Thomas Finn

 4,2 Sterne bei 1.128 Bewertungen
Autorenbild von Thomas Finn (© Florian Lacina)

Lebenslauf von Thomas Finn

Fantastische Romane, Spiele und Theater: Der 1967 in Chicago geborene deutsche Autor ist gelernter Werbekaufmann und hat Volkswirtschaftslehre studiert. Neben seiner jahrelangen Arbeit als Lektor und Dramaturg sowie als Chefredakteur ist er preisgekrönter Spiele- und Romanautor im Bereich Fantasy. Der begeisterte Rollenspieler ist einer der vier Autoren von „Magus Magellans Gezeitenwelt“ und sein Roman „Das unendliche Licht“ verschaffte ihm 2007 den Literaturpreis Segeberger Feder. Heute lebt der Fantasy-Autor in Hamburg.

Alle Bücher von Thomas Finn

Cover des Buches Dark Wood (ISBN: 9783426518748)

Dark Wood

 (133)
Erschienen am 01.08.2016
Cover des Buches Die letzte Flamme (ISBN: 9783867623278)

Die letzte Flamme

 (94)
Erschienen am 23.09.2019
Cover des Buches Weißer Schrecken (ISBN: 9783492267595)

Weißer Schrecken

 (89)
Erschienen am 01.11.2011
Cover des Buches Aquarius (ISBN: 9783492280204)

Aquarius

 (77)
Erschienen am 01.03.2016
Cover des Buches Schwarze Tränen (ISBN: 9783426513491)

Schwarze Tränen

 (62)
Erschienen am 03.03.2014
Cover des Buches Der Funke des Chronos (ISBN: 9783492266512)

Der Funke des Chronos

 (60)
Erschienen am 01.01.2008

Neue Rezensionen zu Thomas Finn

Cover des Buches Schwarze Tränen (ISBN: 9783426513491)Schlehenfees avatar

Rezension zu "Schwarze Tränen" von Thomas Finn

Konnte mich nicht fesseln
Schlehenfeevor einem Monat

Die Idee für "Schwarze Tränen" gefällt mir sehr gut: In der Hölle ist selbige buchstäblich los, denn es gibt einen Aufstand. Der Teufel holt sich in Gestalt des schwarzen Pudels Mephistopheles Beistand in der irdischen Welt, nämlich beim Nachfahren des "Doktor Faust", dem jungen Zauberer und Trickbetrüger Lukas Faust. Sie müssen drei Adamanten, Edelsteine aus den Teufelstränen vor ihren Widersachern finden. Zu diesen gehört auch ausgerechnet Lukas' Vorfahre. Geomant Abraham von Worms und Millepertia die Hexe unterstützen die Suche.

Leider konnte mich die Umsetzung dieser Idee nicht richtig fesseln. Mein Wille, unbedingt weiterzulesen, wurde nicht geweckt.

Ich fand die Handlung schon zu Beginn sehr verworren und insgesamt sehr hektisch. Die "Action" steht klar im Vordergrund, die Szenenwechsel sind sehr rasant. So sehr, dass ich beim Nachvollziehen und Mitdenken bisweilen scheiterte. Ich könnte jetzt nach dem Lesen nicht mehr sagen, ob sie die Teufelstränen zerstören oder retten mussten. 

Die sprunghafte Handlung führte mich an einige sagenhafte Orte in Deutschland, vom Rosengarten zu Worms bis zum Kyffhäuser. Dieser Aspekt gefiel mir gut. Die Einbeziehung diverser Sagen und Legenden und die Verbindung zu den Teufelstränen ist dem Autor größtenteils gelungen. Auch andere positive Passagen konnten mich zumindest phasenweise zum Weiterlesen animieren, zum Beispiel der Diebstahl im Grünen Gewölbe in Dresden oder Luzifers Rede in der Hölle. Ansonsten aber musste ich mich meist zum Durchhalten aufraffen. 

Was mich auch störte, war die unsachgemäße Darstellung des Johanniskrauts oder Hartheus. Diese Pflanze rankt nicht! 

Die Dialoge und der Schreibstil sind salopp und schlicht. Sie erinnerten mich mit ihren kurzen Sätzen auch an Actionfilm-Dialoge.

Die Charaktere waren okay, Lukas war mir aber vor allem zu Anfang eher unsympathisch.

"Schwarze Tränen" war für mich ein eher durchschnittliches Fantasy-Abenteuer.

