Thomas Elbel Der Todesmeister

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Inhaltsangabe zu „Der Todesmeister“ von Thomas Elbel

Er fängt sie. Er filmt sie. Er foltert sie. Er ist der Meister des Todes.
An der Oberbaumbrücke wird die Leiche eines jungen Mädchens angespült. Der Körper weist grausame Folter- und Missbrauchsspuren auf. Es handelt sich um die Nichte des Berliner Justizsenators, und sie scheint nicht das einzige Opfer zu sein: Im Internet tauchen Videos auf, in denen junge Frauen auf perverse Weise zu Tode gequält werden. Viktor von Puppe, frisch aus dem Innenministerium zum Berliner LKA gewechselt, und seine Kollegen stehen unter Druck, doch in höheren Kreisen scheint nicht jeder an einer Aufklärung interessiert zu sein …

Als Debüt nicht schlecht, aber kleinere Schwächen lassen Luft nach oben...

— parden

Eher ein Kriminalroman als ein Thriller, dessen Geschichte eine seichte Spannungskurve und nervige Figuren mit sich bringt.

— Lina_Marie_Arnold

Was ein toller Auftakt zu einer neuen Thrillerreihe um den frisch beim LKA arbeitenden Victor von Puppe

— MellieJo

Fantastische Story mit tollen Charakteren. Spannend bis zum Schluss.❤📚

— Suse33

Gänsehautfeeling in und um Berlin - ein rockiges Thrillerdebüt vom Feinsten!

— dreamlady66

Rasant, fesselnd, nichts für schwache Nerven

— Jule_Frost

Spannender Thriller, der unter die Haut geht...

— July2503

Ein Buch, dem alles fehlt, was ein guter Thriller aus meiner Sicht braucht

— Curin

durchaus spannend mit gut gezeichneten Charakteren und einem ansprechenden Erzählstil.

— Kuhtipp

Ein grandioser Serienauftakt

— Glanzleistung

Stöbern in Krimi & Thriller

Die Rivalin

Gute und spannende Geschichte, aber für mich kein Thriller!

buecher_bewertungen1

Ich bin der Hass

Habe alle Teile der Reihe gelesen und auch dieser hat mich nicht enttäuscht. Ich bin ein Fan!

Paulaa

The Wife Between Us

Da hätte Alfred Hitchcock seine Freude dran. Mein wichtigster Rat zu diesem Krimi: Lesen sie bis zum Schluss!!

RubyKairo

Broken Memory

Für mich mal etwas neues und ich wurde nicht enttäuscht :)

Faltine

Das Ende

Langweilig und etwas zäh zu lesen - die letzten Seiten wurden aber wieder spannend!

Ninas_Buecherbasar

Wahrheit gegen Wahrheit

Dieses Buch hat einen wahnsinnig aufregenden Spannungsbogen, die Charaktere sind wahnsinnig authentisch und meine Nerven liegen blank!

wildeshuhn

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  • ...absolut spannend....

    Der Todesmeister

    Lesebegeisterte

    16. April 2018 um 12:13

    Eine Leiche von einem Mädchen wird gefunden. Die Tote weist Folterspuren auf. Zeitgleich tauchen im Internet Videos auf, wo Frauen zu Tode gequält werden. Der Ermittler Viktor steht vor einem Rätsel. "Der Todesmeister" ist ein sehr brutaler Thriller. Mit blutigen Details wird hier nicht gespart. Viktor liefert sich einen Wettlauf mit dem Mörder der sehr spannend und aufregend ist. Für Fans von diesem Thriller Genre, idealer Lesestoff. Zartbesaitete sollten lieber die Finger von diesem Buch lassen.

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  • Spannend und unbedingt empfehlenswert

    Der Todesmeister

    Xanaka

    25. March 2018 um 16:25

    Der Leichenfund eines jungen Mädchens unweit der Oberbaumbrücke in Berlin schockt die Stadt. Ihr Körper ist durch grausame Folter- und Missbrauchsspuren gekennzeichnet. Noch brisanter wird der Fall als sich herausstellt, dass es sich beim dem Opfer um die Nichte des Berliner Justizsenators Max Stade handelt. Der Fall wird dem LKA übertragen. Hier ermitteln Kenji Tokugawa und Begüm Duran. Zusätzlich zum Team wird Victor von Puppe mit eingesetzt, der auf eigenen Wunsch vom BKA versetzt wurde. Dieses bunt gewürfelte Ermittlerteam hat es in sich. Sie passen in kein Schema. Ergänzt wird die Truppe durch die außergewöhnliche Gerichtsmedizinerin Dr. Stella Samson. Diese vier, die scheinbar nicht zusammenpassen, finden sich zusammen. Bedingt durch ihre unterschiedliche Herkunft, Vorurteile etc. ist es für sie nicht einfach miteinander zu agieren. Die unterschiedlichen Charaktere des Ermittlerteams spielen jedoch wunderbar ineinander und machen das Lesen spannend. Dann sind da die Eltern und der Onkel des toten Mädchens. Bei ihnen hat man das Gefühl, sie verbergen etwas und machen es den Ermittlern dadurch noch viel schwerer. Warum wurde denn beim Verschwinden des Mädchen keine Vermisstenanzeige gestellt? Beim Versuch der Ermittler mit unkonventionellen Methoden an weitere Informationen zu kommen, schalten sich schnell die höheren Ebenen ein und alle werden in ihre Schranken verwiesen. Im Gegenteil der Fall wird sehr schnell bei der Verhaftung eines Tatverdächtigen zu den Akten gelegt. Doch es verschwinden weitere Mädchen. Dieser Thriller hat es in sich und ist genial geschrieben. Zudem fällt der geschliffene und brillante Schreibstil auf. Das lässt sich gut lesen und ist spannend bis zum Ende. Mit psychologischer Raffinesse gelingt es dem Autor die Spannung von Kapitel zu Kapitel zu steigern. Die hohe Grundspannung des Geschehens wiederum sorgt dann dafür, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen mag und sich total gefesselt und gebannt wiederfindet. Das Buch konnte voll bei mir punkten und ich vergebe nur zu gerne fünf von fünf möglichen Sternen.

