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Daniliesing

vor 5 Jahren

Bewerbung als Testleser

Thomas Enger ist ein sehr beliebter norwegischer Krimiautor! Am 29. Oktober erscheint sein neues Buch auch auf Deutsch im Blanvalet Verlag und ihr dürft euch auf eine fesselnde, temporeiche Geschichte freuen. "Vergiftet" ist der zweite Fall für Hauptfigur und Ermittler Henning Juul, den man aber auch lesen kann ohne Band 1 - "Sterblich" - zu kennen. Wobei man dann definitiv etwas verpasst!

Mehr zum Inhalt:
»Wenn du herausfindest, wer mich verraten hat, sage ich dir, was an dem Tag passierte, als dein Sohn starb«, lautet die knappe Nachricht des inhaftierten Kleinkriminellen Tore Pulli, der für einen Mord verurteilt wurde, den er nicht begangen hat. Zumindest behauptet er das, und er will, dass Reporter Henning Juul die Wahrheit herausfindet. Die Wahrheit war für Henning nie wichtiger als in diesem Zusammenhang. Doch noch vor dem entscheidenden Treffen wird Tore Pulli im Gefängnis vor laufenden Kameras umgebracht. Für Henning bricht eine Welt zusammen. Wäre Tore wirklich in der Lage gewesen, den schrecklichen Unfall aufzuklären? Oder gibt es noch weitere Zeugen?

--> Leseprobe zum Buch

Weitere interessante Infos findet ihr im Special zum Buch und Autor!

Wir möchten euch jetzt zu einer spannenden Leserunde zu "Vergiftet" einladen. Dafür suchen wir 25 Testleser, die sich hier zeitnah nach Erhalt des Buches mit den anderen Lesern in den Leseabschnitten austauschen und abschließend eine Rezension schreiben möchten.

Ihr habt Lust auf das Buch und Zeit für die Leserunde? Dann könnt ihr euch ab sofort und bis einschließlich 28. Oktober 2012 für eines der Testleseexemplare bewerben. Beantwortet dazu ganz einfach folgende Frage:

Wie würdet ihr reagieren, wenn ihr eines Verbrechens beschuldigt würdet, das ihr nicht begangen habt? Was glaubt ihr: kommt es häufig vor, dass jemand unschuldig zu einer Strafe verurteilt wird, obwohl derjenige gar nicht schuldig ist?


Autor: Thomas Enger
Buch: Vergiftet

justitia

vor 5 Jahren

Bewerbung als Testleser

Ich könnte nicht genau sagen, wie ich reagieren würde. Im ersten Moment wahrscheinlich total fassungslos und ich hätte zudem Fragen über Fragen im Kopf. Vor allem aber eine: Wer will mir etwas anhängen und warum? Nach einiger Zeit würde ich dann versuchen, das Geschehen zu rekonstruieren und versuchen Beweise für meine Unschuld zu finden. Vorher würde ich ganz sicher noch juristischen Beistand zu Rate ziehen. Ich denke, es ist schwer sich so etwas vorzustellen und dass man nie genau sagen kann, wie man sich verhalten würde.
Unschuldige Verhaftungen kommen sicherlich häufiger vor, als wir alle glauben. Keiner kann in die Menschen reinschauen und mit Sicherheit sagen, ob jemand wirklich schuldig ist oder nicht. Wenn allerdings genügend Beweise da sind und die dann noch so erdrückend sind, dann hört man den ein oder anderen Anwalt schon mal sagen: Gestehen sie doch einfach (auch wenn Sie es nicht waren), das ist immer noch besser für Sie als eine Verurteilung. Fraglich ist nur, was das mit Recht und Gerechtigkeit zu tun hat. Aber Recht haben und Recht bekommen sind immer noch zwei paar Schuhe und solange das so ist, wird es immer Unschuldige geben, die im Gefängnis sitzen.

ChattysBuecherblog

vor 5 Jahren

Bewerbung als Testleser

Wie würdet ihr reagieren, wenn ihr eines Verbrechens beschuldigt würdet, das ihr nicht begangen habt?
Ich denke, dass ich total fassungslos wäre und die Beschuldigung kaum glauben könnte.
Als erstes würde ich mich mal um einen guten Rechtsanwalt bemühen.

