Thomas Erle Teufelskanzel

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Inhaltsangabe zu „Teufelskanzel“ von Thomas Erle

Aschermittwoch. Am Kandel, dem sagenumwobenen Schwarzwaldberg, wird unterhalb der Teufelskanzel die Leiche eines jungen Mannes im Hexenkostüm gefunden. Die Polizei ist ratlos und vermutet das tragische Ende einer Mutprobe. Lothar Kaltenbach, Musiker und Weinhändler aus Emmendingen bei Freiburg, glaubt nicht an einen Unfall. Gemeinsam mit der Schwester des Toten versucht er, die wahren Zusammenhänge aufzudecken, und kommt dabei einem düsteren Geheimnis auf die Spur …

Interessanter Krimi mit gemächlichem Einstieg

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    Teufelskanzel

    abuelita

    25. October 2016 um 10:10

    langsam ging es vorwärts bei mir mit dem Lesen dieses „Schwarzwald-Krimis“ – Schwarzwald stimmt, als Krimi dagegen sehe ich dieses Buch nicht. Hier kurz die Inhaltsangabe lt. Klappentext: Aschermittwoch. Am Kandel, dem sagenumwobenen Schwarzwaldberg, wird unterhalb der Teufelskanzel die Leiche eines jungen Mannes im Hexenkostüm gefunden. Die Polizei ist ratlos und vermutet das tragische Ende einer Mutprobe. Lothar Kaltenbach, Musiker und Weinhändler aus Emmendingen bei Freiburg, glaubt nicht an einen Unfall. Gemeinsam mit der Schwester des Toten versucht er, die wahren Zusammenhänge aufzudecken, und kommt dabei einem düsteren Geheimnis auf die Spur … Von Anfang an war mir unklar – und blieb es auch –warum nun ausgerechnet ein ganz normaler Weinhändler bei so einem Unfall ein „ungutes“ Gefühl hat, so sehr, dass er weiter ermitteln muss auf eigene Faust. Aber nun ja, einen Einstieg muss es ja geben und eine ganz normale Figur mal als Protagonist –warum nicht. Die Geschichte kommt nur sehr langsam in Fahrt und schleppt sich so dahin. Spannend ist anders…und leider blieb das auch bis zum Schluss so. Gänsehaut hatte ich auf keiner der Seiten und vermutlich hätte ich es auch wieder zur Seite gelegt, wenn hier nicht der feste Vorsatz gewesen wäre: „Dieses Mal schaffst Du es !“ - - denn es war bereits mein dritter Versuch mit diesem Buch. Sehr gut die Landschaftsbeschreibungen und die doch sehr gute Kenntnis von Sagen, Legenden und Mythen. Ich mag es, wenn ein Buch einen leichten Hauch von Mystik vermittelt – aber das hier war selbst für mich zu viel; viel zu viel. Leider also hat mich dieser Auftakt nicht überzeugt und ob ich nochmals etwas lese, in dem Lothar Kaltenbach die Hauptrolle spielt – das wage ich zu bezweifeln…

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  • Interessanter Krimi mit gemächlichem Einstieg

    Teufelskanzel

    Soeren

    14. January 2015 um 13:16

    Der Emmendinger Weinhändler Lothar Kaltenbach ist großer Krimi-Fan. Als er hört, dass am Kandel, dem sagenumwobenen Schwarzwaldberg,  ein Toter gefunden wurde, zögert er nicht lang, eigene Ermittlungen anzustellen. Unterstütztung erhält er durch Luise, die Schwester des Toten, die manchmal warm und offen, gelegentlich aber auch distanziert und rätselhaft daherkommt. Kaltenbach schwankt deshalb ständig zwischen seinen Gefühlen. Was seine anfangs recht zaghaften Nachforschungen nicht unbedingt verbessert. Trotzdem wittert er nach einer Weile, dass deutlich mehr hinter dem Todesfall steckt. Thomas Erles Romandebüt beginnt mit einem packenden Prolog, schaltet dann mit der Einführung des Protagonisten Kaltenbachs aber erst mal einen Gang runter. Zwar kommt die Handlung rasch in Fahrt, dennoch scheinen zunächst eher die privaten Sorgen und Probleme der Hauptperson im Vordergrund zu stehen. Der Leser begleitet Kaltenbach beim Tagesgeschäft, beim Einkaufen und sogar zu einer ausschweifenden Geburtstagsfeier. Was zwar nett zu lesen ist, die Geschichte allerdings etwas ausbremst. Erst in der zweiten Hälfte gewinnt sie mehr Fahrt, bevor sie in ein recht actionlastiges Ende mündet. Der Kriminalfall an sich ist interessant, sodass ich gespannt auf Lothar Kaltenbachs Fall "Blutkapelle" bin.

