Der Todesmeister

von Thomas Elbel 
4,2 Sterne bei58 Bewertungen
Der Todesmeister
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (47):
booklovings avatar

Gelungenes Thrillerdebüt mit einem sehr unkonventionellen Ermittler-Team und ein echter Page Turner!

Kritisch (4):
MikkaGs avatar

Der Thriller punktet mit einer originellen Grundidee und diversen Charakteren. Leider konnte mich die Auflösung nicht voll überzeugen.

Alle 58 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Todesmeister"

Er fängt sie. Er filmt sie. Er foltert sie. Er ist der Meister des Todes.

An der Oberbaumbrücke wird die Leiche eines jungen Mädchens angespült. Der Körper weist grausame Folter- und Missbrauchsspuren auf. Es handelt sich um die Nichte des Berliner Justizsenators, und sie scheint nicht das einzige Opfer zu sein: Im Internet tauchen Videos auf, in denen junge Frauen auf perverse Weise zu Tode gequält werden. Viktor von Puppe, frisch aus dem Innenministerium zum Berliner LKA gewechselt, und seine Kollegen stehen unter Druck, doch in höheren Kreisen scheint nicht jeder an einer Aufklärung interessiert zu sein …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734104145
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:20.11.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 20.11.2017 bei Random House Audio erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    melanieliests avatar
    melanieliestvor 2 Monaten
    Gelungener Reihenauftakt um Viktor Puppe

    kostenloses Rezensionsexemplar | http://youtube.com/melanieliest

    Inhalt

    In der Spree wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Schnell wird klar, dass sie nicht ertrunken ist, denn sie weist am ganzen Körper Folter- und Missbrauchsspuren auf. Hinzu kommt, dass das Opfer als Nichte des amtierenden Justizsenators identifiziert wird. Viktor Puppe, ein Frischling beim LKA Berlin, kümmert sich gemeinsam mit seinem Team um den mysteriösen Fall. Der Justizsenator rückt schnell in den Kreis der Verdächtigen, denn er zeigt sich gegenüber den ermittelnden Beamten nicht recht kooperativ. Die Ermittlungen werden schnell eingestellt, als ein vermeintlicher Täter erhängt in einem Keller aufgefunden wird. Doch der Abschiedsbrief, den der selbsternannte Mörder hinterlässt, scheint Puppe nicht recht glaubwürdig. Er hat die Theorie, dass der Mann im Keller nicht alleine gehandelt hat. So ermittelt das Team um Viktor Puppe auf eigene Faust weiter und entdeckt auf dem Notebook des Senators erschreckendes Filmmaterial. Was hat er zu verbergen und wer ist schuld am Tod seiner Nichte?

    Allgemeines

    Das Buch hat mich aufgrund des Klappentextes sehr neugierig gemacht. Denn hier ist von Videos die Rede, die im Internet auftauchen, auf denen Frauen gequält und zu Tode gefoltert werden. Am Anfang des Buches wird auch schnell klar, dass hier etwas Größeres dahinter zu stecken scheint. Was es mit diesen Videos auf sich hat, erfahren wir im Laufe der Geschichte. Denn es hat einen bestimmten Grund, warum diese Videos ihre Art "Drehbücher" haben und warum der Täter dementsprechend handelt. Allerdings scheint er im Rahmen einer Organisation zu agieren und hier wird leider nicht ganz ersichtlich, warum das ganze geschieht, bzw. warum der Täter den Drang verspürt, seine Taten zu filmen und ins Internet zu stellen. Diesen Plot hätte man sicherlich noch mehr ausbauen können. Das persönliche Motiv des Serienmörders kommt hier allerdings sehr gut zum Tragen.

    Die Ideen, die der Autor hier eingebracht hat, haben mir allesamt sehr gut gefallen. Allerdings waren hier sehr viele Verstrickungen und Zusammenhänge, die es meiner Meinung nach nicht zwingend gebraucht hätte. Lieber ein-zwei Ideen weglassen und die anderen dafür mehr ausführen. Nichtsdestotrotz merkt man, dass Thomas Elbel durchaus viele Ideen und Phantasien für tolle, spannungsgeladene Thriller hat.

    Schreibstil

    Anfangs schien mir der Schreibstil etwas holprig. Ich habe ca. 100 Seiten gebraucht, um in die Geschichte reinzukommen. Dann lies sich das Buch allerdings sehr gut und schnell lesen, trotz der für einen Thriller enormen Seitenzahl.
    Die Sprache ist eher für Freunde des derberen Schreibstils, hier wird man nicht mit blumigen Ausschmückungen konfrontiert sondern mit der harten Realität.

