Thomas Finn Mordstrand

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Inhaltsangabe zu „Mordstrand“ von Thomas Finn

Als Jugendliche in der Zisterne eines einstigen Pellwormer Mädcheninternats die Leiche einer Frau finden, ahnt Gesa Harms, alleinerziehende Mutter und einzige Polizistin der Insel, noch nicht, dass sie es in Wahrheit mit zwei Morden zu tun hat. Denn im Schlamm unter der Leiche wird kurz darauf ein weiteres Opfer entdeckt: Das Skelett eines weiblichen Teenagers, das dort bereits 40 Jahre zuvor entsorgt wurde. Zwei Tote im gleichen Versteck? Für Gesa steht fest, dass die Morde miteinander in Verbindung stehen und die Spur in die Vergangenheit weist.

Durchschnittlicher Krimi mit etwas eintöniger Polizeiarbeit ...

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  • Willkommen auf Pellworm

    Mordstrand

    Unzertrennlich

    23. June 2017 um 08:32

    Schreibstil  Thomas Finn habe ich im letzten Jahr für mich entdeckt. "Weißer Schrecken" war ein Buch, das mich wieder so richtig gruseln konnte und die Parallelen zu "Es" von Stephen King fand ich genial, weswegen ich kurz darauf auch noch "Dark Woods" von ihm gelesen habe, das mich zwar von der Story nicht so recht begeistern konnte, aber das trotzdem dafür gesorgt hat, dass ich Thomas Finn in Erinnerung behalten habe. Nun habe ich mich an einen Krimi von ihm gewagt - vor allem war ich durch die Geschichten von Sherlock Holmes gerade in der Stimmung dafür bin. Thomas Finn beschreibt in "Mordstrand" einen recht typischen Krimi, der vom Aufbau tatsächlich kaum von anderen Werken des Genres abweicht. Den Stil, den ich von ihm in seinen anderen beiden Büchern so sehr mochte, war hier leider kaum noch zu erkennen. Dies war etwas schade, denn ich mag so "typische" Krimis selten und deswegen fiel es mir auch hier ungemein schwer, in die Geschichte zu finden, was teilweise auch an den recht oberflächlichen Charakteren lag. Charaktere - Gesa - Puhh, mit Ermittler in Büchern tue ich mich immer sehr schwer. das habe ich hier auf meinem Blog ja schon öfters erwähnt. Dass ich mit Gesa, die recht naiv wirkt, nicht so recht warm wurde, war daher kein großes Wunder. Ich muss sagen, dass ich immer noch der Meinung bin, dass Krimis und Thriller auch gut ohne diese klischeehaften Ermittler funktionieren. Als Leser fühle ich mich oftmals überfordert, mit einer neuen Krimi-Reihe anzufangen und dort wieder auf so einen 0815-Ermittler zu treffen. Die eigentliche Geschichte kann noch so gut sein, langweilige Polizeiarbeit, eine unnötige Lovestory und die kleinen persönlichen Problemchen stoßen mich immer wieder ab. Gesa selbst ist Polizistin auf Pellworm und sie ermittelt in diesem Fall. Interessant ist zwar, dass ihr Sohn ebenfalls in die Geschichte verwickelt ist, da er die Leiche entdeckt, aber dennoch war mir Gesa wenig sympathisch und das Mitfiebern fiel mir schwer. Selbst in den Situation, als Gesa plötzlich in Gefahr war, konnte ich nicht mitfühlen ... Meine Meinung "Mordstrand" war ein Buch, das ich wohl nicht gelesen hätte, wäre es nicht von Thomas Finn gewesen, der mir durch seine beiden Bücher gut im Gedächtnis geblieben ist. Krimis selbst finde ich immer schwierig. Viele sind nach dem typischen Muster verfasst, was mich als Vielleser oft langweilt. Mittlerweile finde ich in diesem Genre kaum noch Bücher, die mich wirklich vom Hocker reißen können. So war es dann leider auch bei "Mordstrand". Schon zu Beginn hatte ich Startschwierigkeiten, obwohl der Anfang eigentlich noch ganz fesselnd war. Hier dringt eine Gruppe von Jugendlichen nämlich in ein verlassenes Mädcheninternat ein und stößt dort auf eine Leiche. Als dann jedoch die Polizeiarbeit in den Fokus rückte, habe ich immer mehr das Interesse an der Geschichte verloren. Besonders das erste Drittel fand ich recht zäh. Die Ermittlungen kommen nur schleppend voran und Gesa selbst hat für mich zu wenig Charakter gezeigt. Sie wirkte recht eindimensional, fast schon langweilig, was sich leider auch die Nebencharaktere übertrug, die alle sehr oberflächlich bleiben. Das Grundgerüst der Geschichte zwischen Damals und Heute ist aber echt interessant. Mit den beiden gefundenen Toten steht eine Gruppe von Freunden im Fokus, Leute, die immer noch auf der Insel leben und die natürlich dann im Fokus der Ermittlungen stehen. Gesa muss das Rätsel von damals lösen und die Verbindungen zum aktuellen Mord finden. Es gibt einige sehr interessante Wendungen, aber zum Miträtseln bin ich leider nicht gekommen, denn es fiel mir schwer, mir die ganzen involvierten Personen vorzustellen. Die Tatsache, das fast jeder in diesem Buch als Täter infrage kommt, ist dem Autor allerdings gut gelungen! Die Inselatmosphäre hat Thomas Finn hier aber gut eingefangen. Das war für mich auch ein großer Pluspunkt in diesem Buch. Wie bereits erwähnt, mag ich den Stil des Autoren, ich finde aber, bei diesem Buch hat er nicht sein gesamtes Können unter Beweis gestellt. Das Ende und die letztendliche Auflösung haben wir gefallen, es gab noch eine letzte Überraschung, aber auch ein typischer Showdown. Ich mochte die Wendungen in dem Krimi sehr gerne, aber für meinen Geschmack war die Polizeiarbeit und die kleine Liebesgeschichte (oder sollte ich sagen: Liebesgeschichten?) zu langweilig. Es hat vom eigentlichen Fall und dem Miteinander der Personen zu stark abgelenkt und bei mir leider dafür gesorgt, dass ich die Polizistin Gesa sehr unsympathisch fand. Fazit "Mordstrand" ist ein Krimi, den man wohl gut im Urlaub am Strand lesen kann, der mir aber zu klischeehaft daherkam. Da ich kein Freund von zäher Polizeiarbeit bin, habe ich über eine Woche an dem Buch gelesen, da ich mich selten motivieren konnte, am Ball zu bleiben. Die Reihe rund um die Polizistin Gesa werde ich wohl nicht weiterverfolgen, muss aber fairerweise sagen, dass der eigentliche Fall in "Mordstrand" so einige Überraschungen bereit hält und auch durch eine gute Auflösung punkten kann.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    01. October 2016 um 17:43
  • Mord auf Pellworm

