:

4 von 5 Sterne. Recht interessanter Roman, der sicherlich lesenswert ist.

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Annejas avatar

Rezension zu "Asian Princess" von Thomas Einsingbach

Geld, Wein und dein Leben
Annejavor einem Jahr

Im Juni diesen Jahres durfte ich bereits den Vorgänger "Bangkok Rhapsody" lesen, welcher interessant war, für einen Thriller aber einfach zu wenige Spannungsmomente besaß. Trotzdem wollte ich mehr über William LaRouche erlesen und war gespannt was mich in "Asian Princess" erwartete.
Ich möchte mich hier auch gleich beim "Mitteldeutschen Verlag" bedanken, welcher mir das Rezensionsexemplar zu kommen ließ. Ich wusste das Buch um so mehr zu schätzen, da es aus einem Verlag stammt, welcher seinen Sitz in meiner Stadt hat. 
Ob mich "Asian Princess" überzeugen konnte? Das erfahrt ihr gleich.
 Die Geschichte begann da wo "Bangkok Rhapsody" aufhörte, so das es einen nahtlosen Übergang zwischen den Büchern gab. Dies ermöglichte einen problemlosen Einstieg und war äußerst angenehm verfasst.
Nachdem ich das Buch gelesen hatte, musste ich feststellen, das wieder sehr viel Spannung durch zu kurzweilige Beschreibungen verloren gegangen waren. Natürlich wurde wieder vieles sehr genau beschrieben, aber in dem Fall leider meist das Falsche. Zum Beispiel hätte ich Suwannee´s Ort, an dem sie festgehalten wurde, viel mehr aufmerksam geschenkt und ihn viel genauer beschrieben.
Dabei hatte das Buch so gute Ansätze. Die Entführung einer asiatischen Großerbin, war eine gute Idee um den Vater Geld zu entlocken. Allerdings gab es sowohl von Seiten der Tochter als auch der des Vaters Tätigkeiten, die mich nur dazu brachten den Kopf zu schütteln. Es war zwar schön zu sehen dass das junge Mädchen Hoffnung hatte ihrem Gefängnis zu entkommen, aber keinerlei Bemühungen dafür an den Tag legte. Für mich hörte es sich stets so an als wäre die Fesselung ertragbar und das ausharren in einem Raum etwas ganz normales. Auch der Umgang mit anderen schwierigen Themen wie Homosexualität oder Nymphomanie, wurde nur sehr einsilbig in die Geschichte integriert.
Als Thriller-Fan egal ob Psycho oder nicht, habe ich gewisse Erwartungen an ein solches Werk. Ich möchte bei solchen gebannt die Seiten erlesen, vor Spannung die Luft anhalten und in die Seele des Peinigers oder Opfers sehen können, um wenigstens einigermaßen zu verstehen warum dies alles geschah.Warum der Täter in diesem Buch so handelte, wurde natürlich erklärt, aber wirklich verstanden hatte ich es nicht. Dies sorgte natürlich für Unmut, da ich eine plausible Erklärung erwartet hätte. Denn selbst wie man auf den Täter kam, hatte etwas naives an sich.
Wie schon oben beschrieben, würde ich die Geschichte ehr als Kriminalroman abtun, da der vorrangige Verlauf davon handelte den Täter auszumachen und die entführte Studentin zu finden. 
Den Schreibstil von Herrn Einsingbach würde ich als klar bezeichnen, da man der Geschichte folgen konnte und ein einfaches Schriftbild ohne große Fremdworte hatte. Ich hätte dem Buch nur mehr Seiten zu gesprochen, um die Geschehnisse ausführlicher hervor zu bringen.
