Der Spiegel des Schöpfers

von Thomas Franke 
4,8 Sterne bei33 Bewertungen
Der Spiegel des Schöpfers
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Sorlanas avatar

Ein spannender Thriller mit Fantasyelementen, der aber erst nach und nach Fahrt aufnimmt.

Synapse11s avatar

Spannung und Tiefgang in einem Roman verwoben = Lesestoff, der Spaß und Sinn macht. (ähnlich wie "Die Hütte")

Alle 33 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der Spiegel des Schöpfers"

Die ehrgeizige Chirurgin Leonie Brandstätter hat zu viel Alkohol im Blut, als sie auf einer einsamen Landstraße einen jungen Mann anfährt. Um der Polizei zu entgehen, nimmt sie ihr bewusstloses Unfallopfer mit nach Hause. Rasch stellt sich heraus, dass der attraktive Ari in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich ist: Er spricht eine unbekannte Sprache. Die gesellschaftlichen Gepflogenheiten sind ihm fremd. Seine Verletzungen heilen unerklärlich schnell. Und wie sich bald herausstellen wird, hat er mächtige Feinde.

Thomas Frankes rasanter Roman konfrontiert mit dem Bösen dieser Welt. Gleichzeitig beschreitet er ungeahnte Wege des Glaubens. Eine spannende Geschichte über das Erbe der Menschheit.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783865919298
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:576 Seiten
Verlag:Gerth Medien
Erscheinungsdatum:06.01.2014

Rezensionen und Bewertungen

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    Sorlanas avatar
    Sorlanavor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein spannender Thriller mit Fantasyelementen, der aber erst nach und nach Fahrt aufnimmt.
    Mehr Thriller als Fantasy

    Die Chirurgin Leonie Brandstätter möchte einfach nur sicher nach Hause kommen, als sie mit zu viel Alkohol im Blut auf einer einsamen Straße einen jungen Mann anfährt. Um einer Strafe zu entgehen, nimmt sie Ari mit nach Hause, was sie nicht getan hätte, wenn sie die Folgen gekannt hätte. Ari spricht nicht ihre Sprache, seine Wunden heilen unglaublich schnell und außerdem verfolgen ihn die Kinder des Leviathans. Was will dieser uralte Geheimorden von ihm? Wird es Ari & Leonie gelingen, sich zu retten oder wird der Orden seine finsteren Pläne verwirklichen?

    Als erstes muss ich sagen, dass das Buch mir unter dem Genre Fantasy ans Herz gelegt wurde. Letztendlich musste ich jedoch feststellen, dass es mehr ein Thriller mit fantastischen Elementen ist, als eine Fantasygeschichte. Trotzdem hat mich die Erzählung gepackt und ich konnte das Buch relativ zügig lesen.

    Am Anfang dauerte es daher etwas bis ich in die Geschichte reingefunden habe, da ich eigentlich lieber Geschichten aus der ich-Perspektive lese. Dort kann ich mich auch meist besser in die Charaktere hineinversetzen. Nach einigen Kapiteln konnte ich dann aber der Story gut folgen und verfolgte gespannt, wie Leonie mehr über Ari erfährt und ihm die deutsche Sprache beibringt. Obwohl man sagen muss, dass Ari dafür eigentlich nur wenige Stunden braucht :D Zusammen mit Ari und Leonie fliehen wir vor den Kindern des Leviathans und erfahren dabei immer mehr über Ari und die Pläne der Leute, die ihn verfolgen. 

    Die Handlung ist anfangs dabei in drei Erzählstränge aufgeteilt, was uns Einsicht in die Polizeiarbeit, in den Orden und in Leonies Taten gibt. Nach und nach werden diese zusammengeführt und es gab ein überraschendes Ende. Man hätte jedoch etwas früher ein paar mehr Hinweise streuen können, da man etwa bis zur Hälfte des Buches doch sehr wenig erfährt und ziemlich auf die Folter gespannt wurde. Deswegen hat es sich bis dorthin etwas gezogen, aber gegen Ende wurde es richtig spannend, als alle Erzählstränge zusammenliefen und mir präsentiert wurde, wie alles zusammenhängt. 

