Thomas Erle

 3.8 Sterne bei 28 Bewertungen
Autor von Das Lied der Wächter - Das Erwachen, Teufelskanzel und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Das Beste aus Baden

Neu erschienen am 19.10.2018 als Hardcover bei Gmeiner-Verlag.

Das Lied der Wächter - Das Erwachen

 (15)
Neu erschienen am 04.10.2018 als Taschenbuch bei Gmeiner-Verlag. Es ist der 1. Band der Reihe "Das Lied der Wächter".

Das Lied der Wächter - Der Gesang

Erscheint am 13.03.2019 als Taschenbuch bei Gmeiner-Verlag. Es ist der 2. Band der Reihe "Das Lied der Wächter".

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Das Lied der Wächter - Das Erwachen

Das Lied der Wächter - Das Erwachen

 (15)
Erschienen am 04.10.2018
Teufelskanzel

Teufelskanzel

 (7)
Erschienen am 04.02.2013
Blutkapelle

Blutkapelle

 (3)
Erschienen am 02.07.2014
Höllsteig

Höllsteig

 (1)
Erschienen am 01.07.2015
Freiburg und die Regio für Kenner

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 (1)
Erschienen am 11.03.2015
Hochburg

Hochburg

 (1)
Erschienen am 06.09.2017
Das Lied der Wächter - Der Gesang

Das Lied der Wächter - Der Gesang

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Erschienen am 13.03.2019
Das Beste aus Baden

Das Beste aus Baden

 (0)
Erschienen am 19.10.2018

Neue Rezensionen zu Thomas Erle

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santinas avatar

Rezension zu "Das Lied der Wächter - Das Erwachen" von Thomas Erle

Hat mich aufgewühlt und bewegt und es hat mich von den Socken gehauen
santinavor 10 Tagen

Der Protagonist und seine Geschichte

Felix war gerade ein paar Monate alt, als der Schwarzwald nach einem verheerenden Atomunfall evakuiert und abgesperrt wurde. Angeblich ist die ganze Region unbewohnbar.

Erst an seinem 16. Geburtstag erfährt er, dass seine Eltern sich zum Zeitpunkt des Unfalls auf einer Wanderung befanden, von der sie nicht mehr zurückgekehrt sind und dass die Frau, die er bisher für seine Mutter hielt, in Wirklichkeit seine Tante ist.

Er macht sich auf Spurensuche und findet heraus, dass die Regierung ein falsches Spiel spielt, denn es gibt sehr wohl noch Menschen hinter dem Zaun. Er muss wissen, ob seine Eltern noch leben und dringt in die Sperrzone ein. Dort stößt er auf eine unheimliche Kraft, die alles Lebendige gefährdet, was sich jenseits des Zaunes befindet.

Meine Gedanken zum Buch

Die Geschichte startet mit der Wanderung von Felix Eltern, mit seltsamen Vorkommnissen und Wetterkapriolen, der „Vorspann“ endet mit dem Eintritt der Katastrophe, so dass auch der Leser nicht weiß, wie und ob es mit den beiden weiterging. Es folgt der Sprung zu Felix, der zunächst nur etwas über seine Eltern erfahren möchte und dann immer tiefer hinein gezogen wird in die Recherchen seines Onkels und einer Gruppe, die vor 16 Jahren Menschen hinter dem Zaun verloren haben und fest daran glauben, dass es dort noch Leben gibt

Auf der Buchmesse hatte ich die Möglichkeit, mich mit anderen Lesern auszutauschen und wir haben darüber gesprochen, in welches  Genre wir den Roman einordnen würden.

Es ist für mich kein typischer Fantasy-Roman, eher mystisch und vor allem spannend und zwar so spannend, dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen wollte. Die Vorstellung, dass so ein riesiges Gebiet wie der Schwarzwald zur Sperrzone erklärt wird, hat mich bewegt, sicherlich hat dabei eine Rolle gespielt, dass ich die Region kenne, weil ich am Rand des Südschwarzwalds aufgewachsen bin und die Strecke, die Felix in diesem ersten Teil der Trilogie zurücklegt, gedanklich verfolgen konnte.

