Thomas Feibel I bet you'll die

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Inhaltsangabe zu „I bet you'll die“ von Thomas Feibel

Wer nicht spielt, hat schon verloren! Zocken, daddeln, wetten – in der Playzone sind Glücksspiel und Computer-Games staatlich verordnet. Wer alle schlägt und alles gewinnt, wird der MEISTER. Nichts anderes ist Sonis Ziel: Sie will der größte Star der Playzone werden. Dafür lässt sie sich sogar auf die Machenschaften der korrupten Regierung ein und als Spionin anwerben. Doch sie merkt schnell: Die Glitzerwelt ist nicht, was sie scheint – und auf einmal spielt Soni um ihr eigenes Leben ...

Finger weg! Ich habe selten einen derartig unsensiblen, großspurigen, schwarz-weißen und klischeehaften Roman gelesen.

— erdbeerliebe.
erdbeerliebe.

Super Story! Super Text! Super Idee! Wäre da nicht das Ende....dann wärens 5 Sterne geworden. Aber das Ende ist mehr als nur enttäuschend.

— DasBuchmonster
DasBuchmonster

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  • I bet you'll die (hopefully).

    I bet you'll die
    erdbeerliebe.

    erdbeerliebe.

    08. July 2013 um 20:48

    Soni lebt in der Play-Zone, und ist eine sehr erfolgreiche (wenn nicht sogar die beste) Zockerin. Ihren Lebensunterhalt verdient sie indem sie gewinnt - tausende von Gints, Soni haut jeden weg. Spielen ist das neue Arbeiten von früher (auch wenn daran keiner so genau denken möchte). Soni selbst hat dabei nur ein Ziel vor Augen. Der neue MEISTER, ungeschlagenes Zockerwunder, zu werden. Dahin ist sie auch auf dem besten Weg, als sie auf einmal vom Staatschef der P-Zone einen riskanten Auftrag erhält.. Doch Soni wäre nicht Soni, wenn sie nicht zum Zocken bereit wäre. I bet you'll die besitzt eine interessante Theorie: Die Welt (oder zumindestens Teile davon) ist zu einer Spielscheibe geworden,"normales" Arbeiten gehen ist für Außenständige, oder ziemlich uninteressante und langweilige Menschen. Wie zum Beispiel in der M-Zone, auch besser bekannt als Mother Zone. Dort haben sich nämlich alle Frauen versammelt, die es nicht aushielten, ihren Männern beim Verwarlosen und Gammeln zuzusehen. Nein, ich mache keine Scherze - das Buch, sei dessen lapidare Handlung erst mal außen vor gelassen, spielt wirklich mit schwarz-weißen Gender Klischees: Frauen zocken nicht (außer Soni, die sich schon mit 6 Jahren entschieden hat in der Play Zone zu bleiben anstatt bei ihrer Mutter in der M-Zone zu leben. Ja, Kleinkinder haben erstaunliche Entscheidungsfreiheit.) und sind für Heim, Haushalt, Arbeit und alles "anständige" zuständig, Männer