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1645
  • Willkommen im Grand Guignol...

    Der Todesmeister

    parden

    17. March 2018 um 14:54

    WILLKOMMEN IM GRAND GUIGNOL...Das Grand Guignol war von 1897 bis 1962 ein einzigartiges Theater in Paris, spezialisiert auf Horror. Als Vorläufer beispielsweise der Splatter-Filme der Moderne wurden dort auf der Bühne sehr realistisch inszenierte Gräueltaten aufgeführt, bei denen durchschnittlich jeden Abend zwei Zuschauer in Ohnmacht fielen. Das Grand Guignol dieses Thrillers jedoch ist anders. Sich an den alten Stücken orientierend, werden hier in Filmen grauenhafte Szenen nachgestellt - doch nicht als Schauspiel, nicht als Fake - sondern live und in Farbe im Darknet. Es. Ist. Alles. Echt.Die Videos zeigen junge Frauen, die grausam gefoltert und zu Tode gequält werden und erfreuen sich im Internet zunehmender Beliebtheit. Und dem Täter scheinen die Ideen nicht auszugehen. Doch als die Leiche der Nichte des Berliner Justizsenators mit furchtbaren Spuren der Misshandlung auftaucht, setzt sich der Polizeiapparat in Wallung. Um gleich wieder zu stoppen. Der Täter scheint gefunden zu sein, die Aktendeckel werden nur zu rasch wieder geschlossen, und Viktor von Puppe und seine Kollegen vom Berliner LKA werden aufgefordert, sich dem nächsten Fall zuzuwenden. Doch die Ermittler glauben nicht an diese einfache Lösung - zu viele Ungereimtheiten verlangen nach Aufklärung. Doch wie soll das gehen - gegen den Widerstand der Obrigkeit? Von Puppe ahnt: hier ist etwas faul!Viktor von Puppe wird gleich an seinem ersten Arbeitstag beim LKA mit diesem haarsträubenden Fall betraut. Dabei ist er gar kein gelernter Ermittler, sondern wurde vom Innenministerium als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Zum Glück kann er auf die Unterstützung zweier versierter Kommissare vertrauen: Kenji Tokugawa (er hat asiatische Wurzeln) und Begüm Duran (sie ist türkischstämmig und alleinerziehende Mutter einer kleinen Tochter). So unterschiedlich die drei auch sein mögen - und jeder hat da sein eigenes Päckchen zu tragen -: das Engagement für diesen undurchsichtigen Fall ist ihnen gemein. Trotzdem würde ich sie nicht als Team bezeichnen, sondern eher als 'Einzelkämpfer', die gelegentlich miteinander kooperieren. Die Zusammenarbeit ist auch nicht nur von Sympathie getragen, doch der Einsatz auch füreinander wird dadurch nicht getrübt.Neben diesen drei Ermittlern hat Thomas Elbel noch ein ganzes Arsenal an interessanten Charakteren geschaffen. Vereinzelte Rückblenden beleuchten beispielsweise den Täter, einen durch Kindheitserlebnisse schwer traumatisierten Psychopathen. Daneben tauchen noch eine sexuell sehr freizügige und experimentell veranlagte Rechtsmedizinerin auf, ein transqueer lebender Informatiker, ein homosexueller LKA-Chef, ein ehemaliger Nazi u.v.m. Eine bunte Mischung also, die ich zunächst als erfrischend erlebte, die dann für mich jedoch zunehmend in Klischees abdriftete, was ich sehr bedauerlich fand. Aber da dieser Band der Einstieg in eine Reihe um Viktor von Puppe sein soll, haben die Charaktere in den kommenden Folgen noch Möglichkeiten der Entfaltung...Der Fall selbst bietet viele interessante Facetten, und gerade die Tatsache, dass die Obrigkeit den Aktendeckel schneller zu schließen versucht als von Puppe 'Piep' sagen kann, versprach spannende Ermittlungen. Leider empfand ich die Handlung insgesamt eher als zerfasert, und selbst am Ende, als sich die Handlungsstränge grob verflechten, hatte ich nicht das Gefühl eines zufriedenstellenden Ganzen. Zudem waren die Schilderungen einiger Szenen für mich - trotz großer Thrillererfahrung - doch grenzwertig. Die Darstellung grausamer Folterhandlungen bescherte mir jedenfalls manchmal ein 'Zuviel' an Kopfkino, so dass ich hier nur wohldosiert lesen konnte. Für mich gilt nach wie vor: Thriller ja, auch mit blutigen Szenen, Horror nein. Und dieser Thriller bietet eben mit seinem 'Grand Guignol' Thema eine Gratwanderung...Der Schreibstil war flüssig zu lesen, stieß mir punktuell aber auf, da er z.T. sehr überzeichnet umgangssprachlich geriet. Allerdings bildete gerade die flapsige Art des Kollegen Kenji Tokugawa und der zwischendurch aufblitzende Humor einen erholsamen Kontrast zu den grausamen Szenen. Ein paar unlogische Details und nicht immer gelungene Kürzungen durch das Lektorat bildeten kleine Stolpersteine in diesem ansonsten vielversprechenden Thriller-Debüt des Autors. Jedenfalls freue ich mich trotz der genannten Schwächen auf eine Fortsetzung der Reihe - ein paar Fragezeichen hat der Fall schließlich zurückgelassen. Und deshalb werde ich Ausschau halten nach Band 2!© Parden

