Thomas Finn Dark Wood

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Inhaltsangabe zu „Dark Wood“ von Thomas Finn

Die Handlung: Ein gnadenloser Kampf ums Überleben Die Schauplätze: Norwegens undurchdringliche Wälder. Ein unheimliches Höhlensystem. Ein geheimes Militärlager aus dem Zweiten Weltkrieg mit Forschungslabor. Ein uraltes Wikingergrab. Die Charaktere: sechs Angestellte einer Hamburger Werbeagentur, vier Männer, zwei Frauen, die sich nicht besonders mögen. Das TV-Team einer neuen Reality-Show. Ein Verräter. ETWAS, das in den Wäldern lauert: uralt, grausam – und ansteckend!

Ein mysteriöses Wesen treibt sein Unwesen in den Wäldern Norwegens...

— kleeblatt2012

Gute und spannende Story aber leider etwas unrealitisch - hätte man definitiv noch mehr rausholen können :)

— Elena1901

rasant und spannend, allerdings hätte man sich die Sache mit dem Schatz weglassen können,

— CorneliaP

Ein sehr spannendes Buch :)

— KaterinaTAK17

Gruselig- gruseliger- Dark Wood

— annax.buecherwelt

Ein toller schauriger Roman. Hr Finn hat das Talent in meinem Kopf einen Film zu erzeugen.

— Der-Mops-liest

Tolle Charakterzeichnungen und hohe Spannung, aber leider teilweise ziemlich klischeebehaftet und auch nicht ganz glaubwürdig.

— Pergamentfalter

Horror meets Casting Show! Spannend und packend, teils konstruiert und unglaubwürdig. Dennoch Nervenkitzel und Thrill pur!

— Seehase1977

Tolle Mischung aus unterhaltsamen Castingshow Abschnitten und schaurigen, mystischen und mysteriösen Elementen. Spannender Thriller!

— kugelblitz85

Sehr spannend, jedoch hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht. Aber man konnte das Buch gut lesen und die Charaktere haben mir gefallen.

— ReadingZebra

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Die Wendungen waren unvorhersehbar &spannend, es war auch toll geschrieben, aber es wirkte leider alles sehr konstruiert & unwahrscheinlich.

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  • mysteriöse Vorkommnisse in den Wäldern Norwegens

    Dark Wood

    kleeblatt2012

    15. October 2017 um 20:35

    Die Fernsehshow "Survive" macht Furore. Firmen, die vor der Pleite stehen, haben die Chance 500.000 Euro zu gewinnen, wenn sie es schaffen, verschiedene Aufgaben zu "überleben". Auch Dagmars Firma nimmt an der Show teil. Zusammen mit ihren Arbeitskollegen Katja, Lars, Bernd, Sören und Gunnar wird sie nach Norwegen geschickt. Die perfekte Kulisse für die Show. Doch dort angekommen merken alle bald, dass noch etwas anderes in den Wäldern Norwegens lauert. Etwas altes und grausames. Doch die Show muss weitergehen. Bis Gunnar angegriffen wird und das TV-Team spurlos verschwindet. Der Kampf ums Überleben beginnt.Thomas Finn ist nun ein Name, den ich mir merken muss. Denn mit "Dark Wood" hat er mich positiv überraschen können. Dies lag an dem schönen Setting Norwegen, an dem packenden Schreibstil, der spannenden Story und dem Umstand, dass er es geschafft hat, dass ich den Namen Dagmar ab sofort mit anderen Augen sehe.Ich muss zugeben, dass die Handlung an sich schon sehr komplex ist. Es ist nämlich nicht nur die Bedrohung aus den Wäldern Norwegens, die die Arbeitskollegen vor Probleme stellt, sondern auch der Umstand, dass es innerhalb des Teams auch einen Erpresser und Verräter gibt. Man kann keinem trauen, denn jeder hat etwas zu verbergen. Das Vertrauen hält sich in Grenzen und so ist es für alle schwierig, zusammenzuarbeiten und sich der Gefahr zu stellen.Zu Anfang lernt man natürlich alle oberflächlich kennen. Im Laufe der Geschichte kommen immer mehr Details ans Licht, die dazu führen, die Unruhe zu schüren und den Hass zu streuen. Dazu kommt die unbekannte Bedrohung aus den Wäldern. Ein Wesen, dass mordet und sich an seinen Opfern labt. Und dessen Biss ansteckend ist. Der grausame Kampf ums Überleben fordert seine Opfer und bringt bei allen auch ihr wahres Gesicht zum Vorschein.Und doch kann ich fast allen Protagonisten auch ein gewisses Quäntchen Sympathie abgewinnen. Jeder Teilnehmer hat seine Probleme und möchte nicht, dass diese an die Öffentlichkeit gelangen und doch gibt es Momente, da muss die Wahrheit ans Licht, um das größt Mögliche erreichen zu können.Dieses Enthüllen von spannenden Details führt dazu, dass man mitfiebert und so seine ganz eigenen Favoriten aus der Gruppe filtert und für andere wiederum tiefen Hass entwickelt, obwohl sie am Anfang eigentlich ganz nett wirkten.Dieser gut gelungene Mix aus Horror, Thriller und mysteriösem hat mir sehr gut gefallen und führte nun auch dazu, das sich mir noch weitere Bücher des Autors zulegen werde.Sehr gut gefallen haben mir die "Zickereien" innerhalb der Gruppe. Jeder hat etwas zu verbergen, doch jeder weiß etwas über den anderen und hält dies in der Hinterhand, um den richtigen Moment abzupassen und die Bombe platzen zu lassen.Zeitweise erinnerte mich das Konzept an eine verschärfte Version des "Dschungelcamps" gepaart mit "Big Brother". Für Geld macht man sich zum Hampelmann vor laufenden Kameras. Für mich auch unglaubwürdig war die Bereitschaft der Mitarbeiter, sich für ihre Firma so derart einzusetzen, obwohl gar keine Teamfähigkeit besteht und auch die meisten Mitarbeiter gar nicht so richtig Sympathie für ihre Firma entwickelt haben. Auch dass von Seiten der TV-Firma keine Hilfe geschickt wurde, obwohl die Verbindung zum Camp vollständig abgebrochen war, fand ich nicht so gut gelöst. Diese kleinen Logik-Fehler kann man jedoch verschmerzen und werden durch die spannende Story mehr als wett gemacht.Fazit:Spannung pur. 