Auch wenn das Buch komplett auf deutsch zu lesen war, hatte man immer wieder Absätze in denen eigentlich eine andere Sprache gesprochen wurde. Hier wurde stets darauf hingewiesen das eigentlich eine andere Sprache gesprochen wurde, was in keinster Weise störte. Ich selbst empfand es sogar als sehr hilfreich.
 Im Vordergrund stand natürlich wieder Ex-FBI-Agent William LaRouche, welcher mit seiner eigenen Privatdetektei große Erfolge erzielte. 
Auch diesmal lernten wir den 44-jährigen näher kennen, wobei man bestimmt noch mehr hätte preis geben können.Trotzdem fand ich es besonders spannend, das er verschiedene  Sprachen sprechen konnte und diese im Buch auch des öfteren anwendete. Gefühlsmäßig ließ es das Buch leider nicht weiter zu in seine Seele zu schauen und seine Denkweisen zu erörtern. Dies empfand ich als sehr schade, da er so etwas flach wirkte.
Da es diesmal nach Heidelberg in Deutschland ging durfte wir ein neues Ermittler-Team kennen lernen. Da dieses nur für ein Buch gedacht war, hätte es eigentlich mehr Beschreibungen geben müssen. Einzig über die Einsatzleiterin Claudia Bächle-Malvert war die einzige der Gruppe, der man mehr Aufmerksamkeit schenkte, da diese eine Prothese trug. Die Geschichte zu jener wird im Buch erörtert, hinter ließ bei mir jedoch nur ein Kopf schütteln.
In regelmäßigen Abständen erfuhren wir was bei Suwanee, der Entführten und ihrem Peiniger vor ging. Wie ich schon erwähnte, war mir das Spiel zwischen den Beiden einfach zu aufgesetzt und unrealistisch, da man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl hatte das Suwanee ernsthaft in Gefahr wäre. Zwar wurde immer wieder angedeutet wie die Beiden dachten, jedoch konnte ich nur die Gedanken des Täters etwas nachvollziehen. 
Da in Heidelberg und Umgebung ein Teil von William´s Familie lebte, durften wir diese ebenfalls kennen lernen. Für mich war dies eindeutig zuviel, da das Maß an Personen die wichtig für das Buch waren für mich bereits voll besetzt war. Genau deswegen hatte ich auch das Gefühl, das die Familienmitglieder nur halbherzig wiedergegeben wurden. Eine richtige Verbindung mit ihnen auf zu bauen, war schlicht nicht möglich. Auch hier hätte ich mir gewünscht, das man das Buch lieber um ein paar Seiten erweitert hätte, um so detailreichere Beschreibungen hervor zu bringen.
Richtig wohl fühlte ich mich leider mit keiner der Charaktere, da sie für mich einfach zu oberflächlich waren. Bei einem Thriller erwarte ich eine gewisse Tiefe, welche einfach nicht gegeben war. 
 Auch wenn ich inhaltlich meine Probleme hatte, so war die Aufmachung des Buches wieder ein voller Erfolg. 
Man blieb dem Stil des Vorgängers treu und setzte auf eine dezente Aufmachung. Nicht immer müssen Buchcover voll gefüllt sein. Manchmal reicht es auch aus, wenn ein Zeichen auf dem Buch ist, welches man mit dem Buchtitel verbindet. In dem Fall fand ich die Lotusblüte sehr passend zum asiatischen Buchtitel "Asian Princess"
Einzig der Aufwand für das Cover hatte sich geändert, da diesmal die Buchstaben des Buchtitels nicht ausgestanzt waren, so das der Hintergrund dem Titel seine Farbe gab.
 Ein Thriller mit wenig Spannung und viel zu oberflächlichen Charakteren, denen einfach die Tiefe fehlte. Gerade dies sollte in einem Thriller zu finden sein. Sehr schade, da ich einfach mehr erwartet hatte.