    Charaktere

    Viktor Puppe, bis vor kurzem noch beim Bundesministerium des Innern im Referat Schwerstkriminalität tätig, wechselt nun zum LKA Berlin in ein neues, eingespieltes Team. Anfangs tut er sich schwer, den Draht zu seinen Kollegen zu finden, doch mit seiner engagierten Arbeitsweise gelingt es ihm, sich dem neuen Kollegenkreis zu nähern.
    Er kommt zwar aus wohlhabendem Kreise, jedoch ist nicht alles Gold, was glänzt: Seine Familie birgt ein Geheimnis, über das er nicht gerne spricht, dem wir im Laufe des Buches allerdings auf die Spur kommen.

    Kenji Tokugawa und Begüm Duran sind fortan seine neuen Kollegen. Hier haben wir es mit sehr eigenwilligen Charakteren zu tun, die ebenfalls einen speziellen Humor haben, der mir sogar schon fast ein wenig zu flach ist. An die Sprüche v.a. von Kenji musste ich mich erst einmal gewöhnen. Begüm ist eine Powerfrau und alleinerziehende Mutter, sieht allerdings in jedem Mann eine potentielle Bedrohung, was ich etwas schade finde.
    Anfangs fand ich die beiden ziemlich unsympathisch, im Laufe der Geschichte haben sie allerdings desöfteren große Loyalität und Stärke gezeigt, wodurch sie einige Pluspunkte sammeln konnten.

    Fazit

    Trotz über 500 Seiten ein kurzweiliger Thriller mit einzigartigen Charakteren und einer gut ausgedachten Kriminalgeschichte. Aufgrund der vielen Verstrickungen kam mir der ein oder andere Punkt etwas kurz, der auf dem Klappentext angepriesen wurde. Nichtsdestotrotz für einen "Erstlingsthriller" ein gelungener Reihenauftakt. In die weiteren Bände werde ich definitiv reinschnuppern und bin auf weitere tolle Ideen des Autors gespannt.

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    dini84xs avatar
    dini84xvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ich fand die Story gut und die Protagonisten gerade den Viktor Puppe mit dem Familien hintergrund.
    Gute Story mit interessanten Protagonisten

    Er fängt sie. Er filmt sie. Er foltert sie. Er ist der Meister des Todes.

    An der Oberbaumbrücke wird die Leiche eines jungen Mädchens angespült. Der Körper weist grausame Folter- und Missbrauchsspuren auf. Es handelt sich um die Nichte des Berliner Justizsenators, und sie scheint nicht das einzige Opfer zu sein: Im Internet tauchen Videos auf, in denen junge Frauen auf perverse Weise zu Tode gequält werden. Viktor von Puppe, frisch aus dem Innenministerium zum Berliner LKA gewechselt, und seine Kollegen stehen unter Druck, doch in höheren Kreisen scheint nicht jeder an einer Aufklärung interessiert zu sein ...

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    mama2009s avatar
    mama2009vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Gruselig und mal ein Ermittlertrio
    Folterkabinett des Todes

    Inhaltsbeschreibung: Er fängt sie. Er filmt sie. Er foltert sie. Er ist der Meister des Todes Meine Meinung und Fazit: Thomas Elbel legt mit „Der Todesmeister“ einen packenden und spannenden Thriller vor. Das Buch wechselt zwischen Opfersicht, Mördersicht und Ermittlungsarbeit. Für mich gekonnt gewählt, so fühlt man sich als Teil der Aufklärung. Hauptermittler ist Viktor von Puppe, der gerade frisch vom Innenministerium zum Berliner LKA gewechselt ist. Neben dem Wechsel des Arbeitsgebietes hat er auch noch ein Geheimnis, was ihn zur Ermittlung treibt. Zitat von Seite 23: „Die beste Lüge kleidet sich in das Gewand eines Geständnis.“ An seiner Seite stehen Kenji Tokugawa und Begüm Duran. Mit Kenji kommt er gut klar, er ist ein zwar ein Sprücheklopfer, aber fair im Einsatz. Begüm ist alleinerziehend und ständigem Stress auf Arbeit ausgesetzt, eine Frau im gehobenen Polizeidienst und dann noch eine Türkin. Sie muss sich Respekt verschaffen, gegenüber Viktor ist sie immer gereizt, er kann machen, was er will, es ist immer falsch. Ihre mürrische Art ging mir zum Ende mächtig auf die Nerven und sie wurde zum Eigenbrödler und hat somit viel riskiert und meiner Meinung nach auch Anfängerfehler begangen. Viktor und Kenji‘s Angehörige haben ein dunkles Geheimnis und beide haben in jungen Jahren darunter gelitten, dass hat sicherlich auch dazu beigetragen, dass sich beide gut verstanden haben. Sie haben sich gut ergänzt und sind so der Aufklärung näher gekommen und haben den Mörder in die Enge getrieben. Einiges vom Ablauf her war meiner Meinung nach konstruiert, zum Beispiel als eine falsche Fährte gelegt wurde und jemand fliehen musste. Bei der Covergestaltung hat sich der Verlag sehr viel Mühe gegeben, der Titel erhaben eingestanzt und eine Fliege, die den Leser betrachten zu scheint, wie der Mörder und Psychopath. Da die Ermittlungsarbeit quer durch Berlin erfolgt, bietet sich meiner Meinung nach ein Stadtplan an, um dem Ermittlertrio besser folgen zu können. Vielen Dank an das Team von kriminetz.de und an Blanvalet für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Punkte.

