Thomas Fischer. Der Weg der Schwalbe

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Inhaltsangabe zu „Der Weg der Schwalbe“ von Thomas Fischer.

Letzte Hoffnung Europa - ein literarischer Roman über Flucht und Vertreibung: Für den Afrikaner Bonaventure ist die Flucht nach Europa die einzige Chance auf eine Zukunft für seine Familie. Auf seinem lebensgefährlichen Weg nach Norden ist er als illegaler Flüchtling auf die Unterstützung fremder Menschen angewiesen und ihrem guten Willen ausgeliefert. Gegen alle Widrigkeiten schlägt er sich durch, auf Lastern und Zugdächern, bezahlt Wildhüter und Soldaten für Hilfe und Schweigen, die Angst wird zum ständigen Begleiter. Unterwegs begegnen ihm die Schicksale gescheiterter Mitflüchtlinge, Tod und Leid werden zum nervenaufreibenden Alltag. Doch die Hoffnung auf ein besseres Leben für sich und seine Lieben hält ihn aufrecht. Als seine zurückgelassene Familie dann aber ums nackte Überleben ringt, muss Bonaventure eine folgenschwere Entscheidung treffen ... Aufrüttelnd und ergreifend erzählt Autor Thomas Fischer die Geschichte von Bonaventure als Beispiel für all diejenigen, die er als Aktivist einer Hilfsorganisation täglich betreut. Seine Arbeit führt ihn in regelmäßigen Abständen nach Afrika - "Der Weg der Schwalbe" gibt Millionen von Schicksalen eine Stimme!

Ein ergreifendes und wirklich lesenswertes Buch!

— Stelze74

Ein absolut lesenswertes Buch über das Leben von Wirtschaftsflüchtlingen, die ebenfalls Menschen sind und große Probleme haben!

— Chiaramaus

Ein Roman den man unbedingt gelesen haben sollte.

— DaniRoe
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    Der Weg der Schwalbe