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    • 6
  • Ein neues Team

    Der Todesmeister

    walli007

    01. March 2018 um 19:07

    Viktor Puppe (eigentlich von Puppe) bemüht sich um eine Abordnung an die Mordkommission. Sein neuer Chef ist misstrauisch, was will der Jurist bei den normalen Ermittlern. Allerdings herrscht Personalmangel und so weist er seinen neuen Mitarbeiter dem Team bestehend aus Kenji Tokugawa und Begüm Duran zu. Schon bald wird den dreien der Fall einer am Spreeufer angespülten Mädchenleiche übertragen. Es stellt sich heraus, dass es sich bei der Toten um die Nichte des Justizsenators handelt, was dem Fall einen besonderen Stellenwert gibt. Erstaunlich, dass die Verwandten die Ermittlungen eher behindern. Ein neues Team findet sich zusammen. Kenji, der Sohn einer Einheimischen und eines japanischen Vaters; Begüm, die alleinerziehende Mutter, und Viktor, mit Wurzeln, von denen er nichts mehr wissen will. Nach einigen Wortgefechten verständigt man sich doch auf eine recht gute Zusammenarbeit, auch wenn es mit Andeutungen und Blicken manchmal hoch hergeht. Schnell ergeben sich Spuren, die auf einen bestimmten Täter hindeuten. Der Fall wird offiziell abgeschlossen, doch die Ermittler gehen heimlich einem unglaublichen Verdacht nach und bekommen Steine in den Weg gelegt. Wie dem begegnen? Aufhören oder Weitermachen? Weitermachen natürlich und so entwickelt sich quasi eine zweite Untersuchung hinter dem Rücken des Chefs. Berlin, eine pulsierende Stadt, in der es eigentlich nichts gibt, das es nicht gibt. Doch auch in dieser lebendigen Metropole ist es nicht an der Tagesordnung, dass ein junges Mädchen grausam ermordet wird. Man nimmt dem Team den Feuereifer ab, mit dem es die Arbeit aufnimmt. Sie müssen sich erst zusammenraufen und das tun auf eine für den Leser unterhaltsame schlagfertige Weise, die alle gleichermaßen sympathisch werden lässt. Manchmal ermitteln sie einzeln, doch gemeinsam sind sie stark. Sie ergänzen sich in ihren Erfahrungen und Fähigkeiten. Und sie sind authentisch in ihre Umgebung hineingeschrieben. Man fühlt sich versucht, die Plätze und sei es auch nur im Internet aufzusuchen.  Ein lesenswerter erster Band um Viktor Puppe, dem mindestens noch ein zweiter folgen soll. Ein neues Team, das Serienpotential hat.

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  • Gute Geschichte - unsympathische Charaktere

    Der Todesmeister

    Krimisofa_com

    20. February 2018 um 12:32

    Einzelbewertung:Plot: 4/5Atmosphäre: 3/5Charaktere: 2/5Spannung: 3/5Showdown: 3/5---Thomas Elbel ist Dichterjurist, der gelernter Jurist ist und sich später als Schriftsteller versuchte. Bei der Schriftstellerei versuchte er sich anfangs im Fantasy- und Science-Fiction-Genre, wo er durchaus erfolgreich war – später riet ihm sein Agent dazu, sich im Krimi-Genre zu probieren, was er mit „Der Todesmeister“ dann auch tat. Thomas Elbel hat übrigens weitläufig Verwandte mit Nachnamen Puppe. Georg Puppe hat im 19. Jahrhundert gelebt und war Mediziner - der Nachname seines Protagonisten kommt also nicht von ungefähr.Viktor Puppe ließ sich, wie oben erwähnt ins LKA Berlin versetzen – vordergründig um dem Fall seiner vermissten Freundin nachzugehen, doch das soll möglichst keiner mitbekommen, weshalb er es im Geheimen versucht. Puppe hat nicht nur einen eigenwilligen Namen, sein Charakter ist ebenfalls gewöhnungsbedürftig und wurde mir zu keiner Zeit sympathisch. Einerseits trauert er seiner Freundin nach, andererseits steigt er mit der nächstbesten Frau direkt an seinem ersten Tag im LKA ins Bett und ist dabei eigentlich an seiner anatolischen Kollegin Begüm Duran interessiert – er dürfte also einen sehr ausgeprägten Testosteronhaushalt haben. Bei seinem Bewerbungsgespräch legt er einen Sherlock-Holmes-Move hin, mit dem er seinen zukünftigen Chef überzeugt – Sherlock Holmes verschwindet danach aber wieder und kommt nie wieder.Neben Begüm, die ihn von Anfang an abweisend behandelt, arbeitet Viktor mit Ken zusammen – Ken heißt eigentlich Kenji und hat japanische Wurzeln. Er dürfte einen ähnlich hohen Testosteronspiegel wie Viktor haben, nur dass er ihn im Gegensatz zu seinem neuen Kollegen offen auslebt und als Macho sondergleichen auftritt, dem gerne mal ein sexistische Spruch herausrutscht. Genau genommen waren mir aus der Multikulti-Truppe keiner sympathisch. Wer hingegen sympathisch ist, ist Jenny; sie ist  das Opfer und avanciert im Verlauf der Geschichte immer mehr zum Hauptcharakter.Die Geschichte ist durchaus spannend und flüssig zu lesen – Leerläufe gibt es kaum. Die Erzählstränge wechseln sich immer wieder ab; neben dem um Viktor Puppe gibt es noch den um Jenny, dem Täter und ein paar andere – dabei wird die Geschichte aber nie unübersichtlich, sondern verläuft ziemlich linear. Immer wieder streut Elbel unnützes Wissen ein, was zwar nicht uninteressant ist, aber teilweise fehlplatziert wirkt. Hier hatte ich teilweise das Gefühl, dass Elbel es unbedingt unterbringen wollte, um smart rüberzukommen. Was auffällt, sind die – selbst für ein Rezensionsexemplar – vielen Schreibfehler; zig das/dass-Fehler, Apostroph-Fehler, fehlende Wörter, überflüssige Wörter. Ich bin beileibe kein Deutschprofessor und habe selbst meine Defizite, aber ich hoffe, dass bei den käuflich erwerbbaren Exemplaren alle Fehler ausgebessert wurden, sonst kann das Lesen frustrierend werden.Auf dem Buchrücken steht, dass das Buch für Fans von Sebastian Fitzek und Andreas Gruber sei – ersteres kann ich ausschließen, da Fitzek in der Regel weder Ermittlungskrimis, noch Serien schreibt. Andreas Gruber macht das zwar, seine Charaktere – allen voran Marten S. Sneijder mit seiner verschrobenen Art – sind aber überaus sympathisch. Man hat sie einfach gerne. Viktor Puppe ist hingegen nicht nur verdammt spießig, sondern auch mindestens genau so langweilig – seine Verbindung zu Josef Mengele ist noch das interessanteste, aber die wird nur kurz behandelt.Das klingt alles relativ hart, aber die Figuren prägen in einem Buch die Geschichte; da kann der Plot noch so ausgetüftelt sein; wenn der Großteil des Ensembles entweder spießig, sexistisch, sexsüchtig oder nicht teamfähig ist - und jede dieser Eigenschaften wird durch mindestens eine Figur in „Der Todesmeister" repräsentiert -, dann macht es nur halb so viel Spaß, das Buch zu lesen.Tl;dr: „Der Todesmeister“ von Thomas Elbel kann zwar eine gute Geschichte vorweisen, scheitert aber an seinen Charakteren, die zwar kantig, aber alles andere als sympathisch sind. Weiters glänzt Elbel mit unnützem Wissen, das aber zeitweise fehlplatziert und hineingequetscht wirkt.