zocken gerne und können dabei ihre Grenzen kaum kontrollieren. Die beiden Zonen sind natürlich miteinander verfeindet und können sich auf den Tod nicht ausstehen. Neben Genderproblemen behandelt das Buch auch (wie sollte es anders sein) Videospiele. Allerdings scheint der Autor* sich nicht wirklich mit aktuellen Videospielen beschäftigt zu haben, denn seine in der P-Zone vorhandenen Spiele ähneln kein bisschen den momentan modernen und teilweise sehr tiefgreifenden Rollen- und Storybasierten Games. In seiner Darstellung von Videospielen geht es nur ums Gewinnen oder Verlieren: Andere Arten werden nicht thematisiert und sind folglich nichtexistent. Ein viel größeres Problem als diese oben angeführten haarsträubenden Darstellungen sind jedoch die Charaktere, die auch die letzte Hoffnung auf ein spannendes Buch zunichte machen: Soni ist ein unsympathisches Miststück die alles, aber auch alles kann (außer nett sein und Gefühle zeigen. Die Menschen in der Play Zone drücken sich nicht aus in dem sie Emotionen zeigen, sondern sie vor ihre Sätze stellen. Aggression. Wie kann so etwas sein!). Ihr bester Freund Kenjo ist eigentlich mehr Nervensäge als alles andere: Im Gegensatz zu Soni interessiert ihn das Zocken nicht so sehr, er interessiert sich viel mehr für das programmieren von Computerspielen (was auch nicht weiter thematisiert wird, was vielleicht mit der Simplizität der Spiele in der P-Zone zusammenhängt. Vielleicht WOLLEN die Chefs der P-Zone nicht, dass ihre Spiele komplexer werden, und vergleichen deshalb jedes Spiel mit altbackenen Spieleschlagwörtern wie Mario Cart, Pokemon u.Ä.? Wobei widerum auffällt, dass es kaum neumodische Spielebegriffe gibt. Ein Teufelskreis). Die Handlung ist dabei unglaublich gerafft: Unendlich viele Zeitsprünge reihen sich an hastig dargestellten Momenten. Das Buch nimmt sich zuviel vor und vergisst dabei total die Hintergründe der P- oder M-Zone darzustellen, genaue Details werden nicht verraten und politische dreidimensionale Dimensionen vermisst man umsonst. Das Ende des Buches deutes vieles an, ohne genaues zu sagen: Wofür sich Soni nun entschieden hat oder was ihre Ziele sind bleiben unklar, was nicht überrascht: In ihre Gedankenwelt konnte man sich sowieso nicht hineinversetzen. Fast hatte ich das Gefühl, dass der Autor selbst Soni nicht so recht leiden mochte (weshalb meiner Meinung nach auch ihr bester Freund mehr Screentime bekam und natürlich die Heldenrolle zugewiesen). Finger weg! Ich habe selten einen derartig unsensiblen, großspurigen, schwarz-weißen und klischeehaften Roman gelesen.