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  • Rezension zu "Dark Wood"

    Dark Wood

    Pergamentfalter

    23. July 2017 um 13:57

    Wir kennen sie doch alle: Die trashigen Reality-TV-Shows, die angeblich keiner gesehen haben will und die dann doch Gesprächsthema Nummer eins sind. In Zeiten von Netflix, Prime und Co. haben sie zwar ein wenig an Aufmerksamkeit verloren, aber tot zu kriegen sind sie trotzdem nicht. Trotz Fremdschämen und verständnislosem Kopfschütteln schaffen es jedes Jahr aufs Neue so einige dieser Shows auf die Mattscheibe.Nach Z-Promis und sozialen Brennpunkten haben sich die Fernsehproduzenten in Thomas Finns Horrorthriller "Dark Wood" neue Protagonisten für ihre Show "SURVIVE!" gesucht: Mitarbeiter von in Schieflage geratenen Unternehmen, die in der Show die Chance bekommen, gemeinsam - und gegen andere Teams - eine Finanzspritze für ihre Firma zu erspielen. Typisch Reality-Show sind es dabei nicht die zu lösenden Aufgaben, die als Publikumsmagnet fungieren, sondern Streitigkeiten in den Teams, mangelnder Teamgeist und nicht zuletzt die bissigen Kommentare von Moderator Daniel.ÜBERLEBENSKAMPF ZWISCHEN DSCHUNGELCAMP UND BIG BROTHERDie Protagonisten von "Dark Wood" sind sechs Angestellte einer Hamburger Werbeagentur. Als Show-Teilnehmer reisen sie in den Norden Norwegens. Drei Tage Camp-Leben im Nirgendwo erwarten sie. Dazu ein ziemlich zweifelhafter Parcours, der es - hoffe ich! - im realen Leben nicht ins Fernsehen schaffen würde.Der Parcours ist jedoch schnell ihr kleinstes Problem, wie schon am Genre deutlich wird. Denn in dem Wald lebt etwas und es eröffnet die Jagd auf alle Menschen, die sein Revier betreten haben.TREFFEN SICH EIN DICKER NERD, EIN MACHO UND EINE GRAUE MAUS ...Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der sechs Protagonisten Dagmar, Katja, Lars, Sören, Gunnar und Bernd erzählt. Die Figuren an sich sind teilweise reichlich klischeehaft angelegt. Ob es nun der dicke IT-Nerd ist, der Macho oder die graue Maus, die fähiger ist, als alle denken - wirklich neu und interessant waren die Figuren auf den ersten Blick nicht.Dennoch habe ich selten bessere Charakterzeichnungen in einem Einzelband gelesen - erst recht nicht von so vielen Charakteren. Durch die wechselnde Perspektive erhielt ich einen sehr guten Einblick in die einzelnen Figuren. Bei sechs Protagonisten könnte es dabei leicht passieren, dass man den Überblick verliert und die Charaktere zu ähnlich werden. KÖNNTE. In "Dark Wood" hatte ich dieses Problem nie. Ganz im Gegenteil; die einzelnen Figuren waren immer klar und konnten mich selbst zum Ende hin immer noch überraschen.Positiv erwähnen möchte ich weiterhin, dass unter den Protagonisten endlich mal nicht nur heterosexuelle Menschen sind, sondern tatsächlich auch einmal eine transsexuelle Person eine wichtige Rolle spielt - und dabei nicht nur auf ihre Sexualität reduziert wird. Sehr gut, könnte es öfter geben!SPANNUNG PUR - MIT NACHGESCHMACKFast von der ersten bis zur letzten Seite hält Thomas Finn die Spannung hoch. Durch eine tolle Atmosphäre, unvorhersehbare Wendungen und scheiternde Pläne entwickelte die Geschichte eine regelrechte Sogwirkung auf mich. Ich konnte kaum aufhören zu lesen und wurde vom Autor stets aufs Neue überrascht.Die durchaus vorhandenen Schwächen in der Logik habe ich dabei zunächst kaum bemerkt. Im Nachhinein dämpfen sie jedoch etwas meine Euphorie. Insbesondere den Grund, warum die Prroduktionsfirma nicht früher reagiert hat (abgesehen von dramaturgischen Gründen) werde ich wohl nie erfahren ...Auch am Ende ist mir die Produktionsfirma zu kurz gekommen.FAZITTolle Charakterzeichnungen und hohe Spannung, aber leider teilweise ziemlich klischeebehaftet und auch nicht ganz glaubwürdig.

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  • Hat mich überzeugt

    Dark Wood

    _Sahara_

    17. July 2017 um 16:39

    Inhalt:Die Handlung: Ein gnadenloser Kampf ums ÜberlebenDie Schauplätze: Norwegens undurchdringliche Wälder. Ein unheimliches Höhlensystem. Ein geheimes Militärlager aus dem Zweiten Weltkrieg mit Forschungslabor. Ein uraltes Wikingergrab.Die Charaktere: sechs Angestellte einer Hamburger Werbeagentur, vier Männer, zwei Frauen, die sich nicht besonders mögen. Das TV-Team einer neuen Reality-Show. Ein Verräter. ETWAS, das in den Wäldern lauert: uralt, grausam – und ansteckend!Meinung:Die Geschichte beginnt schon sehr interessant. Zu Beginn lernt man die Charaktere kennen, mehr oder weniger. Denn im Laufe der Geschichte zeigen diese ihr wahres Gesicht. Ich muss aber sagen, dass mir keiner so richtig sympathisch war. Jeder war stets auf seinen eigenen Vorteil bedacht, bis auf Dagmar. Es werden menschliche Abgründe zu Tage gefördert, die ohne diese Show nie ans Licht gekommen wären. Das hat mir so gut gefallen. Man sieht hier sehr gut, zu was Menschen fähig sind, gerade wenn viel Geld auf dem Spiel steht.Die Atmosphäre und das Setting haben mir gut gefallen. Allerdings hatte ich mir mehr Gänsehaut Momente gewünscht. Die bleiben meist aus. Spannend war es aber auf jeden Fall. Die Wendung die die Geschichte gegen Ende nimmt, fand ich auch ganz interessant. Obwohl ich da schon was geahnt habe.Das Buch hat mich gut unterhalten und mir spannende Lesestunden bereitet.Fazit:Ein spannendes Buch, bei dem aber leider die Gänsehaut Momente fehlen.©_Sahara_

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  • Tödliches Spiel in den Wäldern Norwegens

