Thomas Finn

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Thomas Finn

Lebenslauf von Thomas Finn

Fantastische Romane, Spiele und Theater: Der 1967 in Chicago geborene deutsche Autor ist gelernter Werbekaufmann und hat Volkswirtschaftslehre studiert. Neben seiner jahrelangen Arbeit als Lektor und Dramaturg sowie als Chefredakteur ist er preisgekrönter Spiele- und Romanautor im Bereich Fantasy. Der begeisterte Rollenspieler ist einer der vier Autoren von „Magus Magellans Gezeitenwelt“ und sein Roman „Das unendliche Licht“ verschaffte ihm 2007 den Literaturpreis Segeberger Feder. Heute lebt der Fantasy-Autor in Hamburg.

Neue Bücher

Der eisige Schatten

Erscheint am 01.02.2019 als Taschenbuch bei Feder & Schwert.

Das unendliche Licht

Neu erschienen am 01.11.2018 als Taschenbuch bei Feder & Schwert.

Alle Bücher von Thomas Finn

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Dark Wood

Dark Wood

 (108)
Erschienen am 01.08.2016
Weißer Schrecken

Weißer Schrecken

 (81)
Erschienen am 01.11.2011
Aquarius

Aquarius

 (69)
Erschienen am 01.03.2016
Schwarze Tränen

Schwarze Tränen

 (59)
Erschienen am 03.03.2014
Der Funke des Chronos

Der Funke des Chronos

 (58)
Erschienen am 01.01.2008

Neue Rezensionen zu Thomas Finn

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Rezension zu "Lost Souls" von Thomas Finn

Rattenfänger-Sage ganz anders
Steffi85vor einem Monat

Ganz am Anfang des Buches steht die Rattenfängersage von Hameln. Dies hat mir schon sehr zugesagt, denn ich wollte das Buch unbedingt lesen, da es um die Rattenfängersage geht. Dazu sei gesagt, ich bin mir dieser Sage aufgewachsen, da ich in der Nähe von Hameln lebe. Umso reizvoller war dieses Buch dadurch für mich. Ich bin daher auch mit sehr großen Erwartungen an dieses Buch ran gegangen und ich kann sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde - das schon mal vorweg. Das Buch steigt gut ein, schon im ersten Kapitel geht es mir den Ratten heiß her. Die Beschreibungen konnten bei mir Angst und Ekel hervorrufen und dies, obwohl ich zumindest die Ratten, die als Haustiere gehalten werden, sehr mag. Der Autor bringt auch Drudenfüße in die Geschichte ein, auch dies sagt mir sehr zu, da ich das auch als ein spannendes Thema empfinde, diese sind auch super passend in das Buch eingearbeitet. Insgesamt konnten mir die Beschreibungen oft eine Gänsehaut bescheren und ein beängstigendes Gefühl zurück lassen. Einige Momente waren für mich irgendwie echt ein Schock und ich hätte damit auf keinen Fall gerechnet. Die Beschreibung des Hauses zum Beispiel lässt mich sofort an ein Haus in irgendeinem Horrorfilm denken..und dann kommt noch das Gewitter dazu, das lässt es gleich alles noch unheimlicher wirken. Ich glaube ich wäre gegangen und hätte das Haus ganz schnell hinter mir gelassen... Schon die ersten 100 Seiten habe ich verschlungen, während dieser habe ich das Buch nicht einmal aus der Hand gelegt. Ich wollte zwar eigentlich schlafen gehen, aber ich konnte es nicht so leicht. Das Buch lässt sich auch einfach super flüssig lesen, bedingt durch den tollen Schreibstil und die Spannung, die das gesamte Buch über vorhanden ist. Immer wieder passieren Dinge, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe. Gegen Ende wird alles Stück für Stück aufgeklärt, so bleibt die Spannung auch noch sehr hoch, da man als Leser nicht alles gleichzeitig erfährt. Dazu kann ich auch noch sagen, dass die Kapitel eine tolle Länge haben. Auch die Titel der Kapiel sind immer passend zum jeweiligen Kapitel gewählt - das hat mich auch sehr angesprochen. Auf die Rattenfängersage wird im Laufe des Buches immer wieder eingegangen und manches dazu erklärt. Das finde ich total spannend. Wichtige Details sind recht ausführlich erklärt - vor so etwas habe ich ja oft ein bisschen Panik - aber hier ist es dem Autor sehr gut gelungen, dass die Geschichte auch in diesen Momenten total klasse ist. Mit dem Ende habe ich so nicht gerechnet. Mit einer kleinen Begebenheit gegen Ende des Buches konnte mich der Autor sehr glücklich machen - allerdings kann ich euch nicht verraten mit welcher, denn das würde euch die Spannung nehmen. Gut finde ich auf jeden Fall auch, dass der Autor zum Schluss nochmal auf Realität und Fiktion eingegangen ist und er über seine Rechercearbeiten berichtet. Ich möchte jetzt ein bisschen auf die Protagonisten eingehen: Jessika ist mir gleich sympathisch - auch wie sie in dem Gewölbe handelt finde ich sehr passend. Ich mag ihre Neugier und dass sie sich selbst nicht davon abhalten lässt, dass der Rest der Decke eventuell auch noch einstürzen könnte..sie möchte trotzdem schon einen Blick auf alles werfen. Leonie mag ich auch sehr, sie tut mir vor allem total leid. Ich kann mir auch gut vorstellen, wie sie sich fühlen muss in eine so einsame Gegend zu ziehen - kurz nachdem Tod ihrer Mutter. Wie sie dann auf Martin trifft, ist für mich echt unheimlich. Er ist mir total suspekt und ich kann ihn überhaupt nicht einschätzen. Remy die Ratte von Leonie mochte ich zunächst sehr, auch als ihr Verhalten umschlug, hatte ich trotzdem irgendwie noch positive Gefühle für sie. Ich kann euch dieses Buch bedingungslos weiterempfehlen. Ich werde bestimmt noch weitere Bücher von Thomas Finn lesen, da mir sein Schreibstil sehr zugesagt hat.

