Thomas Estler

 3,7 Sterne bei 3 Bewertungen

Lebenslauf von Thomas Estler

Schon seit den frühesten Kindheitstagen ist Thomas Estler mit dem Eisenbahnbazillus infiziert, und dieser Bazillus ist sogar von königlichem Geblüt. Der Großvater von Thomas arbeitete als Chauffeur am Hof des späteren Zaren Boris III. von Bulgarien, welcher ein begeisterter Eisenbahnliebhaber war und manchmal sogar auf der Lokomotive seines Hofzuges selbst am Regler stand. Diese Begeisterung sprang auch auf den Großvater und von ihm auf Thomas über. Heute ist Thomas Estler Geschäftsführer eines Consulting-Büros für Verkehrsplanung und -beratung. Nebenbei veröffentlichte er schon zahlreiche Bücher. Ferner tragen viele Artikel und Illustrationen in der Fachpresse seinen Namen.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Loks der spanischen Eisenbahnen RENFE (ISBN: 9783613716285)

Loks der spanischen Eisenbahnen RENFE

Neu erschienen am 30.09.2021 als Taschenbuch bei Motorbuch Verlag.

Alle Bücher von Thomas Estler

Cover des Buches Loks der Benelux-Länder (ISBN: 9783613715233)

Loks der Benelux-Länder

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Erschienen am 18.08.2016
Cover des Buches Loks der Ungarischen Staatsbahnen MÁV (ISBN: 9783613716117)

Loks der Ungarischen Staatsbahnen MÁV

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Erschienen am 25.02.2021
Cover des Buches Rekorde auf der Schiene (ISBN: 9783613715271)

Rekorde auf der Schiene

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Erschienen am 15.11.2016
Cover des Buches Schienenverkehr in und um Stuttgart (ISBN: 9783613716384)

Schienenverkehr in und um Stuttgart

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Erscheint am 27.04.2022
Cover des Buches Reisezugwagen der DDR (ISBN: 9783613714373)

Reisezugwagen der DDR

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Erschienen am 26.09.2012
Cover des Buches Loks der spanischen Eisenbahnen RENFE (ISBN: 9783613716285)

Loks der spanischen Eisenbahnen RENFE

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Erschienen am 30.09.2021
Cover des Buches Die Stärkste: SBB Re 6/6 (ISBN: 9783906691640)

Die Stärkste: SBB Re 6/6

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Erschienen am 03.10.2012

Neue Rezensionen zu Thomas Estler

Cover des Buches Loks der Ungarischen Staatsbahnen MÁV (ISBN: 9783613716117)derMichis avatar

Rezension zu "Loks der Ungarischen Staatsbahnen MÁV" von Thomas Estler

beeindruckende Vielfalt
derMichivor einem Monat

Sarg, Goliath, Kaffeemühle, Schweinefüßchen, Chruschtschow-Diesel, Sergej, kleiner Buckel, Heuschrecke und Bundeslade: Die Vielfalt dieser Begriffe deutet schon an, dass Ungarn kein langweiliges Eisenbahnland sein kann. Das liegt unter anderem an der Vielfalt der hier vorgestellten Fahrzeuge, die dank der wechselvollen Geschichte des Landes noch deutlich bunter ausfällt als in anderen Gegenden Osteuropas.

Obwohl hier "nur" die ab 1945 in Ungarn eingesetzten Fahrzeuge aufgeführt werden, finden sich im Fuhrpark der Magyar Államvasutak zu diesem Zeitpunkt noch etliche Dampfloks, die die Herkunft von den kaiserlich- und königlichen Staatsbahnen Österreichs nicht verleugnen können. Neben diesen tendenziell eher zierlichen Maschinen tauchen gleichzeitig schon die im Land verbliebenen schnörkellosen deutschen Kriegsloks der Baureihen 42 und 52 auf sowie spannende Neuentwicklung der MÁV, wie die Stromlinien-Tenderlok der Reihe 242, alias "Sarg" oder "Taucher".