Was glaubt ihr: kommt es häufig vor, dass jemand unschuldig zu einer Strafe verurteilt wird, obwohl derjenige gar nicht schuldig ist?
Ich kann mir schon vorstellen, dass es hin und wieder passiert. Dass die Beweislage so erdrückend ist, und somit jemand verurteilt wird. Man kann dann wohl nur hoffen, dass die Wahrheit doch noch ans Tageslicht kommt.

Ich bewerbe mich hiermit als Testleser und wäre anschließend selbstverständlich bei der Leserunde und der Streuung der Rezi dabei.

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Thala

vor 5 Jahren

Rezensionen zum Buch

Hier meine Rezensionen:

http://www.lovelybooks.de/autor/Thomas-Enger/Vergiftet-949653773-w/

(Thala)

http://www.amazon.de/product-reviews/3764503947/ref=sr_cr_hist_4?ie=UTF8&filterBy=addFourStar&showViewpoints=0

(Thala)

Vielen Dank, dass ich dieses Buch lesen durfte!

reading-books

vor 5 Jahren

Leserunde Teil 1) Seite 1-200
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Das Buch hat für mich irgendwie befremdlich begonnen... Viele Personen, die nicht miteinander in Verbindung gebracht werden können. Dadurch war es für mich extrem schwer in die Geschichte zu finden. Ich habe hier jetzt mehrfach gelesen, dass es sinnvoll gewesen wäre den ersten Band zu lesen. Ich hatte das eigentlich nicht für so bedenklich gehalten. Doch irgendwie kam ich überhaupt nicht voran und habe mir immer einige Seiten am Abend vorgenommen. Das hat dann auch ganz gut geholfen :)

hexe2408

vor 5 Jahren

Rezensionen zum Buch

Hab beim Durchschauen grad gesehen, dass ich meine Rezension noch gar nicht online hatte. :)

http://www.lovelybooks.de/autor/Thomas-Enger/Vergiftet-949653773-w/rezension-1003002913/

Vielen Dank noch mal für das Buch!

Samaire

vor 5 Jahren

Rezensionen zum Buch

Thala schreibt:
Hier meine Rezensionen: http://www.lovelybooks.de/autor/Thomas-Enger/Vergiftet-949653773-w/

Der Link leitet nur zur Buchseite, nicht direkt zu deiner Rezi ;)

28horseshoe

vor 5 Jahren

Leserunde Teil 2) Seite 201-346
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Der zweite Abschnitt hat sich bei mir gezogen wie Kaugummi und wegen der langen Leseabschnitte komme ich erst jetzt dazu, über meine Eindrücke zu schreiben:

Mein größtes Problem war, dass die Nebenhandlung um Thorleif so viele Seiten eingenommen hat. Seine Flucht und die Suche der Verbrecher nach ihm war zwar auch spannend, aber ich wollte doch eigentlich wissen ob Henning den Brandstifter finden kann, obwohl Pulli tot ist. Das Buch habe ich abends deshalb oft schon nach ein / zwei Seiten wieder aus der Hand gelegt, weil es mit der Haupthandlung nicht vorwärts ging.

Der falsche Polizist und die vertrauensseeligen Leute waren mir auch aufgefallen. Allerdings nicht wegen dem fehlenden Ausweis, sondern weil sein Äußeres (Pferdeschwanz usw.) ja sehr deutlich beschrieben wird. Und da hatte ich mir jemanden vorgestellt, den man sofort als Tunichtgut erkennen würde - die Vorstellung passte dann zu der Szene mit der Uniform überhaupt nicht.

Die versteckte Zeichnung fand ich sehr schlüssig erklärt: ja, er wird überwacht und hat wenig Chancen, Hinweise zu geben. Aber das Bild vom Auto hat er mit seiner Tochter gemalt, als sie gemeinsam unter den Bettdecken versteckt waren. Es unter dem Kopfkissen zu verstecken fand ich ganz logisch, die Verbrecher werden wohl nicht regellmäßig sein Haus durchsuchen.