    Dark Wood

    Seehase1977

    14. May 2017 um 19:48

    Tödliches Spiel in den Wäldern NorwegensEin neues TV-Konzept  erobert die Medienwelt. Eine Reality-Show bietet kurz vor dem Konkurs stehenden Firmen den Ausweg aus dem Bankrott an. Mitarbeiter müssen verschiedene Missionen erfüllen und können so für ihre Firma 500.000 Euro gewinnen. Sechs Mitarbeiter einer Werbeagentur treten deshalb in den tiefen und dunklen Wäldern Norwegens zu einem tödlichen Spiel ohne Grenzen an, denn sie ahnen nicht, dass dort in der Einsamkeit etwas Böses auf sie lauert…Meine Meinung:Ich liebe Thriller, vor allem dann, wenn der Klappentext einige gruselige Überraschungen verspricht. „Dark Wood“ von Thomas Finn hat demnach alle Voraussetzungen für ein spannendes und nervenaufreibendes Leseabenteuer. Gleich zu Beginn fasziniert mich das Szenario, welches der Autor dem Leser auf den ersten einleitenden Seiten vermittelt. Sechs Mitarbeiter einer Werbeagentur, deren Charaktere unterschiedlicher nicht sein könnten, stellen sich den Herausforderungen einer neuen Reality-Show. Wenn Sie gewinnen, retten sie die bankrotte Agentur vor dem Konkurs. Von der  TV-Crew  wird die Gruppe in die tiefsten Wälder Norwegens geflogen, fernab der Zivilisation. Dort müssen sie sich diversen Aufgaben mit vielen Hindernissen und Tücken stellen und mehr als einmal gegeneinander antreten. Neid, Hass und Missgunst macht ihnen zusätzlich das Leben schwer. Dann ereignen sich schreckliche Dinge und alles gerät außer Kontrolle, dabei weiß niemand, so recht, ob diese Ereignisse gewollt sind und noch zum Szenario der Reality-Show gehören. Thomas Finn erzählt dies alles in einem angenehmen und spannenden Schreibstil , man fliegt förmlich durch das Buch, ist wie gefesselt von der Szenerie. Es herrscht eine angespannte, düstere und beklemmende Atmosphäre und der  Leser ist mit den sechs Menschen dort im Wald, spürt ihre Erschöpfung, ihre Verwirrtheit, den Hunger und die Angst. Wem kann man noch trauen? Was lauert da draußen im Wald? Thomas Finn hat mit der Gruppe von Werbeleuten sechs völlig unterschiedliche, klischeebehaftete Charaktere erschaffen. Vom dicken IT-Nerd, über den Egoisten, bis hin zur hilfsbereiten und bodenständigen jungen Frau ist alles dabei und doch war mir keiner der Protagonisten wirklich sympathisch, noch konnte ich mich mit einem der sechs identifizieren. Zudem wirken manche Szenen, Dialoge und Handlungen schlichtweg konstruiert, unrealistisch und naiv und daher auch mehr als unglaubwürdig. Schade, denn ansonsten ist das Buch ein absoluter Pageturner und absolut mitreißend.Mein Fazit:„Dark Wood“ von Thomas Finn hat eigentlich alles, was ein guter Thriller braucht: Spannung, Atmosphäre, einen interessanten Plot und ein Hauch von Horror und Grusel. Leider werden diese Elemente durch konstruiert und unglaubwürdig wirkende Szenarien etwas gestört. Dennoch bietet das Buch Nervenkitzel und Thrill und somit packende und dramatische Lesestunden. Trotz kleinem Wermutstropfen gibt’s von mir eine Leseempfehlung.

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  • Unterhaltsame Castingshow, die zu mystisch mysteriösem Thriller Erlebnis wird

    Dark Wood

    kugelblitz85

    09. May 2017 um 05:32

    Inhalt:Eine neue TV Reality Show hat den Markt erobert. In dieser geht es darum, dass Mitarbeiter von Firmen, die kurz vor der Insolvenz stehen, im Fernsehen antreten und sich Aufgaben stellen, um mit dem Preisgeld von 500 000 Euro ihre Firma und damit auch ihre Arbeitsplätze zu sichern. 6 Mitglieder einer Werbeagentur werden dazu in den Wäldern von Norwegen ausgesetzt, um die sich allerlei Schauergeschichten ranken. Natürlich gibt zunächst einer etwas darauf, doch als immer mehr mysteriöse Sachen geschehen und sich Menschen verletzen und sogar verschwinden, glaubt keiner mehr daran, dass dies alles Teil der Show ist. Und tatsächlich lauert in den tiefen Wäldern etwas uraltes und grausames....Cover:Ein großes Lob an die Covergestaltung. Dieses zeigt einen nebeligen Wald, der sehr gut zur schaurigen Atmosphäre im Buch passt. In der Mitte steht in großen nach oben und unten verschwommenen Buchstaben der Titelschriftzug. Man meint auch in der Mitte die verschwommenen Umrisse der Casting Show Mitglieder zu erkennen. Bei genauerem Hinsehen bemerkt man jedoch, dass diese schwarzen Flecken, die man zuvor für Personen und Reflexionen der Sonne gehalten hat einen Totenkopf ergeben. Ich finde das Cover einen richtigen Hingucker und absolut passend.Meinung:Das Buch hat mir mit seinen vielen Facetten sehr gut gefallen und mir tolle Lesestunden beschert.Zunächst ist natürlich das Konzept der Reality-Show sehr beliebt und unterhaltsam. Die Gruppendynamik ist trotz der doch sehr Klischeehaft gewählten Charaktere interessant mitzuverfolgen. Denn obwohl sie die Aufgaben als Team lösen müssen, bringt die Aussicht auf ein individuelles Preisgeld für das beliebteste Teammitglied sie dazu um die Zuschauergunst zu buhlen. Obwohl sie vorher vereinbart hatten sich nicht gegenseitig in die Pfanne zu hauen, ist dies natürlich vergessen, sobald sie im Spiel sind und die auf die Einschaltquoten besessene Produktionsfirma anfängt sie gekonnt gegeneinander auszuspielen und aus der Reserve zu locken. Dieser Aspekt an der Geschichte war sehr unterhaltsam mitzuverfolgen und wenn auch nur um sich dabei über diese Art von TV-Sendungen zu amüsieren. Man konnte sich richtig vorstellen, dass es diese Show wirklich im Fernsehen geben könnte, denn das Konzept und die Methoden waren wirklich eine Mischung aus "Big Brother" und "Dschungelcamp".Besonders toll fand ich die sehr unterschiedlichen Charaktere von der grauen Büromaus, über den übergewichtigen Computer Nerd bis zum athletischen Frauenheld ist alles dabei. Außerdem wird die Perspektive in den einzelnen Kapiteln immer gewechselt, so dass jeder der 6 Protagonisten Teile der Geschichte aus seiner Sichtweise erzählt. Da es auch einige Geheimnisse zwischen den Gruppenmitgliedern gab, ist es spannend als Leser einmal die Gedanken von allen mitzuerleben und somit allwissend zu sein.Als wäre so eine Reality Show nicht schon genug Horror kommen hier noch Mystery und Horrorelementen dazu. Diese Mischung war für mich neu und ich fand sie sehr gelungen. Es geht aber nie in Richtung "Splatter", was ich selbst auch nicht so mag, sondern blieb bei eingestreuten schaurigen Momenten um verschwundene Menschen, Leichenfunde, unterirdische Höhlensysteme und mystische Wesen, die das Buch spannend und sehr nervenaufreibend machen und zusammen mit einigen Wendungen und Enthüllungen dafür sorgen, dass man am liebsten die ganze Nacht weiterlesen will. Die Auflösung habe ich dann ebenfalls nicht so kommen sehen und fand diese sehr gut, so dass mir das Buch rundum wahnsinnig gut gefallen hat.Fazit:"Dark Wood" ist eine tolle Mischung aus unterhaltsamen Castingshow Abschnitten, in denen man mitverfolgen kann, wie die Stimmung zwischen den Gruppenmitgliedern durch die Manipulation der Produzenten immer explosiver wird und schaurigen, mystischen und mysteriösen Elementen, die es zu einem spannenden Thriller machen, den man kaum mehr aus der Hand legen will. Ich kann ich dieses Buch nur allen Thriller Liebhabern wärmstens empfehlen. Von mir erhält es verdiente 5 Sterne.Originalität       4 Sterne Umsetzung       5 Sterne Schreibstil         4 Sterne Charaktere        5 Sterne Tempo               5 Sterne Tiefe                   5 Sterne Lesespaß           5 Sterne Rezension auch auf scriptoflife-buecherblog.blogspot.de 

