Im Recht

von Thomas Fischer 
5,0 Sterne bei3 Bewertungen
Im Recht
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Inhaltsangabe zu "Im Recht"

Das Recht und die Wirklichkeit

Ist Deutschland ein gerechtes Land? Kommt darauf an. Zumindest ein rechtsstaatliches? Weitgehend. Wie es aber im politischen und juristischen Alltag um Recht und Gesetz bestellt ist und wie die Justiz in Deutschland funktioniert, darüber klärt Thomas Fischer auf. Der Bundesrichter mischt sich ein in die aktuellen Debatten: Sind wir wirklich im Krieg gegen den Terror? Wie soll Deutschland mit den Flüchtlingsströmen umgehen? Und was sagen eigentlich unsere Gesetze zum Thema Sterbehilfe?
Thomas Fischer bezieht klar Stellung, nicht selten auch entgegen der landläufigen Mehrheitsmeinung. In seiner ZEIT-Online-Kolumne „Fischer im Recht“ zeigt er, wie der Rechtstaat heute im Innersten funktioniert und wo er an seine Grenzen stößt. En passant gelingt ihm eine hochspannende und brillante Rechtsphilosophie.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426276853
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:336 Seiten
Verlag:Droemer
Erscheinungsdatum:01.03.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    michael_lehmann-papevor 3 Jahren
    Auf Herz und Nieren geprüft

    Auf Herz und Nieren geprüft

    Etwas trocken ist die Darstellungsweise schon, in die Thomas Fischer auf der Basis seiner wöchentlichen Kommentare in „Zeit-Online“ verfällt. Immer aber sind es wichtige, grundlegende Themen, die öffentlich diskutiert werden, zu denen Fischer einen „juristischen Faktencheck“ dann je liefert.

    Unter den Oberthemen „Recht und Politik“, „Recht und Freiheit“, Recht und Gesetz(gebung)“ und „Recht und Richter“ geht Fischer dabei mannigfaltigen Fragen nach, die in Interviews oder anderen verkürzten Darstellungen in den Medien doch zu lapidar, wenn nicht sogar faktisch falsch in Schlagworten dargestellt werden.

    Allein schon, wie er in teilweise fast süffisantem Ton sich der Frage nach dem „Krieg gegen den Terror“ zuwendet, die häufig und ebenso gerne martialische Formulierungskunst politischer Akteure, die sich als „starke Männer (und Frauen)“ gerieren und den Eindruck erwecken, in Person mit Tarnanzug auf der Welt für das deutsche „Recht“ in den Krieg zu ziehen, locker „enttarnt“ und rechtlich feststellt, dass es „Sicherheitskriege“ jeglicher Coleur, ob gegen Terroristen, Drogenhändler oder andere kriminelle Kräfte schlichtweg rechtlich nicht gibt.

    Aber geht es, auch juristisch, nicht um „feige und hinterhältige Terroristen“ (kriegerische Begriffe), sondern um Mörder, die unter das Strafrecht und nicht unter ein Völkerrecht fallen.

    Wobei Fischer nicht bei reinen Analysen von Worten oder herbeigeschworenen Zuständen oder Irrtümern des „gesunden Menschenverstandes“ stehen bleibt, sondern durchaus auch eigene (aber in weiten Bereichen nicht neue) Ideen zur Lösung mancher vertrackter Situationen anbietet (Erstickung der Motive des Terrorismus im Keim durch intensives „Kümmern“ der reichen Länder der Welt etc..

    Wie es sich verhält mit Beihilfeansprüchen von NS Verbrechern, das es gar nicht so einfach ist, im rechtlichen Sinne einen echten „Raub“ zu begehen, was scheinbar wasserdichte Beweise heutzutage vor Gericht wirklich wert sind, all dies und mehr liest sich interessant, führt zu manch erstaunlicher Erkenntnis beim Leser und lässt diesen allemal informierter zurück als vor der Lektüre.

    Das Thomas Fischer (zumindest im Buch) erkennbar nicht an Selbstzweifeln leidet und man hier und da auch eine gewisse Abwertung und Überheblichkeit anderen juristischen politischen Akteuren bei der Lektüre zu ahnen ist, muss man dafür allerdings in Kauf nehmen.

    Alles in allem eine informative und flüssig zu lesende, nicht aber unbedingt spannende Lektüre.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    A
    Anne2712vor 3 Jahren

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