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    L
    Lesebegeistertevor 6 Monaten
    ...absolut spannend....

    Eine Leiche von einem Mädchen wird gefunden. Die Tote weist Folterspuren auf. Zeitgleich tauchen im Internet Videos auf, wo Frauen zu Tode gequält werden. Der Ermittler Viktor steht vor einem Rätsel. "Der Todesmeister" ist ein sehr brutaler Thriller. Mit blutigen Details wird hier nicht gespart. Viktor liefert sich einen Wettlauf mit dem Mörder der sehr spannend und aufregend ist. Für Fans von diesem Thriller Genre, idealer Lesestoff. Zartbesaitete sollten lieber die Finger von diesem Buch lassen.

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    Xanakas avatar
    Xanakavor 7 Monaten
    Spannend und unbedingt empfehlenswert

    Der Leichenfund eines jungen Mädchens unweit der Oberbaumbrücke in Berlin schockt die Stadt. Ihr Körper ist durch grausame Folter- und Missbrauchsspuren gekennzeichnet. Noch brisanter wird der Fall als sich herausstellt, dass es sich beim dem Opfer um die Nichte des Berliner Justizsenators Max Stade handelt.

    Der Fall wird dem LKA übertragen. Hier ermitteln Kenji Tokugawa und Begüm Duran. Zusätzlich zum Team wird Victor von Puppe mit eingesetzt, der auf eigenen Wunsch vom BKA versetzt wurde. Dieses bunt gewürfelte Ermittlerteam hat es in sich. Sie passen in kein Schema. Ergänzt wird die Truppe durch die außergewöhnliche Gerichtsmedizinerin Dr. Stella Samson. Diese vier, die scheinbar nicht zusammenpassen, finden sich zusammen. Bedingt durch ihre unterschiedliche Herkunft, Vorurteile etc. ist es für sie nicht einfach miteinander zu agieren. Die unterschiedlichen Charaktere des Ermittlerteams spielen jedoch wunderbar ineinander und machen das Lesen spannend.

    Dann sind da die Eltern und der Onkel des toten Mädchens. Bei ihnen hat man das Gefühl, sie verbergen etwas und machen es den Ermittlern dadurch noch viel schwerer. Warum wurde denn beim Verschwinden des Mädchen keine Vermisstenanzeige gestellt? Beim Versuch der Ermittler mit unkonventionellen Methoden an weitere Informationen zu kommen, schalten sich schnell die höheren Ebenen ein und alle werden in ihre Schranken verwiesen. Im Gegenteil der Fall wird sehr schnell bei der Verhaftung eines Tatverdächtigen zu den Akten gelegt.

    Doch es verschwinden weitere Mädchen.

    Dieser Thriller hat es in sich und ist genial geschrieben. Zudem fällt der geschliffene und brillante Schreibstil auf. Das lässt sich gut lesen und ist spannend bis zum Ende. Mit psychologischer Raffinesse gelingt es dem Autor die Spannung von Kapitel zu Kapitel zu steigern. Die hohe Grundspannung des Geschehens wiederum sorgt dann dafür, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen mag und sich total gefesselt und gebannt wiederfindet.

    Das Buch konnte voll bei mir punkten und ich vergebe nur zu gerne fünf von fünf möglichen Sternen.

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    pardens avatar
    pardenvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Als Debüt nicht schlecht, aber kleinere Schwächen lassen Luft nach oben...
    Willkommen im Grand Guignol...

    WILLKOMMEN IM GRAND GUIGNOL...