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  • Zuviel Mystik für einen Krimi ...

    Teufelskanzel

    goat

    29. December 2013 um 02:38

    "Teufelskanzel" ist der Einstieg in eine neue Reihe um den Weinhändler Lothar Kaltenbach, der durch die Klatschsüchtigkeit seiner Nachbarin von einem auf der Teufelskanzel gefundenen Toten erfährt. Der unter Schock stehende Begleiter des Toten spricht von dem Teufel, den er gesehen haben will. Die Polizei tut das Ganze schnell als Unglücksfall ab. Kaltenbach jedoch ist davon überzeugt, dass es sich um einen Mord handelt, denn schließlich wurde neben der Leiche ein Kreuz mit Hasenblut daran gefunden. Auf der Beerdigung beobachtet Kaltenbach dann einen Mann, der sich sehr merkwürdig verhält. Vor dem Grab des Toten steht dieser mit ausgebreiteten, zum Himmel emporgestreckten Armen und scheint etwas herunterzubeten. Kurz darauf greift er in seine Manteltasche, holt etwas Glitzerndes heraus, um es in das Grab zu werfen und ist danach sehr schnell verschwunden. Der Weinhändler beginnt, zusammen mit der Schwester des Toten, auf eigene Faust zu ermitteln. Wie ich es vom Gmeiner Verlag nicht anders kenne, sind Coverfoto und Geschichte wieder im Einklang. Zwar kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, ob das Haus in der hügeligen Umgebung nun tatsächlich im Schwarzwald steht, aber die Bauweise und die Umgebung passen auf jeden Fall dazu. Der Anfang dieses Schwarzwald-Krimis ist zunächst etwas schleppend und die Geschichte kommt auch nur sehr langsam in Fahrt, was so einiges an Spannung einbüßt. Der Autor hat zwar einen sehr bildhaften Schreibstil, aber die Aktionen seiner Charaktere waren für mich nicht immer nachvollziehbar und ich habe mich des Öfteren an Ungereimtheiten gestoßen. Positiv sind die nicht vorhersehbaren Wendungen in dem Fall und auch die Landschaftsbeschreibungen haben sich sehr gut in den Krimi eingefügt und mir eine bessere Vorstellung der Umgebung vermittelt. Zwischendurch hat Thomas Erle einige Sätze im Dialekt eingefügt, was ich sehr interessant finde und zugleich dankbar bin, dass es nicht so überlagert, dass der Lesefluss dadurch ausgebremst wird. Schwer getan habe ich mich in dem Moment, wo es zu mystisch wurde. Der Leser erfährt sehr viel Wissenswertes über die Kelten und ihre Bräuche, aber die ganze Esoteriksache mit Keltenschamane und "Wächter der Berge" war dann etwas zu viel für mich. Obwohl der Krimi von Thomas Erle zum Ende hin noch einmal richtig Fahrt aufnimmt, hat mich dieser Serienauftakt nicht komplett überzeugen können und ich bin mir noch nicht sicher, ob ich mich an einen weiteren "Fall" des Weinhändlers Lothar Kaltenbach wagen würde. Ich vergebe drei Sterne.

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  • Rezension zu "Teufelskanzel" von Thomas Erle