    Wer gerne Thriller liest, kann gut zu diesem Buch greifen. Wenn man jedoch eine Fantasygeschichte erwartet, die einen in eine andere Welt entführt, sollte man die Finger davon lassen. 

    Mir hat das Buch aber insgesamt trotzdem ganz gut gefallen und daher vergebe ich 4/5 Sternen.

    Kommentare: 3
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    MelEs avatar
    MelEvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein absolutes WOW Erlebnis. Fantasy verpackt in einem Thriller + Schöpfungsgeschichte. Muss man unbedingt Lesen und lieben. Bildlich genial
    Fantasy meets Thriller

    "Der Spiegel des Schöpfers" ist ein wirklich genialer Thriller, der mir einige Abende wirklich versüßt hat. Das Buch lässt sich nicht einfach weglesen, sondern fordert uns als Leser wirklich heraus sich vor Augen zu führen, was die göttliche Welt in die wir hoffentlich eines Tages eintreten können so besonders macht. Der Kampf zwischen Gut und Böse wird hier sehr hervorgehoben und ich fand es sehr beängstigend schon ab den ersten Seiten. Ich bin einiges gewohnt, da Thriller meine bevorzugte Genre ist, aber von schwarzen Schatten und Dämonen zu lesen fand auch ich krass, zumal dies ja kein Hirngespinst ist, sondern eine Aussage, die die Bibel macht, auch wenn wir dies ausblenden wollen. In "Der Spiegel des Schöpfers" werden wir nicht wirklich liebevoll in die Abgründe der menschlichen Seele geworfen und müssen uns entscheiden, wie wir es betrachten wollen. Wollen wir Einblicke in das Paradies erhalten, welches Gott uns nicht vorenthalten will oder überlesen wir dieses, weil es uns zu weit weg erscheint? Göttliche Wahrheit vereint mit Fiktion und jeder Menge Spannung machen "Der Spiegel des Schöpfers" zu einem einzigartigen Leseerlebnis und selbst ich hatte hin und wieder echte Gänsehaut, weil ich mich wirklich regelrecht gegruselt habe. Gegruselt aber auch oft vor mir selbst, da ich die Wahrheiten, die mir in "Der Spiegel des Schöpfers" begegnen einfach ausblende, weil ich mein Ding durchziehen will.Mit Leonie und Ruben hat Thomas Francke zwei Protagonisten erschaffen, die uns durch das Buch führen und dabei mutig genug sind sich den Herausforderungen zu stellen in die sie völlig unvorbereitet schlittern. Man könnte fast sagen, es ist ein Mann vom Himmel gefallen, der nicht in unsere Welt passt und der Schlüssel für alles Schöne ist, was uns erwartet in der Ewigkeit. Manchmal habe ich das Böse als zu aufgesetzt empfunden, aber wenn ich darüber nachdenke ist es doch mehr als passend, denn es umgibt uns Tag für Tag und manchmal würde ich mir auch eine Engelserscheinung oder eine innere Stimme wünschen, die mir den Weg weist. Klingt im ersten Moment vielleicht beängstigend, aber Leonie vertraut und wird deshalb diejenige, die ausschlaggebend ist den Spieß umzudrehen. Unermüdlich kämpft sie und das war schon beeindruckend, denn was ihr im Laufe des Buches begegnet ist echter Wahnsinn. Leonie wächst tatsächlich über sich hinaus. "Der Spiegel des Schöpfers" ist auch ein Buch der Versöhnung, denn wie oft schleppen wir Altlasten mit uns herum, die wir aussprechen müssten, uns aber nicht trauen es anzupacken oder auszusprechen? Schmerz, Trauer, Wut, alles menschliche Gefühle, die uns aber daran hindern Schönheit und Gnade zu erkennen. Ruben, der auch viel Schmerz und Schuld mit sich trägt bekommt die Möglichkeit sich seinen Schuldgefühlen zu stellen und geht eigentlich als gesegneter Mann aus der Geschichte heraus. Ein klein wenig Liebesgeschichte wurde auch in das Buch geschrieben und nimmt der Story dadurch vielleicht auch den einen oder anderen Schrecken. Mitunter habe ich wirklich gefürchtet und war froh, wenn es doch gut ausging, sobald Ari, Ruben und Leonie wieder einmal gejagt wurden. Nichts anderes ist es, was wir hier lesen werden. Eine Jagd, die erfüllt ist von Grauen und Gewalt. Der Autor lässt uns lange zappeln bis wir die Hintergründe erkennen und das warum sehen werden. Fast 600 seiten höchster Lesegenuss und ein Ende, welches dem Buch den Schrecken nimmt. Zuvor konnte ich nicht erkennen, wohin mich der Autor führen will und was es mit dem "Spiegel des Schöpfers" auf sich hat. Leonie die sich einfach führen lässt, erkennt dies sicherlich schon um einiges vor mir und nimmt mich mit in Erkenntnis und dem größten Abenteuer ihres Lebens.Natürlich eine Leseempfehlung, denn "Der Spiegel des Schöpfers" konnte ich nur als rundum gelungen empfinden, auch wenn ich Fantasy normalerweise nicht viel abgewinnen kann, Weit ausholend, eine bildliche Sprache und Protagonisten, die man ins Herz schließt, geben der Story die richtige Würze um einfach abzutauchen aus dem Alltag, um das Paradies neu zu entdecken.