    Das Grand Guignol war von 1897 bis 1962 ein einzigartiges Theater in Paris, spezialisiert auf Horror. Als Vorläufer beispielsweise der Splatter-Filme der Moderne wurden dort auf der Bühne sehr realistisch inszenierte Gräueltaten aufgeführt, bei denen durchschnittlich jeden Abend zwei Zuschauer in Ohnmacht fielen. Das Grand Guignol dieses Thrillers jedoch ist anders. Sich an den alten Stücken orientierend, werden hier in Filmen grauenhafte Szenen nachgestellt - doch nicht als Schauspiel, nicht als Fake - sondern live und in Farbe im Darknet. Es. Ist. Alles. Echt.

    Die Videos zeigen junge Frauen, die grausam gefoltert und zu Tode gequält werden und erfreuen sich im Internet zunehmender Beliebtheit. Und dem Täter scheinen die Ideen nicht auszugehen. Doch als die Leiche der Nichte des Berliner Justizsenators mit furchtbaren Spuren der Misshandlung auftaucht, setzt sich der Polizeiapparat in Wallung. Um gleich wieder zu stoppen. Der Täter scheint gefunden zu sein, die Aktendeckel werden nur zu rasch wieder geschlossen, und Viktor von Puppe und seine Kollegen vom Berliner LKA werden aufgefordert, sich dem nächsten Fall zuzuwenden. Doch die Ermittler glauben nicht an diese einfache Lösung - zu viele Ungereimtheiten verlangen nach Aufklärung. Doch wie soll das gehen - gegen den Widerstand der Obrigkeit? Von Puppe ahnt: hier ist etwas faul!

    Viktor von Puppe wird gleich an seinem ersten Arbeitstag beim LKA mit diesem haarsträubenden Fall betraut. Dabei ist er gar kein gelernter Ermittler, sondern wurde vom Innenministerium als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Zum Glück kann er auf die Unterstützung zweier versierter Kommissare vertrauen: Kenji Tokugawa (er hat asiatische Wurzeln) und Begüm Duran (sie ist türkischstämmig und alleinerziehende Mutter einer kleinen Tochter). So unterschiedlich die drei auch sein mögen - und jeder hat da sein eigenes Päckchen zu tragen -: das Engagement für diesen undurchsichtigen Fall ist ihnen gemein. Trotzdem würde ich sie nicht als Team bezeichnen, sondern eher als 'Einzelkämpfer', die gelegentlich miteinander kooperieren. Die Zusammenarbeit ist auch nicht nur von Sympathie getragen, doch der Einsatz auch füreinander wird dadurch nicht getrübt.

    Neben diesen drei Ermittlern hat Thomas Elbel noch ein ganzes Arsenal an interessanten Charakteren geschaffen. Vereinzelte Rückblenden beleuchten beispielsweise den Täter, einen durch Kindheitserlebnisse schwer traumatisierten Psychopathen. Daneben tauchen noch eine sexuell sehr freizügige und experimentell veranlagte Rechtsmedizinerin auf, ein transqueer lebender Informatiker, ein homosexueller LKA-Chef, ein ehemaliger Nazi u.v.m. Eine bunte Mischung also, die ich zunächst als erfrischend erlebte, die dann für mich jedoch zunehmend in Klischees abdriftete, was ich sehr bedauerlich fand. Aber da dieser Band der Einstieg in eine Reihe um Viktor von Puppe sein soll, haben die Charaktere in den kommenden Folgen noch Möglichkeiten der Entfaltung...

    Der Fall selbst bietet viele interessante Facetten, und gerade die Tatsache, dass die Obrigkeit den Aktendeckel schneller zu schließen versucht als von Puppe 'Piep' sagen kann, versprach spannende Ermittlungen. Leider empfand ich die Handlung insgesamt eher als zerfasert, und selbst am Ende, als sich die Handlungsstränge grob verflechten, hatte ich nicht das Gefühl eines zufriedenstellenden Ganzen. Zudem waren die Schilderungen einiger Szenen für mich - trotz großer Thrillererfahrung - doch grenzwertig. Die Darstellung grausamer Folterhandlungen bescherte mir jedenfalls manchmal ein 'Zuviel' an Kopfkino, so dass ich hier nur wohldosiert lesen konnte. Für mich gilt nach wie vor: Thriller ja, auch mit blutigen Szenen, Horror nein. Und dieser Thriller bietet eben mit seinem 'Grand Guignol' Thema eine Gratwanderung...