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Annejas avatar

Rezension zu "Bangkok Rhapsody" von Thomas Einsingbach

Bangkok und seine Geheimnisse
Annejavor einem Jahr

Bangkok eine Stadt die mich anzog aber gleichzeitig auch abschreckte. Diese Stadt für einen Thriller zu wählen, fand ich sehr interessant. Leider konnte mich "Bangkok Rhapsody" nicht ganz überzeugen. Warum? Das erfahrt ihr gleich.

Als ich die Kurzbeschreibung das erste Mal las, war ich wie gebannt und begann das Buch mit einer gehörigen Menge Neugier. Dies was allerdings so spannend beschrieben wird, entsprach, meiner Meinung nach, nicht dem was ich am Ende zu lesen bekam. Auch gab die Kurzbeschreibung viel zu viel preis. Gerade wer gejagt wird und wieso, hätte man etwas dezenter beschreiben können.

An Charakteren mangelt es im Buch nicht und bei weiten sind mir auch nicht alle Namen im Gedächnis geblieben, da sie meist asiatischer Herkunft waren. Die wohl wichtigsten bleiben aber wohl William LaRouche , Penelope Owens, Lieutenant General Vitikorn und Mazzini selbst. Zwischen diesen Charakteren wechseln wir meist kapitelweise und dürfen dabei hinter die Person schauen. Dies ist sogar sehr interessant, da jeder der vier eine andere Hintergrundgeschichte hat, die auch im Buch ausführlich erzählt wird. Diese möchte ich allerdings nicht preisgeben, da sie für so einige Wendungen im Buch sorgen.
Mit William selbst, von dem wir am meisten erfahren, konnte ich mir bis zum Ende kein richtiges Bild machen. Zu wechselhaft war sein Charakter und seine Stimmung. Hier war mir Penelope um einiges lieber, die im Buch aber irgendwie fehlbesetzt wirkt, da sie viel zu zart ist. Polizeichef Vitikorn war mir nicht gerade sympatisch, aber faszinierte mich trotzdem, da er so verschlagen war. Die Machenschaften dieses Mannes mitzuerleben, waren teils unterhaltsam, teils erschreckend. Kommen wir zum Gejagten, Mazzini, welcher wie das leibhaftige Böse wirken sollte, dies aber nicht ansatzweise tat. Bis zum Ende konnte ich die Beschreibung von ihm und das von mir Erlesene nicht miteinander vereinen.

Wie bereits geschrieben, gibt es noch genug weitere Charaktere deren Aufzählung, allerdings die Länge der Rezension ins Unermessliche ziehen würde.

Nicht die Spannung hielt mich am Buch fest, sondern der wirklich gelungene Schreibstil. Man hat einfach das Gefühl, das sich jemand mit Bangkok und den darum liegenden Ländern beschäftigt und diese Informationen gekonnt in eine Geschichte eingebaut hat. Es machte Spaß Bangkok so kennen zu lernen. Das was allerdings zu einem Thriller gehört ist die Spannung und die fehlte leider durchweg. Der Versuch Umstände zu verschleiern oder den Leser auf eine falsche Spur zu bringen, scheiterte meist daran, das man nicht daran festhielt sondern zu schnell aufgab. Denn wer der wirklich Gejagte ist, bekommt man zu schnell heraus.

Es war ein Fest der Sinne Bangkok zu erleben. Denn im Buch wird die Stadt nicht schön geredet sondern knallhart so dargestellt wie sie wirklich ist. Egal ob Korruption, Prostitution oder politische Machtspiele, wir finden alles im Buch wieder.

Das Ende war mein persönliches Highlight, da hier die langersehnte Spannung und auch der Nervenkitzel geweckt wurde. Da es einen Nachfolger geben soll, beenden wir das Buch mit einem offenen Ende, welches schon verrät das dieser Fall nicht komplett abgeschlossen ist.

Das Cover fand ich mehr als gelungen, auch wenn es sehr dezent gehalten war. Allerdings sind die ausgestanzten Buchstaben des Buchtitels ein optisches Highlight, da sie einen dreidimensionalen Eindruck erweckten. Mit dem Fisch konnte ich leider nicht viel anfangen, da hier ein Grammofon besser gepasst hätte.

"Bangkok Rhapsody" war nicht wirklich schlecht, aber auch nicht kein Highlight. Das Konzept des Buches ist leider zu durchschaubar und nimmt sich so selbst die Spannung aus den Segeln. Mir hätte es zudem mehr Spaß gemacht, wenn man nur die Hintergründe der 4 Hauptfiguren ergründet und erfüllt hätte, als Mazzini zu jagen.

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