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  • Rezension zu "I bet you'll die" von Thomas Feibel

    I bet you'll die
    Nadja_13

    Nadja_13

    28. May 2012 um 11:51

    I bet you'll die - Thomas Feibel zum Inhalt: In der Play-Zone, auch P-Zone genannt, bestimmt das Spielen das Leben. Wer gewinnt bekommt Gints, welche sogleich die neue Währung darstellen. Ohne zu spielen geht somit nichts mehr. Für die junge und talentierte Soni gibt es nur ein Ziel, sie will zum besten Spieler der P-Zone, zum MEISTER, werden. Dahin ist sie auch auf dem besten Weg, als sie vom Staatschef der P-Zone einen Auftrag erhält, der zu ihrem endgültigen Durchbruch führen könnte, zugleich aber auch ein ziemlich grosses Risiko birgt. Doch Soni wäre nicht eine der besten Spielerinnen, wenn sie kein Risiko eingehen würde... meine Meinung: Ganz ehrlich ich bin schwer enttäuscht von I bet you'll die. Der Klappentext klang für mich wirklich viel versprechend, ein bisschen wie eine etwas andere Dystopie. Auch nachdem ich das Buch jetzt gelesen habe, finde ich die Grundidee noch immer toll, die Umsetzung hingegen finde ich alles andere als gelungen. Das Buch nur etwa 222 Seiten und die Schrift ist zudem noch ziemlich gross. Das Problem dabei ist jetzt aber, dass im Buch unglaublich viel geschieht, zudem gibt es auch viele Nebenhandlungen. Dies hat dann leider dazu geführt, dass ich die Geschichte sehr verwirrend fand, da beim Tempo der Handlung auch fast keine Zeit für irgendwelche Erklärungen blieb. Irgendwie fühlte ich mich während der ganzen Geschichte so, als würde ich Soni und der restlichen Charaktere hinterher rennen und ihnen gleichzeitig tausende von Fragen zu rufen, wovon mir aber keine einzige beantwortet wird. Dennoch war die Geschichte irgendwie spannend und ich habe sie beinahe innerhalb eines Tages lesen. Das Ende des Buchs war dann aber irgendwie total ein Schock für mich. Ich weiss jetzt nicht, ob es noch eine Fortsetzung geben wird, aber das Ende war total offen, keine Frage wurde beantwortet, nichts. Ehrlich gesagt konnte ich nicht einmal verstehen war genau geschah, aber plötzlich war das Buch fertig und ich war ratlos, was jetzt genau geschehen war. Plötzlich steht da einfach Game Over und das wars dann. Man erfuhr leider auch ziemlich wenig darüber, wie die P-Zone funktioniert. Es wird zwar einmal kurz in groben Zügen erklärt, wie sie entstanden ist, aber wie sie wirklich funktioniert erfährt man leider nicht, dass meiste muss man sich selbst zusammen reimen. Neben der P-Zone gibt es allerdings auch noch eine andere Zone, nämlich die Mother-Zone, auch M-Zone genannt. Diese hat sich gebildet, weil die Frauen nicht sehr überzeugt von der P-Zone waren und ihre Kinder von der Spielsucht fern halten wollten. Auch Soni ist dort aufgewachsen, allerdings liebt sie das Spielen und in der M-Zone ist Spielen strengstens verboten, weshalb sie sich dort auch ganz und gar nicht wohl gefühlt hat. Die beiden Zonen sind auch verfeindet. Über das System der beiden Zonen erfährt man meiner Meinung nach aber viel zu wenig. Womit ich auch so meine Probleme hatte war der Schreibstil. Die Bewohner der P-Zone haben nämlich die Angewohnheit ihre Gefühle zu sagen, anstatt zu zeigen, also ein bisschen wie in Computerspielen. Eigentlich fand ich diese Idee ja wirklich interessant, aber bei Lesen hat es ein bisschen gestört und zudem hat es die Personen noch unnahbarer gemacht, als sie teilweise sowieso schon herüberkamen, sie wirkten ziemlich kalt. Was mich aber noch mehr genervt hat war, dass es eine Gruppe von Personen, gennant Stunachi, gab, welche man einfach bei besten Willen nicht verstehen konnte. Ihre Sätze gaben einfach absolut keinen Sinn und so konnte ich leider nicht verstehen was sie gesagt haben, was ich auch als ziemlich störend empfunden habe. Auch die Charaktere konnten mich leider gar nicht überzeugen. Besonders Soni wirkt sehr unsympathisch, arrogant und auf sich selbst fixiert. Oft hält sie sich für besser als alle anderen und sie kommt sehr kalt rüber. Ich konnte mich leider absolut kein bisschen mit ihr identifizieren und auch meine anfängliche Hoffnung, sie würde sich vielleicht im Verlauf der Geschichte ändern, wurde enttäuscht. Ich habe mich während dem Lesen ständig über sie genervt. Der einzige sympathische Charakter, der ganzen Geschichte, war Kenjo, Sonis bester (und einziger Freund), der von ihr aber nur Rabe genannt wird, weil er immer Pech hat. Für mich hat ihn seine etwas tollpatschige Art aber sehr liebenswürdig gemacht, auch wenn ich beim besten Willen nicht verstehen konnte, weshalb er mit Soni befreundet ist und was er an ihr hat. Fazit: Trotz der, meiner Meinung nach, tollen Grundidee und einigen spannenden Ansätzen, hat mir I bet you'll die leider nicht gefallen. Ich fand die Umsetzung der Idee überwiegend schlecht, die Geschichte verwirrend und die Charaktere extrem unsympathisch.