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Cover des Buches Dark Wood (ISBN: 9783426518748)Jules113s avatar

Rezension zu "Dark Wood" von Thomas Finn

Spannend
Jules113vor einem Monat

Um ihre Agentur zu retten, nehmen sechs Angestellte an einer Fernsehshow teil. Mit verschiedenen Aufgaben können Sie in drei Tagen viel Geld verdienen.
Doch schon bald läuft alles schief. Das Fernsehteam verschwindet und die sechs sind auf sich alleine gestellt.

Man erfährt sehr viel von den Personen, da sich auch die Sichtweise immer wieder ändert. Mit manchen Figuren hat man Mitgefühl bei anderen wünscht man sich fast, dass sie bald nicht mehr teilnehmen.
Die Spannung wird langsam aufgebaut, nachdem man auch lange nicht erfährt, was genau sich in den Wäldern umtreibt.
Alles in allem ein sehr spannendes Buch.

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Cover des Buches Weißer Schrecken (ISBN: 9783492267595)Aleshanees avatar

Rezension zu "Weißer Schrecken" von Thomas Finn

Spannender Mystery Thriller, der stetig Spannung aufbaut
Aleshaneevor 4 Monaten

Das Buch tauchte immer wieder als Empfehlung auf für die kalten Winternächte zum Gruseln und jetzt hab ich mich endlich daran gewagt :)

Gefreut hat mich, dass die Handlung im Berchtesgadener Land spielt, im fiktiven Örtchen Perchtal, was gar nicht so weit weg ist von mir! Der Name "Perchtal" hat mich natürlich sofort an die Perchten erinnert, die man aus alten Sagen aus den alpenländischen Gebieten kennt. Der Brauch, mit gruseligen Masken umherzuziehen und den Winter (und die bösen Geister) zu vertreiben, gibt es teilweise heute noch. Traditionell in der letzten Rauhnacht vom 5. auf den 6. Januar.

Der Anfang der Geschichte hat mich allerdings noch nicht so packen können. Der Autor stellt erstmal alle wichtigen Protagonisten vor, nämlich die fünf Teenager Andy, Robert, Niklas und die Zwillinge Miriam und Elke. Etwas befremdlich fand ich, dass sie alle ein sehr abstruses Elternhaus haben, die sehr klischee-trächtig sind. Von religiösen Eiferern, einer alkoholkranken Mutter, zum Gegensatz dann eine überbehütende psychisch labile Elternschaft bis hin zum Scheidungskind, das mit Geschenken überhäuft wird und dafür mit Nicht-Anwesenheit auskommen muss. 

Aber das hat schon alles seinen Sinn und kommt erst nach und nach ans Licht. Das war im Rückblick dann auch wirklich gut aufgebaut.

Erinnert hat mich das ganze ein klein wenig an "Es" von Stephen King. Eine Clique "Kinder", die gegen etwas Böses bestehen muss und sich im Erwachsenenalter nochmal trifft, um ... ja, das verrate ich jetzt natürlich nicht :D 

Der Hauptteil jedenfalls spielt im Dezember des Jahres 1994. Eine Zeit, an die ich mich gut erinnere und deren Zeitgeist auch mit Musiktiteln, Kinofilmen usw. gut in Szene gesetzt wurde. Die fünf Jugendlichen haben alle, wie schon gesagt, mit einem schwierigen Elternhaus zu kämpfen und müssen nun mit dem Auffinden einer Leiche klarkommen. 

Dabei baut sich langsam aber stetig Spannung auf und auch das Grauen schleicht sich ein, denn es kommt zu immer mehr mysteriösen und unheimlichen Vorkommnissen. Die Kids lassen sich allerdings nicht unterkriegen, denn die Lösung scheint irgendwie mit ihnen zusammen zu hängen. 

Zwischendurch gibts kleine Sequenzen aus der Gegenwart, in der der erwachsene Andy wieder ins Perchtal zurückkehrt, um sich mit seinen damaligen Freunden zu treffen. Man spürt, dass man auf ein bitteres Finale hinsteuert und der Abschluss hat es auch ganz schön in sich!

Besonders gerne mochte ich die Details über Berchtesgaden und vor allem auch über die Mythen und Sagen, über die der Autor recherchiert hat. Einiges davon kannte ich schon, aber es gab auch neues zu erfahren und ich bin immer fasziniert von alten Brauchtümern und Aberglauben.

Auch wenn es anfangs etwas dauert hat es mich dann gut mitreißen können und ich wollte es auch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die winterliche, eingeschneite Atmosphäre, das Grauen, dem man nicht entkommen kann und die fünf Freunde, die nicht wissen, wem sie vertrauen können - das alles hat die unheimliche Stimmung unterstützt und ein fesselndes Leseerlebnis geschaffen!

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Zusätzliche Informationen

Thomas Finn wurde am 11. Mai 1967 in Chicago (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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