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  • Eher ein Kriminalroman als ein Thriller.

    Der Todesmeister

    Lina_Marie_Arnold

    19. February 2018 um 12:24

    Hier hat mich der Klappentext angesprochen, der mir eine spannende Geschichte mit einem hohen Spannungsbogen und originellen Figuren versprochen hat. Leider wurde meine Erwartung nicht erfüllt.Zum ersten lag das tatsächlich daran, das sich die Spannung erst im letzten Drittel so richtig aufbaut, was für einen Thriller in meinen Augen ein No-Go ist.Die Einführung der Figuren in die Geschichte dauert einfach viel zu lange und die Ermittlungsarbeit steht im Vordergrund, für mich ist die Geschichte eher ein Krimi. Auch die Auflösung des Täters habe ich relativ früh heraus gehabt, was ich ebenfalls sehr schade fand.Mir sind in den Geschichten die Figuren immer sehr wichtig, hier wurde ich leider enttäuscht. Hier wurde mit aller Gewalt versucht, die Figuren ja nicht langweilig erscheinen zu lassen. Deswegen wirkten sie so konstriert, dass sie mir während des ganzen Buches nicht wirklich nahe gekommen sind, im Gegenteil. Begüms zum Schluss hin leichtsinnige Art hat mich oft genervt. Was mich auch sehr gestört hat, ist die oft sehr umgangssprachliche und teilweise echt übertriebene Ausdrucksweise der Figuren.Fazit:Eher ein Kriminalroman als ein Thriller, der eine seichte Spannungskurve und nervige Figuren mit sich bringt.

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  • Was ein toller Auftakt zu einer neuen Thrillerreihe um den frisch beim LKA arbeitenden Victor von Pu