    Der Schreibstil war flüssig zu lesen, stieß mir punktuell aber auf, da er z.T. sehr überzeichnet umgangssprachlich geriet. Allerdings bildete gerade die flapsige Art des Kollegen Kenji Tokugawa und der zwischendurch aufblitzende Humor einen erholsamen Kontrast zu den grausamen Szenen. Ein paar unlogische Details und nicht immer gelungene Kürzungen durch das Lektorat bildeten kleine Stolpersteine in diesem ansonsten vielversprechenden Thriller-Debüt des Autors.

    Jedenfalls freue ich mich trotz der genannten Schwächen auf eine Fortsetzung der Reihe - ein paar Fragezeichen hat der Fall schließlich zurückgelassen. Und deshalb werde ich Ausschau halten nach Band 2!


    © Parden

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    walli007s avatar
    walli007vor 8 Monaten
    Ein neues Team

    Viktor Puppe (eigentlich von Puppe) bemüht sich um eine Abordnung an die Mordkommission. Sein neuer Chef ist misstrauisch, was will der Jurist bei den normalen Ermittlern. Allerdings herrscht Personalmangel und so weist er seinen neuen Mitarbeiter dem Team bestehend aus Kenji Tokugawa und Begüm Duran zu. Schon bald wird den dreien der Fall einer am Spreeufer angespülten Mädchenleiche übertragen. Es stellt sich heraus, dass es sich bei der Toten um die Nichte des Justizsenators handelt, was dem Fall einen besonderen Stellenwert gibt. Erstaunlich, dass die Verwandten die Ermittlungen eher behindern.


    Ein neues Team findet sich zusammen. Kenji, der Sohn einer Einheimischen und eines japanischen Vaters; Begüm, die alleinerziehende Mutter, und Viktor, mit Wurzeln, von denen er nichts mehr wissen will. Nach einigen Wortgefechten verständigt man sich doch auf eine recht gute Zusammenarbeit, auch wenn es mit Andeutungen und Blicken manchmal hoch hergeht. Schnell ergeben sich Spuren, die auf einen bestimmten Täter hindeuten. Der Fall wird offiziell abgeschlossen, doch die Ermittler gehen heimlich einem unglaublichen Verdacht nach und bekommen Steine in den Weg gelegt. Wie dem begegnen? Aufhören oder Weitermachen? Weitermachen natürlich und so entwickelt sich quasi eine zweite Untersuchung hinter dem Rücken des Chefs.


    Berlin, eine pulsierende Stadt, in der es eigentlich nichts gibt, das es nicht gibt. Doch auch in dieser lebendigen Metropole ist es nicht an der Tagesordnung, dass ein junges Mädchen grausam ermordet wird. Man nimmt dem Team den Feuereifer ab, mit dem es die Arbeit aufnimmt. Sie müssen sich erst zusammenraufen und das tun auf eine für den Leser unterhaltsame schlagfertige Weise, die alle gleichermaßen sympathisch werden lässt. Manchmal ermitteln sie einzeln, doch gemeinsam sind sie stark. Sie ergänzen sich in ihren Erfahrungen und Fähigkeiten. Und sie sind authentisch in ihre Umgebung hineingeschrieben. Man fühlt sich versucht, die Plätze und sei es auch nur im Internet aufzusuchen. 


    Ein lesenswerter erster Band um Viktor Puppe, dem mindestens noch ein zweiter folgen soll. Ein neues Team, das Serienpotential hat.


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    Krimisofa_coms avatar
    Krimisofa_comvor 8 Monaten
    Gute Geschichte - unsympathische Charaktere

    Einzelbewertung:

    Plot: 4/5
    Atmosphäre: 3/5
    Charaktere: 2/5
    Spannung: 3/5
    Showdown: 3/5
    ---
    Thomas Elbel ist Dichterjurist, der gelernter Jurist ist und sich später als Schriftsteller versuchte. Bei der Schriftstellerei versuchte er sich anfangs im Fantasy- und Science-Fiction-Genre, wo er durchaus erfolgreich war – später riet ihm sein Agent dazu, sich im Krimi-Genre zu probieren, was er mit „Der Todesmeister“ dann auch tat. Thomas Elbel hat übrigens weitläufig Verwandte mit Nachnamen Puppe. Georg Puppe hat im 19. Jahrhundert gelebt und war Mediziner - der Nachname seines Protagonisten kommt also nicht von ungefähr.

