Thomas Endl , Cornelia Haas Das kleine Trara

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Inhaltsangabe zu „Das kleine Trara“ von Thomas Endl

Wer in Trararien wohnt, wundert sich nicht, wenn er
am Imbiss-Stand eine Wollwurst bekommt, obwohl
er eine Weißwurst verlangt hat und ist darauf gefasst,
dass eine recht scheckige Krawallschachtel aus dem Paket
steigt, wenn er eine rechteckige Hutschachtel bestellt.
Wer jetzt denkt, die Traras könnten sich einfach nicht gut
ausdrücken, der hat keine Ahnung. Ganz im Gegenteil:

Das Reden beherrschen sie perfekt. Denn wenn sie sich
treffen, reden sie. Immer! Alle! Immer alle durcheinander!
Leider geht das kleine Trara mit seinem dünnen Stimmchen
im Geschrei der anderen immer unter.
In seiner Verzweiflung nimmt es sich aber etwas Waghalsiges
vor: Es startet im alljährlichen Wettbewerb zur
Wahl des Großen Trarators ….

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  • Rezension zu "Das kleine Trara" von Thomas Endl

    Das kleine Trara

    WinfriedStanzick

    05. September 2011 um 17:05

    In Trararien wundern sich die Einwohner über nichts: nicht darüber, daß sie Wollwürste bekommen, obwohl sie Weißwurst bestellt haben, und auch nicht darüber, daß sie so oft das bestellte Essen im Restaurant zurückgehen lassen müssen, bis Mittagspause ist. Doch, ausdrücken können sie sich schon, die Trararier – und wie. Das Reden beherrschen sie perfekt. Nur eines haben sie während ihrer fast 30-jährigen Schul- und Ausbildungszeit nie gelernt: zuhören ! Deshalb ist Trararien ein seltsames Land. Seine Bewohner haben seltsame Name wie Lalloysius, Schreimund, Plärrkules und Schmarrtolomäus. Das kleine Trara jedoch versucht, sich diesem Lärmterror zu entziehen und entdeckt, daß man auf dem Friedhof mit den Toten reden kann, wenn man nur genau zuhört. Auf einem großen Fest, genannt das Riesentrara, versucht es, den Trarariern das zu vermitteln. Doch sie hören wieder nicht zu und eilen zum Bau-Hof, zum Bahn-Hof und zum Schlacht-Hof. Das kleine Trara flüchtet und begegnet den Vögeln. Von ihnen lernt er etwas ganz wichtiges: „Ihr wisst ja auch nicht, wie Quellwasser klingt, wenn es über die Steine plätschert. Ihr hört auch nicht, ob der Wind mit Ulmenblättern spielt oder mit Tannennadeln ...“ Das kleine Trara kehrt zurück und erreicht auf dem nächsten großen Fest Unglaubliches: die Bewohner Trarariens einigen sich auf einen Ruhetag, an dem nicht gesprochen wird und können zum ersten Mal Dinge und Töne hören, die ihnen bisher unbekannt waren. Ob sie jetzt auch ihre eigenartigen Namen ändern ? Ein schönes und wunderbar gezeichnetes Plädoyer für das Zuhören !

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