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  • Mystery-Thriller mit - ganz, ganz wenigen - fantastischen Elementen. Wer LOST mochte, wird Dark Wood

    Dark Wood

    marcusjohanus

    31. March 2017 um 12:11

    Dark Wood ist im Prinzip so was wie LOST in Skandinavien. Für mich ein gefundenes Fressen, denn ich bin eine Fan von beidem.Wer Thomas Finn kennt und seine letzten Thriller gelesen hat, weiß recht gut, worauf man sich mit Dark Wood einlässt: Überzeugende Figuren, solide Recherche, die Überraschendes zutage fördert, Mysterien ohne Ende, die zu einer überraschenden und - ein wenig - fantastischen Auflösung gelangen. Das ganze verbunden mit einem unverwechselbaren Stil.Kleine Warnung: Der Roman beginnt nicht unbedingt mit einem Knall. Man lernt zu Beginn viele Figuren kennen und lieben. Das muss man mögen. Mir hat es gefallen und der etwas gemächliche Einstieg wird mit von Seite zu Seite zunehmender Spannung belohnt.

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  • Dschungel meets Horrorthriller - interessant und packend!

    Dark Wood

    Sandra1978

    12. February 2017 um 17:38

    Inhalt  Eine Realtiyshow ist der neueste Hype: Eine Gruppe Firmenmitglieder aus Unternehmen, die kurz vor dem Bankrott stehen, tritt irgendwo in der Wildnis gegeneinander an und muss bestimmte Aufgaben lösen (stellt es Euch so ähnlich wie unser Dschungelcamp vor, nur gefährlicher!). Damit können Sie für Ihre Firma 500.000 € erspielen und ein Teilnehmer für sich selber eine Siegprämie von 50.000 € einstreichen, wenn ihn sein Team zum Sieger erklärt. Die 6 Angestellten einer Werbeagentur machen bei der Show mit und werden in Norwegen in einem Wald ausgesetzt. Doch schon bald ereignen sich Dinge, die nach ihrer Meinung nicht Teil der Show sein können.  Gruppenmitglieder verletzen sich, sie sehen seltsame Dinge im Wald und finden noch unheimlichere Schauplätze. Gerüchten zufolge, die sie kurz vor dem Beginn der Sho gehört haben, ranken sich etliche Schauergeschichten um den Wald, in dem sie spielen - doch natürlich will niemand daran glauben, dass hier seltsame Wesen Menschen stehlen.  Doch es tauchen immer mehr Anzeichen auf, dass wirklich etwas nicht stimmt - und das Filmteam scheint ebenfalls verschwunden zu sein.  Spätestens als sich jemand schwer verletzt, ahnen die Teammitglieder, dass das nicht mehr alles nur Spiel ist. Das jeder jeden hasst, weil sie sich für die Siegprämie alle gegenseitig in die Pfanne hauen wollen, macht es auch nicht leichter, die Situation durchzustehen.  Und dann eskaliert die Situation erst richtig.....  Beurteilung  Aufgrund einer Empfehlung habe ich diesen Thriller gelesen. Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich sofort dabei: Reality-Show gepaart mit einer Horrorstory, das klingt doch mal richtig gut. Und das ist es auch. Hier ist für jeden was dabei: Mysteriöse Trollwesen, verschwundene Menschen, verwüstete Szenerien, unheimliche Leichenfunde, ein geheimes Höhlensystem, seltsame medizinische Forschungen - da bleiben keine Wünsche offen. Sehr packend geschrieben, ich konnte das Buch von Anfang an kaum zur Seite legen. Die Firmenmitglieder sind sehr unterschiedliche Charaktere und bedienen jedes Klischee: Unauffällige Büromaus, Schicki-Micki-Tussi, der aufgeblasene Blender, der IT-Nerd, der gute Familienvater - es ist für jeden was dabei, mit dem er oder sie sich identifizieren kann oder entsprechend ein "Feindbild" aufbauen kann.  Und entsprechend explosiv ist natürlich auch die Stimmung während der Challenges. Was den Spaß ausmacht, ist vielleicht, das jeder Leser ein bisschen was von sich oder seinem Umfeld hier wiedererkennen kann, und auch das Szenario der Reality-Show ist ja heutzutage nicht mehr so weit hergeholt.  Ich finde die Idee wirklich toll und grandios umgesetzt und auch die Auflösung am Ende ziemlich überraschend, damit hatte ich so bis kurz vor Ende des Buchs tatsächlich nicht gerechnet.  Kann ich nur jedem Fan von Spannung und Horror total ans Herz legen, ist aber nichts für schwache Nerven!  Dark Wood kann sich bei den wirklich guten Thrillern ohne Probleme einreihen und bekommt von mir von ganzem Herzen 5 von 5 Sternchen. Dieses Buch ist einer der Gründe dafür, dass ich es in nächster Zeit doch wieder öfter mal mit einem Thriller auch abseits meiner geliebten Fantasy probieren werde!

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  • Dark Wood - Thomas Finn

    Dark Wood

    Ripper_books

    06. February 2017 um 21:15

    Inhalt: Sechs Mitarbeiter einer Hamburger Werbeagentur sollen die Firma retten. Daher bewerben sie sich in einer Survival-Reality-TV-Show um Geld zu gewinnen um den drohenden Bankrot zu entfliehen. Die sechs werden in den Wäldern Norwegens ausgesetzt, umgeben von wundervoller Natur und in jedem Winkel Kameras. Für drei Tage müssen sie dort verweilen und die verschiedensten Aufgaben erledigen um einen entsprechenden Punktestand zu erreichen.  Hier ist natürlich Teamwork gefragt, jedoch wer schaut sich schon so eine Sendung ohne in Intrigen und Hinterlistigkeiten an? Die Kollegen werden systematisch gegeneinander ausgespielt und aufgehetzt, dass bringt den besonderen Clou. Alles läuft reibungslos, vorerst. Doch dann entwickeln sich die Dinge in eine Richtung die sich kaum einer vorstellen mag. Einer der sechs wird angegriffen, der Kontakt zur Film-Crew scheint abgebrochen. Die sechs sind jetzt auf sich alleine gestellt. Sie müssen für drei Tage in den Wäldern überleben. Doch was sie entdecken lässt ihnen das Blut in den Adern gefrieren. Soll der Ort an den sie ausgesetzt wurden seinen Namen nicht von ungefähr haben: Trollheim?  Eine rasant Jagd beginnt und schnell geht es nicht mehr um Geld sondern nur noch um das nackte Überleben. Meinung: Ich war vom Klappentext des Buches total begeistert und hab mich auf schöne Gruselstunden eingestellt. Der Anfang war auch sehr vielversprechend. Man lernt zuerst einmal etwas über die unterschiedlichen Charaktere der Firma kennen. Dann begleitet man den Trupp von Anfang an bis hin zum Survival-Camp. Man merkt zu Anfang schon, dass sich die Kollegen nicht ganz so grün sind und auch dass ihr Vorhaben, keine firmeninterne Geheimnisse für die Show preiszugeben, nur leere Versprechungen sind. Die erste Aufgabe gilt es zu meistern und schon spaltet sich das Team. Sehr gute Voraussetzungen für so eine Show.  Ich vermute mal das ist der "Thriller" in diesem "Horror-Thriller". Den Horror suche ich aber jetzt noch. Ja, teilweise war es spannend zu lesen und auch die Vorkomm nisse, die alles in eine Hetzjagd verwandeln, waren gut beschrieben. Jedoch hat es mich irgendwie mehr gelangweilt das Buch zu lesen. Ich wollte trotzdem wissen was in den Wäldern dort lauert und was mit den sechs Hamburgern alles passiert. Richtung Ende hin wurde es leider total abgedreht und so weit von der Realität entfernt, dass ich nur noch dachte "euer Ernst?". Leider wurde es auch, für mich, immer widersprüchlicher, so dass ich eher so lapidar das Buch beendet habe. Ohne jeglichen Thrill, ohne Grusel, ohne Angst weiter zu lesen.  Für mich ein gelungener Ansatz, jedoch die Ausführung eher schlecht.