    Viktor Puppe ließ sich, wie oben erwähnt ins LKA Berlin versetzen – vordergründig um dem Fall seiner vermissten Freundin nachzugehen, doch das soll möglichst keiner mitbekommen, weshalb er es im Geheimen versucht. Puppe hat nicht nur einen eigenwilligen Namen, sein Charakter ist ebenfalls gewöhnungsbedürftig und wurde mir zu keiner Zeit sympathisch. Einerseits trauert er seiner Freundin nach, andererseits steigt er mit der nächstbesten Frau direkt an seinem ersten Tag im LKA ins Bett und ist dabei eigentlich an seiner anatolischen Kollegin Begüm Duran interessiert – er dürfte also einen sehr ausgeprägten Testosteronhaushalt haben. Bei seinem Bewerbungsgespräch legt er einen Sherlock-Holmes-Move hin, mit dem er seinen zukünftigen Chef überzeugt – Sherlock Holmes verschwindet danach aber wieder und kommt nie wieder.

    Neben Begüm, die ihn von Anfang an abweisend behandelt, arbeitet Viktor mit Ken zusammen – Ken heißt eigentlich Kenji und hat japanische Wurzeln. Er dürfte einen ähnlich hohen Testosteronspiegel wie Viktor haben, nur dass er ihn im Gegensatz zu seinem neuen Kollegen offen auslebt und als Macho sondergleichen auftritt, dem gerne mal ein sexistische Spruch herausrutscht. Genau genommen waren mir aus der Multikulti-Truppe keiner sympathisch. Wer hingegen sympathisch ist, ist Jenny; sie ist  das Opfer und avanciert im Verlauf der Geschichte immer mehr zum Hauptcharakter.

    Die Geschichte ist durchaus spannend und flüssig zu lesen – Leerläufe gibt es kaum. Die Erzählstränge wechseln sich immer wieder ab; neben dem um Viktor Puppe gibt es noch den um Jenny, dem Täter und ein paar andere – dabei wird die Geschichte aber nie unübersichtlich, sondern verläuft ziemlich linear. Immer wieder streut Elbel unnützes Wissen ein, was zwar nicht uninteressant ist, aber teilweise fehlplatziert wirkt. Hier hatte ich teilweise das Gefühl, dass Elbel es unbedingt unterbringen wollte, um smart rüberzukommen. Was auffällt, sind die – selbst für ein Rezensionsexemplar – vielen Schreibfehler; zig das/dass-Fehler, Apostroph-Fehler, fehlende Wörter, überflüssige Wörter. Ich bin beileibe kein Deutschprofessor und habe selbst meine Defizite, aber ich hoffe, dass bei den käuflich erwerbbaren Exemplaren alle Fehler ausgebessert wurden, sonst kann das Lesen frustrierend werden.

    Auf dem Buchrücken steht, dass das Buch für Fans von Sebastian Fitzek und Andreas Gruber sei – ersteres kann ich ausschließen, da Fitzek in der Regel weder Ermittlungskrimis, noch Serien schreibt. Andreas Gruber macht das zwar, seine Charaktere – allen voran Marten S. Sneijder mit seiner verschrobenen Art – sind aber überaus sympathisch. Man hat sie einfach gerne. Viktor Puppe ist hingegen nicht nur verdammt spießig, sondern auch mindestens genau so langweilig – seine Verbindung zu Josef Mengele ist noch das interessanteste, aber die wird nur kurz behandelt.

    Das klingt alles relativ hart, aber die Figuren prägen in einem Buch die Geschichte; da kann der Plot noch so ausgetüftelt sein; wenn der Großteil des Ensembles entweder spießig, sexistisch, sexsüchtig oder nicht teamfähig ist - und jede dieser Eigenschaften wird durch mindestens eine Figur in „Der Todesmeister" repräsentiert -, dann macht es nur halb so viel Spaß, das Buch zu lesen.

    Tl;dr: „Der Todesmeister“ von Thomas Elbel kann zwar eine gute Geschichte vorweisen, scheitert aber an seinen Charakteren, die zwar kantig, aber alles andere als sympathisch sind. Weiters glänzt Elbel mit unnützem Wissen, das aber zeitweise fehlplatziert und hineingequetscht wirkt.

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    Lina_Marie_Arnolds avatar
    Lina_Marie_Arnoldvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eher ein Kriminalroman als ein Thriller, dessen Geschichte eine seichte Spannungskurve und nervige Figuren mit sich bringt.
    Eher ein Kriminalroman als ein Thriller.

    Hier hat mich der Klappentext angesprochen, der mir eine spannende Geschichte mit einem hohen Spannungsbogen und originellen Figuren versprochen hat. Leider wurde meine Erwartung nicht erfüllt.

