Thomas Erle

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Das Lied der Wächter - Das Erwachen

Das Lied der Wächter - Das Erwachen

 (26)
Erschienen am 04.10.2018
Das Lied der Wächter - Der Gesang

Das Lied der Wächter - Der Gesang

 (10)
Erschienen am 13.03.2019
Teufelskanzel

Teufelskanzel

 (7)
Erschienen am 04.02.2013
Blutkapelle

Blutkapelle

 (3)
Erschienen am 02.07.2014
Das Lied der Wächter - Der Gesang: Roman

Das Lied der Wächter - Der Gesang: Roman

 (2)
Erschienen am 13.03.2019
Höllsteig

Höllsteig

 (1)
Erschienen am 01.07.2015
Freiburg und die Regio für Kenner

Freiburg und die Regio für Kenner

 (1)
Erschienen am 11.03.2015
Hochburg

Hochburg

 (1)
Erschienen am 06.09.2017

Neue Rezensionen zu Thomas Erle

Neu

Rezension zu "Das Lied der Wächter - Der Gesang" von Thomas Erle

Gute Fortsetzung
SillyTvor 15 Tagen

Achtung, Band 2 einer Trilogie – inhaltliche Spoiler!

Sechzehn Jahre ist es her, dass ein Atomunfall den Schwarzwald zu einem Sperrgebiet machte. Damals blieben viele Menschen, die dort lebten, in der Zone und es geschehen merkwürdige Dinge. Der junge Felix, der damals seine Eltern im Schwarzwald verlor und deshalb bei der besten Freundin seiner Mutter aufwuchs, hat es gewagt und den Schwarzwald betreten. Hier traf er bereits auf viele unheimliche Dinge, aber auch auf Menschen, die dort immer noch leben. Nun ist er weiter auf der Suche nach seinen Eltern und dringt immer tiefer in die dunklen Ecken des Schwarzwaldes. Es wird düster, mysteriös und unheimlich, denn nicht nur die Natur scheint hier ganz verändert, sondern auch die Menschen.
Meine Meinung
Das Cover finde ich sehr gut gelungen und es macht neugierig auf den Inhalt, es wirkt düster und passt nicht nur sehr gut zum ersten Band, sondern auch zum Inhalt.
Der Einstieg gelingt recht leicht und auch die Ereignisse aus Band 1 sind schnell wieder präsent, auch wenn auf dessen Inhalt nicht explizit eingegangen wird. Trotzdem ist es bei dieser Trilogie wichtig, die Bücher auch in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da sie inhaltlich komplett aufeinander aufbauen.
Der Schreibstil gefällt mir gut, da er sich leicht und sehr gut verständlich lesen lässt. Allerdings verfällt mir der Autor, vor allem im ersten Teil des Buches, in sehr langen Erzählungen über die Umgebung, was zwar nicht langweilig ist, da es die Stimmung gut wiedergibt, aber doch einiges an Tempo herausnimmt. Erst mit der Begegnung weiterer, im Schwarzwald lebender Personen kommt wieder mehr Leben in die Geschichte. Was allerdings durch das gesamte Buch präsent bleibt, ist die Frage nach dem, was dort vor sich geht und warum alles wirklich so hermetisch abgeriegelt ist. Auch hier bekommt der Leser nur wenig Anworten darauf und man wird wohl bis zum letzten Band Geduld haben müssen, um wirklich hinter die Ereignisse zu steigen.
Eins muss man dem Autor auf jeden Fall lassen, er gibt sehr gut die Weite des Schwarzwaldes wieder und auch wenn man sich dort nicht auskennt, hat man durchaus eine Vorstellung darüber, wie es dort aussehen könnte.
Auch wenn im Hintergrund nach wie vor die Frage lauert, was den Gesang hervorruft, der einen unheimlichen Gegner ankündigt, wird es hier abenteuerlicher. Felix lernt neue Menschen kennen und gerät hier in manch einen Kampf.
Wie auch im ersten Band führt ein dritte Person Erzähler aus der Perspektive des Protagonisten Felix durch die Geschichte. Man ist dadurch schon nah an dem, was der Junge auf seiner Reise erlebt und durch die vielen Beschreibungen wirken Umgebung und Charaktere real und lebendig.
Felix ist mir mittlerweile ans Herz gewachsen, er ist unheimlich mutig und gibt nicht so schnell auf. Ich bekam gerade bei der Vorstellung alleine durch diese unheimliche und düstere Gegend zu wandern, eine Gänsehaut. In diesem zweiten Teil lernt Felix die junge Chiara kennen, die mit ihrer Familie im Schwarzwald lebt. Durch diese Personen bekommt Felix noch einmal einen ganz anderen Blick auf das Leben im Schwarzwald und vor allem Chiara bekommt eine ganz besondere Bedeutung für den jungen Mann.
Mein Fazit
Wer den ersten Band der Trilogie spannend fand und wissen möchte, was hier wirklich passiert ist, sollte sich auch den zweiten Teil nicht entgehen lassen. Es gibt zwar noch sehr wenige Antworten, aber man lernt den Schwarzwald noch einmal intensiv kennen. Zwar war der Einstieg ein wenig langsam, doch brachte dieser auch diese Atmosphäre der Einsamkeit deutlich herüber. Ich bin gespannt auf den finalen Band und darauf, endlich erfahren zu dürfen, was hier wirklich vor sich geht. Gelungener zweiter Band.

