Lost Souls

von Thomas Finn 
4,5 Sterne bei4 Bewertungen
Lost Souls
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Lost Souls ist für mich das Überraschungs-Highlight des Jahres. Spannend, unterhaltsam, temporeich, grusleig und auch ein bisschen lehrreich

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Spannender Horror-Thriller mit gut recherchierten Fakten zur Rattenfänger Sage, vermischt mit mystischem und fremdgesteuerten Killerratten.

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Inhaltsangabe zu "Lost Souls"

Ein neuer hochkarätiger Horror-Thriller aus der Feder von Erfolgsautor Thomas Finn.

Die Archäologin Jessika Raapke ist eben erst mit ihrer Adoptivtochter Leonie nach Hameln gezogen, als man sie bittet, einen unheimlichen Vorfall in der alten Kirche zu untersuchen: Bei Bauarbeiten wurde ein verborgener Sarkophag beschädigt, kurz darauf tötet ein riesiger Rattenschwarm einen der Arbeiter. Jessika findet an dem Sarkophag, der vollkommen leer ist, eine halb zerstörte lateinische Bannschrift mit einem Hinweis auf den sagenumwobenen Rattenfänger.

Während Jessika den historischen Hintergründen der Sage um den Rattenfänger von Hameln auf den Grund geht, ereignen sich überall in Hameln unheimliche Rattenübergriffe. Dann ist Leonie plötzlich verschwunden...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B07BHJHZT5
Sprache:Deutsch
Ausgabe:herunterladbare Audio-Datei
Verlag:Audible Studios
Erscheinungsdatum:03.04.2018
Das aktuelle Buch ist am 03.04.2018 bei Knaur Taschenbuch erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    martina_turbanischs avatar
    martina_turbanischvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Lost Souls ist für mich das Überraschungs-Highlight des Jahres. Spannend, unterhaltsam, temporeich, grusleig und auch ein bisschen lehrreich
    Manchmal liebe ich ein bisschen gut gemachten Horror :-)

    Die Grundlage für Lost Souls bildet die altbekannte Sage des Rattenfängers von Hameln. Das bietet natürlich auch eine gute Grundlage für jede Menge Informationen zu dieser und anderen Sagen aus der Hamelner Gegend. Ich liebe das ja - spannende Unterhaltung und interessante Informationen aus alten Zeiten. Aber auch das allgegenwärtige Gänsehautfeeling hat mir wirklich Spaß gemacht.

    Nicht so nett

    Ratten sind nun wirklich nicht meine Lieblingstiere, auch wenn sie sich natürlich üblicherweise nicht so verhalten, wie die Ratten in diesem Buch. Aber gerade dieses Verhalten lässt natürlich immer wieder eine wohlige Gänsehaut auf meinen Armen auftauchen :-) Entfernt erinnert die Geschichte an Pattersons “Zoo - Sie werden dich finden”, in dem die Tiere sich ja auch zusammentun, aber durch den Hintergrund der alten Sage, finde ich “Lost Souls” etwas spannender und gruseliger.

    Bekanntes und Neues

    Manches, von dem was in dem Buch vorkommt kenne ich - allerdings weniger ausführlich. Die Merseburger Zaubersprüche z.B. kenne ich eher von diversen Mittelalterbands, wie In Extremo oder Saltation Mortis. Aber es hat sie gegeben, Jacob Grimm hat sie dann mal veröffentlicht und somit hat man auch wieder den Bogen zum Märchen vom Rattenfänger.Aber anscheinend liegt dem Buch wirklich viel Recherchearbeit zu Grunde und diese Mischung aus Tatsächlichem und reiner Fiktion macht es noch ein bisschen unheimlicher :-) Ach ja - einige Schilderungen wie die Ratten für Todesopfer sorgen ist vielleicht nichts für schwache Mägen...

    Gelungene Mischung

    Insgesamt fand ich das Buch eine sehr gelungene Mischung aus Fantasy und Horror, mit einer Prise Geschichte. Mir hat Lost Souls wirklich super gefallen. Die gesamte Hörzeit von etwas über 14 Stunden war wirklich durchweg unterhaltsam und spannend. Ich könnte jetzt krampfhaft nach irgendwas Negativem suchen und würde auch sicherlich was finden - will ich aber nicht :-)

    Mein Fazit:

    Lost Souls ist für mich das Überraschungs-Highlight des Jahres. Spannend, unterhaltsam, temporeich, gruselig und auch ein bisschen lehrreich. Mit hat es viel Spaß gemacht und kann es für Liebhaber ebensolcher Geschichten nur weiterempfehlen.

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    NiWas avatar
    NiWavor 4 Monaten
    Horror-Ratten

    Jessika Raapke ist Archäologin und mit ihrer Pflegetochter Leonie frisch nach Hameln gezogen. Hier wartet auch schon ein Arbeitseinsatz auf sie: sie soll einen mysteriösen Vorfall in der Kirche untersuchen. Ein Bauarbeiter wurde von einem Schwarm Ratten regelrecht zerfetzt und ein alter Sarg ist dabei beschädigt worden. In der Kirche findet Jessika einen archaischen Hinweis auf den sagenumwobenen Rattenfänger und weitere Unfälle mit den Nagern häufen sich ...

    Bei diesem Roman hat mich von Vornherein die Sage um den Rattenfänger gereizt. Ich finde es recht interessant, wenn (Horror-) Romane auf alten Märchen und Geschichten basieren und Autoren daraus ihre eigene Version spinnen.

    Wie schon kurz geschildert, ist Jessika Raapke beruflich mit dem Unfall in der Kirche betraut. Sie soll die Artefakte bergen, damit alles seine Ordnung hat. Allerdings stößt sie auf seltsame Zeichen und Rätsel und eine Hetzjagd gegen eine Rattenschar beginnt.