    Der Todesmeister

    MellieJo

    28. January 2018 um 16:46

    Inhalt Er fängt sie. Er filmt sie. Er foltert sie. Er ist der Meister des Todes. An der Oberbaumbrücke wird die Leiche eines jungen Mädchens angespült. Der Körper weist grausame Folter- und Missbrauchsspuren auf. Es handelt sich um die Nichte des Berliner Justizsenators, und sie scheint nicht das einzige Opfer zu sein: Im Internet tauchen Videos auf, in denen junge Frauen auf perverse Weise zu Tode gequält werden. Viktor von Puppe, frisch aus dem Innenministerium zum Berliner LKA gewechselt, und seine Kollegen stehen unter Druck, doch in höheren Kreisen scheint nicht jeder an einer Aufklärung interessiert zu sein …Meinung Mein erstes Buch von Thomas Elbel und ich muss sagen, das der Autor entwirft beeindruckend eine dunkle und packende Serienkiller - Geschichte vor dem düsteren Hintergrund von Berlin ( mein Geburtsort ). Das Cover wirkt gegenüber dem Klappentext eher harmlos, der Titel ist leicht erhaben und die große abgebildete Fliege sehr detailliert. Das ganze spielt in Berlin und beginnt auch gleich dramatisch, man ist gleich dabei, wie eine Frau misshandelt wird und glaubt fliehen zu können.  Vermisst wird Katharina, die Nichte des Berliner Justizsenators,  ihre Leiche wird tot und mit zahlreichen Folterwunden in der Spree entdeckt. Viktor von Puppe hat sich erst vor kurzem vom Innenministerium ins LKA versetzten lassen aus privaten Gründen er kommt zu den Untersuchungen als Dritter. Das Team wird geleitet von Kenji Tokugawa und Begüm Duran die gerade im Fall Katharina ermitteln und dabeu noch ziemluch am Anfang stecken,  aber wie immer, wenn es sich bei dem Opfer um jemand von Rang und Namen handelt ist die furchtbare Presse wesentlich interessierter  und hält sich auch mit Spekulationen nicht zurück. Alle wollen schnelle Fortschritte, so wird der öffentliche Druck auf die Ermittler immer größer. Der Schreibstil ist klar, direkt, locker geschrieben und geizt nicht mit ausgeklügelten Dialogen, meist sehr direkte und schonungslose Details.Nach dem ersten Prolog lernt man die Figuren erst einmal detailliert kennen, der Autor hat es geschafft mit Ken und Viktor charismatische, aber ganz unterschiedliche Charaktere, sich aber zusammen extrem gut ergänzen. Finde beide auf ihre Art mehr als sympathisch! Ken, ein bereits äußerlich eine sehr auffällige Figur mit seinem eigenwilligen Klamotten-Stil,  hinzu kommt seine große Klappe 😂. Gerade bei dieser Pressemeute oftmals notwendig. Viktor ist das totale Gegenteil gerade am Anfang sehr zurückhaltend und mit einem Stock im Hintern; taut aber mit der Zeit immer mehr auf. Beide haben schon so einiges in ihrem Leben durchgemacht.  Sind aber ein klasse Team.Begüm die Frau im Team, am Anfang sehr sympathisch wirkt mit der Zeit immer wieder schlecht gelaunt,  hat aber ein großes ❤ und ergänzt damit die Herren des LKA.Auch weitere Protas sind liebevoll und detailliert beschrieben, wie die Gerichtsmedizinerin Stella Samson und die schillernde Futanari. Dann gibt es noch eine Person, die nur der Passagier genannt wird, weil er in der Berliner U-Bahn lebt. Sehr skurril.  Im Gedächtnis bleibt auch der Herr vom Gebäudefachdienst kurz Pförtner.Aber besonders gefallen hat mir, das es keine Bürokraten sind, sondern auch ab und an das Gesetz ausgiebig biegen. Was auch an sich kein Problem geben würde, wenn ihnen nicht immer von oben Steine in den Weg geworfen werden.Die Geschichte bleibt bis zum Schluss sehr spannend und fesselnd. Auch lernt man Viktor von Puppe immer mehr kennen.Das Buch ist schonungslos, und wartet auch mit brutalen Details auf, die nix für Zartbesaitete sind. Aber dieses Buch lebt davon und auch die Protagonisten provitieren bei ihrer Charakterbildung davon. Resumè Eine echt positive Überraschung : Spannung bis zum Schluss.  Klasse Figuren. Meine Stadt. Geniale Kombination, wann kommt die Fortsetzung! Klare Leseempfehlung! Und absoluter Geheimtipp!Fakten513 Seiten  TB 9,99 €Ebook 8,99 €Erschienen im @Blanvalet Verlag Kaufen kann man das Buch direkt beim Verlag und hier :https://www.amazon.de/gp/aw/d/3734104149/ref=mp_s_a_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅZÕÑ&qid=1517146152&sr=8-1&pi=AC_SX236_SY340_FMwebp_QL65&keywords=der+todesmeister+thomas+elbel&dpPl=1&dpID=51xv34lzjwL&ref=plSrchIch möchte mich bei @Randomhouse für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars bedanken.Dies hat keinerlei Einfluss auf meine persönliche Meinung! Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1 

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  • Großartiger Thriller mit unglaublich gut gezeichneten Charakteren

    Der Todesmeister

    Suse33

    14. January 2018 um 21:33

    Viktor Puppe ermittelt in seinem ersten Fall. In Berlin wird die grausam zugerichtete Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Hierbei handelt es sich um die Nichte des Justizsenatoren. Doch bevor die Ermittlungen erst so richtig in Schwung geraten, ist der vermeintliche Täter schon gefunden und der Fall ad acta gelegt. Wären da nicht die Filmaufnahmen, die Viktor Puppe und seine Kollegen in die Finger geraten. Die Videos zeigen weitere junge Frauen, nebst der Senatorennichte, die zu Tode gefoltert werden.Das Cover des Buches ist schlicht gehalten und auf das Wesentliche konzentriert. Ich mag die farbliche Gestaltung und das Setzen von Akzenten in der Farbe Rot. Der Schreibstil des Autors hat mich sehr begeistert. Ich habe mich direkt in der Geschichte befunden, konnte mich schnell in die Situation hinein denken und das Geschriebene hautnah miterleben. Die Wortwahl ist angemessen und zeichnet sich durch Verwendung von Dialekten und sprachlichen Eigenheiten der Charaktere aus. Fantastisch fand ich die Zeichnung der verschiedenen Charaktere. Jede Person war so gut beschrieben, dass man sich diese vor seinem inneren Auge genau vorstellen konnte. Jeder der Beteiligten hatte seine Ecken und Kanten und war so gegensätzlich zu den anderen Personen. Wunderbar sie im gemeinsamen Agieren zu erleben.Die Story kann ich als durchgehend spannend bezeichnen, denn ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Das Ende war unerwartet und ein krönender Abschluss. Es gab nie lang gezogene Abschnitte, die mich gelangweilt haben.Insgesamt ein großartiges Buch, welches ich sehr gern weiterempfehle und von dem ich hoffe, dass es bald eine Fortsetzung gibt.

