Thomas Finn

 4.3 Sterne bei 988 Bewertungen
Thomas Finn

Lebenslauf von Thomas Finn

Fantastische Romane, Spiele und Theater: Der 1967 in Chicago geborene deutsche Autor ist gelernter Werbekaufmann und hat Volkswirtschaftslehre studiert. Neben seiner jahrelangen Arbeit als Lektor und Dramaturg sowie als Chefredakteur ist er preisgekrönter Spiele- und Romanautor im Bereich Fantasy. Der begeisterte Rollenspieler ist einer der vier Autoren von „Magus Magellans Gezeitenwelt“ und sein Roman „Das unendliche Licht“ verschaffte ihm 2007 den Literaturpreis Segeberger Feder. Heute lebt der Fantasy-Autor in Hamburg.

Neue Bücher

Das unendliche Licht

Neu erschienen am 01.11.2018 als Taschenbuch bei Feder & Schwert.

Der silberne Traum

 (1)
Neu erschienen am 13.09.2018 als Taschenbuch bei Feder & Schwert.

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Dark Wood

Dark Wood

 (104)
Erschienen am 01.08.2016
Weißer Schrecken

Weißer Schrecken

 (80)
Erschienen am 01.11.2011
Aquarius

Aquarius

 (68)
Erschienen am 01.03.2016
Schwarze Tränen

Schwarze Tränen

 (58)
Erschienen am 03.03.2014
Der Funke des Chronos

Der Funke des Chronos

 (58)
Erschienen am 01.01.2008

Neue Rezensionen zu Thomas Finn

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Zerafines avatar

Rezension zu "Lost Souls" von Thomas Finn

Rezension: Lost Souls – Thomas Finn
Zerafinevor einem Monat

Zuerst ein paar Worte zu meinen Erwartungen an das Buch, ich hoffte auf einen spannenden, grusligen, düsteren Thriller, der sich mit der berühmten und interessanten Rattenfängersage beschäftigt. Ich mag das Grundkonzept sehr, diese märchenhaften beziehungsweise sagenhaften Elemente geben eine bestimmte Richtung vor. 
Die Charaktere sind leider etwas eindimensional, da sie wenig Konflikte außerhalb der des Rattenpolts haben. Jessika wirkt manchmal etwas erzwungen, allerdings ist ihre verkopfte Art zusammen mit Peter Rattings praktischer Art, auf Grund der Verschiedenheit wieder faszinierend. Peter, der Kammerjäger, entwickelt sich während der Geschichte weiter und ist auch mein persönlicher Lieblingscharakter in diesem Buch, da er irgendwie neben diesen Plot steht und aus eigen Antrieb handelt. Nun zu Leonie, ein Teenager ist meist in solchen Geschichten schwierig und diesmal ist leider wieder so. Ich habe mich leider öfter gefragt, warum sie so für mich unlogisch handelt. Sie wirkte leider auf mich auch nicht sympatisch, weshalb es schwer ist tiefes Mitgefühl nach dem Tod ihrer Mutter für sie zu entwickeln und mit ihr zu leiden. 
Ein großer Pluspunkt sind die ruhigen Szenen in denen auf den historischen Hintergrund der Sage und der Stadt sehr genau und anschaulich eingegangen wird. Sie sind in einem sehr angenehmen Tempo, um den Leser die Ausgangspunkte darzulegen auf denen aufgebaut wird. Allerdings waren mir die Actionszenen in manchen Punkten zu übertrieben bis auf die eine unter der Fabrik. In diesem Fall haben sie für mich so gehandelt, dass mir es flau im Magen wurde und es auch mal direkte für den Leser sichtbare Auswirkungen gab. 
Besonder Probleme hat ich persönlich mit dem Buch aber erst nach dem ersten Höhepunkt, dort wurde für mich ein gutes Tempo erreicht und viel Spannung aufgebaut die dann sehr schnell nachlässt und sich das Buch ziemlich zäh fließend zum Finale bewegt. Die Endprämisse war gar nicht mein Ding, weil es irgendwie zu erzwungen für meinen Geschmack wirkte und ich es mir anders gewünscht hätte. 
Als Fazit: es ist ein solides Buch mit sagenhaften Elementen, relativ schwachen Figuren , aber es ist sehr gut um sich mal zurück zulegen und zu gruseln.

