Thomas Finn Der Funke des Chronos: Ein Zeitreise-Roman

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Inhaltsangabe zu „Der Funke des Chronos: Ein Zeitreise-Roman“ von Thomas Finn

Den Zeitreisenden Tobias verschlägt es aus dem 21. Jahrhundert ins Jahr 1842. Im alten Hamburg kommt er einer teuflischen Verschwörung auf die Spur. Ein unheimlicher Serienkiller schleicht durch die dunklen Gassen der Hafenstadt. Freimaurer, Alchimisten und Erfinder knüpfen ein bedrohliches Netz um den jungen Mann aus der Zukunft. Tobias’ Suche nach seiner verlorenen Zeitmaschine wird zu einer Achterbahnfahrt voll tödlicher Überraschungen – bis sich mit einem gewaltigen Feuer die Pforten der Hölle öffnen. Wird Tobias den Verlauf der Geschichte ändern können?

Wer sich für Steampunk, Hamburg, die Geschichte der Hansestadt bzw. die Biedermeierzeit interessiert, dem kann ich den Roman nur empfehlen.

— AmaliaZeichnerin

Eine total spannende Zeitreisegeschichte, die in Hamburg spielt.

— elfriede4

Sehr spannend, obwohl ich ab und zu mühe mit dem Hamburger Dialekt hatte.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Historischer Krimi im fantastischen Rahmen

    Der Funke des Chronos: Ein Zeitreise-Roman

    elfriede4

    24. October 2017 um 17:09

    Das Buch wird von einem kurzen "Menetekel" in Hamburg 1842 und einem Epilog in London 1888 eingerahmt. Aber anders als bei einer Novelle, kommt Tobias, die eigentliche Hauptperson in beiden nicht vor. Tobias, der Hamburger Student, wird uns erst in den folgenden Kapiteln im Hamburg des Jahres 2006 vorgestellt. Er ist im Waisenhaus aufgewachsen und weiß nichts über seine Herkunft. Weil er hofft, mehr darüber zu erfahren, lässt er sich auf eine etwas eigentümliche Einladung ein. Und damit beginnt sein Abenteuer, das für sich gesehen einen historischen Kriminalroman abgeben könnte. Die Lösung des Kriminalfalles schließt auf originelle Weise wieder den Bogen zur Gegenwart. Nebenbei erfährt der Leser jede Menge über gesellschaftliche Verhältnisse in jener Epoche, über den großen Brand in Hamburg 1842, über das tägliche Leben sowohl in begüterten Häusern als auch bei einfachen Leuten. Meine Meinung: Das war mal etwas richtig Spannendes mit zahlreichen sehr originellen Ideen. Vielleicht mag manch einer denken, die vielen in die Handlung geholten historisch verbürgten Personen könnten an den Haaren herbeigezogen wirken. Mich hat das nicht gestört und ich habe die Fakten auch nicht überprüft. Es hat mir viel zu gut gefallen, mich von den lebendig und detailreich gestalteten Szenen einfangen zu lassen und mich mitten im Geschehen zu fühlen. Ich habe jetzt lange nachgedacht, was eventuell unlogisch gewesen sein könnte, aber mir ist noch nichts eingefallen. Im Gegenteil, ich war fasziniert, wie Thomas Finn mit einigen aus Zeitsprüngen resultierenden paradoxen Situationen jongliert und sie glaubhaft erklärt hat. Problematisch für schnelle Überflieger könnten zahlreiche plattdeutsche Dialoge sein. Aber wenn man will und vielleicht einige Sätze laut liest, ist das Verstehen kein Problem.

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  • Spannender, historisch sehr gut recherchierter Zeitreiseroman