    theophilia

    10. May 2017 um 11:17

    Inhalt: Für den Afrikaner Bonaventure ist die Flucht nach Europa die einzige Chance auf eine Zukunft für seine Familie. Auf seinem lebensgefährlichen Weg nach Norden ist er als illegaler Flüchtling auf die Unterstützung fremder Menschen angewiesen und ihrem guten Willen ausgeliefert. Gegen alle Widrigkeiten schlägt er sich durch, auf Lastern und Zugdächern, bezahlt Wildhüter und Soldaten für Hilfe und Schweigen, die Angst wird zum ständigen Begleiter. Unterwegs begegnen ihm die Schicksale gescheiterter Mitflüchtlinge, Tod und Leid werden zum nervenaufreibenden Alltag. Doch die Hoffnung auf ein besseres Leben für sich und seine Lieben hält ihn aufrecht. Als seine zurückgelassene Familie dann aber ums nackte Überleben ringt, muss Bonaventure eine folgenschwere Entscheidung treffen ...meine Meinung:Auf dem Titelbild des Covers ist der afrikanische Kontinent dargestellt mit blauen und weißen Streifen. In der Covermitte ist der Titel des Buches gedruckt und genau darunter der Autor. Der Schreibstil ist sehr flüssig, dramatisch und lebendig. Es wird viel von dem Familienleben der Darsteller berichtet. Es wird von der Vergangenheit und Zukunftsträume eingegangen. Als Europäer kann man sich nicht vorstellen, warum man seine Heimat verlassen sollte und zu so einer ungewisser Reise aufzubrechen. Hier, wo wir alles haben, ist es nicht vorzustellen, seinen Arbeitsplatz wegen der eigenen Meinung zu verlieren oder dass ein Erdbeben das Haus zerstört. In 89 unterschiedlich langen Kapiteln wird die Flucht von Bonaventure aus Afrika beschrieben. Leider ist der Schluss so offen gehalten, dass weder bekannt ist, wo Bonaventure an Land kommt bzw. welche Zukunft er findet. Aber er kommt zumindest über das Meer. Für mich persönlich wäre es sehr interessant gewesen, wenn in dem Buch auch Ortsangaben vorgekommen wären. Es erhöht das Wiedererkennen, wenn in dem Buch Ortsnamen oder Länder vorkommen, die ich kenne bzw. mir ein Bild des Landes näher erklären. Es hätte mich auch interessiert wie die Reiseroute verläuft. Vielleicht soll diese Route aber „geheim gehalten“ werden um andere Flüchtlinge zu schützen.In den Kapiteln wird immer wieder unterschiedlich die Lebensperspektive von Bonaventure und seinen Helfern bzw. Mitflüchtlingen geschildert und auf der anderen Seite die Perspektive seiner Familie Frau, Kindern und Bruder mit Familie. Es wird gefühlvoll darauf eingegangen, dass Greta sich immer wieder Sorgen um ihren Mann macht. Sie muss mit den immer seltener werdenden Anrufen ihres Mannes klarkommen und hat ihre eigenen Sorgen um die Kinder und ihre Zukunft. Das Buch endet mit Danksagung vieler helfender Hände. Das Buch schildert sehr realistisch die Dramatik der Flucht und das Risiko, ob diese sinnvoll ist oder ein gutes Ende hat. Doch bleibt die Hoffnung auf ein besseres Leben immer wieder der Motor so viel Leid und Not auf sich zunehmen. Was kann ich daraus lernen:In dem Buch wird geschildert, dass auch Menschen die aufgrund wirtschaftlicher Probleme das Land verlassen keine Flüchtlinge II. Klasse sind. Auch sie müssen Schutz und Hilfe verdienen. Oftmals liegt es gerade am ausbeuterischen Kapitalismus der westlichen Welt, dass es den Menschen in Afrika so geht, dass ihnen nichts anderes bleibt als nach Europa zu flüchten. Viele Menschen, die sich zu einer Flucht entscheiden, haben ihre Schwierigkeiten nicht selbst verschuldet. Herr Fischer hat mit seinem Engagement bei project-human-aid.de viel Kontakt zu Menschen, deren Geschichte in den Beispielroman eingeflossen ist. Mit dem Hintergrundwissen konnte er einen packenden und lebensechten Roman von Hoffnung und Verzweiflung schreiben. Nicht jedem Flüchtling wird ein Überfall passieren, aber Hunger, Durst, Kälte und Einsamkeit sind schon große Bedrohungen alleine um nicht das Ziel zu erreichen für die die Verwandten in der Heimat alles Opfern. Der Roman hat daher einen realistischen Hintergrund und könnte immer wieder so geschehen. Fazit:Ich finde es sehr empfehlenswert dieses Buch zu lesen. Es kann nur einen kleinen Einblick geben in die Not und Hoffnung die Menschen aus Afrika treibt sich in Schlauchboten zu setzen und über die stürmische See ins gelobte Land zu fahren. Dank möchte ich dem Autor und dem Verlag edel & electric für das Rezensionsexemplar mit eigener Widmung sagen. zum AutorThomas Fischer wurde 1972 in Konstanz am Bodensee geboren. Nach dem Studium der Soziologie, deutschen Literatur und Philosophie arbeitete er als Redakteur in einer Berliner Kommunikationsagentur. Parallel gründete er 2002 mit Freunden die Hilfsorganisation „Project Human Aid e.V.“ (www.project-human-aid.de). Seine Arbeit für Kinder und Jugendliche führt ihn seitdem in regelmäßigen Abständen nach Burundi, Ostafrika. Daneben arbeitet er heute für einen diakonischen Unternehmensverbund in Berlin und Brandenburg. Thomas Fischer lebt in Berlin.

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  • Ergreifend!

    Der Weg der Schwalbe

    Stelze74

    23. December 2016 um 13:23

    Thomas Fischer legt dem Leser mit "Der Weg der Schwalbe" ein wirklich lesenswertes und sehr berührendes Buch vor.Mir hat die Geschichte von Bonaventure sehr gut gefallen.Bonaventure, der zusammen mit seiner Familie zwar arm, aber zufrieden in einem kleinen Dorf lebt, verliert nach einem Erdbeben sein Haus. Schon länger arbeitslos weiß er, dass er dieses nicht mehr aufbauen kann. Sein Bruder nimmt ihn und die Familie zwar bei sich auf, aber das Geld reicht gar nicht. Die Erwachsenen sparen an ihrem Essen, damit die Kinder satt werden.Bonaventure gibt irgendwann nur noch einen Weg, sich und seiner Familie zu helfen. Er muß nach Europa!Der Bruder verschuldet sich, beim Missglücken der Mission verliert er ebenfalls alles. Alleine das fand ich sehr beeindruckend. Wie tief muß die Verzweiflung der Menschen sein, die wirklich alles auf eine Karte setzen? Sie verpfänden Haus und Hof, um die Überfahrten bezahlen zu können. Sie setzen sich und ihre Kinder in diese Boote in der Hoffnung, dass alles gut wird.Der Weg zum Meer war strapaziös, am Ziel angekommen ist Bonaventure wirklich krank. Das Geld ist alle.Trotz allem steigt er ein und wagt die Überfährt...Das Ende fand ich gelungen. Der Leser muß sich Gedanken machen. Man setzt sich noch einmal mit der Geschichte auseinander. Man versteht das Denken von Flüchtlingen ein stückweit mehr.

