Thomas Finn , Axel Ludwig Das Greifenopfe

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  • Rezension zu "Das Greifenopfe" von Thomas Finn

    Das Greifenopfe

    Ofelia

    12. November 2009 um 15:28

    Diesen Roman zu hören hat wirklich Spaß gemacht. Er war sowohl spannend als auch unterhaltsam. Die kleine Liebesgeschichte die sich zwischen Greifwin und der Halbelfe entwickelt ist ein Bonus obendrauf. Die Personen werden alle sehr ausdrucksstark gelesen (die grausamen Orks, der große Troll, deine feine Halbelfe). Da man mit einem Götterdiener des Gottes Phex reist, sollte man sich mit DSA schon etwas auskennen, sonst ist einiges schwer zu verstehen. Interessant an diesem Roman sind die vielen Parteien die mitspielen und um Endeffekt alle auf das gleiche hinaus sind, aber aus unterschiedlichen Gründen. Es beginnt in Lowangen und an der Akadamie muss man verärgert feststellen, dass in der Stadt vier kostbare und dazu magische Gemälde gestohlen wurden "Die vier Jahreszeiten von Lowangen" Involviert in diesen Diebstahl war natürlich der Phexgeweihte Greifwin. Die junge Adepta... eine Halbelfe wurde mit den Nachforschungen beauftragt und stößt dabei unweigerlichauf den Geweihten. Parallel dazu scheinen die Orks auf der Suche nach einer Trollstadt zu sein, die ihnen die Macht über Aventurien bringen soll. Anfangs findet man keine Verbindung zwischen diesen beiden Geschichten und es bleibt spannend. Was mir nicht so gefiel war dann im Endeffekt doch die Vielzahl der Parteien. Bis auf Dämonen hat man fast alle großen Gegner noch mal ausgegraben, diese aber teilweise in einer Nebensächlichkeit verheizt. Natürlich will irgendjemand wieder Borbarad erwecken und ein anderer den Namenlosen aus seiner Gefangenschaft befreien. Diese beiden sehr großen und wichtigen Ereignisse (wer sich mit DSA auskennt weiß, was ich meine) zum Nebenschauplatz zu degradieren, wird ihnennicht im mindesten Gerecht. Die Hauptstory ist jedoch gut, weswegen es dennoch 4 Sterne bekommt.

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