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  • Oft überzogen, aber auch spannend und eindringlich

    Der Todesmeister

    wampy

    14. January 2018 um 10:52

    Buchmeinung zu Thomas Elbel – Der Todesmeister„Der Todesmeister“ ist ein Thriller von Thomas Elbel, der 2017 im Blanvalet Taschenbuch Verlag erschienen ist. Dies ist der erste Fall für den Berliner Ermittler Viktor Puppe.Zum Autor:Thomas Elbel, geboren 1968 in Marburg, studierte Rechtswissenschaften in Göttingen, Hannover und den USA. Er arbeitete u.a. für eine amerikanische Anwaltskanzlei, das Bundesministerium des Innern und das Land Berlin. Seit 2011 bekleidet er eine Professur für Öffentliches Recht an der Hochschule Osnabrück. In seiner Freizeit singt er klassischen Bariton und schreibt Romane. Der Todesmeister ist sein erster Thriller um den Berliner Ermittler Viktor von Puppe. Thomas Elbel lebt mit seiner Familie in Berlin. Klappentext:An der Oberbaumbrücke wird die Leiche eines jungen Mädchens angespült. Der Körper weist grausame Folter- und Missbrauchsspuren auf. Es handelt sich um die Nichte des Berliner Justizsenators, und sie scheint nicht das einzige Opfer zu sein: Im Internet tauchen Videos auf, in denen junge Frauen auf perverse Weise zu Tode gequält werden. Viktor von Puppe, frisch aus dem Innenministerium zum Berliner LKA gewechselt, und seine Kollegen stehen unter Druck, doch in höheren Kreisen scheint nicht jeder an einer Aufklärung interessiert zu sein … Meine Meinung:Dies ist mein erstes Buch von Thomas Elbel und es hat Stärken und Schwächen. Zu den Schwächen zählt die oft übertriebene Darstellung von Figuren. Da sollen Figuren cool sein im Umgangston, aber es wirkt sexistisch. Da trifft die Hauptfigur Viktor Puppe eine hübsche Pathologin und schon sind sie in der Kiste. Dies gilt auch für die beiden anderen Ermittler Kenji Tokugawa und Begüm Duran. Jeder hat seine Probleme und leidet daran. Durch die überzogene Darstellung wirken die Figuren irgendwie konstruiert und leblos. Kenji und Viktor sind hochgebildet, selbstbewußt, in bester körperlicher Verfassung und beide hüten ihr eigenes Geheimnis. Begüm ist alleinerziehende Mutter, die erhebliche Probleme mit dem Vater ihres Kindes hat. Alle drei wirken unnahbar und agieren lange Zeit wie geborene Einzelgänger. Auch ihr Chef agiert überzogen und hat ein Geheimnis (natürlich!). Dadurch gibt es viele Nebenhandlungen und der eigentliche Fall tritt in den Hintergrund. Aber Thomas Elbel kann erzählen. Die Tagebuchauszüge des toten jungen Mädchens und die Beschreibung der Vorgänge um die entführten Mädchen sind einfühlsam und atmosphärisch dicht. Durch häufige Perspektivwechsel wird Tempo erzeugt. Gerade die Szenen aus der Sicht des Täters erzeugen Gänsehaut. Trotz aller Defizite kommt gehörig Spannung auf und ich habe mit den Entführten gezittert und gelitten. Bei der Beschreibung der Folterungen zeigt der Autor ein gelungenes Mass an Darstellung, die die Vorstellungskraft des Lesers aktiviert und sich dennoch nicht in blutigen Details verliert. Es gibt einen ordentlichen Showdown und es endet nicht in eitel Sonnenschein. Das hat mir gut gefallen.Fazit:Dieses Buch leidet daran, dass der Autor oft zu viel will, sowohl bei den Figuren als auch bei der Handlung. Als er sich auf den Fall und seine Auflösung konzentriert wird es erheblich besser. Von mir gibt es trotz deutlicher Mängel deshalb drei von fünf Sternen (60 von 100 Punkten). Ich werde den Autor weiter verfolgen und hoffe, dass er seine Schwächen abstellen kann, denn erzählen – das kann Thomas Elbel.

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  • Leserunde zu "Der Todesmeister" von Thomas Elbel

    Der Todesmeister

    Thomas_Elbel

    Liebe Leserinnen und Leser,mein Kopf ist ein Luftschloss und meine Bücher sind der Versuch, Euch zu einer Besichtigung einzuladen. Geht dicht hinter mir. Füttert nicht die Monster, werft bitte nichts in irgendwelche Brunnen und haltet Euch die Ohren zu, falls Ihr jemanden singen hört.In meinem neuen Thriller Der Todesmeister verwandle ich Deutschlands Hauptstadt in ein dunkles Pflaster voller Gesetzeswidrigkeiten. Begleitet mein Ermittlertrio Viktor, Begüm und Ken durch die düsteren Ecken Berlins:An der Obernbaumbrücke wird die Leiche eines jungen Mädchens angespült. Ihr Körper weist grausame Folter- und Missbrauchsspuren auf. Es handelt sich um die Nichte des Berliner Justizsenators, und sie scheint nicht das einzige Opfer zu sein: Im Internet tauchen Videos auf, in denen junge Frauen auf perverse Weise zu Tode gequält werden. Viktor von Puppe, frisch aus dem Innenministerium zum Berliner LKA gewechselt, und seine Kollegen stehen unter Druck, doch in höheren Kreisen der Politik scheint nicht jeder an einer Aufklärung interessiert zu sein…Ihr möchtet den Thriller gerne mit mir gemeinsam lesen? Dann schreibt mir einfach in den Kommentaren. Die Teilnehmer werden dann ausgelost. Bitte bewerbt Euch nur, wenn Ihr auch wirklich an der Leserunde teilnehmen wollt. Ich werde mir gerne Zeit nehmen, um all Eure Fragen zu beantworten.Ich freue mich auf eine spannende Leserunde!Euer Thomas Elbel Bitte meldet Euch bis zum 27. November 2017 an.Start der Leserunde: 6. Dezember 2017

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    • 445
  • Ein waschechter Thriller,mit einem Hauch von "bunt",aber nichts für schwache Nerven