    Der Funke des Chronos: Ein Zeitreise-Roman

    AmaliaZeichnerin

    20. June 2017 um 13:16

    Hier eine Rezension von mir, die heute auch im Steampunk Magazin "Clockworker" erschienen ist. Zum Inhalt Der Medizinstudent Tobias gelangt mithilfe einer Zeitmaschine aus dem 21. Jahrhundert ins Jahr 1842. Im alten Hamburg kommt er einer teuflischen Verschwörung auf die Spur, und ein Serienmörder geht um in der Hansestadt. Freimaurer, Alchimisten und Erfinder knüpfen ein bedrohliches Netz um den jungen Mann aus der Zukunft. Tobias’ Suche nach seiner verlorenen Zeitmaschine wird zu einer Achterbahnfahrt voll tödlicher Überraschungen – bis sich mit einem gewaltigen Feuer in Hamburg die Pforten der Hölle öffnen. Wird Tobias den Verlauf der Geschichte ändern können? Eigene Meinung Das Hamburg des Jahres 1842 wird sehr detailliert beschrieben, und hier wird deutlich, dass der Autor die historischen Begebenheiten intensiv recherchiert hat. Das ist eine große Stärke des Romans. Nicht nur die Zeitmaschine (die deutlich angelehnt ist an jene aus dem Roman von H.G. Wells) ist hier ein Steampunk-Element, denn unter den Nebenfiguren gibt es einen Erfinder, der selbst auch Erfindungen aller Art sammelt, und darüber hinaus werden auch die Wissenschaften jener Zeit thematisiert – bis hin zu einer fragwürdigen Forschung der eher okkulten Art, was dann entsprechend auch an verrückte Wissenschaftler erinnert, die ja in Steampunkromanen häufig anzutreffen sind. Man könnte das Buch aber auch ohne weiteres als historischen Krimi mit Science-Fiction-Elementen betrachten. Die Hauptfigur ist mit zahlreichen Eigenschaften ausgestattet, die sich für die Handlung als hilfreich erweisen: Tobias verfügt durch sein Studium über medizinische Kenntnisse, hat in seiner eigenen Zeit Fechten gelernt und interessiert sich darüber hinaus auch für Geschichte. Gelegentlich wird dieses Wissen ein wenig übertrieben, z.B. weiß Tobias ohne vorherige Anleitung, wie man Pferde lenkt, die eine Kutsche ziehen. Auch kommt es kaum zu einer Reflektion über seine bizarre Situation. Er denkt zwar über die Zeitmaschine nach, macht sich aber so gut wie keine Sorgen, ob er jemals wieder in seine eigene Zeit kommen wird. Was allerdings das Lesevergnügen nicht schmälert aus meiner Sicht, denn die Handlung ist von Beginn an spannend und dies wird zum einen durch die Geschichte um den Serienmörder, zum anderen durch den großen Brand in Hamburg noch intensiviert. Die Nebenfiguren, darunter der Polizeiaktuar Kettenburg (das historische Pendant zu einem Kommissar), der Wachmann Borchert und Professor Lewald sind mit sehr viel Liebe zum Detail und anschaulich ausgearbeitet. Im Roman wird übrigens teilweise auch Hamburger Plattdeutsch, Französisch, Hessisch und Jiddisch gesprochen, aber der Autor hat die entsprechenden Dialoge so geschickt geschrieben, dass man das Gesagte auch ohne entsprechende Kenntnisse aus dem Zusammenhang erschließen kann, z.B. durch die hochdeutschen Antworten anderer Figuren. Einige historische Persönlichkeiten tauchen ebenfalls auf und greifen teilweise auch an wichtiger Stelle in die Handlung ein. Auch hier hat der Autor intensiv recherchiert. Wer sich für die historischen Hintergründe interessiert, sollte das Dramatis Personae und das Nachwort lesen. Einen schönen Gag gibt es übrigens im letzten Kapitel des Buches, der wiederum H.G. Wells Fans freuen dürfte. Fazit: Ein spannender, sehr gut recherchierter historischer Roman mit Steampunk/Sci-Fi Elementen und viel Hamburger Lokalkolorit. Fans historischer Krimis und LeserInnen, die sich für die Hamburger Geschichte im 19. Jh. interessieren, dürften an diesem Roman besonderes Vergnügen finden. Zeitreisen findet man in deutschsprachigen Steampunk-Büchern bisher eher selten, und hier wird dieses Thema gelungen umgesetzt. Der Roman (420 Seiten) ist aktuell überall als E-Book erhältlich, die Printausgabe wird nicht mehr aufgelegt, kann aber als Sammlerstück oder Second-Hand-Ausgabe noch gefunden werden.

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  • Ganz nett, aber...

    Der Funke des Chronos: Ein Zeitreise-Roman

    Twinbee

    12. May 2013 um 23:31

    ... da hatte ich deutlich mehr erwartet, und bitte nicht wieder H. G. Wells bemühen! Insgesamt eher was für Hamburg-Liebhaber, die mit Sprachstil (Dialekt) und Lokation vermutlich mehr anfangen können, als ich. Fühlte sich zudem auch an wie ein Jugendbuch. Insofern wirklich nicht mehr als ein "ganz nett"... aber "nett" hat - nach einer gewissen Redensart - bekanntlich ja eine große Schwester mit weniger schönem Namen :) Witzigerweise hatte ich Ähnliches zu einem anderen Zeitreise-Roman letztens geschrieben - muss an einer Zeitschleife liegen!

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  • Rezension zu "Der Funke des Chronos" von Thomas Finn

    Der Funke des Chronos: Ein Zeitreise-Roman

    Zhunami

    20. October 2012 um 19:31

    Diese fantastische Zeitreise-Geschichte ist eine Liebeserklärung des Autors an die Stadt Hamburg. Den Protagonisten Tobias verschlägt es in diese Stadt, und sie bildet den Mittelpunkt des ganzen Geschehens. Man spürt auf jeder Seite Finns Verbundenheit zur Stadt und wieviel Arbeit er in historische Recherche-Arbeit gesteckt haben muss. Um nicht zu viel zu verraten, erwähne ich bloß, dass es sich um eine gekonnte Mischung aus klassischem Zeitreise-Roman (sofern man da von Klassik reden kann) und spannendem Krimi handelt. Auch ein berühmter Buchautor hat eine authentisch wirkende Gastrolle im Buch. Sehr zu empfehlen!

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  • Rezension zu "Der Funke des Chronos" von Thomas Finn

    Der Funke des Chronos: Ein Zeitreise-Roman

    Marmaid

    06. February 2011 um 14:38

    Kurz gesagt: der Funke sprang bei mir sofort über. Was für ein überbordend reiches Buch an Handlung, an Wissen, an interessanten, witzigen, unheimlichen, dubiosen, lebendig gestalteten Figuren. Ein Thriller, ein SF-Krimi, ein historischer Roman, ein Liebesroman (inklusive Liebeserklärung an das alte Hamburg vor dem Brandinferno von 1842). Finn packt von Anfang an und ließ mich nicht mehr los. Sein Roman ist top besetzt bis in die Nebenrollen (herrlich Heinrich Heine, herrlich auch die Hamburger Originale, die Finn in Platt sprechen lässt). „Der Funke des Chronos“ wird vom Verlag den Genres „Science Fiction“ und „Phantastik“ zugeordnet, aber auch Liebhaber von historischen Romanen sollten ihn unbedingt mal antesten. Also: Finns Genre-Mix und seine Fabulierlust, welche mit vielen historischen Details unterfüttert ist, machten mir unheimlich viel Spaß. Eine klare Leseempfehlung von mir.

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