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  • Letzte Hoffnung, die Flucht nach Europa

    Der Weg der Schwalbe

    Herbstrose

    22. December 2016 um 08:16

    In bescheidenen Verhältnissen, dennoch glücklich und zufrieden, lebt Bonaventure mit Frau und drei Kindern in einem Land im Osten Afrikas – bis ein Erdbeben eines Nachts sein Haus völlig zerstört. An Wiederaufbau ist nicht zu denken, es fehlen die Mittel. Bonaventure, ehemaliger Fahrer eines Bischofs der bei der Regierung in Ungnade gefallen ist, ist arbeitslos. Als die Suche nach einer neuen Anstellung negativ verläuft beschließt er, um seinen Lieben eine bessere Zukunft zu bieten, nach Europa zu gehen. Die Familie ist zwar dagegen, dennoch verpfändet sein Bruder sein Haus, um Bonaventure die Reise zu ermöglichen. Jetzt ist er ein illegaler Flüchtling, abhängig vom Mitleid seiner Mitmenschen und angewiesen auf die Hilfe teils korrupter Schlepper. Auf dem Weg nach Norden lässt er sich auch nicht durch Erzählungen gescheiterter Flüchtlinge entmutigen. Er bezahlt Soldaten und Wachposten, Wildhüter und Lastwagenfahrer, während zu Hause seine Familie beinahe verhungert. Trotz aller Widrigkeiten schafft er es bis ans Meer … Der Autor Thomas Fischer weiß genau, worüber er schreibt. Er ist Mitbegründer der Hilfsorganisation „Project Human Aid e.V.“ und bedingt durch seine Arbeit für Kinder und Jugendliche auch regelmäßig in Burundi/Ostafrika tätig. Sein Anliegen ist es, mit diesem Buch Verständnis für das Leid und die Not von Flüchtlingen zu wecken. Dies ist ihm auch bestens gelungen. Schonungslos offen und erschreckend, packend und mitreißend, gleichzeitig schön und voller Zuversicht – ein Roman mit einer Fülle von Ereignissen, bei denen man öfter mal eine Pause machen muss, um über das Gelesene nachzudenken. Der angenehme, geschmeidige Schreibstil und die detailgetreue Ausarbeitung der einzelnen Figuren machen das Lesen trotz des traurigen Themas zum Erlebnis. Gekonnte Wechsel zwischen Bonaventures Vergangenheit als Soldat, seinen derzeitigen Erlebnissen auf der Flucht und den Kümmernissen der zurückgebliebenen Familie halten die Spannung aufrecht. Dennoch finde ich es, bei allem Mitgefühl für Flüchtlinge, sehr bedenklich, dass hier ein sog. „Wirtschaftsflüchtling“ in den Mittelpunkt der Handlung gestellt wird - ein Mann, der bei seiner Arbeitssuche das Plakat einer europäischen Stadt sieht, dabei glaubt in diesen Häusern müssen nur reiche Leute wohnen und daraufhin beschließt, seine Familie und sein Land zu verlassen. Man stelle sich nur einmal vor, alle Armen und Arbeitslosen würden so handeln – wir hätten keinen Platz mehr für die wirklich bemitleidenswerten Flüchtlinge aus den Kriegs- und Krisengebieten. So interessant die Geschichte über Bonaventures Leben und Flucht auch zu lesen war, so unbefriedigend ist jedoch der Schluss. Die Geschichte ist nicht rund, es bleibt alles, wirklich alles offen, es fehlt ein Ende – so oder so, gut oder schlecht. Fazit: Ein Buch das man unbedingt lesen sollte, schon um sich ein eigenes Urteil zu bilden.