    Zum ersten lag das tatsächlich daran, das sich die Spannung erst im letzten Drittel so richtig aufbaut, was für einen Thriller in meinen Augen ein No-Go ist.

    Die Einführung der Figuren in die Geschichte dauert einfach viel zu lange und die Ermittlungsarbeit steht im Vordergrund, für mich ist die Geschichte eher ein Krimi. Auch die Auflösung des Täters habe ich relativ früh heraus gehabt, was ich ebenfalls sehr schade fand.

    Mir sind in den Geschichten die Figuren immer sehr wichtig, hier wurde ich leider enttäuscht. Hier wurde mit aller Gewalt versucht, die Figuren ja nicht langweilig erscheinen zu lassen. Deswegen wirkten sie so konstriert, dass sie mir während des ganzen Buches nicht wirklich nahe gekommen sind, im Gegenteil. Begüms zum Schluss hin leichtsinnige Art hat mich oft genervt. Was mich auch sehr gestört hat, ist die oft sehr umgangssprachliche und teilweise echt übertriebene Ausdrucksweise der Figuren.

    Fazit:
    Eher ein Kriminalroman als ein Thriller, der eine seichte Spannungskurve und nervige Figuren mit sich bringt.

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    MellieJos avatar
    MellieJovor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Was ein toller Auftakt zu einer neuen Thrillerreihe um den frisch beim LKA arbeitenden Victor von Puppe
    Was ein toller Auftakt zu einer neuen Thrillerreihe um den frisch beim LKA arbeitenden Victor von Pu

    Inhalt Er fängt sie. Er filmt sie. Er foltert sie. Er ist der Meister des Todes. 
    An der Oberbaumbrücke wird die Leiche eines jungen Mädchens angespült. Der Körper weist grausame Folter- und Missbrauchsspuren auf. Es handelt sich um die Nichte des Berliner Justizsenators, und sie scheint nicht das einzige Opfer zu sein: Im Internet tauchen Videos auf, in denen junge Frauen auf perverse Weise zu Tode gequält werden. Viktor von Puppe, frisch aus dem Innenministerium zum Berliner LKA gewechselt, und seine Kollegen stehen unter Druck, doch in höheren Kreisen scheint nicht jeder an einer Aufklärung interessiert zu sein …

    Meinung Mein erstes Buch von Thomas Elbel und ich muss sagen, das der Autor entwirft beeindruckend eine dunkle und packende Serienkiller - Geschichte vor dem düsteren Hintergrund von Berlin ( mein Geburtsort ). Das Cover wirkt gegenüber dem Klappentext eher harmlos, der Titel ist leicht erhaben und die große abgebildete Fliege sehr detailliert. 
    Das ganze spielt in Berlin und beginnt auch gleich dramatisch, man ist gleich dabei, wie eine Frau misshandelt wird und glaubt fliehen zu können.  Vermisst wird Katharina, die Nichte des Berliner Justizsenators,  ihre Leiche wird tot und mit zahlreichen Folterwunden in der Spree entdeckt. 
    Viktor von Puppe hat sich erst vor kurzem vom Innenministerium ins LKA versetzten lassen aus privaten Gründen er kommt zu den Untersuchungen als Dritter. Das Team wird geleitet von Kenji Tokugawa und Begüm Duran die gerade im Fall Katharina ermitteln und dabeu noch ziemluch am Anfang stecken,  aber wie immer, wenn es sich bei dem Opfer um jemand von Rang und Namen handelt ist die furchtbare Presse wesentlich interessierter  und hält sich auch mit Spekulationen nicht zurück. Alle wollen schnelle Fortschritte, so wird der öffentliche Druck auf die Ermittler immer größer. 
    Der Schreibstil ist klar, direkt, locker geschrieben und geizt nicht mit ausgeklügelten Dialogen, meist sehr direkte und schonungslose Details.
    Nach dem ersten Prolog lernt man die Figuren erst einmal detailliert kennen, der Autor hat es geschafft mit Ken und Viktor charismatische, aber ganz unterschiedliche Charaktere, sich aber zusammen extrem gut ergänzen. Finde beide auf ihre Art mehr als sympathisch! 
    Ken, ein bereits äußerlich eine sehr auffällige Figur mit seinem eigenwilligen Klamotten-Stil,  hinzu kommt seine große Klappe 😂. Gerade bei dieser Pressemeute oftmals notwendig. 
    Viktor ist das totale Gegenteil gerade am Anfang sehr zurückhaltend und mit einem Stock im Hintern; taut aber mit der Zeit immer mehr auf. 
    Beide haben schon so einiges in ihrem Leben durchgemacht.  Sind aber ein klasse Team.
    Begüm die Frau im Team, am Anfang sehr sympathisch wirkt mit der Zeit immer wieder schlecht gelaunt,  hat aber ein großes ❤ und ergänzt damit die Herren des LKA.
    Auch weitere Protas sind liebevoll und detailliert beschrieben, wie die Gerichtsmedizinerin Stella Samson und die schillernde Futanari. Dann gibt es noch eine Person, die nur der Passagier genannt wird, weil er in der Berliner U-Bahn lebt. Sehr skurril.  Im Gedächtnis bleibt auch der Herr vom Gebäudefachdienst kurz Pförtner.