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  • Reality-TV im Horrorwald

    Dark Wood

    NiWa

    02. January 2017 um 09:27

    Sechs Mitarbeiter einer Hamburger Werbeagentur sollen die Firma retten. Nein, es geht gar nicht darum, Aufträge an Land zu ziehen, sondern sie gehen den Kampf gegen den drohenden Konkurs in einer Reality-TV-Show an. Dazu müssen sie in den norwegischen Wäldern gefährliche Aufgaben bestehen, die sich rasch als das geringere Übel herausstellen …Thomas Finn hat aktuelle Themen wunderbar mit dem genreüblichen Grauen vereint. Die Idee einer Reality-TV-Show, die zahlungsunfähigen Unternehmen eine letzte Chance gibt, finde ich recht originell, weil sie außerdem einiges an Konfliktpotential bereit hält. Wer an die Kollegen und Kolleginnen seiner eigenen Firma denkt, weiß, dass bei sechs Personen garantiert so manch schwieriger Charakter dabei sein kann oder man sich eben nicht mit allen gut versteht. Zusätzlich zu dieser Ausnahmesituation setzt er die Truppe im dichten Wald in Norwegen ab, wo sie von der TV-Crew mit hundsgemeinen Aufgaben drangsaliert werden, und alles nur, um den eigenen Arbeitsplatz zu retten.Allein die Situation gibt einiges her und meiner Ansicht nach hat sie der Autor wirklich gut in die norwegischen Wälder versetzt.Die Werbemacher an sich stehen allerdings sehr im Vordergrund. Hier haben wir die typische Horror-Story-Gruppenkonstellation, wobei sich Dagmar als Protagonistin herauskristallisiert. Sie ist eher das stille Wasser, die sich im Berufsalltag immer zurückgehalten hat, jetzt aber durch ihre umgängliche, bodenständige Art im Mittelpunkt der Ereignisse steht. Durch die unterschiedlichen Charaktere - neben Dagmar haben wir u.a. den Nerd, den Profilierer und einen sexy Vamp muss es natürlich ebenso geben - entsteht schon allein in der Gruppe einiges an Reibungsfläche, was durch die entwürdigenden und anstrengenden Aufgaben der Reality-TV-Show nicht gerade verbessert wird.Doch plötzlich geraten die Ereignisse aus dem Ruder und die Kollegen wissen nicht so recht, ob all das Teil der Show ist, oder sie es mit einer reellen Gefahr zu tun haben, die es im norwegischen Wald auf sie abgesehen hat.Dieses - doch typische - Horrorelement fand ich gut ausgearbeitet. Die Werbemacher wissen nicht so recht, was sie von manchen Ereignissen halten sollen und erkennen rasch, dass es nun richtig brenzlig werden könnte. Hierzu wird man in die dichten Wälder Norwegens versetzt. Rundherum ist nichts! Im Umkreis mehrerer Kilometer steht einfach nur ein Baum neben dem anderen und mittendrin ist ein See, der auch nicht einladend wirkt. Dabei wundert es die Mitarbeiter nicht, dass in dieser Gegend etliche Menschen verschwunden sind …Die Handlung selbst und die Hintergründe sind meiner Meinung nach plausibel und in sich logisch, wobei hier sogar Mythen, Sagen, Legenden und die Geschichte Norwegens reinspielen. Aber gerade so, wie ich es nicht erwartet hätte.Der Erzählstil hat mir gut gefallen und ich fand es spannend, mit dieser Truppe im Wald zu hocken. Man ist verwirrt, man hat Angst und man spürt, dass Gefahr von außen und sogar innerhalb der Gruppe droht. Denn die Figuren haben allesamt nichts zu verschenken. Jeder von ihnen möchte den anderen übertrumpfen und mit dem Preisgeld nachhause gehen.Meiner Meinung nach hat Thomas Finn dem typischen Horrorelement Wald und der genreüblichen Gruppe durch die Idee der Reality-TV-Show ordentlich Pep eingehaucht und insgesamt einen spannenden, leicht schaurigen, Horror-Thriller hervorgebracht, den ich richtig gern gelesen habe.

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    • 6
  • Rezension - Dark Wood