    Der Todesmeister

    shivania

    07. January 2018 um 23:22

    Inhalt: Viktor von Puppe,lässt sich durch gewisse Verbindungen,vom Innenministerium zum Berliner LKA versetzen. Auf der Suche nach privaten Antworten,ermittelt er aber auch in seinem ersten Fall. An der Oberbaumbrücke wird eine grauenvoll zugerichtete Leiche gefunden. Dabei handelt es sich um Katharina,die 16 jährige Nichte des Berliners Justizsenators. Dieser will aber möglichst schnell, das der Mord an seiner Nichte "abgeheftet" wird und somit komplett verstummt. Kurze Zeit darauf, erhängt sich auch der angebliche Täter,somit der Fall ohne großes Aufsehen, zu den Akten gelegt wird.Viktor,der sich mittlerweile sehr gut in sein neues Team,bestehend aus Begüm und Ken,eingearbeitet hat,trauen der ganzen Geschichte nicht und ermitteln im Alleingang weiter.Viktor kommt an das Tagebuch von Katharina,indem eine Perverse Wahrheit ans Licht kommt. Leider kann man aus verschiedenen Gründen, mit den Erkenntnissen den Fall nicht aufklärenAussichtslos,hat Ken hat noch ein Ass im Ärmel und schüttelt einen geheimnisvollen und auch in dem Sinne bunten Mitspieler ins Spiel. Der bringt so einige Steine ins Rollen.Währenddessen kommt Viktor in eine Verheerende Situation,die mit seinem eigentlich privaten Anliegen zu tun hat.Aber ab hier sollte der Leser dann selber mal in das Buch tauchen und gemeinsam mit Viktor und seinem Team, diesen skurillen Mord und das ganze drum herum aufklären.Fazit:Hier handelt es sich um einen teils Makaberen und ungeschönten Thriller,der auch gleich in die vollen geht.Also nichts für schwache Nerven. Trotzdem nimmt sich der Autor Zeit, auch den Hauptprotagonisten eine Geschichte zu geben. Wenn diese auch,wie ich finde,teils ein offenes Ende haben. Da hoffe ich ja dann,vielleicht auf einen 2.Teil?! Die Charaktere sind einfach gestrickt,entweder man mag sie,oder man mag sie nicht.Ganz Interessant, sind die ab und zu eingebrachten Berliner Dialekte. Oder die für mich, etwas neue Umgangssprache in diesem Thriller.Sehr faszinierend ist,das ich finde, das der Täter regelrecht in einen Kokong,gehalten wird. Ich weiß einfach nicht warum man nicht so schnell auf den Täter kommt,sehr gut gemacht.Was mir nicht so gut gefallen hat ,war das geswitsche der Szenen ohne eine Vorwarnung,man muss sich schon sehr konzentrieren, um zu begreifen um wen und was es gerade geht. Da würde es mir besser gefallen, wenn es kurz dadrüber eine Info gäbe. Auch die recht vielen Dialoge habe ich oft in Speedreading betrieben.Da man von der heftigen Spannung ,in der man gerade war,viel zu lange getrennt wurde.Und nur deswegen gibt es einen Stern Abzug.

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  • Gänsehautfeeling in und um Berlin - ein rockiges Thrillerdebüt vom Feinsten!

    Der Todesmeister

    dreamlady66

    07. January 2018 um 19:28

    (Inhalt, übernommen)Er fängt sie. Er filmt sie. Er foltert sie. Er ist der Meister des Todes. An der Oberbaumbrücke wird die Leiche eines jungen Mädchens angespült. Der Körper weist grausame Folter- und Missbrauchsspuren auf. Es handelt sich um die Nichte des Berliner Justizsenators, und sie scheint nicht das einzige Opfer zu sein: Im Internet tauchen Videos auf, in denen junge Frauen auf perverse Weise zu Tode gequält werden. Viktor von Puppe, frisch aus dem Innenministerium zum Berliner LKA gewechselt, und seine Kollegen stehen unter Druck, doch in höheren Kreisen scheint nicht jeder an einer Aufklärung interessiert zu sein …Über den (genialen) Autor:Thomas Elbel, Jahrgang 1968, aufgewachsen hinter den beschaulichen Kulissen Hildesheims, studierte Rechtswissenschaften, die bekanntlich dunkelste aller dunklen Künste, in Deutschland und den USA. Anschließend erlitt er einen jahrelangen Anfall beruflicher Gestaltwandelei. Als Anwalt, Syndikus, Doktorand, Dozent und schließlich Ministerialreferent versuchte er sich an der Stiftung maximalen Unheils, nur um sich am Ende vor seinen Verfolgern mit knapper Not in eine Professur zu retten. Unheilvolle Zukunftsszenarien von Blade Runner bis Matrix faszinierten ihn schon seit früher Jugend. Nachdem sein Plan, die Welt an den Rand des Abgrunds zu bringen, vorerst gescheitert ist, zerstört er sie jetzt von seinem Wohnort Berlin aus zumindest literarisch. "Asylon" ist sein Romandebüt.Schreibstil/Fazit:DANKE an Thomas Elbel bzw. den blanvalet-Verlag für Eure Zusage und schnelle Belieferung, ich freute mich über diesen aussergewöhnlichen Buchgewinn!Zuvorige Leseproben und Hinweise per Newsletter vieler bekannter Verlage machten mich auf dieses Thrillerdebüt aufmerksam und neuGierig zugleich und definitiv, ich wurde keinesfalls entttäuscht.So vielschichtig die Vita des Autors, so abgefahren, vollgestopft und düster kommt auch die ganze Story in und um Berlin-spielend daher.Schöne Detailbeschreibungen, perfekte Herausarbeitung der einzelnen Charaktere und Schauplätze liessen mich Seite um Seite tiefer in diese abgründtiefböse Story eines perversen Serienmörders, dessen Wurzeln zu diesem Handeln und Töten in der Kindheit entstanden, weiter eintauchen...die Taten beflügelten und gaben ihm Macht!Der Schreibstil ist direkt, sehr bildlich und oft auch pervers, gar brutal und extrem actionreich - teilweise exzessiv - beim jeweiligen Umschlagen und Weiterlesen entstehen stets neue Fakten und Hintergründe. Viel Input, der sich aber lohnt!Ein extrem hipper Thriller bei 509 Seiten, ebenso papego-tauglich, der mit mo(r)dernen Floskeln und Redewendungen nur so um sich greift sowie ein rasantes Tempo aufweist - Fortsetzung unbedingt erwünscht...Perfektioniert von einem so unterschiedlichauftretenden und rasantagierendem Ermittler-Trio.Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen...definitiv, eines meiner wenigen Thriller-Highlights in 2017 - überzeugt Euch selbst.Boy, you rock - ich habe Dich ab sofort "unter weiterer Beobachtung"!