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  • Rezension zu "I bet you'll die" von Thomas Feibel

    I bet you'll die
    fireez

    fireez

    24. April 2012 um 00:32

    In einem Satz: Was will mir das Buch nun eigentlich sagen? . Inhalt: In der Playzone, einem neuen Staat irgendwo in Südostasien, gehört spielen und wetten zum Alltag, wie bei uns die Luft zum Atmen. Ruhe gibt es nur in der Motherzone, wo fast alle Frauen hinflüchten. So auch Ruth mit ihrer gerade geborenen Tochter Soni. Doch Soni ist eine geborene Spielerin und so zieht es sie bald in die Playzone zurück, wo sie ihr Talent voll und ganz ausleben kann. . Meine Meinung: Die Idee eines Staates, in dem immer und überall gespielt und gewettet wird, fand ich faszinierend und ich frage mich noch immer, ob so etwas funktionieren würde. Schon auf den ersten Seiten dieses Buches wird klar gemacht, das wir eigentlich schon wunderbar darauf zu steuern - man muss nur mal die Fernsehprogramme mit den dauernden Gewinnspielen zwischendurch betrachten. . Die Geschichte des Buches spielt in einem solchen "Spielstaat", genannt Playzone, und Soni wird in diese Welt hineingeboren, mit allen Talenten, die man als eine gute Spielerin braucht. Da ihre Mutter aber nicht will, dass sie eine Spielerin wird, zieht sie mit ihr in die "Motherzone", einem Staat im Staat, der alle Art von Spielen verbietet. Gegensätzlicher könnten die beiden Welten eigentlich nicht sein. Die eine bunt, leuchtend und zumindest nach außen hin voller Möglichkeiten, die andere hingegen trist, ohne Spiele und ohne Vergnügen. Dass es da zu Reibereien kommt, ist fast schon selbsterklärend und auch dass Soni zwischen die Fronten gerät, steht bald fest. . Der Autor erzählt Sonis Geschichte von ganz vorne, allerdings mit riesigen Lücken, sodass mir nicht immer ganz klar war, wie alt sie nun eigentlich ist. Meist stellte sich das aber eh als unwichtig heraus, da die jeweiligen Episoden teils nicht länger als zwei Seiten sind. Dazwischen erfährt man immer wieder mehr über die Playzone, bzw. deren politische Verwicklungen, indem man dem Staatschef, dem Sicherheitschef, Sonis Mutter oder irgendeinem Anderen über die Schulter schaut. Diese vielen, meist nur sehr kurzen Blickwechsel machten es mir sehr schwer, mich in das Buch einzufinden. In einem Buch mit 600 Seiten und langen Kapiteln lockern unterschiedliche Sichtweisen auf, aber auf gut 200 Seiten fehlt den einzelnen Geschichten dann einfach die Tiefe und ich konnte weder Sympathien noch Apathien entwickeln. . Auch die extreme Schwarz-Weiß-Malerei trug nicht gerade zum Verständnis bei. Fast alle Männer sind unverbesserliche Spieler, die Haus und Hof verzocken und in der Motherzone leben fast alle Frauen, die natürlich dem Zocken überhaupt nichts abgewinnen können und als besserwisserische Öko-Zicken dargestellt werden. Nein, man verbietet da nicht nur das Spielen, sondern auch alle andere Art von Freude und Männer werden nur als Samenspender "abgemolken" (Herrn Feibels Wortwahl, nicht meine) und fertig. Hallo? So schlecht sind wir Frauen nun auch nicht, genauso wenig, wie alle Männer nur unverbesserliche Spieler sind. . Auf den ersten Seiten dachte ich noch, dass das eine wirklich gute Story wird und ich das Buch sicher schnell durchgelesen habe, aber leider war für mich sehr schnell die Luft raus. Mir wurde alles zu politisch (vor allem für ein Jugendbuch), zu undurchsichtig und zu einseitig. Ich habe bis zur letzten Seite auf den Knackpunkt gewartet, der mir verrät, warum es nun eigentlich so wichtig (oder unterhaltsam) ist, Sonis Geschichte zu erzählen und auch die Moral von der Geschichte habe ich irgendwie vermisst. Das Ende war einfach nur Sang und klanglos und ich habe mich ernsthaft gefragt, ob bei meinem Buch vielleicht ein paar Seiten in der Bindung vergessen wurden. Schade eigentlich, denn aus dem Aufhänger hätte man mehr machen können.

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