Thomas Finn , Britta Herz Das Schwarze Auge 50. Gassengeschichten. Fünfzigster Band aus der aventurischen Spielewelt.

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Inhaltsangabe zu „Das Schwarze Auge 50. Gassengeschichten. Fünfzigster Band aus der aventurischen Spielewelt.“ von Thomas Finn

<i>Gassengeschichten</i>, Band 50 der Reihe <I>Das Schwarze Auge</I> des Heyne Verlags, vereinigt 15 Erzählungen, die in der Fantasywelt "Aventurien" des Rollenspiels "Das Schwarze Auge" spielen. Aventurien ist eine Welt, in der man mühelos alle Arten von Geschichten aus den Bereichen High Fantasy, Tausendundeine Nacht, Mantel und Degen, Vampire, Wikinger, Piraten und vielen mehr ansiedeln kann. Die 16 Autoren dieses Bandes -- teils altbekannte DSA-Schreiberlinge, teils Debütanten -- präsentieren entsprechend sehr unterschiedliche Geschichten, sowohl in Bezug auf Motive und Erzählweisen als auch in Sachen Qualität und Lesbarkeit.<p> Ein Beispiel ist "Seelenfrieden" von Karl-Heinz Witzko, in der der ältere Herr von Buchenlicht, ein vereinsamt und zurückgezogen lebender nostrischer Adliger, sich während eines Aufenthaltes in der Hauptstadt in eine junge Dame verliebt, der er sich aber nicht zu nähern wagt. Um seinen verlorenen Seelenfrieden wiederzuerlangen, entschließt er sich zu einer völlig unerwarteten Handlung. Die Geschichte besticht durch interessante Charaktere, den ständigen Wechsel zwischen Ernsthaftigkeit und ausufernder Ironie, geschickten Szenenwechseln und einer rasant vorgetragenen Schlusspointe, die ihresgleichen sucht. Auch für Nicht-Aventurien-Kenner sehr zu empfehlen!<p> Auch "Die unvollkommene Tänzerin" von Christel Scheja wartet mit einem -- zumindest von den Protagonisten -- nicht erwarteten Schluss auf: dem Ergebnis eines Wettkampfs zweier Tänzerinnen vor dem Prinzen von Rashdul. Es gelingt der Autorin allerdings nicht, eine spannende oder besonders lesenswerte Geschichte zu schreiben. Den Charakteren fehlt es an Tiefe, der Handlung an Dichte, der Sprache an Witz und dem Schluss an einer richtigen Pointe, die in der Lage wäre, etwas wie Überraschung oder Anteilnahme beim Leser zu wecken. Was bleibt ist ein wenig orientalische Schleiertanz-Exotik, die sich zwar im Klischeehaften bewegt, aber immerhin noch ein paar bunte Bilder im Geiste hervorzurufen vermag.<p> Fazit: Auch wenn man sich hin und wieder durch einfallslose und umständlich beschriebene Belanglosigkeiten aus dem Abenteuerreich Aventurien schleppen muss, so können doch die meisten der Kurzgeschichten mit interessanten Ideen, einem flottem Erzählstil, Witz und guten Pointen brillieren, weshalb der Band sicher auch für Einsteiger ein paar Stündchen fantastische Unterhaltung bietet. <i>--Simon Weinert</i>

Schöne Mischung von Kurzgeschichten.

— MarkusTraut
MarkusTraut
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    Das Schwarze Auge 50. Gassengeschichten. Fünfzigster Band aus der aventurischen Spielewelt.
    MarkusTraut

    MarkusTraut

    08. April 2014 um 11:35

    Eine schöne Mischung unterschiedlicher kleinerer und größerer Geschichten. Besonders gefallen haben mir die Geschichten Alrik, Greifax Vermächtnis und Garadan, obwohl auch die meisten anderen Geschichten schön zu lesen waren.