28horseshoe

vor 5 Jahren

Leserunde Teil 3) Seite 347-456
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Die letzten hundert Seiten hatte ich - ganz im Gegensatz zum zweiten Teil - ganz schnell durchgelesen.
Der Tod von Thorleif hat mich in meiner Meinung bestätigt - er war nur eine Nebenfigur und nicht relevant für die Haupthandlung. Aber eine ausführlichere Darstellung hätte ich mir trotzdem gewünscht, schließlich hätte man dem armen Kerl wirklich gewünscht mit dem Leben davon zu kommen.
Die Aufklärung der Morde am Schluss fand ich spannend, aber schwierig dabei waren die vielen Namen - vor allem, weil diese Personen im zweiten Teil keine oder kaum eine Rolle gespielt hatten. Und plötzlich musste man die ganzen Freunde von Pulli wieder unterscheiden können.
Ein großartiger Cliffhanger am Ende - wie gemein. Nun muss ich den dritten Band auch lesen, und wenn der ein ähnliches Ende hat, dann auch den vierten bis sechsten Band. Ob ich den ersten Teil auch noch lese, weiss ich nicht. Ich hatte ihn ihn schon im Buchladen in der Hand, habe ihn aber wieder weggelegt. Der Ansatz, einen Thriller als Mehrteiler zu erzählen, gefällt mir nicht so gut.

Asmos

vor 5 Jahren

Leserunde Teil 1) Seite 1-200
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Nach langem Hin und Her habe ich nun 'endlich' den ersten Teil des Buches beendet. Ich muss gestehen, dass ich ziemlich häufig hängen geblieben bin. Das lag weniger daran, dass das Buch nicht spannend war, sondern vielmehr, dass mich die vielen Erzählstränge und vor allen Dingen die Rückgriffe auf Band 1 [den ich natürlich nicht gelesen habe *hust*] immer wieder ins Stolpern gebracht haben. Weniger, weil ich dem Buch durch die fehlende Lektüre des ersten Bandes nicht folgen konnte, sondern weil mich derartige Rückgriffe prinzipiell stören, besonders wenn sie häufiger [sprich mehr als nur einmal] vorkommen.
Die Charakter an sich finde ich interessant, einige mehr, andere weniger. Zu Beginn hat mich die schiere Menge etwas erschlagen, wieder ein Punkt, der sich vielleicht hätte ansatzweise vermeiden lassen, hätte man den ersten Band gelesen. Aber idR gehe ich davon aus, dass derartige Reihen mehr oder weniger gut allein für sich stehen können.
Ich muss dazu sagen, dass sich die Verwirrung ob der vielen Figuren relativ schnell legt und einige, wie etwa Thorleif haben mich schnell in ihren Bann gezogen. Es war vor allen Dingen sein Erzählfaden, der mich am meisten interessiert hat, denn das, was er durchlebt, ist eine Situation, von der ein Mensch niemals vorher sagen könnte, wie er reagiert, auch wenn wir gerne darüber fachsimpeln. Kann man es vor sich selbst rechtfertigen einen fremden Menschen zu töten, um die eigene Familie zu schützen? Seine unschuldigen Kinder? Die nichtsahnende Ehefrau? Oder gibt es einen anderen Weg aus dieser Situation? Weglaufen, wie Thorleif es tut? Aber damit bleibt das Druckmittel bestehen? Sich selbst töten? In meinen Augen vielleicht der einzige Ausweg. Sicher keine Garantie, dass die Familie am Leben bleibt, aber die hat man ja auch nicht, wenn man den Anweisungen ohne zu zögern folgt. Man bleibt ein unliebsamer Mitwisser. Eine Schwachstelle. Und natürlich führt der eigene Tod vielleicht nur dazu, dass ein neues Opfer gesucht wird.

Ich bin leider noch nicht an dem Punkt angelangt, an dem das Buch mich dermaßen fesselt, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen kann und ich habe ehrlich gesagt nebenbei ein weiteres Buch gelesen und inzwischen beendet. Vielleicht ärgert es mich auch ein klein wenig, dass Henning auf der Suche nach Antworten auf den 200 Seiten bisher noch keinen Millimeter vom Fleck gekommen ist; Sogar mehr neue Fragen gefunden hat. Die Geschichte wird stets komplexer, auch wenn sich einzelne Fäden langsam zu verbinden scheinen. Trotzdem ist es mühsam den Überblick zu behalten und vor allen Dingen abschätzen zu können, wohin die Geschichte schlussendlich überhaupt führt.

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