    Mordstrand

    odenwaldcollies

    21. September 2016 um 13:08

    Vier Jugendliche entdecken zufällig in einem ehemaligen Internat die Leiche einer Frau. Die Identität der Toten kann durch die Tante der Inselpolizistin Gesa Harms schnell geklärt werden, da es sich um eine alte Freundin von ihr handelt. Da die nordfriesische Insel Pellworm wegen eines Sturms von der Außenwelt abgeschnitten ist, beginnt Gesa Harms auf eigene Faust zu ermitteln, zumal ihr Sohn einer der vier Jugendlichen war, die die Tote gefunden haben und sich am Tatort die Knochen eines weiteren Opfers finden, die schon viele Jahre dort liegen. Eine Insel, ein Sturm, der die Insel von der Außenwelt trennt und eine Leiche, die erst wenige Stunden tot ist: für Gesa Harms ist klar, dass sich der Mörder noch auf der Insel befinden muss. In so einer Situation zeigt sich, dass man als Bewohner einer Insel im Notfall auch mal improvisieren muss, vor allem, da die Pellwormer Polizei nur aus einer Person besteht. Ich war zwar noch nie auf Pellworm, finde aber, dass der Autor dieses beschauliche Inselflair sehr gut getroffen hat. Gesa Harms ist die einzige Polizistin der Insel und noch nicht lange auf ihrem neuen Posten. Sie hat mir gut gefallen, da sie immer einen kühlen Kopf behält, umgänglich ist und in alle Richtungen denkt. Außerdem lässt sie sich von ihrem Kollegen der Mordkommission, der vom Festland geschickt wird, nicht einschüchtern. Unerwartete Hilfe bekommt Gesa von dem Journalisten und Fotografen Arne Lorenzen. Die beiden entdecken ziemlich schnell eine Spur, die in die Vergangenheit zeigt. Für mich als Leser war es spannend, den Ermittlungen von Gesa zu folgen und obwohl wir immer mehr Antworten bekommen, konnte ich mich bis fast zum Schluss weder auf einen Verdächtigen noch auf ein mögliches Motiv festlegen, obwohl die Zahl der Verdächtigen relativ überschaubar war. Ein paar meiner Vermutungen haben sich als richtig erwiesen, bei einigen anderen war ich jedoch auf dem Holzweg. Die Charaktere fand ich ebenfalls wieder sehr gelungen, da sind die unterschiedlichsten Typen dabei. Besonders interessant fand ich dabei die Freunde der Toten, die sich bereits in ihren Jugendjahren im Internat kennengelernt haben. Ein spannender und solider Krimi für kurzweilige Lesestunden. Ich würde mich freuen, wenn es mit Gesa Harms noch weitere Fälle geben würde.