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    Seelensplitters avatar
    Seelensplittervor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Dieses Buch ist ein fantastischer Thriller. Nicht nur weil er saugut ist, nein weil auch Fantasy mit dabei ist!
    Sei ein Kind des Lichts

    Inhaltsangabe laut Verlag:

    Die ehrgeizige Chirurgin Leonie Brandstätter hat zu viel Alkohol im Blut, als sie auf einer einsamen Landstraße einen jungen Mann anfährt. Um der Polizei zu entgehen, nimmt sie ihr bewusstloses Unfallopfer mit nach Hause. Rasch stellt sich heraus, dass der attraktive Ari in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich ist: Er spricht eine unbekannte Sprache. Die gesellschaftlichen Gepflogenheiten sind ihm fremd. Seine Verletzungen heilen unerklärlich schnell. Und wie sich bald herausstellen wird, hat er mächtige Feinde ...

    Thomas Frankes rasanter Roman konfrontiert mit dem Bösen dieser Welt. Gleichzeitig beschreitet er ungeahnte Wege des Glaubens. Eine spannende Geschichte über das Erbe der Menschheit.

    Inhaltsangabe und meine Meinung zum Buch in meinen Worten:

    Cover:
    Das Cover zeigt mir Ari, dem Hauptcharakter aus dem Buch. Und dem Spiegel der die Dimensionen trennt. Es macht Mut, und machte mich persönlich sehr neugierig auf dieses Buch.

    Inhalt in meinen Worten:
    Ari betritt diesen Raum der Welt, ausgerechnet vor das Auto von Leonie. Leonie hat aber eigentlich viel zu viel Alkohol im Blut und darf auf gar keinen Fall in einen solchen Unfall verwickelt werden. Doch es kommt wie es kommt. Sie hat Ari an der Backe, nicht nur das, sie muss ihm helfen um zu seiner Bestimmung zu kommen, das ist ja alles schön und gut, eigentlich sogar einfach, wären diesen Leviathan Kinder nicht hinter Ari her. Zu erst tauchen sie in Berlin unter und Leonie bekommt auch immer mehr Hilfe, obwohl am Anfang wirklich alles ziemlich verworren aussah. Als sie auf Ruben trifft, geht die Fahrt von Berlin nach Bayern in die Nähe von Bamberg. Dort gibt sich Ereignis auf Ereignis die Hand und ich darf mitfiebern wie das alles wohl enden wird.

    Meinung:
    Die Geschichte ist nicht nur ein Thriller, nein er ist auch mit Fantasyelementen durchdrungen, was ich ziemlich spannend finde, wenn auch etwas manchmal leicht verworren.
    Viele Textpassagen berühren mich und ich konnte das Buch fast nicht mehr zu klappen.

    Letztlich hat das Buch vollkommene 5 Sterne verdient, und hinterlässt eine Leserin mit Staunen und Wow Gefühlen.