Das Leben der Menschen, die noch im Schwarzwald leben, wurde um Jahrzehnte zurück gesetzt, sie mussten sich Gedanken darüber machen, wie man kocht und Lebensmittel kühlt, wie macht man Feuer, Licht, was isst man. Das hat dem Schwarzwald etwas Ursprüngliches zurück gegeben. Ich fand das aber so interessant, weil die Menschen zu dem Zeitpunkt die Elektrizität schon kannten und zu diesem Bekannten dann eben Alternativen suchen mussten.

Der Autor erzählt hier eine Geschichte über die Folgen einer Atomkatastrophe, die – so unglaublich sie auch klingen mag – durchaus vorstellbar ist. Natürlich muss man als Leser dieses Buches bereit sein, sich auf das mystische, diese unheimliche Kraft, einzulassen. Sie ist immer wieder da und doch streift Thomas Erle die Thematik nur und klärt nicht auf, was dahinter steckt, so dass ich am Ende fasziniert zurückgeblieben bin und natürlich wissen wollte, wie es weitergeht.

„Das Erwachen“ hat mich aufgewühlt und bewegt und  es hat mich von den Socken gehauen. Ich bin sehr gespannt, was in der Trilogie um „Das Lied der Wächter“ noch passiert und ich hoffe so sehr, dass Thomas Erle das Niveau dieses ersten Teils halten kann.

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B

Rezension zu "Das Lied der Wächter - Das Erwachen" von Thomas Erle

Leider sehr enttäuschend
Buchstaben_showvor 2 Monaten

Vor sechzehn Jahren gab es im Schwarzwald einen verheerenden Atomunfall, der das Gebiet mit Radioaktivität verstrahlte. Den Menschen macht es das deshalb unmöglich dort zu Leben, oder gibt es womöglich doch Überlebende? Felix erfährt an seinem sechzehnten Geburtstag, dass seine Eltern nicht seinen leiblichen Eltern sind, denn diese waren während des Atomunfalls im Schwarzwald unterwegs und sind nie zurückgekehrt. Daraufhin fasst er einen Entschluss, packt seine Sachen und begibt sich auf eine gefährliche Suche…

 

Dieser Fantasyroman ist der erste Teil einer Trilogie, konnte mich jedoch leider nicht überzeugen.

 

Die Dinge die mir sehr gefallen haben, waren zum einen das Cover, welches ich extrem gelungen und auch sehr passend zum Inhalt des Buches finde, da es sehr verwunschen und auch ein kleines bisschen bedrohlich aussieht. Außerdem hat mich die Thematik bezüglich der Natur und der Radioaktivität direkt angesprochen, welche mich auch nicht enttäuschen konnte.

Was mich leider enttäuschen konnte, war die Kapiteleinteilung. Mir hat es nicht so gefallen, dass es im gesamten Buch nur drei Kapitel unterschiedlicher Länge gibt. Zwischendurch gab es zwar dennoch Unterbrechungen, doch die waren mir teilweise auch etwas zu lang.

An manchen wenigen Punkten konnte ich leider dem Protagonisten nicht ganz folgen, weshalb es beim Verständnis manchmal etwas stockte.

Welcher Punkt für mich allerdings überwog war das Thema Spannung. Am Anfang war die Spannung extrem, weshalb ich gar nicht mehr aufhören konnte zu Lesen. Doch gegen Mitte und zum Ende hin hat dies gänzlich nachgelassen, was meiner Meinung nach zum einen daran lag, dass ich mit dem Schreibstil nicht zurechtkam, da er mir etwas zu förmlich und unbeholfen war. Zum anderen wurde die Spannung durch Beschreibungen wie Umgebung, Natur etc gekappt, da mir diese leider zu kanpp und detaillos waren, weshalb ich mir viele Dinge nicht so gut vorstellen konnte.

Leider konnte mich auch das Ende nicht ganz überzeugen. Durch Spoilergefahr möchte ich nicht zu viel dazu sagen, dennoch habe ich es mir ein wenig anders vorgestellt und fand es etwas enttäuschend.

 

Zusammenfassend kann man sagen, dass für mich persönlich die mangelnde Spannung aufgrund genannter Aspekte sehr beeinflusst hat, weshalb es mich nicht überzeugen konnte. Außerdem glaube ich nicht, dass es für alle Altersgruppen geeignet wäre, da sich ein sechzehnjähriger Junge auf die Reise begibt. Für Erwachsene könnte es deshalb zu jung sein, um sich gut in die Protagonisten hinein zu versetzen.