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Rezension zu "Das Lied der Wächter - Der Gesang" von Thomas Erle

Das Unergründliche ist immer im Hintergrund
santinavor einem Monat

Die Protagonisten und ihre Geschichte 

Felix war gerade ein paar Monate alt, als der Schwarzwald nach einem verheerenden Atomunfall evakuiert und abgesperrt wurde. Angeblich ist die ganze Region unbewohnbar.  An seinem 16. Geburtstag hat er erfahren, dass die Frau, die er bisher für seine Mutter hielt, seine Tante ist und dass seine Eltern sich zum Zeitpunkt des Unfalls auf einer Wanderung befanden, von der sie nie mehr zurückgekehrt sind.

Es erhält einen Hinweis darauf, dass seine Eltern noch leben und so macht er sich auf Spurensuche in der Sperrzone, wo er auf eine unheimliche Kraft stößt, die alles Lebendige gefährdet.

Meine Gedanken zum Buch

In diesem zweiten Band der Trilogie, der dort beginnt, wo Band 1 geendet hat, dringt Felix immer weiter in den Schwarzwald vor. Erneut trifft er auf Menschen, die ihm gut gesonnen sind, aber auch auf Menschen, von denen Gefahr ausgeht. Auch die unheimliche Kraft, der berauschende Gesang und gefährliche Gewässer sind nach wie vor eine Bedrohung für ihn. Doch Felix kann immer besser damit Gefahren umgehen.

Ich habe diesen zweiten Band als unaufgeregter empfunden, als den ersten Band, was daran liegen könnte, dass mir die Gefahren und die Situation im Schwarzwald nun schon bekannt waren. Dennoch ist der zweite Band nicht weniger packend, schon alleine, weil es noch so viele offene Fragen gibt, die geklärt werden wollen.

Während ich „Das Erwachen“ eher als mystisch wahrgenommen habe, hat mich „Der Gesang“ mehr an eine Geschichte erinnert, bei der der Protagonist von einem Abenteuer ins nächste stolpert -wobei das Unergründliche im Hintergrund immer mitschwingt. Nachdem die Handlung auf den ersten Seiten eher vor sich hin geplätschert ist, hat sie Fahrt aufgenommen und konnte mich erneut mitreissen.

Nach wie vor fasziniert mich diese Trilogie natürlich auch, weil ich im Südschwarzwald aufgewachsen bin. Obwohl ich mir eingebildet habe, dass mir meine Heimat bekannt ist, lerne ich durch Thomas Erle nochmal Ecken kennen, die ich noch nie besucht habe. Hin und wieder google ich Orte oder Plätze und stellte fest, wie nah der Autor an der Realität bleibt. Daher bin ich nicht nur gespannt darauf, wie meine offenen Fragen in Band 3 beantwortet werden, sondern auch darauf, wohin Felix Reise noch führen wird.

Ich ziehe 1/2 Sterne ab, weil Band 1 mich noch einen Ticken mehr begeistern konnte.


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Rezension zu "Das Lied der Wächter - Der Gesang" von Thomas Erle

Die Handlung wird vorangetrieben
JenniferKriegervor 2 Monaten

Hier geht's zur vollständigen Rezension auf meinem Blog.