    Kommentare: 2
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    Ginger_owlets avatar
    Ginger_owletvor 4 Jahren
    "Der Spiegel des Schöpfers" von Thomas Franke

    Inhalt: Die junge und zielstrebige Assistenzärztin Leonie Brandstätter führt ein ganz normales Leben, bis sie eines abends nach einer Party einen jungen Mann anfährt. Sie hat zuvor ein wenig zuviel getrunken und entschließt sich entgegen aller Vernunft, ihr Unfallopfer mit zu sich nach Hause zu nehmen. Doch irgendetwas an ihm ist merkwürdig... Er hat keine Kleidung, scheint kein Deutsch zu sprechen und benimmt sich auch ansonsten nicht "normal". Außerdem heilen seine Wunden ungewöhnlich schnell. Schon bald merkt Leonie, dass eine mächtige Organisation hinter dem Mann her ist und eine abenteuerliche Flucht beginnt, bei der sich immer mehr offenbart, wer der Geheimnisvolle wirklich ist und welche Rolle er spielt.

    Meine Meinung:
    Dieser Thriller ist absolut einzigartig. Etwas Vergleichbares habe ich vorher noch nicht gelesen. Die Geschichte enthält Elemente aus den Bereichen Mystery, Philosophie und Religion, aber auch Medizin und Naturwissenschaft und verknüpft all dies zu einem glaubwürdigen Gesamtkunstwerk. Dabei ist die Handlung immer action- und temporeich, spannend und tiefgründig zugleich und an einigen Stellen sogar mit Humor gespickt. Die Charaktere sind vielschichtig und lebendig beschrieben. Überhaupt hat mir der abwechslungsreiche Schreibstil von Thomas Franke sehr gut gefallen.

    Fazit: Wer Spannung liebt und so genannten "übernatürlichen" Dingen gegenüber aufgeschlossen ist, sollte dieses Buch unbedingt lesen!

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    KleinerVampirs avatar
    KleinerVampirvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Großartiger Thriller mit Tiefgang und Stoff zum Nachdenken - eine absolute Leseempfehlung!
    Der Spiegel des Schöpfers

    Buchinhalt:

    Auf dem Heimweg von einer Party fährt die junge Ärztin Leonie einen Mann an. In ihrer Panik nimmt sie ihr bewusstloses Opfer mit nach Hause, ohne zu wissen, dass sich ihr Leben von da an für immer verändern wird. Der junge Mann, den sie Ari nennt, spricht eine seltsame Sprache, seine Wundheilung läuft rasend schnell und auch so kann er sich nur schwer in der Gesellschaft zurechtfinden. Es stellt sich alsbald heraus, dass sowohl der Geheimdienst als auch ein obskurer Geheimbund auf Aris Fersen sind und schon bald muß Leonie mit Ari um ihrer beider Leben kämpfen. Wer ist der geheimnisvolle Fremde und was macht ihn so interessant für seine Verfolger? Bald hat Leonie das Gefühl: Ari scheint nicht von dieser Welt zu sein….

     

    Persönlicher Eindruck:

    Ein absolut überzeugender Thriller mit Tiefgang und Stoff zum Nachdenken, der mich auf ganzer Linie überzeugen konnte!

    Der Klappentext und das mysteriöse Buchcover hatte mich neugierig gemacht auf diesen Thriller mit christlicher Botschaft. Und ich wurde auf keiner Seite enttäuscht. Eine eingehende, gut zu lesende Sprache und sympathische Figuren machten das Lesen zu einem wahren Vergnügen und bereits auf den ersten Seiten war ich so in der Handlung gefangen, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Der Spannungsbogen erstreckt sich von Anfang bis Ende und steigert sich im Verlauf der Handlung immer weiter. Vielschichtige Charaktere und eine komplexe, aber niemals trockene Story lassen den Leser nicht mehr los.

    Ari in seiner gutmütigen und unschuldigen Art, Leonie, die hartnäckig versucht, hinter sein Geheimnis zu kommen sowie Ruben, der aus den Augen verlorene Schulkamerad aus der Vergangenheit waren allesamt sympathisch und ihre Handlungsweisen nachvollziehbar – Ari sorgte den ganzen Handlungsverlauf über für genügend Stoff zum Nachdenken und so manche unerwartete Wendung im spannenden Handlungsgefüge. Ari hatte einfach eine grandiose Ausstrahlung, die 100%ig so beim Leser ankommt.

