Thomas Erle

 3.8 Sterne bei 22 Bewertungen
Autor von Das Lied der Wächter - Das Erwachen, Teufelskanzel und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Das Beste aus Baden
Erscheint am 19.10.2018 als Hardcover bei Gmeiner-Verlag.
Das Lied der Wächter - Das Erwachen
 (9)
Neu erschienen am 04.10.2018 als Taschenbuch bei Gmeiner-Verlag.

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Thomas ErleDas Lied der Wächter - Das Erwachen
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Das Lied der Wächter - Das Erwachen
Das Lied der Wächter - Das Erwachen
 (9)
Erschienen am 04.10.2018
Thomas ErleTeufelskanzel
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Teufelskanzel
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 (7)
Erschienen am 04.02.2013
Thomas ErleBlutkapelle
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Blutkapelle
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Erschienen am 02.07.2014
Thomas ErleHöllsteig
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Höllsteig
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Erschienen am 01.07.2015
Thomas ErleFreiburg und die Regio für Kenner
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Freiburg und die Regio für Kenner
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 (1)
Erschienen am 11.03.2015
Thomas ErleHochburg
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Hochburg
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Erschienen am 06.09.2017
Thomas ErleWer mordet schon in Freiburg?
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Wer mordet schon in Freiburg?
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Erschienen am 06.07.2016
Thomas ErleDas Beste aus Baden
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Das Beste aus Baden
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Erschienen am 19.10.2018

Neue Rezensionen zu Thomas Erle

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Janna_KeJasBlogs avatar

Rezension zu "Das Lied der Wächter - Das Erwachen" von Thomas Erle

Singender Nebel
Janna_KeJasBlogvor 9 Tagen


Ja, ich muss gestehen, dass ich mir dieses Buch trotz reizvollem Klappentext, nicht von allein gekauft hätte. Ich habe doch gewisse Vorurteile gegenüber Protagonist*innen im Teenager-Alter. Ich lese nicht oft Bücher aus dem Jugendbuch-Bereich, da ich bislang meist eher enttäuscht wurde. Aber hier klingt es zu reizvoll, als das ich es gar nicht erst versuchen wollte. Und ich bin dem ja nun auch nicht völlig abgeneigt, nur skeptisch bezüglich der Themen die im Mittelpunkt stehen könnten. Dies relativierte sich durch den Beginn der Geschichte recht schnell. Das Buch ist in drei Kapitel gegliedert: vor und während der Katastrophe, 16 Jahre später und ein kleiner fieser Cliffhanger am Ende. Für mich war besonders das erste Kapitel am intensivsten, da es die Stimmung sehr gut auffängt und wiedergibt.

"Der Lärm und das Tosen des Unwetters waren verstummt. Die Stille war so intensiv, dass er glaubte, sie mit den Händen greifen zu können."
(Seite 35)

Ein Beginn der absolut Neugierig macht auf die kommenden Ereignisse! Ein Ehepaar inmitten des Schwarzwald, ein nahendes Unwetter. Während sie versuchen sich in Sicherheit zu bringen, fallen ihnen vermehrt die mysteriösen Umständen auf. Meterhoher Schnee nach wenigen Stunden inmitten des Herbstes, jegliche Elektrizität funktioniert zeitgleich nicht mehr. Ebenso verhalten sich die Tiere auffällig untypisch und der näher kommende Nebel scheint einem Gesang ähnlich zu sein.

Dann kommt ein rapider Schnitt. 16 Jahre später. Kurz vor Felix` Geburtstag muss er erfahren das seine angebliche Mutter ihn zwar großzog, diese aber nicht seine leibliche Mutter ist. Diese ist zusammen mit seinem Vater nie wieder aus dem Schwarzwald zurückgekehrt. Ich war absolut angefixt! Die positionierten Soldaten stehen auch heute noch am Rande des Schwarzwaldes, doch bewachen sie diesen damit niemand hereingeht … oder nichts herauskommt? Weitere Ereignisse ließen mich durch die Seiten hüpfen, vergangenes wird gegenwärtig und ich wollte unbedingt auf schnellstem Wege mit Felix losziehen! Ich habe mir überhaupt nicht viele Notizen gemacht, da ich nur so durch die Seiten flog. Wer oder was lebt noch dort? Was geschah mit seinen Eltern?