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  • Pellworm im Februar

    Mordstrand

    gaby2707

    21. September 2016 um 11:42

    Die Nordseeinsel Pellworm wird im Februar mal wieder von einem Sturm heimgesucht, als der siebzehnjährige Jan Harms, der zusammen mit anderen Jugendlichen in einem alten Mädchen-Internatsgebäude herum stromert, auf eine Leiche in der Zisterne stößt. Allerdings wird es nicht die einzige Leiche bleiben. Seine Mutter, Gesa Harms, seit kurzem die einzige Polizistin der Insel, muss sich in den nächsten Tagen nicht nur um diese Leichenfunde, die zeitlich ca. 40 Jahre auseinander liegen, kümmern, sondern sich auch gegen einen unsympathischen Kollegen vom Festland zur Wehr setzen. Dies ist das erste Buch, das ich von Thomas Finn gelesen habe. Und ich hoffe, dass es nicht sein letzte Krimi sein wird. Ich kenne die kleine Nordseeinsel Pellworm noch nicht. Aber die Beschreibungen der Insel, seiner Bewohner, der widrigen Wetterverhältnisse im Februar und der Brauch des Biikebrennens haben bei mir einen absolut positiven Eindruck hinterlassen. Die Charaktäre haben alle ihre kleinen und großen Macken, kommen alle lebensecht und nicht überzogen rüber. Besonders Gesa, Jan und der Reporter/Fotograf Arne haben sich meine Sympathien sehr schnell gesichert. Aber es gibt auch Menschen auf der Insel, mit denen ich nicht so klar gekommen bin: der 2. Bürgermeister Gustav Freese z.B.Die Geschichte ist logisch und nachvollziehbar aufgebaut. Immer wiederkehrende Wendungen haben mir das mitermitteln nicht immer leicht gemacht. Neue Erkenntnisse, neue Verdächtige - aber nichts führte bei mir endgültig zum Täter. Kleinigkeiten, leicht zu überlesen, haben bei mir die Spannung bis zum Schluss auf einem sehr hohen Level gehalten. Die Dramatik am Schluss wird durch einen wunderbar positiven Abschluss der Geschichte etwas gemildert. Ich hatte einige sehr spannende und interessante Lesestunden. Mordstrand bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung. 

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  • Mehr davon!

    Mordstrand

    dubh

    20. September 2016 um 09:35

    Die nordfriesische Insel Pellworm.Bei einem kleinen abendlichen Ausflug mit anderen Jugendlichen findet Jan in einem alten, leerstehenden Gebäude eine tote Frau. Der Teenager ist nicht nur relativ kurz auf der Insel, sondern auch der Sohn von Gesa Harms, der neuen Polizeibeamtin Pellworms. Und diese beginnt umgehend mit den Ermittlungen - trotz widriger Wetterumstände und nichtsahnend, dass es nicht bei diesem einen Leichenfund bleiben wird. Denn in der Zisterne des alten Mädcheninternats finden sich Gebeine, die schon einige Jahrzehnte früher dort deponiert wurden... Als die geborgenen Knochen auch noch aus der örtlichen Arztpraxis gestohlen werden, begreift Gesa, dass sie schnell sein und die Gunst der Stunde nutzen muss: denn aufgrund der Wetterlage ist Pellworm mitsamt seinen Bewohnern vom Festland abgeschnitten - das bedeutet, der Mörder ist noch unter ihnen...Gesa Harms ist eine Polizeibeamtin, die erst vor kurzem vom Festland auf die Insel versetzt wurde. Da sie ihren Mann, Jans Vater, verloren hat, hat sie gehofft, auf Pellworm einen Neuanfang zu starten. Das sie dabei gleich mit einem Fall konfrontiert wird, der in die Vergangenheit zurückreicht, konnte sie bei dem relativ überschaubaren Einsatzgebiet nicht unbedingt ahnen. Doch Gesa ist nicht nur klug, sondern sie ist durchaus auch standhaft und lässt sich so schnell nicht die Butter vom Brot nehmen - was sich spätestens bei der Ankunft der Verstärkung vom Festland zeigt.Auf mich wirkt sie sehr sympathisch und in ihrer Situation als frisch angelandete Polizistin und alleinverziehende Mutter zudem auch durch und durch glaubhaft. Überhaupt haben mir die Figuren - allen voran ihr Sohn Jan, aus dessen Blickwinkel ein Teil der Handlung erzählt wird - in ihrem näheren Umfeld sehr gut gefallen, denn auch sie sind realistisch gezeichnet.Der Autor Thomas Finn hat in meinen Augen einen richtig spannenden Krimi vorgelegt, der mich vor allem dank seiner Charaktere, der atmosphärischen Beschreibungen von Insel, Wetter und Ermittlungsarbeit, die nicht immer ganz reibungslos vonstatten geht und einem bunten Strauß an Spekulationsmöglichkeiten überzeugt. Ich habe bis zum Ende gerätselt und wilde Theorien aufgestellt - nur um am Ende dann trotzdem noch überrascht zu sein.Fazit: Ein packender, handwerklich sehr gut gemachter Krimi, der mich perfekt unterhalten konnte. Ich hoffe sehr, dass es noch mehr von Gesa Harms zu lesen gibt - denn sowohl die Figuren als auch der Handlungsort haben in meinen Augen viel Potential!