    Auch die Nebenfiguren, wie die „Kinder des Leviathan“ als das Böse oder die Guten, wie Rubens Großmutter, waren plastisch und tiefgängig ausgearbeitet. Die packende Handlung ließ einem mehr als einmal das Blut in den Adern gefrieren und sorgte an manchen Stellen für angenehmen Grusel.

    Der christliche Aspekt war sehr dezent und metaphorisch in den Handlungsverlauf eingebunden, hier fand ich besonders Aris Hintergründe sowie Rubens in seiner Vergangenheit begründeten Glaubenszweifel beispielgebend für die zum Nachdenken anregende Handlung.

    Die Steigerung der Geschichte im packenden Finale am Schluß ließ noch genügend Handlungsfäden offen um eigene Spekulationen des Lesers zuzulassen, wobei ich persönlich gerne ein bisschen mehr Erklärung gehabt hätte in Bezug auf Ari und seine Herkunft. So blieb einiges im Nebel verborgen und man konnte als Leser lediglich vermuten. Aber vielleicht ist genau das die Botschaft des Romans – sich selbst Gedanken zu machen.

    Alles in allem ein großartiger Thriller mit christlicher Thematik, den ich auf alle Fälle weiterempfehlen möchte!

     

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    britta70s avatar
    britta70vor 5 Jahren
    Geheimtip!

    Leonie Brandstätter hat bei einer Party zu tief ins Glas geschaut und fährt auf dem Rückweg einen jungen Mann an. Anstatt der Polizei Meldung zu machen, nimmt sie Ari, so sein Name, mit nach Hause. Damit wird sie in ein rasantes Abenteuer hineingezogen, denn Ari ist sehr außergewöhnlich. Zwar wirkt er mitunter recht naiv, gleichzeitig aber auch hochintelligent. Wunden verheilen von jetzt auf gleich, die fremde Sprache lernt er ausgesprochen schnell. Auch eine besondere Naturverbundenheit zeichnet ihn aus. Das Problem ist nur: Er wird verfolgt und eine Erscheinung gibt Leonie ein, ihn zu retten. So beginnt eine abenteuerliche Flucht. Die "Kinder des Leviathan" sind ihnen dicht auf den Fersen und der BND steckt auch irgendwie mit drin...

    "Der Spiegel des Schöpfers" ist der dritte Roman, der im christlichen Gerth Verlag erschienen ist. Mir scheint, der Autor hat sich selbst übertroffen! Franke nimmt den Leser mit auf eine abenteuerliche Reise, einen Kampf zwischen gut und böse. Er beweist einmal mehr, dass auch als christlich eingeordnete Bücher hochspannend sein können und eine breite Leserschaft ansprechen. Die Protagonisten, insbesondere Leonie und Ari, sind sehr detailgetreu und dadurch lebendig präsentiert. Man fiebert mich ihnen regelrecht mit und wartet gespannt, was es mit den mysteriösen Wesen, den "Kindern des Leviathan" und dem "Spiegel des Schöpfers" auf sich hat. Fast 600 Seiten, die man atemlos inhaliert und dann traurig ist, das Buch zuklappen zu müssen. Ein absoluter Geheimtip auch, aber nicht nur für Thrillerfans! 

    Kommentare: 2
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    Sonnenblume1988s avatar
    Sonnenblume1988vor 5 Jahren
    Überzeugender, spannender Thriller

    Auf dem Rückweg einer Party fährt die junge Ärztin Leonie einen unbekleideten Mann an: Da sie unter Alkoholeinfluss gefahren ist, nimmt sie den bewusstlosen Mann mit. Am nächsten Morgen stellt sie fest, dass sie keine gewöhnliche Person in der Wohnung beherbergt. Ari, so nennt sie ihn, kennt weder ihre Sprache noch die üblichen zwischenmenschlichen Umgangsweisen. Doch seine Gaben sind erstaunlich: Er merkt sich nicht nur alle Wörter, sondern ist auch zu körperlicher Höchstleistung fähig. Schon bald werden Leonie und Ari bedroht und verfolgt. Zum Glück erhalten sie Unterstützung von Leonies ehemaligem Schulkameraden Ruben. Doch wer ist Ari? Woher kommt er? Und warum wird er verfolgt?