Ich denke ich nehme hier niemanden die Überraschung, wenn ich sage das es gemeinsam mit Felix Richtung Schwarzwald ging. Und die neuen Erkenntnisse die dazu führten, stellten nur noch mehr Fragen in den Raum, gaben nur wenige Antworten. Doch dann kam für mich ein Schnitt, die Neugierde blieb vorhanden, aber die Spannung verpuffte … Zu sehr störte mich Felix` andauernde Fragerei – zu Beginn absolut nachvollziehbar, aber auf dem Weg nervte es mich bald nur noch. Auch der Verlauf konnte mich nicht mehr packen. Zu sehr werden Situationen geschildert, die nicht tragend für die eigentliche Geschichte sind. Uninteressante Ereignisse nehmen zu viel Raum ein und die spannenden und interessanten Momente sind zu schnell abgehandelt.

Zunächst befürchtete ich, der Autor rundet all dies noch mit dem zarten Klischee der Liebe ab, doch dem war – zu mindestens in diesem Band – nicht so und das darf auch gerne so bleiben! Es ging vordergründig um das Leben im Schwarzwald, ohne all die Vorzüglichkeit der Elektrizität. Es geht um den Umgang der wenigen Zurückgebliebenen untereinander. Der Ort und seine Gegebenheiten innerhalb eines Buches soll und muss natürlich skizziert werden. Das diese Themen dem Autor wichtig waren, kann ich nachvollziehen, nur war die Umsetzung, der Verlauf zu positiv. Es hat die Gefahr des Waldes, das was im Wald lebt, sich ausbreitet, zu stark relativiert.

Das Ende lässt mich unbefriedigt zurück! Und das positiv gemeint, denn die Geschichte ist nicht abgeschlossen.

Auch wenn die Ereignisse des ersten Bandes zu einem Abschluss kommen, so bleibt der weitere Verlauf ebenso offen wie einige Fragen.

Auch wenn mich dieser Reihenauftakt nicht vollends umhauen konnte, so freue ich mich dennoch auf den zweiten Band und hoffe das dieser in den Ereignissen und dem Gänsehautfaktor anzieht! Und der großen Frage, nach dem was dort im Wald herrscht, näher kommt. Ebenso besteht schon große Vorfreude auf die Buchmesse und das Event des Gmeiner Verlags!

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Kumosbuchwolkes avatar

Rezension zu "Das Lied der Wächter - Das Erwachen" von Thomas Erle

undurchschaubarer Schwarzwald, der bis zum Schluss seine Geheimnisse hütet
Kumosbuchwolkevor 9 Tagen

Zwischen den Seiten

Zunächst lernte ich das junge Ehepaar Nadja und Martin kennen, die sich auf eine kleine Wanderung durch den Schwarzwald befinden. Nadja und Martin sind vor 6 Monaten Eltern geworden und nehmen sich eine  kleine  Wanderauszeit, das Kind befindet sich in der Obhut von Freunden.

Ein herrlicher Tag steht den beiden bevor, doch schnell lässt sich erahnen, dass irgendetwas nicht stimmt. Das Wetter spielt verrückt, Armbanduhren funktionieren nicht mehr, das Smartphone auch nicht, eine plausible Erklärung lässt sich nicht finden.

Genau wie Nadja und Martin, tappt auch der Leser im Dunkeln, spürt nur, dass da etwas lauert, auf das nicht näher eingegangen wird. Nach etwa 50 Seiten endet, das erste Kapitel, ja das Buch bestehlt insgesamt aus drei Kapiteln und bei 357 Seiten, sind diese zum Teil sehr lang. :)

Mit dem Beginn des zweiten Kapitels macht die Handlung einen großen Sprung. 16 Jahre sind vergangen und wir landen bei dem 16-jährigen Felix. Er lebt ein normales Leben, freut sich auf seinen bevorstehenden Geburtstag. Als Leser erfährt man, durch Felix was in der Zwischenzeit aus dem Schwarzwald geworden ist, man geht von einem Atomunfall aus, dass Gebiet wurde abgesperrt und wird seither streng bewacht. Dennoch hat sich mit der Zeit das Leben drumherum ganz normal weiter entwickelt. Von unserem Alltag in 2018 kaum zu unterscheiden.