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  • Der Weg der Schwalbe

    Der Weg der Schwalbe

    Chiaramaus

    19. December 2016 um 14:28

    Letzte Hoffnung Europa - ein literarischer Roman über Flucht und Vertreibung: Für den Afrikaner Bonaventure ist die Flucht nach Europa die einzige Chance auf eine Zukunft für seine Familie. Auf seinem lebensgefährlichen Weg nach Norden ist er als illegaler Flüchtling auf die Unterstützung fremder Menschen angewiesen und ihrem guten Willen ausgeliefert. Gegen alle Widrigkeiten schlägt er sich durch, auf Lastern und Zugdächern, bezahlt Wildhüter und Soldaten für Hilfe und Schweigen, die Angst wird zum ständigen Begleiter. Unterwegs begegnen ihm die Schicksale gescheiterter Mitflüchtlinge, Tod und Leid werden zum nervenaufreibenden Alltag. Doch die Hoffnung auf ein besseres Leben für sich und seine Lieben hält ihn aufrecht. Als seine zurückgelassene Familie dann aber ums nackte Überleben ringt, muss Bonaventure eine folgenschwere Entscheidung treffen ... Aufrüttelnd und ergreifend erzählt Autor Thomas Fischer die Geschichte von Bonaventure als Beispiel für all diejenigen, die er als Aktivist einer Hilfsorganisation täglich betreut. Seine Arbeit führt ihn in regelmäßigen Abständen nach Afrika - "Der Weg der Schwalbe" gibt Millionen von Schicksalen eine Stimme!Dieses Buch hat mich zutiefst berührt. Vorher dachte ich immer "Flüchtlinge, die vor dem Krieg fliehen, muss man aufnehmen. Aber Wirtschaftsflüchtlinge? Pah! Die sollen mal wieder schön zurück in ihre Heimat gehen." Aber nach diesem Buch hab ich meine Meinung grundlegend geändert. Wirtschaftsflüchtlinge haben eine Geschichte. Sie HABEN EINEN GRUND, warum sie nach Europa wollen. Das ist mir nach diesem Buch sehr deutlich geworden. Thomas Fischer beschreibt auf eine faszinierende Art und Weise das Leben des Mannes Bonaventure, der schließlich nach einem Erdbeben und der völligen Zerstörung seines Hauses keinen anderen Ausweg sieht, als nach Europa aufzubrechen, um seiner Familie irgendwie das Überleben zu sichern. ich war gerührt von seinen Bemühungen und davon, wie sehr seine Familie ihn bei seinem Vorhaben unterstützt hat. Dieses Buch hat mir in gewisser Weise die Augen vor der Wahrheit geöffnet, vor der wir alle so oft fliehen: Nicht allen Menschen auf der Welt geht es gut. Das ist nicht immer unsere Schuld - aber es ist unsere Schuld, wenn es so bleibt.Das Buch ist absolut empfehlenswert und man sollte es als Erdenbürger unbedingt gelesen haben. 

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  • Leserunde zu "Der Weg der Schwalbe" von Thomas Fischer

    Der Weg der Schwalbe

    edel_and_electric

    Letzte Hoffnung Europa - ein literarischer Roman über Flucht und Vertreibung Aufrüttelnd und ergreifend erzählt Autor Thomas Fischer die Geschichte von Bonaventure als Beispiel für all diejenigen, die er als Aktivist einer Hilfsorganisation täglich betreut. Seine Arbeit führt ihn in regelmäßigen Abständen nach Afrika - "Der Weg der Schwalbe" gibt Millionen von Schicksalen eine Stimme! Der Weg der Schwalbe Für den Afrikaner Bonaventure ist die Flucht nach Europa die einzige Chance auf eine Zukunft für seine Familie. Auf seinem lebensgefährlichen Weg nach Norden ist er als illegaler Flüchtling auf die Unterstützung fremder Menschen angewiesen und ihrem guten Willen ausgeliefert. Gegen alle Widrigkeiten schlägt er sich durch, auf Lastern und Zugdächern, bezahlt Wildhüter und Soldaten für Hilfe und Schweigen, die Angst wird zum ständigen Begleiter. Unterwegs begegnen ihm die Schicksale gescheiterter Mitflüchtlinge, Tod und Leid werden zum nervenaufreibenden Alltag. Doch die Hoffnung auf ein besseres Leben für sich und seine Lieben hält ihn aufrecht. Als seine zurückgelassene Familie dann aber ums nackte Überleben ringt, muss Bonaventure eine folgenschwere Entscheidung treffen ... Thomas Fischer Thomas Fischer wurde 1972 in Konstanz am Bodensee geboren. Nach dem Studium der Soziologie, deutschen Literatur und Philosophie arbeitete er als Redakteur in einer Berliner Kommunikationsagentur. Parallel gründete er 2002 mit Freunden die Hilfsorganisation „Project Human Aid e.V.“ (www.project-human-aid.de). Seine Arbeit für Kinder und Jugendliche führt ihn seitdem in regelmäßigen Abständen nach Burundi, Ostafrika. Daneben arbeitet er heute für einen diakonischen Unternehmensverbund in Berlin und Brandenburg. Thomas Fischer lebt in Berlin.Wir von edel & electric vergeben 20 digitale Leseexemplare (epub / mobi / PDF) für eine gemeinsame Leserunde und freuen uns auf Eure Bewerbungen bis einschließlich 05. Dezember 2016. Der Autor wird bei der Leserunde gern mitdiskutieren und alle Eure Fragen beantworten. 