    Dark Wood

    Aisel

    14. December 2016 um 22:58

    Inhalt: Die Handlung: Ein gnadenloser Kampf ums ÜberlebenDie Schauplätze: Norwegens undurchdringliche Wälder. Ein unheimliches Höhlensystem. Ein geheimes Militärlager aus dem Zweiten Weltkrieg mit Forschungslabor. Ein uraltes Wikingergrab.Die Charaktere: sechs Angestellte einer Hamburger Werbeagentur, vier Männer, zwei Frauen, die sich nicht besonders mögen. Das TV-Team einer neuen Reality-Show. Ein Verräter. ETWAS, das in den Wäldern lauert: uralt, grausam – und ansteckend! Meinung: "Dark Wood" ist der erste Horror Thriller, den ich gelesen habe, da ich mich mal an ein neues Genre ranwagen wollte. Die Beschreibung klang super spannend und ganz nach meinem Geschmack. Leider musste ich feststellen, dass dieses Buch nicht ganz mein Fall ist.Das Buch ist aus der auktorialen Erzählperspektive, also aus der Dritten Person erzählt. Das gefällt mir persönlich nicht, ist bei einem solchen Genre aber oft vorteilhafter. Das kann ich auch nachvollziehen, trotzdem fiel es mir erst schwer mich daran zu gewöhnen. Ist aber natürlich Geschmackssache. Dennoch war ich in den ersten Seiten noch guter Dinge und hatte richtig Lust auf die Geschichte. Leider wurde mir recht schnell klar, dass sich das Buch sehr, sehr viel Zeit nimmt. In gefühlt den ersten 100 Seiten wurden nur die Charaktere und die Spielregeln erklärt. Die Spielregeln fand ich interessant, die Charaktere eher weniger. Für meinen Geschmack wurde sich da zu viel Zeit gelassen, es wurde beispielsweise ein großer Fokus auf die Kleidung gelegt, die man vielleicht hätte kurz anschneiden können ohne das in die Länge zu ziehen. Die Beschreibungen erschienen mir irgendwie trotzdem oberflächlich. Und obwohl alle so detailreich beleuchtet und vorgestellt wurden, konnte mich keiner von ihnen packen, ich würde sogar behaupten, dass sie mir relativ egal waren. Keiner war mir besonders sympathisch oder konnte mir nahe gehen. Es gab auch zu viele unnötige Interaktionen zwischen den Charakteren, die zur Handlung nichts beigetragen haben und die man sich oft hätte sparen können. Was die Handlung angeht, ist einfach ewig nichts passiert. Alles wurde in die Länge gezogen, man hätte meiner Meinung nach so viel weglassen können. Meine Motivation sank von Kapitel zu Kapitel, weil der langgezogene Schreibstil mich einfach nicht packen konnte und es ja auch einfach nichts packendes passiert ist. Ab etwas der Hälfte wurde es dann etwas besser, nur wurde der Spannungsbogen nicht gehalten, so dass es immer wieder langweilig wurde. Die vorkommenden Horrorelemente, auf die ich mich total gefreut hatte, waren dann auch nur so semi spannend. Die erhoffte, düstere Atmosphäre kam leider nicht zustande, ich hätte da echt mehr erwartet. Den Plot fand ich dann ganz okay, hat mich aber auch nicht umgehauen. Im Großen und Ganzen hatte ich das ganze Buch über das Gefühl, es würde etwas fehlen. Ich habe ehrlich gesagt auch ewig gebraucht für das Buch. Nach etwa der Hälfte habe ich erstmal eine lange Pause gemacht, weil ich einfach keine Lust mehr hatte weiter zu lesen. Ich kam mit dem Schreibstil überhaupt nicht klar und insgesamt hatte mich bis auf die Idee fast alles gestört. Fazit: Das Buch hat sehr viel Potential, nur leider haperte es an der Umsetzung, meiner Meinung nach. Mein Ding war es leider überhaupt nicht, was größtenteils am Schreibstil lag. Ich kann also nicht sagen, das Buch wäre nicht empfehlenswert. Diejenigen unter euch, die einen detailreichen Erzählstil aus dieser Perspektive mögen und allgemein oft dieses Genre lesen, sollten sich Dark Wood aufjedenfall mal ansehen.

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  • "Uraltes Grauen" ... ja, wo isses denn?

    Dark Wood

    Divina_Commediante

    07. December 2016 um 15:03

    Survive! heißt die fiktive Trash-Game-Show, für sie sich die Protagonisten beworben haben. In dieser Spielshow können Mitarbeiter von Firmen mitmachen, die kurz vor dem Bankrott stehen. Hauptgewinn ist ein Preisgeld, welches die jeweilige Firma wieder saniert. Ebenso kann einer der Mitspielenden Kollegen einen saftigen Geldpreis einheimsen. Mit Unterstützung des Publikums. Du lernst die Figuren kennen, während sie sich für die Show vorstellen. Ein angemessen schmieriger Moderator führt erste Interviews durch. Danach geht es sofort ab nach Norwegen, wo unsere Helden in ein  verlassenes Waldgebiet ausgesetzt werden. Präpariert ist die ganze Gegend mit Kameras, - Dschungel lässt grüßen, - damit das heimische Publikum verfolgen kann, wie gut sich die Gruppe beim Lösen der einzelnen Aufgaben schlägt. Am Ende jeder Aufgabe winkt weitere Ausrüstung; auch das Essen muss sich erkämpft werden. So weit, so gut. Finn bleibt in der dritten Person Singular und wechselt seine Perspektiven durch; sprich jede Figur kommt mal dran. Das gelingt ihm recht gut, auch wenn seine Figuren sich nur durch ein oder zwei Merkmale unterscheiden. Zum auseinanderhalten die Figuren in der Interaktion miteinander ist so eine einfache Charakterisierung super, ab und an habe ich mich beim Lesen dennoch kurz gefragt, wer denn nun gerade im Kapitel erzählt ... und entschieden, dass es egal ist. Die Perspektiven sind vom Stil her absolut gleich, der Fokus liegt meist auf den Figuren neben dem gerade erzählenden Charakter, dass man genau so gut einen auktorialen Erzähler hätte wählen können. Überhaupt ist das Buch zum großen Teil ein Kammerspiel zwischen den Kollegen. Jeder hat sein Geheimnis und so manch einer hat noch eine Rechnung offen. An und für sich mag ich Kammerspiele oder Bücher, die von der Interaktion der Figuren leben. Die Rechnung würde aufgehen, würde sich das Ganze nicht so ewig hin ziehen. Ich ertappte mich mehrmals dabei, wie ich mich fragte, wann denn die Geschichte endlich los geht. Der Klappentext verspricht eine Bedrohung, ein "uraltes Grauen"... ja, wo isses denn? Außerdem sind die Figuren allesamt unsympathisch. Bis auf Katja. Und Dagmar. Wobei ich Dagmar am Schluss auch nicht mehr leiden konnte. Diese Figur hat der Autor mir durch einen Satz, bzw. eine Handlung auch noch verdorben. Sympathieträger schafft er nicht, der Herr Finn. Ich meine, wenn sich die Figuren untereinander in der Wolle haben, okay. Von dieser Spannung lebt ein großer Teil des Buches. Aber man sollte die Fehler der Figuren vielleicht nicht derartig gestalten, dass Du als Leser denkst: Ach, dann kratzt doch einfach ab! Trotzdem war das Buch ganz unterhaltsam, sprich, es lässt sich wirklich leicht lesen. Ein wenig wollte ich doch wissen, was denn nun schief läuft, im Staate Norwegen. Die Lösung allerdings ... na ja. Ich sag dazu mal nichts. Eine super - tolle Enthüllung ist des Rätsels Lösung nicht. Passt eher zum allgemeinen Grundtenor:Nett  - aber gut ist was anderes. 