Rezension

Kann Spoiler bezüglich des ersten Teils enthalten!


Ich tue mich schwer damit, meine Meinung zu diesem Buch zu formulieren. Nicht, weil es mir nicht gefallen hätte, sondern weil ich im Grunde nur meine Punkte aus der Rezension zum ersten Teil wiederholen kann. Der erste Satz des Buches macht es schon recht deutlich: Es gibt sehr viele, sehr detaillierte Beschreibungen, zwischen denen die Handlung manchmal etwas verloren geht, obwohl die Geschichte durchaus spannend ist und vorangetrieben wird. Grundsätzlich haben mir die viele Beschreibungen gefallen. Dadurch war das Buch sehr bildlich und lebendig. Gerade die Beschreibungen der Natur haben viele Emotionen vermittelt: Entspannende Ruhe beim Überqueren von Blumenwiesen, Nervosität beim Annähern an verlassene Dörfer oder Bauernhöfe. Außerdem fand ich es gruselig, wie Felix so vollkommen allein im wilden Nirgendwo unterwegs war. Ich war immer neugierig, was er hinter der nächsten Ecke sehen würde. Und manchmal war ich aus reinem Interesse sogar geneigt, Google Maps zu befragen, wo genau er sich wohl gerade befindet und ob dieser Ort in Broschüren wirklich so angepriesen wird wie Felix annimmt.


Insbesondere zu Anfang haben diese detaillierten Beschreibungen aber auch dazu geführt, dass das Tempo der Geschichte sehr langsam war. Gerade im ersten Viertel hätte ich mir gewünscht, dass die Handlung ein bisschen mehr Fahrt aufnimmt. Wobei dies nicht nur mit den ausführlichen Beschreibungen zu tun hat, sondern auch mit dem Mangel an Charakteren. Es leben nicht mehr viele Menschen im Schwarzwald und diejenigen, die sich dort eine Existenz aufgebaut haben, halten sich größtenteils versteckt. Inhaltlich ist es deshalb absolut konsequent, dass Felix auf den ersten 100 Seiten keiner Menschenseele begegnet. Als Leser fand ich es irgendwann aber mehr und mehr ermüdend, dass er außer Laufen, Gucken und Denken nichts zu tun hatte. Es war eine enorme Erleichterung, als er endlich auf Menschen getroffen ist. Bevor ich dieses Buch gelesen habe, ist mir noch nie aufgefallen, wie unfassbar wichtig zwischenmenschliche Interaktionen sind.


Sobald Felix auf Menschen getroffen ist, fand ich das Lesen wieder angenehmer. Als er in einem größeren Dorf ankommt, in dem es eine richtige Struktur und viel Kontakt gibt, ist das Buch sogar richtig spannend geworden. Konflikte zwischen verschiedenen Menschen haben dem Buch sehr viel mehr gegeben als verwilderte, kaum passierbare Trampelpfade es konnten. In Zusammenarbeit mit den anderen Menschen wurde zudem die Handlung weiter getrieben, auch wenn es noch immer keine richtigen Erklärungen gibt für die unsichtbare Macht, die im Schwarzwald ihr Unwesen treibt. Mir ist nach wie vor schleierhaft, was dort eigentlich vor sich geht. Schade, dass in diesem Band kaum etwas erläutert wird. Aber zumindest Felix' Suche nach seinen Eltern ist nach der langen Einleitung weit vorangetrieben worden. Jetzt bin ich auf den letzten Band gespannt und hoffe sehr, dass dort auch wirklich eine Auflösung folgt.


Fazit

Diese Fortsetzung hat mir gut gefallen, auch wenn ich dieselben Kritikpunkte habe ich zum ersten Band. Die vielen detaillierten Beschreibungen haben die Geschichte lebendig gemacht und Emotionen vermittelt. Gleichzeitig war das Tempo dadurch aber extrem gering. Der Anfang war zudem etwas ermüdend, da Felix keiner Menschenseele begegnet ist. Sobald andere Charaktere auftauchten, wurde das Buch aber spannend. Die Handlung wird vorangetrieben, auch wenn Erklärungen leider immer noch fehlen. „Das Lied der Wächter – Der Gesang“ hat mich neugierig auf den finalen Teil gemacht und bekommt dafür vier Schreibfedern.


Ich bedanke mich beim Gmeiner Verlag für das Rezensionsexemplar!

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