    Aber besonders gefallen hat mir, das es keine Bürokraten sind, sondern auch ab und an das Gesetz ausgiebig biegen. 
    Was auch an sich kein Problem geben würde, wenn ihnen nicht immer von oben Steine in den Weg geworfen werden.
    Die Geschichte bleibt bis zum Schluss sehr spannend und fesselnd. Auch lernt man Viktor von Puppe immer mehr kennen.
    Das Buch ist schonungslos, und wartet auch mit brutalen Details auf, die nix für Zartbesaitete sind. Aber dieses Buch lebt davon und auch die Protagonisten provitieren bei ihrer Charakterbildung davon. 
    Resumè 
    Eine echt positive Überraschung : Spannung bis zum Schluss.  Klasse Figuren. Meine Stadt. Geniale Kombination, wann kommt die Fortsetzung! 

    Klare Leseempfehlung! Und absoluter Geheimtipp!
    Fakten513 Seiten  TB 9,99 €Ebook 8,99 €
    Erschienen im @Blanvalet Verlag 
    Kaufen kann man das Buch direkt beim Verlag und hier :https://www.amazon.de/gp/aw/d/3734104149/ref=mp_s_a_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅZÕÑ&qid=1517146152&sr=8-1&pi=AC_SX236_SY340_FMwebp_QL65&keywords=der+todesmeister+thomas+elbel&dpPl=1&dpID=51xv34lzjwL&ref=plSrch

    Ich möchte mich bei @Randomhouse für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars bedanken.
    Dies hat keinerlei Einfluss auf meine persönliche Meinung! 
    Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1 

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    Thomas_Elbels avatar

    Liebe Leserinnen und Leser,

    mein Kopf ist ein Luftschloss und meine Bücher sind der Versuch, Euch zu einer Besichtigung einzuladen. Geht dicht hinter mir. Füttert nicht die Monster, werft bitte nichts in irgendwelche Brunnen und haltet Euch die Ohren zu, falls Ihr jemanden singen hört.

    In meinem neuen Thriller Der Todesmeister verwandle ich Deutschlands Hauptstadt in ein dunkles Pflaster voller Gesetzeswidrigkeiten. Begleitet mein Ermittlertrio Viktor, Begüm und Ken durch die düsteren Ecken Berlins:
    An der Obernbaumbrücke wird die Leiche eines jungen Mädchens angespült. Ihr Körper weist grausame Folter- und Missbrauchsspuren auf. Es handelt sich um die Nichte des Berliner Justizsenators, und sie scheint nicht das einzige Opfer zu sein: Im Internet tauchen Videos auf, in denen junge Frauen auf perverse Weise zu Tode gequält werden. Viktor von Puppe, frisch aus dem Innenministerium zum Berliner LKA gewechselt, und seine Kollegen stehen unter Druck, doch in höheren Kreisen der Politik scheint nicht jeder an einer Aufklärung interessiert zu sein…

    Ihr möchtet den Thriller gerne mit mir gemeinsam lesen? Dann schreibt mir einfach in den Kommentaren. Die Teilnehmer werden dann ausgelost.

    Bitte bewerbt Euch nur, wenn Ihr auch wirklich an der Leserunde teilnehmen wollt. Ich werde mir gerne Zeit nehmen, um all Eure Fragen zu beantworten.

    Ich freue mich auf eine spannende Leserunde!
    Euer Thomas Elbel

    Bitte meldet Euch bis zum 27. November 2017 an.
    Start der Leserunde: 6. Dezember 2017













    Suse33s avatar
    Letzter Beitrag von  Suse33vor 9 Monaten
    https://www.lovelybooks.de/autor/Thomas-Elbel/Der-Todesmeister-1448967284-w/rezension/1522684931/ Vielen lieben Dank für aufregende Lesestunden. Tolles Buch. Freue mich schon auf die Fortsetzung. ❤📚
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