    Teufelskanzel

    suckel_borst

    11. March 2013 um 14:47

    Persönliche Bemerkungen zu Thomas Erle: „Teufelskanzel. Ein Schwarzwaldkrimi“ Das Wichtigste vorweg: Wer das Buch einmal in die Hand nimmt, der wird es so schnell nicht weglegen, es ist spannend, sprachlich gut und es hat interessante lokale Bezüge, die das südbadische Land und seine Leute zwischen Emmendingen, Freiburg und dem Belchen- bzw. Kandelgebiet realistisch und vielfach liebevoll darstellen. Der Roman ist sprachlich gut; Satzbau und Wortwahl sind auf hohem Niveau. Auch die Dialoge, mehrfach im Dialekt, lesen sich wunderbar. Die realistische Darstellung ist sehr plastisch: Ich bin beim Lesen im Geiste erneut dort spazieren gegangen, wo sich die Protagonisten bewegten. Ich kenne ca. 90% der Schauplätze. Dabei habe ich wieder einmal bemerkt, wie lieb mir Emmendingen geworden war. Ich hatte ca. fünf Jahre dort gelebt. Aber auch Freiburg, der Kandel und der Belchen sind mir vertraut. Das ist alles sehr stimmig. Und das wird sich auch dem mitteilen, der die Gegend noch nicht kennt. Überhaupt werden mehrere Themen richtig gut beleuchtet – ich kenne mich zwar bei den Kelten persönlich nicht so gut aus, und ob der 21. März auf dem Belchen wirklich so abgeht, weiß ich nicht. Das ließe sich ja recherchieren. Der Roman macht mich neugierig. Die Personengestaltung gefällt mir gut, vor allem natürlich die des etwas melancholischen und leicht verträumten Weinhändlers Kaltenbach – von Luise hätte ich persönlich gern mehr gewusst, vor allem, ob es sich gelohnt hätte, sich stärker um sie zu bemühen. Auch die Persönlichkeit von Sutter würde ich gern noch genauer kennen lernen. Die Spannungskurve ist gut angelegt. Am Anfang verläuft vieles erst einmal langsam, vor allem deswegen, weil Kaltenbach etwas unprofessionell vorzugehen scheint und ich ihm eigentlich nicht so viel Durchhaltekraft zugetraut habe. Am Schluss überstürzt sich alles, das ist ein furioses Ende. Da stürzt auch die Handlung arg schnell weg – ich hätte gern noch mehr erfahren, wie es zu diesem Vorfall im Einzelnen kam. Die Aufklärung bleibt da recht kurz. Vielleicht muss das aber beim Krimi so sein. Und dass die Kapitel immer am Ende so aufhören, dass man schon ins nächste Kapitel stürzen möchte, das ist ja auch sehr gekonnt. Deshalb wird der/die Leser/Leserin den Krimi nicht so schnell weglegen, denn das Buch ist sprachlich gut, es hat wunderbare Lokalbezüge, und vor allem: Es ist spannend. Warten wir auf Kaltenbachs zweiten Fall. Suckelborst

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  • Rezension zu "Teufelskanzel" von Thomas Erle

    Teufelskanzel

    hproentgen

    23. February 2013 um 11:37

    Emmendingen ist ein verschlafenes Städtchen, 20 Kilometer von Freiburg entfernt. Dort lebt der Weinhändler Kaltenbach sein zurückgezogenes Leben, in dem auch nicht viel passiert. Der Besuch der örtlichen Klatschtante ist schon der Höhepunkt des Tages. Doch dann erzählt sie ihm, dass auf dem Kandel, auch Teufelskanzel genannt, ein Toter liegt. Und den, so schlußfolgern manche, hätten die Kandelhexen erledigt, denn diese "Teufelskanzel" galt schon immer als der badische Blocksberg, an dem sich die Hexen versammeln. Das weckt Kaltenbachs Neugier. Dass er auf dem Kandel einer geheimnisvollen Schönen begegnet, tut das ihrige dazu. Der Roman beginnt gemütlich, fast schmerzhaft gemütlich. Kleinstadtleben breitet der Autor gekonnt vor uns aus, nur ab und zu unterbrochen von dem geheimnisvollen Todesfall. Langsam zieht er die Spannung an, eine Achterbahn durch die badische Esoterikszene beginnt, bis es dann zum Showdown kommt. An dessen Anfang hatte ich als Leser einige Probleme, zu ungeschickt stellte sich plötzlich der Protagonist an. Der Schluss hat dann doch noch einige Überraschungen parat. Fazit: Guter Krimi, der die badischen Provinz lebendig werden lässt Leseprobe: http://www.amazon.de/Teufelskanzel-Kaltenbachs-erster-Thomas-Erle/dp/3839213940/ref=cmcr-mr-title#readerB00B5CYF5I Homepage des Autors: http://www.thomas-erle.de/ Teufelskanzel, Krimi, Thomas Erle, Gmeiner, Februar 2012 ISBN-13: 978-3839213940, Tb, 277 Seiten, Euro 9,99

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