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Rezension zu "Aquarius" von Thomas Finn

Die Geheimnisse der Nordsee
meggies_fussnotenvor 2 Monaten

Bei den Bergungsarbeiten an einer alten Seemine, entgeht Jens Ahrens durch pures Glück der Explosion derselbigen. Doch findet er sich, als er das Bewusstsein erlangt, in einem Keller wieder, gefesselt und unter Drogen gesetzt, zusammen mit anderen gefangenen Männern. Zwar kann er sich befreien, doch brennt nach seiner Flucht das Haus ab. Durch Zufall kommt er nach Egirsholm, wo er bald herausfindet, dass dort ungeklärte Morde stattfinden. Die Toten sind ertrunken, jedoch auf ungewöhnliche Weise. Sie ertrinken in Telefonzellen, auf der Landstraße oder im Wohnzimmer ihres Hauses. Schnell stößt er auf einen Zusammenhang zwischen seiner Gefangennahme und den Toten. Zusammen mit der Polizistin Meike geht er den Ursachen auf den Grund und stößt dabei auf ein gut gehütetes Geheimnis, das so alt ist, wie das Meer.

 

Mit "Dark Wood" hat mich der Autor schon fesseln können. Nun habe ich mir einen weiteren Thriller herausgesucht. "Aquarius" führt uns ans Meer, genauer gesagt an die Nordsee. Geheimnisvoll und wild, genau richtig für eine Geschichte mit ungewöhnlichen Vorgängen.

 

Der Protagonist Jens wirkt sehr sympathisch, hat jedoch eine sehr forsche Art an sich. Wenn er sich etwas in den Kopf setzt, drückt er dies auch durch und greift dabei auch zu unlauteren Mitteln. So kommt er fast immer zu seinem gesteckten Ziel, wenn ihm nicht gerade Steine in den Weg gelegt werden.

Weiter muss Jens auf seine inneren Signale hören und merkt dabei, dass etwas nicht stimmt. Doch zuordnen kann er dies alles noch nicht so richtig. Erst gegen Ende versteht er die Zusammenhänge.


