Thomas Fischer

 4.7 Sterne bei 7 Bewertungen
Autor von Im Recht, Strafgesetzbuch und weiteren Büchern.

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Über das Strafen

Neu erschienen am 01.10.2018 als Hardcover bei Droemer.

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Rezension zu "Im Recht" von Thomas Fischer

Auf Herz und Nieren geprüft
michael_lehmann-papevor 3 Jahren

Auf Herz und Nieren geprüft

Etwas trocken ist die Darstellungsweise schon, in die Thomas Fischer auf der Basis seiner wöchentlichen Kommentare in „Zeit-Online“ verfällt. Immer aber sind es wichtige, grundlegende Themen, die öffentlich diskutiert werden, zu denen Fischer einen „juristischen Faktencheck“ dann je liefert.

Unter den Oberthemen „Recht und Politik“, „Recht und Freiheit“, Recht und Gesetz(gebung)“ und „Recht und Richter“ geht Fischer dabei mannigfaltigen Fragen nach, die in Interviews oder anderen verkürzten Darstellungen in den Medien doch zu lapidar, wenn nicht sogar faktisch falsch in Schlagworten dargestellt werden.

Allein schon, wie er in teilweise fast süffisantem Ton sich der Frage nach dem „Krieg gegen den Terror“ zuwendet, die häufig und ebenso gerne martialische Formulierungskunst politischer Akteure, die sich als „starke Männer (und Frauen)“ gerieren und den Eindruck erwecken, in Person mit Tarnanzug auf der Welt für das deutsche „Recht“ in den Krieg zu ziehen, locker „enttarnt“ und rechtlich feststellt, dass es „Sicherheitskriege“ jeglicher Coleur, ob gegen Terroristen, Drogenhändler oder andere kriminelle Kräfte schlichtweg rechtlich nicht gibt.

Aber geht es, auch juristisch, nicht um „feige und hinterhältige Terroristen“ (kriegerische Begriffe), sondern um Mörder, die unter das Strafrecht und nicht unter ein Völkerrecht fallen.

Wobei Fischer nicht bei reinen Analysen von Worten oder herbeigeschworenen Zuständen oder Irrtümern des „gesunden Menschenverstandes“ stehen bleibt, sondern durchaus auch eigene (aber in weiten Bereichen nicht neue) Ideen zur Lösung mancher vertrackter Situationen anbietet (Erstickung der Motive des Terrorismus im Keim durch intensives „Kümmern“ der reichen Länder der Welt etc..

Wie es sich verhält mit Beihilfeansprüchen von NS Verbrechern, das es gar nicht so einfach ist, im rechtlichen Sinne einen echten „Raub“ zu begehen, was scheinbar wasserdichte Beweise heutzutage vor Gericht wirklich wert sind, all dies und mehr liest sich interessant, führt zu manch erstaunlicher Erkenntnis beim Leser und lässt diesen allemal informierter zurück als vor der Lektüre.

Das Thomas Fischer (zumindest im Buch) erkennbar nicht an Selbstzweifeln leidet und man hier und da auch eine gewisse Abwertung und Überheblichkeit anderen juristischen politischen Akteuren bei der Lektüre zu ahnen ist, muss man dafür allerdings in Kauf nehmen.

Alles in allem eine informative und flüssig zu lesende, nicht aber unbedingt spannende Lektüre.

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Holdens avatar

Rezension zu "Strafgesetzbuch" von Thomas Fischer

Der Praktikerkommentar
Holdenvor 4 Jahren

Der "Tröndle/ Fischer", auf jedem guten Juristenschreibtisch zu finden (übrigens auch bei Salesch und Co. hihi). Unser Repetitor war damals sehr angetan, daß der neue Bearbeiter Fischer manche alte Zöpfe abgeschnitten hat. Für Laien aber selbstverständlich unlesbar.

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Gespräche aus der Community

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edel_and_electrics avatar

Letzte Hoffnung Europa - ein literarischer Roman über Flucht und Vertreibung

Aufrüttelnd und ergreifend erzählt Autor Thomas Fischer die Geschichte von Bonaventure als Beispiel für all diejenigen, die er als Aktivist einer Hilfsorganisation täglich betreut. Seine Arbeit führt ihn in regelmäßigen Abständen nach Afrika - "Der Weg der Schwalbe" gibt Millionen von Schicksalen eine Stimme!


Der Weg der Schwalbe

Für den Afrikaner Bonaventure ist die Flucht nach Europa die einzige Chance auf eine Zukunft für seine Familie. Auf seinem lebensgefährlichen Weg nach Norden ist er als illegaler Flüchtling auf die Unterstützung fremder Menschen angewiesen und ihrem guten Willen ausgeliefert. Gegen alle Widrigkeiten schlägt er sich durch, auf Lastern und Zugdächern, bezahlt Wildhüter und Soldaten für Hilfe und Schweigen, die Angst wird zum ständigen Begleiter. Unterwegs begegnen ihm die Schicksale gescheiterter Mitflüchtlinge, Tod und Leid werden zum nervenaufreibenden Alltag. Doch die Hoffnung auf ein besseres Leben für sich und seine Lieben hält ihn aufrecht. Als seine zurückgelassene Familie dann aber ums nackte Überleben ringt, muss Bonaventure eine folgenschwere Entscheidung treffen ...


Thomas Fischer

Thomas Fischer wurde 1972 in Konstanz am Bodensee geboren. Nach dem Studium der Soziologie, deutschen Literatur und Philosophie arbeitete er als Redakteur in einer Berliner Kommunikationsagentur. Parallel gründete er 2002 mit Freunden die Hilfsorganisation „Project Human Aid e.V.“ (www.project-human-aid.de). Seine Arbeit für Kinder und Jugendliche führt ihn seitdem in regelmäßigen Abständen nach Burundi, Ostafrika. Daneben arbeitet er heute für einen diakonischen Unternehmensverbund in Berlin und Brandenburg. Thomas Fischer lebt in Berlin.

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Letzter Beitrag von  Stelze74vor 2 Jahren
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