Das einleitende Kapitel informiert aufschlussreich über die Geschichte der ungarischen Eisenbahnen und erläutert zudem die Nummerierungssysteme der ungarischen Triebfahrzeuge. Aufgelistet werden zumindest die Dampflok-Baureihen nach genau diesem System in aufsteigender Reihenfolge, man sollte sich also nicht über die bunte Mischung aus Rangierloks, Schnellzugloks, Neubauloks und "altem Eisen" aus der Vorkriegszeit wundern. Der Werdegang der Entwicklung ist damit leider nicht chronologisch nachvollziehbar.

Bei E- und Dieselfahrzeugen scheint es schon eher nach dem Baujahr zu gehen. Hier stößt man außerdem zuweilen auf alte bzw. neue Bekannte wie Desiro, Flirt, Talent, Taurus und die Traxx-Modelle von Bombardier. Deutlich spannender sind allerdings die Eigenkreationen der MÁV wie die Dieseltriebwagen der Reihen Aamot und Cbmot oder die glücklose, wenn auch schnittige E-Lok-Baureihe V44 sowie diverse Einwanderer aus dem europäischen Ausland - von Nohab-Rundnasen bis hin zu britischen E- und Dieselloks.

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Cover des Buches Loks der Benelux-Länder (ISBN: 9783613715233)derMichis avatar

Rezension zu "Loks der Benelux-Länder" von Thomas Estler

von Büffeln und Dildos
derMichivor 5 Jahren

Es ist vor allem die Vielfalt der ganz unterschiedlichen Spitznamen, die gerade den Reiz der älteren Fahrzeuge ausmacht. Kartoffelkäfer, Hundekopf, Affenkopf, Roter Teufel, Büffel, Hippel, Mäusenase, Fliegender Holländer, Kamel und Wattläufer sind nur eine Handvoll Beispiele für Fahrzeuge, denen man den Grund für diese Bezeichnung in der Regel auch ansieht. Aber auch über modernere Fahrzeuge lässt sich manches in Erfahrung bringen, unter anderem, dass die in Deutschland als "Walfische" bezeichneten Dieseltriebwagen der Baureihe 641/Alstom Coradia in Luxemburg "Dildo" genannt werden. Manch einem werden solche Details vielleicht unseriös vorkommen, eine angenehme Auflockerung zwischen erklärenden Texten und Tabellen mit technischen Daten ist es allemal.

Weitere Baureihen, die deutschen Eisenbahnfans vertraut sein dürften sind unter anderem die Baureihe 628, die Lokomotiven der TRAXX-Familie, die niederländische Variante des ICE3, LINT-Triebwagen, die dieselelektrische G2000, sowie die Baureihe 264, die in verschiedenen Farb- und Austattungsvarianten auch bei den Bahngesellschaften der Benelux-Staaten im Einsatz sind. Zusammen mit Fahrzeugen aus Großbritannien und Frankreich, sowie eigens entwickelten Modellen, ergeben sich interessante Schnittmengen mit anderen Eisenbahnnationen. Exoten und Einzelstücke wie die niederländischen TEE-Triebzüge, die "Motorpost"-Triebwagen der NS oder ein glücklicherweise betriebsfähig erhaltenes Panorama-Inspektionsfahrzeug finden ebenso ihren Platz wie regulär heute oder in der Vergangenheit planmäßig eingesetztes Rollmaterial.

In kaum einem anderen europäischen Land dürfte die Fahrzeugästhetik und -herkunft so vielfältig sein wie in den Benelux-Ländern, was im Vorwort scherzhaft als "Kessel Buntes" umschrieben wird. Eine Tatsache, die das Buch anschaulich vor Augen führt. Da die Fahrzeuge der drei Nationen in dieses relativ dünne Buch hineingepasst haben, bleibt für die Zukunft der Wunsch bestehen, eine Gesamtausgabe inklusive der Vorkriegsfahrzeuge zu lesen, um ein vollständigeres Bild zu erhalten.

Seitenzahl: 128
Format: 23 x 20,5 cm, Taschenbuch
Verlag: transpress

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