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  • Seit vierzig Jahren…

    Mordstrand

    buecherwurm1310

    20. September 2016 um 09:29

    Die Polizistin Gesa Harms ist noch nicht lange auf der Insel Pellworm, als Jugendliche in der Zisterne des leerstehenden Mädcheninternats eine Leiche finden. Das stürmische Wetter sorgt dafür, dass die Insel von der Außenwelt abgeschnitten ist und so muss Gesa zusehen, dass sie zurechtkommt. Unterstützt von der freiwilligen Feuerwehr und ihrer Patentanten Inge, die Ärztin ist, macht sie sich an die Arbeit. Die Tote wurde ermordet. Dann wird im Schlamm der Zisterne ein Skelett entdeckt. Die Knochen stammen von einer Jugendlichen, die ebenfalls ermordet wurde und seit ungefähr vierzig Jahren dort gelegen hat. Gesa vermutet einen Zusammenhang zwischen den beiden Mordfällen. Das Buch lässt sich sehr schön flüssig lesen. Von Anfang an kann man in die Inselatmosphäre eintauchen. Das ungemütliche Februarwetter verschafft der Insel eine düstere und etwas beklemmende Ausstrahlung. Der Fährbetrieb ist eingestellt, so dass man ist auf sich alleine gestellt ist. Für die Bewohner von Pellworm ist das nichts Neues, aber Gesa und ihr Sohn Jan müssen sich erst noch an dieses Leben gewöhnen. Da wird jede Abwechslung gerne angenommen und die Bewohner freuen sich schon auf das jährliche Biikebrennen. Auch für Jugendliche bietet die Insel nicht allzu viel, daher finden sie auch gar nichts dabei, in das alte Internat einzubrechen und sich dort aufzuhalten. Wenn sie gewusst hätten, was sie erwartet. Besseres Wetter spült dann die Kripo auf die Insel. Der zuständige Kommissar Wilharm ist sehr von sich eingenommen und hält so gar nichts von Gesas Ermittlungen. Sie soll sich raushalten, aber das kann sie nicht. Da verwundert es nicht, dass die beiden ihre Probleme miteinander haben. Es gibt eine Reihe von Verdächtigen, aber jeder von ihnen scheint ein Geheimnis zu haben. Aber auch der überambitionierte stellvertretende Bürgermeister taucht immer wieder dort auf, wo er nichts verloren hat und verfolgt höchst eigene Interessen. Die beteiligten Personen sind sehr individuell und authentisch geschildert. Um den Täter zu überführen, ist es sehr wichtig, auf die kleinsten Details zu achten. Ich muss gestehen, dass sie mir nicht unbedingt aufgefallen sind, so dass ich zwar einen Verdacht hatte, mir aber die entscheidenden Hinweise fehlten. Immer neue Wendungen bringen Spannung in die Geschichte und es macht Spaß, Gesa bei ihren Ermittlungen und auch bei ihren kleinen Kämpfen zu begleiten. Zum Ende wurde es dann noch richtig dramatisch. Ein unterhaltsamer und spannender Insel-Krimi.  

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