Der Schwarzwald gilt als geheimnisvoll und auch Felix findet diesen interessant, gibt sich allerdings damit zufrieden, dass er zur Sperrzone erklärt wurde. Das ändert sich schlagartig am Abend vor seinem Geburtstag und Felix hat nur noch ein Ziel, rein in den Schwarzwald.
Die Idee, die der Autor Thomas Erle in „Das Lied der Wächter Das Erwachen“ verarbeitet und umgesetzt hat, fand ich spannend. Doch seine Absicht bleibt bis zum Schluss, so undurchdringlich, undurchschaubar, wie ich mir den Schwarzwald dunkel und voller Geheimnisse vorstelle.

Es kommen Zweifel an der Echtheit eines Atomunfalls auf. Denn wie lässt es sich erklären, dass sich die Strahlungen auf ein Gebiet beschränken und das drumherum alles normal weitergeht?

Gemeinsam mit Felix betreten wir den Schwarzwald und von ihm geht eine Anziehungskraft aus. Mir ist bis zur letzten Seite nicht alles klar geworden, vielmehr blieb viel von dem, was als Atmosphäre erzeugt wird, weiter undurchdringlich. Für die Spannung ein großer Pluspunkt. Man merkt auch, dass der Autor sich mit dem Schwarzwald intensiv auseinandergesetzt hat, vielleicht sogar die Routen die Felix nimmt, selbst abgelaufen ist. Da liegt viel Liebe zum Detail in der Umgebung drin. Während des Lesens zog sich die detaillierte Beschreibung der Umgebung, was bei mir dazu führte, dass ich mich nur schwer auf die eigentliche Handlung konzentrieren konnte und das Buch oft zur Seite gelegt habe.

Als Felix die Wahrheit seine Verbindung zum Schwarzwald erfährt, reagiert er kopflos, was einerseits verständlich ist, für ein paar Seiten hatte ich allerdings, die Befürchtung er rennt ohne Sinn und Verstand in den Wald. Hätte er das gemacht, hätte ich noch mehr Probleme mit ihn als Protagonisten gehabt. Zum Glück tut er das an dieser Stelle nicht. Ich kann es nicht begründen, weshalb ich trotzdem nicht warm mit ihn geworden bin. Er ist ein freundlicher Protagonist und wäre er zu tough, statt der vielen Unsicherheiten, wäre das objektiv betrachtet, ebenfalls nicht schlüssig gewesen. Subjektiv gesehen konnte er mich nicht erreichen.

Dagegen wirkt der Schwarzwald anziehend und zugleich verwirrend, nur bruchstückenhaft bekommt man Anhaltspunkte, was in ihm vor geht, aber eigentlich bleibt man bis zum Schluss genauso unwissend wie am Anfang. Von dieser Geschichte geht ein ganz eigenartiger, fast schon nebliger Sog aus.

Fazit

„Das Lied der Wächter Das Erwachen“ ist ein Trilogie Auftakt, mit einer sehr interessanten, spannenden, realistischen Idee. Ein Atomunfall im Schwarzwald, der diesen zu einem Sperrgebiet macht, trotzdem geht das Leben drumherum weitestgehend alltäglich normal weiter. Das wirft Fragen auf. Auch der Schwarzwald an sich, bleibt die gesamte Zeit über eine undurchschaubare, kaum greifbare Unbekannte in der Handlung. Da sind Ursachen und Gründe, die nur angekratzt, allerdings in diesem Band nicht erklärt werden, so das ich am Ende wenigstens etwas das Gefühl habe, der Nebel lichtet sich. Selten war ich am Ende so unschlüssig, ob mich ein Buch in seinen Bann gezogen hat und ich wissen möchte, wie es weitergeht oder ob ich mich selbst im Ungewissen lassen soll. 3 Sterne.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
© Cover-/Zitatrechte: liegen bei den einzelnen Verlagen und/oder Autoren
© Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.de