Da der Autor bekanntlich fantastische Elemente in seine Romane einbaut, darf man sich auf eine schöne, wenn auch gleichsam tödliche Legende freuen.

 

Dabei finde ich die Herangehensweise an das Thema sehr gelungen. Der Autor mischt aber auch wahre Elemente mit ein. So z B. das versunkene Rungholt, das bei der Marcellusflut im Jahre 1362 vollständig zerstört wurde.

(Fussnote Meggie: Von Rungholt las ich schon vor kurzem in dem historischen Roman "Die Flöte von Rungholt" von Gerit Bertram.)

 

Der Roman überrascht mit einigen Wendungen, doch waren auch manche Längen eingebaut. Manche Szenen waren mir nicht schlüssig genug und in meinem Augen auch unnötig.. 

Die ganzen Verwicklungen waren teilweise auch etwas unübersichtlich.

 

Das Ende hat aber alles wieder wett gemacht. Durch kluge Entscheidungen und geschickte Vermischung von Wahrheit und Fiktion, ist man fast gewillt, die Fantasie zur Wahrheit zu erklären. Die Nordsee werde ich nun teilweise mit anderen Augen sehen.

 

Die weiteren Romane des Autors werde ich nun auch in die engere Auswahl nehmen, da mich der Schreibstil des Autors sehr fesselt.

 

Fazit:

Das Meer und seine tiefen Geheimnisse. 

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Rezension zu "Lost Souls" von Thomas Finn

Rezension: Lost Souls – Thomas Finn
Zerafinevor 3 Monaten

Zuerst ein paar Worte zu meinen Erwartungen an das Buch, ich hoffte auf einen spannenden, grusligen, düsteren Thriller, der sich mit der berühmten und interessanten Rattenfängersage beschäftigt. Ich mag das Grundkonzept sehr, diese märchenhaften beziehungsweise sagenhaften Elemente geben eine bestimmte Richtung vor. 
Die Charaktere sind leider etwas eindimensional, da sie wenig Konflikte außerhalb der des Rattenpolts haben. Jessika wirkt manchmal etwas erzwungen, allerdings ist ihre verkopfte Art zusammen mit Peter Rattings praktischer Art, auf Grund der Verschiedenheit wieder faszinierend. Peter, der Kammerjäger, entwickelt sich während der Geschichte weiter und ist auch mein persönlicher Lieblingscharakter in diesem Buch, da er irgendwie neben diesen Plot steht und aus eigen Antrieb handelt. Nun zu Leonie, ein Teenager ist meist in solchen Geschichten schwierig und diesmal ist leider wieder so. Ich habe mich leider öfter gefragt, warum sie so für mich unlogisch handelt. Sie wirkte leider auf mich auch nicht sympatisch, weshalb es schwer ist tiefes Mitgefühl nach dem Tod ihrer Mutter für sie zu entwickeln und mit ihr zu leiden. 
Ein großer Pluspunkt sind die ruhigen Szenen in denen auf den historischen Hintergrund der Sage und der Stadt sehr genau und anschaulich eingegangen wird. Sie sind in einem sehr angenehmen Tempo, um den Leser die Ausgangspunkte darzulegen auf denen aufgebaut wird. Allerdings waren mir die Actionszenen in manchen Punkten zu übertrieben bis auf die eine unter der Fabrik. In diesem Fall haben sie für mich so gehandelt, dass mir es flau im Magen wurde und es auch mal direkte für den Leser sichtbare Auswirkungen gab. 
Besonder Probleme hat ich persönlich mit dem Buch aber erst nach dem ersten Höhepunkt, dort wurde für mich ein gutes Tempo erreicht und viel Spannung aufgebaut die dann sehr schnell nachlässt und sich das Buch ziemlich zäh fließend zum Finale bewegt. Die Endprämisse war gar nicht mein Ding, weil es irgendwie zu erzwungen für meinen Geschmack wirkte und ich es mir anders gewünscht hätte. 
Als Fazit: es ist ein solides Buch mit sagenhaften Elementen, relativ schwachen Figuren , aber es ist sehr gut um sich mal zurück zulegen und zu gruseln.

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Thomas Finn wurde am 11. Mai 1967 in Chicago (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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