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Pearssons avatar

Rezension zu "Das Lied der Wächter - Das Erwachen" von Thomas Erle

konnte mich leider nicht überzeugen, obwohl die Idee dahinter wirklich toll war!
Pearssonvor 2 Monaten

Ehrlich gesagt weiß ich gerade nicht so genau, wie ich anfangen soll...
Vorab sollte ich sagen, dass mir die Idee hinter der Reihe sehr gut gefällt und ich sofort neugierig war, als ich von der Reihe erfuhr. Der Klappentext klingt total nach mir!
Darüber hinaus hat mir der Schreibstil von Thomas Erle wirklich gut gefallen, er ist sehr eingängig, durchwegs rund und so angenehm zu lesen! Was sich mir nicht so ganz erschlossen hat, ist, wieso man bei einem 380-Seiten Buch 3 "Kapitel" macht, da hätte ich persönlich eher in "Teile" oder "Vorher"/"Nachher" oder ähnliches unterteilt. Wirkte auf mich etwas gewöhnungsbedürftig, aber nun gut, ist ja letzten Endes nur Jammern auf hohem Niveau ;)

Und so leid es mir tut, viel mehr Gutes habe ich zu diesem Trilogieauftakt eigentlich nicht zu sagen. Aber kommen wir erstmal dazu, warum das so ist.
Zum einen habe ich Probleme mit den Hauptcharakteren, ihren Entscheidungen, ihrem Verhalten und ihren Denkweisen. Nehmen wir z.B. Felix. Er erfährt, dass seine echten Eltern vor 16 Jahren im Schwarzwald waren, als der atomare Unfall stattfand. Und das erste, was ihm einfällt ist die Überlegung, ob seine Eltern vielleicht in dem abgesperrten Gebiet noch leben und wie er da rein kann, um das zu überprüfen? Öhm, nee, sorry. Das kann ich leider als erste Reaktion nicht ganz ernst nehmen. Und auch im weiteren Verlauf stellt er mich vor ein paar Herangehens- und Denkweisen, die ich für meinen Geschmack einfach nicht nachvollziehen konnte.
Ähnlich ging es mir leider auch bei Lena. Ich war mir zwischendurch nicht sicher, ob sie jetzt die weibliche Reinkarnation von Superman oder MayGyver sein soll. Oder doch eher die Tochter von beiden? Keine Ahnung, aber auf jeden Fall weiß Lena auf alles eine Lösung und mit ihr trotzen die beiden letztendlich jeder Gefahr!
Und wo wir gerade beim Thema "Gefahr" sind... Mir erschien das Buch lange zu langatmig und ruhig. Die ersten 80 Seiten handeln vom Verschwinden der Eltern und dann von Felix und seinem Moped, bevor er sich mit dem Thema auseinandersetzt, dass er eventuell seine Eltern suchen könnte. Auf ca. Seite 150 dachte ich "Yay, jetzt geht´s los", aber leider wurden meine Erwartungen diesbezüglich nicht gestillt. Denn von anfänglichen Beschreibungen des Schwarzwalds inklusive Aufzählungen von Ortschaften, Bergen -für mein Empfinden wurde gefühlt jede Anhöhe namentlich vorgestellt- geht es über in einen abenteuerlichen Schwarzwaldspaziergang. Zwar wird auch die mysteriöse Seite des Ganzen thematisiert und gerade dieser Teil hat mir beim Lesen viel Spaß gemacht und die Neugier geweckt. Jedoch macht auch hier viel Umgebung wie Zustandsbeschreibungen der Häuser unterwegs den Großteil der Geschichte aus. Und auch die gewünschte Spannung ist eher in Rotten, Wölfen und Hunger begründet -was natürlich sehr wohl Sinn macht!-, aber für mein Empfinden einfach zu langatmig wurde. Ich hatte mich auf Mystery, Action und Abenteuer gefreut, was für mich in Summe einfach zu kurz kam, da es neben den Zuständen, Landschaften usw. einfach unterging.

Alles in allem konnte mich "Das Erwachen" nicht überzeugen, obwohl die Idee dahinter wirklich toll und spannend war, dies aber bei der Umsetzung für mich nicht wirklich rüberkam. Ich kann mir vorstellen, dass Schwarzwaldverliebte eher auf ihre Kosten kommen, vielleicht als übernatürlicher Regionalkrimi? Meins war es leider nicht, aber man kann es ja auch nicht jedem recht machen ;)

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