Thomas Erle Blutkapelle

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Inhaltsangabe zu „Blutkapelle“ von Thomas Erle

Eine tote Stadtführerin auf dem Grab von Goethes Schwester, kurz darauf ein Anschlag auf den beliebten Stadtarchivar! Und was verbirgt sich hinter den geheimnisvollen Hinweisen auf ein bisher unbekanntes Manuskript des Dichterfürsten? Für Lothar Kaltenbach, Weinhändler und Musiker, ist die Ruhe in seiner Heimatstadt vor den Toren Freiburgs empfindlich gestört. Eine erste Spur führt in ein Kloster, das es eigentlich nicht mehr gibt. Doch Kaltenbach ahnt nicht, dass er längst beobachtet wird ...

Ruhiger Einstieg, Spannung erst ab dem zweiten Drittel

— Soeren
Soeren

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    Blutkapelle
    Soeren

    Soeren

    05. February 2015 um 13:20

    Lothar Kaltenbachs zweiter Fall beginnt zwar mit einem handfesten Skandal (der Tod einer Schauspielerin vom heimischen Theater), bleibt für den passionierten Weinhändler und Musiker aber trotzdem erst einmal unspektakulär. Er geht seiner regulären Arbeit nach und wird erst allmählich in die mit dem Mord in Zusammenhang stehenden Vorfälle verwickelt. Entsprechend ruhig gestaltet sich auch der Romaneinstieg. Die ersten hundert Seiten findet die Krimihandlung eher im Hintergrund statt und es geht vorwiegend um Kaltenbach selbst, die Proben mit befreundeten Musikern und der etwas komplizierten Liebe zu seinem Schwarm Luise. Nachdem er im zweiten Drittel allerdings selbst die Ermittlungen aufnimmt, zieht die Spannung spürbar an und wir begleiten den Hobby-Kriminologen bei Logenbesuchen, kirchlichen Besuchen und ins Stadtarchiv. Der Kriminalfall selbst ist komplex und interessant aufgebaut, bis kurz vor Schluss weiß man nicht genau, was Phase ist. Dem tut auch die etwas abrupte Auflösung auf den letzten Romanseiten keinen Abbruch. Der Epilog stimmt zusätzlich versöhnlich. Als Bonus enthält der Band übrigens noch eine Kurzgeschichte, auf der es Lothar Kaltenbach auf die Frankfurter Buchmesse verschlägt.

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