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Seitenhains avatar

Rezension zu "Der silberne Traum" von Thomas Finn

Innerlich und äußerlich wunderschön!
Seitenhainvor 2 Monaten

Die Elfe Fi wird auf einem Schiff von der sprechenden Möwe Kriwa geweckt. Sie hat keine Erinnerungen an die letzten Monate und die gesamte Mannschaft wurde von einer scheußlichen Sirene gefangen genommen. Auf der Suche nach ihren Kameraden findet sie den Meermann Nikk, der sie fortan begleitet. Alle zusammen kämpfen sie gegen die böse Hexe Morgoya, die das Land unterjocht und immer wieder widerliche Kreaturen der Dunkelheit auf die armen Bewohner loslässt.



Das ist erst der Auftakt zu Tom Finns All Age Quadrologie, die einen kaum zu Atem kommen lässt - und es ist wirklich für alle Altersgruppen (ab 12) geeignet, es gibt einige Szenen, die nicht für Zartbesaitete sind.

Immer wieder gibt es aber auch lustige und lockere Szenen - besonders die Auflösung, wie Fi und Nikk die romantischen Spannungen zwischen sich klären sollen, hat mir gut gefallen. Endlich ein Buch, in dem sich die beiden Hauptcharaktere nicht total vorhersehbar ineinander auf ewig verlieben.



Ist das Cover nicht wunderschön? Ich habe es so lieb. Ein innerlich und äußerlich wunderbares Buch!

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Insider2199s avatar

Rezension zu "Aquarius" von Thomas Finn

Ein Mystery-Thriller, bei dem einfach alles stimmt!
Insider2199vor 3 Monaten

Ein Mystery-Thriller, bei dem einfach alles stimmt!

Der 1967 in Chicago geborene deutsche Autor ist gelernter Werbekaufmann und hat Volkswirtschaftslehre studiert. Neben seiner jahrelangen Arbeit als Lektor und Dramaturg sowie als Chefredakteur ist er preisgekrönter Spiele- und Romanautor im Bereich Fantasy. Heute lebt er in Hamburg. Der vorliegende Mystery Thriller ist mein erster Roman von ihm.

Inhalt (Klappentext): Bei den Bergungsarbeiten an einer alten Seemine geschieht ein Unglück: Die Mine explodiert. Als Berufstaucher Jens Ahrens wieder zu Bewusstsein kommt, findet er sich in einem Keller wieder, gefangen mit anderen Männern, die unter Drogen gesetzt und so wehrlos gemacht wurden. Nur mit Mühe kann er sich befreien und flüchtet nach Egirsholm, eine kleine, wohlhabende Küstensiedlung. Diese aber wird zum Schauplatz rätselhafter Todesfälle. Menschen ertrinken - und das sogar auf der Landstraße oder in ihrem Haus! Etwas geht vor sich, in das Jens so schnell und tief hinab gesogen wird, dass er sich nicht mehr entziehen kann. Das Meer ist unruhig. Und es ist wütend.

Meine Meinung: Vorab: Ich LIEBE dieses Genre: Thriller mit einem (kräftigen) Touch Mystery – hier geht es thematisch um Meerjungfrauen und man wird sehr unterhaltsam an dieses Thema herangeführt, während man sogar noch einige Dinge lernen kann, nicht nur über Meerjungfrauen, sondern auch den hohen Norden Deutschlands, das Wattenmeer, Mythologien usw. – obwohl man leider sagen muss, dass sich manche Dialoge ein bisschen wie Wiki-Einträge lesen, da wäre die Übermittlung der Informationen im beschreibenden Text glaubwürdiger rübergekommen, aber es hat mich letztlich nicht so stark gestört als dass ich dafür Sterne abziehen müsste.

Das Buch erinnerte mich ein wenig an den sehr spannenden Film „The Fog“ (1980) mit Jamie Lee Curtis und ist auch von der Atmosphäre sehr ähnlich. Es hat alles, was ein spannender Thriller braucht: Tempo (ein Ereignis jagt das andere), Konflikte und interessante Wendepunkte. Auch der fesselnde Showdown wird dem Rest des Romans gerecht. Das Kopfkino funktioniert wunderbar und ich hätte mir den Plot auch gut als Film vorstellen können.

Fazit: An diesem Mystery-Thriller stimmt einfach alles: Spannung, sehr viel Tempo (ein Ereignis jagt das andere), Konflikte und v.a. interessante Wendepunkte. Selbst Titel und Cover finde ich sehr ansprechend. Ich habe dieses Buch mit großem Genuss gelesen und wünsche mir mehr davon. Ich vergebe für dieses Jahres-Highlight natürlich die vollen 5 Sterne und eine Leseempfehlung!

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Thomas Finn wurde am 11. Mai 1967 in Chicago (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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