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  • Im dunklen Wald

    Dark Wood

    ClaraOswald

    30. October 2016 um 15:59

    Eine deutsche TV-Reality-Show verspricht mit einem Gewinn von 500.000 € ein Unternehmen aus der Insolvenz zu retten, wenn freiwillige Mitarbeiter in der Show gegeneinander antreten. Der Gewinner bekommt 50.000 € für sich selbst. Eine Hamburger Werbeagentur steht kurz vor der Insolvenz, deshalb machen sechs ihrer Mitarbeiter bei der Show mit um ihre Arbeitsplätze zu sichern. In Norwegen sollen sie einen Hindernis-Parcours überwinden. Nach jeder Aufgabe sollen sie einen Gewinner und zwei Verlierer wählen. Siegpunkte und Prämien erhalten sie dadurch, dass sie Interviews freischalten, die vor der eigentlichen Show aufgezeichnet wurden. Die sechs Mitarbeiter kommen in Norwegen an und merken schon vor der Show, dass es alles andere als komfortabel wird. In einer Dorfkneipe werden sie vom Wirt auf Trolle hingewiesen, denn das Camp liegt in der Region namens Trollheimen. Laut Aussagen des Wirtes kehren manche Camper nicht zurück, verschwinden spurlos. Trotz allem fühlen sich die Kandidaten aber sicher, das Camp wird von fünf Mitarbeitern der Produktionsfirma mittels dutzenden Kameras überwacht. 24/7. Drei Tage müssen sie sich durchkämpfen. Es beginnt relativ harmlos, doch dann häufen sich seltsame Vorfälle. Einer der Kandidaten verletzt sich, doch es kommt keine Hilfe. Als sich zwei der Kandidaten auf die Suche nach Hilfe machen, entdecken sie ein verlassenes Camp und ein seltsames Wesen im Wasser. Trotz lebensbedrohlicher Umstände kämpfen sich die Werbeagenten durch den Parcours um Material und Waffen zu erhalten. Eine Hetzjagd beginnt und sie müssen um ihr Überleben kämpfen. Thomas Finn schreibt mitreißend, ich war neugierig und wollte unbedingt wissen wohin das Ganze führt. Trotzdem gab es einige Stellen die etwas langatmig waren, die Interviews führten zu Streitereien, doch schlussendlich mussten sich die Kandidaten zusammenreißen und zusammenhalten. Nicht alle Charaktere waren mir sympathisch, gerade mal eine Person mochte ich vom Anfang des Buches bis zu ihrem Ende, was mich persönlich traurig stimmte. Nicht nur, weil ich sie mochte, sondern auch, weil sie eine wichtige Figur im Buch war. Der unsympathischste Mensch des Buches wird auch von seinen eigenen Leuten verraten, nachdem er sich gegen sie gestellt hatte. Auf der einen Seite fand ich es gut, dass es in diesem Horror-Thriller eine transidente Person auftaucht, der Umgang damit war aber überhaupt nicht gut. Da hat sich der Autor leider nicht ausreichend informiert. Sein Schreibstil ist zwar flüssig, doch er schreibt wie ein alter Mann. Er benutzt Worte, die ich noch von meiner Oma kenne. Das ist zwar mal was anderes, wirkt im Ganzen aber eher seltsam. Meines Erachtens störend war auch, dass Sören wirklich häufig als -dick- bezeichnet wurde. Okay, ein dicker Charakter. Aber muss er das ständig so betonen? Mich interessiert die Körperfigur herzlich wenig. Die Charaktere sind sehr verschieden, das hat mir gut gefallen. Zu Beginn werden sie kurz vorgestellt, vom Aussehen her, im Laufe des Buches arbeiten sich ihre Persönlichkeiten heraus. Jede verändert sich und wird stärker. Die Auflösung fand ich ganz gut und durchaus auch nachvollziehbar. Im Allgemeinen war ich wenig überrascht, denn vieles war vorhersehbar. Dennoch ein spannendes Buch. Hübsch fand ich auch die Kapitelüberschriften und auch das Cover hat mir gefallen, weil man selber hineininterpretieren kann, was man sieht.

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  • Mein Leseeindruck

    Dark Wood

    ChattysBuecherblog

    21. October 2016 um 08:12

    Schon nach den ersten Zeilen fühlte ich mich in der Story angekommen. Ein Reality-TV-Format, das es in Wirklichkeit geben könnte. Es würde mich zumindest nicht wundern. Eine Mischung aus Big Brother, Dschungelcamp und Lost. Ertappt sich nicht jeden nun bei dem Gedanken: "Hm...klingt interessant". Aber genau das ist ja auch das Problem. Die Zuschauer wollen, Action, Spannung, Erotik... gerne darf auch mal verbal attackiert werden. Und ...es muss auch nicht bei verbal bleiben. Die Menschen sind einfach sensationsgierig geworden. Und genau darauf läuft auch die beschriebene TV-Show hin. Wer mit wem und warum oder warum nicht. Je brutaler, umso besser .... für die Einschaltquote. Ich könnte mir wirklich vorstellen, dass dieses Format übernommen wird. Denn ob Dschungelcamp, Big Brother, Adam sucht Eva.... alle zielen doch auf das Gleiche ab. Quote!!! Der Schreibstil gefällt mir außerordentlich gut. Schnelle kurze Handlungen zeigen die rasante Entwicklung der Story. Die kurzen prägnanten Sätze tuen ihr Übriges. Außerdem endet jedes Kapitel mit einem Cliffhanger, so dass ich das Buch nur schwerlich aus der Hand legen wollte. Auch die immer wiederkehrende Beschreibung dieses Geruchs, hat mir sehr gut gefallen. Er war so detailliert beschrieben, dass ich ihn fast schon beim Lesen wahrnehmen konnte. Sehr schön und auch eher außergewöhnlich für einen Thriller fand ich die Kapitelüberschriften, die mit einem Foto unterlegt waren. Die einzelnen Charakteren fand ich sehr gut ausgearbeitet und aufeinander abgestimmt. Jeder zeigte sich individuell und machte die Geschichte auf seine Art und Weise spannend. Sehr schnell hatte ich Sympathien oder Antipathien aufgebaut. Mit Fortschreiten der Story wurde diese auch immer deutlicher. Lehrreich fand ich die Beschreibung, wie man eine Analoguhr als Kompass verwendet. (Seite 183) Fazit: Wer Abenteuer und den Thrill liebt, wird hier voll und ganz auf seine Kosten kommen.

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  • Ein Survival Trip der ins nackte Überleben mündet & mit einem nicht zu fassenden Grauen konfrontiert