    Protagonistin des Romans ist eben Jessika, die mit ihrer Adoptivtochter Leonie nach Hameln gezogen ist. Jessikas Leben ist derzeit schwierig. Ihre beste Freundin ist gestorben und auf einen Schlag hat sie dadurch die Verantwortung für eine Teenagerin. Leonie ist nämlich gar nicht so pflegeleicht, weil es ihr eben schwer fällt, sich auf die neue Umgebung und Situation einzulassen.

    Dann kommt noch Kammerjäger Peter hinzu, der die bedenklichen Rattenvorkommnisse in der Stadt untersucht. Auf diese Weise macht er Bekanntschaft mit Jessika, weil der Nagetier-Unfall des Bauarbeiters von mehreren Stellen bearbeitet wird.

    Die Figuren sind insgesamt gelungen, auch wenn es ihnen etwas an Tiefe fehlt. Sämtliche Charakterzüge entstehen aus der Situation heraus und sind ingesamt nicht bemerkenswert, was jedoch der Handlung keine Spannung nimmt.

    Die Ratten in Hameln verhalten sich merkwürdig. Sie rotten sich zusammen, sind äußerst aggressiv und selbst Kammerjäger Peter hat so etwas noch nie gesehen: Rattenkönige, durchgebissene Kabel, angenagte Menschen - in Hameln sind sie überall!

    Hauptaugenmerk des Romans liegt auf der Rattenfänger-Sage, die von unterschiedlichen Seiten aus betrachtet wird. Thomas Finn bietet dazu unglaublich viel Wissen und Informationen, was sehr, sehr fesselnd zu lesen ist. Dabei geht er auf verschiedenste Versionen der Rattenfänger-Sage ein, spielt Interpretationen einzelner Aspekte durch und erklärt, wie die Gebrüder Grimm ihre berühmte Märchensammlung geschaffen haben.

    Gerade dieser Teil hat mir ausgezeichnet gefallen. Es ist spannend zu erfahren, wann die Heiden wo gelebt haben, wie unsere Vorfahren mit dem relativ neu eingeführten Christentum umgegangen sind, und wie sich Adel- und Klostertum gegenüber heidnischer Bräuche verhalten haben.

    Der Horror liegt in den Ratten selbst, weil Thomas Finns Nager schon grausame Biester sind. Man stelle sich vor, ein Rattenschwarm strömt auf einen zu und man weiß, dass es kein Entkommen gibt!

    Dementsprechend sind manche Szenen blutig und teilweise detailliert, was den Ekel- und Schauerfaktor insgesamt in die Höhe treibt.

    Abschließend bleibt mir zu sagen, dass mich Thomas Finns „Lost Souls“ gut unterhalten hat. Eklige Spannung, sagenhafte Details inklusive, regt er das Kopfkino an, während von Artefakten aus alten Zeiten berichtet wird. 

    Kommentare: 4
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    ClaudiasBuchboxs avatar
    ClaudiasBuchboxvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Gut recherchierte Geschichte um den Rattenfänger von Hameln, mit sehr sehr vielen Ratten :-)
    Angst vor Ratten ?? :-)

    Jessika ist Archäologin und muss aus beruflichen Gründen in die Nähe von Hameln ziehen. Noch während sie ihre Umzugskartons im Auto hat bekommt sie den Auftrag sich einen bisher verborgenen Keller in einer Kirche anzuschauen. Hier war am Abend davor ein Handwerker durch die Decke gebrochen und von Ratten getötet worden.

    Aber nicht deswegen wird Jessika gerufen, sondern wegen dem Sarkophag und einer Statue die im Gewölbe gefunden werden.

    Wenn es Jessika bis hier hin noch nicht merkwürdig vorgekommen ist, dann spätestens als sie die Statue betrachtet.

    Mit ihrer Adoptivtochter Leonie, die im besten Teeniealter ist, macht sie sich auf zu einer abgelegenen Hütte im Ith Gebirge. Leonies verstorbene Mutter und beste Freundin von Jessika hat es ihrer Tochter hinterlassen.

    Schon bald häufen sich seltsame Sichtungen und Erscheinungen. Je weiter Jessika sich in die Nachforschungen verstrickt wird es immer gefährlicher und schnell weiss sie nicht mehr wem sie trauen kann und wem nicht.

    Und Ratten scheinen eine ganz zentrale Rolle zu spielen.


    Ich bin wieder einmal völlig begeistert von dem neuen Horror-Mystery Buch von Thomas Finn. Hier habe ich das Hörbuch in nur wenigen Tagen durchgehört. Zum einen hat mich die wirklich toll recherchierte Geschichte rund um den Rattenfänger von Hameln mich begeistert. Ich war völlig überrascht wie viele Varianten es davon gibt. Zum anderen war die Lesung von Oliver Rohrbeck einfach nur toll. Wie ich es von Thomas Finn gewohnt bin, ist auch dieses Buch in sich abgeschlossen und hört zu keiner Reihe. Allerdings musste ich sehr breit grinsen als die Show "Survive" aus dem Buch Dark Wood kurz erwähnt wurde.


    Das Buch kann ich fast bedenkenlos weiterempfehlen, für alle die dieses Genre mögen. ABER es kommen wirklich, wirklich viele Ratten darin vor. Daher, wer Angst vor Ratten hat..... Für den ist diese Geschichte sicherlich nichts.


    Von mir gibt es 5 von 5 Sterne



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    AnjaScs avatar
    AnjaScvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Horror-Thriller mit gut recherchierten Fakten zur Rattenfänger Sage, vermischt mit mystischem und fremdgesteuerten Killerratten.
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