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  • Es war einmal.... irgendwo in Afrika...

    Der Weg der Schwalbe

    DaniRoe

    14. December 2016 um 03:04

    <<“Was nützt es, das Richtige zu tun, wenn es einen ohne Ausweg zurücklässt? Vielleicht war es eine Träne, die die Wange des hochgewachsenen Mannes herablief, vielleicht war es aber auch nur das Mondlicht, das für einen flüchtigen Augenblick auf seinem Gesicht glitzerte. „Sag mir, was hilft es mir dann?“… “ >> Inhaltsangabe: Letzte Hoffnung Europa: Ein Afrikaner setzt alles auf eine Karte Bonaventure lebt mit seiner Frau Greta und den drei Kindern in einem kleinen afrikanischen Dorf, bescheiden, aber glücklich. Nach einem fürchterlichen Erdbeben haben sie auf einmal kein Dach mehr über dem Kopf. Da Bonaventure aus politischen Gründen keine neue Anstellung findet, kann er seine Familie nicht mehr ernähren – geschweige denn die Hütte wieder aufbauen. Er beschließt, alles auf eine Karte zu setzen und sich nach Europa aufzumachen. Denn er ist sicher: Seine Lieben zu verlassen ist ihre einzige Chance auf eine bessere Zukunft. Bonaventures Familie ist entsetzt, unterstützt ihn aber – und verschuldet sich über beide Ohren, um die Reisekosten zu decken. Auf seinem gefährlichen Weg nach Norden ist Bonaventure als illegaler Flüchtling auf die Hilfe seiner Mitmenschen angewiesen, diesen aber oftmals auch völlig ausgeliefert. Gegen alle Widrigkeiten schlägt er sich Richtung Europa durch, auf Lastern und Zugdächern, bezahlt Wildhüter und Soldaten für Hilfe und Schweigen. Immer wieder begegnen ihm unterwegs Erzählungen gescheiterter Flüchtlinge, doch er lässt sich nicht entmutigen. Aber dann wird sein Geld immer knapper – und auch die Familie ringt zu Hause ums nackte Überleben. Bonaventure muss eine folgenschwere Entscheidung treffen... Cover: Zu sehen ist der afrikanische Kontinent, der schon fast etwas bröckelt. Das Cover ist auffällig, der Titel „Der Weg der Schwalbe“ klingt interessant, lässt aber noch nicht wirklich Rückschlüsse auf das Genre zu. Inhalt:Bonaventure ist ein guter Familienvater und ein guter Mensch. Nachdem er seinen Job verloren hat und keine weitere Anstellung in Sicht ist verschärft sich die finanzielle Situation der Familie zunehmend. Und dann erschüttert ein schlimmes Erdbeben das Land bei dem Bonaventure´s Haus in sich zusammen fällt. Zum Glück passiert der Familie nichts. Aber wie soll er das Haus wieder aufbauen, ganz ohne Geld?Bonaventure sieht nur in der Flucht nach Europa den einzigen Ausweg um seine Familie vor dem totalen Untergang zu retten. Es beginnt eine beschwerliche Reise mit vielen Hindernissen. Auch seine Familie leidet unter der Entscheidung. Wie kommen die Frau und die Kinder damit klar? Was passiert alles auf der Reise? Meinung: Ein sehr kraftvoll geschriebenes Buch über einen Familienvater der in der Flucht durch halb Afrika nach Europa den einzigen Ausweg in eine bessere Zukunft für seine Familie suchte. Das Buch ist unglaublich packend und mitreißend geschrieben, gerade weil es die Geschichte von Bonaventure erzählt, aber auch die Geschichte von seiner Frau und seinen Kindern, die Zuhause zurückgelassen wurden. Zu jeder Zeit kann man sich mit den Figuren und deren Bewegnissen identifizieren. Falls man vorher kein Verständnis für die vielen Flüchtlinge hatte, hat man es spätestens jetzt. Fazit: Ein Roman den man unbedingt gelesen haben sollte. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen

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