    Dark Wood

    aly53

    16. October 2016 um 23:11

    Dark Wood klang vom Inhalt sehr vielversprechend und gerade diese Survival Trips in denen es ums nackte überleben geht, entfachten mein Interesse.Die Grundidee dieser Reality-Show war durchaus vielversprechend und es hat auch nicht lange gedauert bis es losging.Leider hat man davor nicht allzuviel von den Kandidaten erfahren, was ich zunächst etwas schade fand.Doch nach und nach entblößten sie sich quasi und man konnte in ihre Seele eintauchen.Dieser Umstand förderte einiges zutage, mit dem ich nicht gerechnet hatte.Denn alle diese Personen haben ein Leben , das doch mit reichlich Ecken und Kanten versehen ist.Jeder von ihnen hat sein Päckchen zu tragen. Die einen lösten Mitgefühl bei mir aus, andere jedoch einfach nur Abneigung.Wer bei diesen Personen besonders beeindruckend für mich waren, waren hierbei Sören und Dagmar. Zwei Menschen mit denen man sich durchaus identifizieren kann. Und die doch auch mit ihrem Hintergrund berühren.Jedoch muss ich grad bei dieser Geschichte anmerken, das es oft um die Hintergründe ging, was doch mitunter in Neid und Missgunst endete.Geheimnisse werden gelüftet, was zu viel Konflikten und Streitereien führte.Und irgendwann steht die Frage in Raum,, wem kann ich überhaupt noch vertrauen?Wer steht mir zur Seite und wer treibt ein mörderisches Spiel?Wobei man ja gerade sagt, das man im Notfall aufeinander bauen sollte. Doch davon war nicht immer was zu spüren.Die Show begann und ich war gefesselt und langsam aber sicher kristallisierte sich das wahre Grauen heraus.Irgendwas lauert in den Wäldern und ist kaum zu greifen.Es ist erschreckend nah, nicht wirklich zu greifen und doch löst es nackte Panik und das ultimative Grauen aus?Wobei handelt es sich hierbei?Ist es Teil dieses Spiels oder lauert dort draußen etwas ganz anderes?Immer mehr mysteriöse Dinge geschehen, Menschen verschwinden, Leichen tauchen auf und das Unheil nimmt seinen Lauf.Plötzlich geht es nicht mehr um den Gewinn, sondern nur noch um das nackte Überleben.Was sich nach und nach abzeichnete war zwar zwar wirklich erschreckend und meine Nerven waren aufs äußerste angespannt. Dennoch kam bei mir nicht so das rechte Grauen auf. Ich weiß nicht, woran es lag, aber die Emotionen konnten mich einfach nicht völlig erreichen.Es war eher so, das mich einzelne Personen berührt haben. So das ich auch ihre Ängste und ihre Qualen spüren konnte.Der Verlauf jedoch war überaus interessant und die Wendungen die das Ganze einnahm, hätte ich nie erwartet und waren sehr gelungen.Die Entwicklung der Charaktere waren ebenfalls gut spürbar und man bangte und zitterte die ganze Zeit mit.Leider wurde es für mich stellenweise auch etwas langatmig, was ich schade fand.Nichtsdestotrotz war die Handlung spannend, von einigen Wendungen und Überraschungen durchzogen und vor allem hat es auch mal wieder gezeigt, was Verzweiflung aus Menschen macht und wie sie dabei reagieren.Den Hintergrund hinter allem fand ich noch erschreckender und es hat mich einfach nur sprachlos gemacht. Diesen Teil hätte man auch gern noch mehr ausbauen können, da ich gern noch mehr darüber erfahren hätte.Der Abschluss der Geschichte hat mir gut gefallen.Hierbei erfahren wir die Perspektive aus der dritten Person, so lernt man verschiedene Charaktere kennen wie z.b. Dagmar, Sören oder auch Lars. Was ihnen mehr Raum und Tiefe schenkt.All Charaktere sind sehr unterschiedlich, was dem ganzen mehr Würze gibt und es facettenreicher erscheinen lässt.Sie sind allesamt ausdrucksstark und nehmen für sich ein.Ihre Handlungen und Gedankengänge sind gut nachvollziehbar gestaltet.Die einzelnen Kapitel sind normal gehalten, was ein gutes durchkommen gewährleistet.Der Schreibstil ist fließend und stark einnehend, aber auch mitreißend gehalten.Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches.Fazit:Ein Survival Trip der ins nackte Überleben mündet und mit einem Grauen konfrontiert, das nicht zu fassen ist.Unterschiedliche Charaktere , eine interessante Idee und einige Wendungen, haben mich durch das Buch fliegen lassen.Dennoch konnte es mich leider nicht komplett überzeugen.Doch empfehle ich es gern weiter, da es mir trotzdem Spaß gemacht hat, dieses Buch zu lesen.Es bekommt von mir 4 von 5 Punkten.

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  • Langweilig

    Dark Wood

    ForeverAngel

    16. October 2016 um 13:58

    "[W]enn sie die Wahl gehabt hätten, hätten sie die verdammte Sendung vermutlich alle lieber gemütlich vor dem Fernseher verfolgt. Wenn übehaupt. Nur hatten sie keine Wahl." (Seite 12) SURVIVE ist ein neues Fernsehformat, dass die Zuschauer begeistert und in Atem hält. Ein Team aus sechs Kollegen tritt an, um ihre Firma vor dem finanziellen und vielleicht auch privaten Ruin zu retten. Bei einer erfolgreichen Teilnahme winkt der Firma eine Finansspritze von 500.000 Euro. Ein Zehntel der Summe erwartet zudem der (vom Publikum bestimmte) Gewinner des Teams für seine private Kasse. Auch Dagmar, Katja, Sören, Lars, Gunnar und Bernd nehmen an der Show teil, um ihrer Firma wieder auf die Beine zu helfen. Mitten in den norwegischen Wäldern haben sie drei Tage Zeit, einen Parcour aus physisch und psychisch anspruchsvollen Aufgaben zu bewältigen. Dabei ist von Loyalität und Teamwork kaum etwas zu erkennen. Und schon nach einem Tag haben sie das Gefühl, dass da etwas nicht stimmt. Dass nicht alles, was sie sehen und erleben Teil der Fernsehshow ist. Dark Wood lässt sich Zeit. Viel, sehr viel Zeit. Auf den ersten paar Dutzend Seiten werden zunächst nur die Figuren beziehungsweise deren Kleidergeschmack sowie die Spielregeln der Show in aller Deutlichkeit beschrieben. Erste Beziehungen zwischen den Figuren werden angedeutet. Die Figurenperspektiven wechseln dabei immer mal wieder, was aber nicht weiter auffällt. Lediglich Bernd, das Vollblut-(Verzeihung)-Arschloch, sticht durch seine rüpelhafte Ausdrucksweise hervor. Irgendwie hat mich diese Fokussierung auf die Kleidung der Figuren gestört. Ich will nicht wissen, welche Klamotten sie tragen, ich will wissen, wie sie ticken. Und das möchte nicht erklärt bekommen, sondern erleben. Bis ich den Charakter der einen oder anderen Figur erahnen konnte, waren schon weit über 100 Seiten vergangen. Ebenfalls gestört haben mich die Dialoge, die für meinen Geschmack viel zu hölzern waren. Der Lesefluss, vor allem in den Dialogen, blieb aus. Vermutlich hat das alles dazu geführt, dass mir die Figuren nicht nur durchweg unsympathisch, sondern auch völlig egal waren.   Irgendwann setzen dann die erste Horrorelemente ein. Verlassene Lager, die auf ein schreckliches Ereignis hindeuten. Seltsame Funde, die sich nicht erklären lassen. Angriffe von mysteriösen pelzigen Kreaturen, die sich ebenso wenig erklären lassen. Die eine Hälfte des Teams glaubt, das sei alles Teil der Show. Die andere kommt schon nach dem ersten merkwürdigen Vorfall zu der Schlussfolgerung, dass es sich um Trolle handeln muss, sie sind schließlich in der Nähe von Trollheimen und einige Norweger haben behauptet, es gäbe in diesen Wäldern Trolle. Also muss das auch so sein. Und ich dachte nur: Trolle? Wie langweilig. Bitte bitte bitte lass es etwas anderes sein. War es dann auch. Aber - puh - ob ich die Erklärung so viel besser fand? Aus anderen Büchern weiß ich, dass Thomas Finn schreiben und plotten kann. Deshalb habe ich mich ja so auf Dark Wood gefreut. Aber hier hatte ich schon nach den ersten Seiten das Gefühl, dass das nicht der gleiche Autor wie von beispielsweise Weißer Schrecken sein kann. Irgendwie hat mich an Dark Wood - bis auf die Idee - einfach alles gestört. Platte, farblose Figuren, die mir völlig gleichgülig sind. Hölzerne Dialoge. Ein Plot, der kaum bis keine Spannung bietet, obwohl er das mit allen Mitteln versucht. Und eine Geschichte, in die zu viel Material gequetscht wurde. Stichwort: Nazis. Nein, Dark Wood hat mir leider überhaupt nicht gefallen. (c) Books and Biscuit

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