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  • Ein vielversprechender Auftakt!

    Der Todesmeister

    Moep

    07. January 2018 um 15:38

    Kaum dass Viktor von Puppe für die Stelle im Berliner LKA angenommen wird, ermittelt er auch schon in seinem ersten Fall: Katharina, die 16-jährige Tochter des Berliner Innensenators war bereits seit einigen Wochen spurlos verschwunden, als ihre schwer misshandelte Leiche an der Berliner Oberbaumbrücke angespült wird. Jedoch findet die Berliner Polizei schnell einen jungen Mann, der sich selbst getötet und einen Abschiedsbrief hinterlassen hat, in dem er die Tat gesteht. Der Fall wird zu den Akten gelegt, doch Viktor und seine beiden Kollegen Ken und Begüm haben Zweifel an der Echtheit des Abschiedsbriefes und ermitteln im Alleingang weiter. Stück für Stück kommen sie so der grausamen Wahrheit auf die Spur.Es ist Thomas Elbels erster Thriller, den wir hier lesen und ich empfinde sein Debüt als sehr gelungen. Der Autor hat mit Viktor, Ken und Begüm ein sehr authentisches und eigenwilliges Ermittlertrio geschaffen, das aus echten Persönlichkeiten mit Ecken und Kanten besteht. Man braucht seine Zeit, um auch mit allen Charakteren warm zu werden, doch diese Zeit gibt einem der Autor. Das Buch ist gut 500 Seiten stark und obwohl sich alle Geschehnisse eigentlich in nur einer Woche zutragen, kommt einem die Zeit viel länger vor. Grund ist, dass man die Ermittler, die Täter und die Opfer sehr gut kennenlernt. Der Autor gibt uns viele tiefe Einblicke in das Seelenleben und die schwere Kindheit eines brutalen Serientäters und lässt uns verstehen, warum er zu dem wurde, was er heute ist. Mir persönlich ist es immer sehr wichtig, die Motive hinter einer Tat zu verstehen und genau das ist hier möglich.Man sollte an dieser Stelle noch diejenigen vorwarnen, die einen rasanten, atemlosen Thriller mit nervenzerreißender Spannung erwarten: Thomas Elbel lässt es eher ruhig angehen, er legt Wert auf eine komplexe Handlung, auf sorgfältig ausgearbeitete Charaktere und präsentiert uns einen rundum schlüssigen, psychologisch hochinteressanten Text. Dem „Todesmeister“ fehlt es keineswegs an Spannung, jedoch ist es eben einfach Geschmackssache, ob man lieber durch einen Thriller „durchrauscht“ oder ihn in all seiner Komplexität auf sich wirken lassen möchte.Mir persönlich hat Thomas Elbels Debüt wirklich gut gefallen und ich freue mich schon auf den zweiten Band, an dem der Autor bereits arbeitet.

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  • Ein Thrillerdebüt, das sich sehen lassen kann.

    Der Todesmeister

    Zombody

    06. January 2018 um 21:16

    Zunächst war mir „der Todesmeister“ ein wenig zu viel des Guten, denn obwohl er mitten im Geschehen beginnt, wird all die Spannung mit doppelt und dreifach ausgeschmückten Details abgeflacht und der Reiz weiterzulesen war auf Sparflamme gestellt. Abgesehen davon und wenn man erst einmal drinnen ist, hat Thomas Elbel einen angenehmen Schreibstil, der auch gelegentliche Spuren von Humor enthält. Um die Charaktere näher kennenlernen zu können, ist natürlich ein bisschen Hintergrundwissen nötig, welches gut mit in die Geschichte eingebaut wurde ohne den Fluss zu stören, dennoch kam für mich ein wenig der „Grand Guignol“ selbst zu kurz, auf dem der Thriller quasi basiert. Nichtsdestotrotz versprüht die Handlung, gerade gegen Ende, die pure Gewalt – vor allem psychisch aber auch ein wenig blutig brutal. Die männlichen Hauptcharaktere Viktor und Ken sind mir durchaus sympathisch und sehr authentische, individuelle Persönlichkeiten, die Frauen Begüm und Stella wiederum wirken dagegen sehr Klischee behaftet und übertrieben. Die eine bemitleidet sich selbst am meisten und ist unsäglich distanziert, während die Andere alles an sich nimmt was nicht bei drei auf dem Baum ist und einschnappt, wenn etwas nicht so läuft, wie sie es möchte. Manchmal ist weniger einfach mehr (ähnlich wie bei den Details ;)). Abstriche würde ich noch beim Cover machen, dass mich weder durch die Optik, noch der gewählten Schrift- und Schreibart anspricht. Alles in allem ist „der Todesmeister“ ein gelungener Thriller, der auch durch die überraschenden Wendungen, die die Neugier wecken und der zum Ende hin steigenden Spannung trumpfen kann. Und dank des Cliffhangers und der noch ungelösten Geschichtssträngen freue ich mich auf den nächsten Band. Für mich ist es ein 4 von 5 Blutstropfen Thriller.

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