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Seehase1977s avatar

Rezension zu "Das Lied der Wächter - Das Erwachen" von Thomas Erle

Mysteriöser und abenteuerlicher Schwarzwald – Spannend und atmosphärisch
Seehase1977vor 11 Tagen

Nadja und ihr Mann Martin sind auf einer Wandertour im Schwarzwald unterwegs, als etwas Schreckliches passiert. 16 Jahre später weiß man, dass ein verheerender Atomunfall den Schwarzwald unbewohnbar gemacht hat. Ein Teil der Bevölkerung konnte evakuiert werden, dann wurde die gesamte Region zur Sperrzone erklärt. Viele Menschen sind bis heute spurlos verschwunden, auch Nadja und Martin zählen zu den Vermissten. Niemand ahnt, dass die Regierung seit Jahren versucht, das wahre Geheimnis des Schwarzwaldes zu vertuschen. Denn nicht nur die Strahlung ist gefährlich, es gibt noch etwas anderes, etwas Großes und Unerklärliches…


Meine Meinung:
Obwohl ich normalerweise eher selten Fantasy lese, hat mich der Roman „Das Lied der Wächter – Das Erwachen“ von Thomas Erle neugierig gemacht. Der Schwarzwald als Schauplatz in einem Fantasy-Roman klingt interessant, zumal die beliebte Touristen-Region für mich in knapp einer Stunde erreichbar ist. Es handelt sich hier um den ersten Teil einer Trilogie, der mir spannende und abenteuerliche Lesestunden beschert hat.

Im ersten Kapitel, einer Art Prolog, begleitet man das Ehepaar Nadja und Martin auf ihrer Wanderung durch den Schwarzwald als ein Unglück passiert, das weder die beiden Wanderer noch der Leser wirklich einschätzen können. 

Nach dem bereits spannenden Einstieg gibt es einen Zeitsprung von 16 Jahren. Das Unglück von damals ist als schwerer Atomunfall bekannt, der Schwarzwald gilt seitdem als Sperrzone. Der 16jährige Felix lebt einen ganz normalen Teenageralltag, als er von seiner Mutter erfährt, dass er adoptiert ist und seine leiblichen Eltern seit der Katastrophe im Schwarzwald als vermisst gelten. Felix erhält brisante Informationen und beschließt in der Sperrzone nach seinen Eltern zu suchen.

Thomas Erle erzählt die Story spannend und sehr atmosphärisch. Fast schon ein bisschen zu ausschweifend beschreibt er die verlassene und raue Landschaft des Schwarzwaldes und lässt klare Bilder im Kopf der Leser entstehen. Auf der Suche nach Antworten um das Geheimnis, dass sich in der Sperrzone verbirgt, fliegt man förmlich durch die Seiten, doch Vieles bleibt natürlich noch rätselhaft und unbeantwortet, was das Lesens stellenweise etwas langatmig macht. Hier hätte ich mir ein klitzekleines bisschen mehr Feuer in Form von Informationen gewünscht.

Der Hauptprotagonist Felix ist ein typischer Teenager, er handelt oft unüberlegt und intuitiv. Obwohl seine Aktionen mir immer wieder Stirnrunzeln bescherten, so wirkt er gerade deshalb auch authentisch. Ich bin gespannt, wie sich Felix im Laufe der Story noch entwickeln wird.

Mein Fazit:
„Das Lied der Wächter – Das Erwachen“ von Thomas Erle ist der erste Teil einer Fantasy-Trilogie mit spannendem und ungewöhnlichem Plot. Das Setting, der Schwarzwald, wird atmosphärisch und intensiv beschrieben. Stellenweise waren mir die Ausführungen zu langatmig und dieser erste Teil der Reihe las sich für mich eher wie Jugendabenteuer und weniger wie ein Fantasyroman. Dennoch hatte ich packende und unterhaltsame Lesestunden. Der Roman lässt mich voller Neugier und Erwartung auf den zweiten Teil der Trilogie zurück. Ob Fantasy-Fans hier allerdings wirklich auf ihre Kosten kommen, wage ich etwas zu bezweifeln, von mir gibt’s jedoch fürs Erste eine Leseempfehlung.

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