    Nicht nur das schöne Cover, sondern auch der Inhalt des Buches überzeugt! „Der Spiegel des Schöpfers“ ist eine leicht zu lesende, aber inhaltlich komplexe Geschichte mit mehreren Nebensträngen und verschiedensten Charakteren. Der Autor beweist sehr viel Fantasie und Kreativität, so dass das Lesen einige Überraschungen bietet. Und bereits nach wenigen Seiten entwickelt sich ein abwechslungsreicher Thriller, in dem Verfolgungsjagd, Gewalt und Spannung nicht zu kurz kommen und zum Weiterlesen drängen. Manchen Leser könnte es stören, dass in dem Buch das Böse eine große Macht hat. Mich hat es weniger gestört. Insbesondere Ari mit seinem gutmütigen, liebevollen und unschuldigen Charakter, hat für mich eine angenehme, beruhigende und positive Ausstrahlung gehabt.

    Der christliche Glaube wird überwiegend durch Metaphern in das Buch eingebracht. Aris Fragen und Ansichten benötigen ein wenig Interpretation, um den Bezug zur Bibel und zum Glauben herzustellen. Doch mir hat der versteckte Glaube sehr gut gefallen. So wird das Buch zu einem guten Geschenk für Menschen, die weniger Interesse am Glauben haben und bietet eine unverfängliche Gesprächsgrundlage.

    Insgesamt ein überzeugender, spannender Thriller, den ich guten Gewissens weiterempfehlen kann.

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    cho-ices avatar
    cho-icevor 5 Jahren
    ein großartiger Thriller mit Fantasy-Elementen

    Kurzzusammenfassung (von der Verlagsseite):

    Die ehrgeizige Chirurgin Leonie Brandstätter hat zu viel Alkohol im Blut, als sie auf einer einsamen Landstraße einen jungen Mann anfährt. Um der Polizei zu entgehen, nimmt sie ihr bewusstloses Unfallopfer mit nach Hause. Rasch stellt sich heraus, dass der attraktive Ari in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich ist: Er spricht eine unbekannte Sprache. Die gesellschaftlichen Gepflogenheiten sind ihm fremd. Seine Verletzungen heilen unerklärlich schnell. Und wie sich bald herausstellen wird, hat er mächtige Feinde ...

    Meine Meinung:

    Ich hatte bereits „Das Haus der Geschichten“ von Thomas Franke gelesen und war daher sehr gespannt auf dieses neue Buch von ihm. Die Werbung versprach einen „rasanten“ Roman – und hat damit in meinen Augen nicht zu viel versprochen. Die Geschichte entwickelt sich schnell, teils rasend-überstürzt-schnell, sodass es schon mal sein kann, dass man das ein oder andere Detail überliest. Es hat diesen Sog- bzw. Suchtfaktor: Hat man einmal angefangen, will man unbedingt wissen, wie es weitergeht. Das macht Romane mit Klasse aus!

    Allerdings: Zu zart besaitet solltet man als Leser/in nicht sein, denn „Der Spiegel des Schöpfers“ ist nicht einfach nur ein Roman, sondern ein handfester (Action-)Thriller, der es gut und gerne mit einer spannenden Fernsehproduktion aufnehmen kann. Lange Zeit sind die Hauptfiguren auf der Flucht, es gibt Tote, Folter, Gewalt. Dabei tauchen auch immer wieder Fantasy-Elemente auf, die teils an Frank Peretti, teils an C. S. Lewis, aber auch an zeitgenössische Romane erinnern.

    Mir hat besonders gut gefallen, dass es immer wieder zu unerwarteten Wendungen kommt und die „Auflösung“, woher der Fremde wirklich stammt, nicht vorhersehbar war. Begeistert hat mich, wie Thomas Franke Bezug auf aktuell kursierende Theorien aus dem naturwissenschaftlichen Bereich nimmt … besonders wenn man darüber ein wenig (!) Hintergrundwissen hat, weiß man das wohl zu schätzen.

    Der christliche Glaube kommt in dem Roman auch nicht zu kurz. Sicher, es dauert einige Zeit, bis das Gespräch auf den Schöpfer kommt, aber der Glaube an Gott ist nicht nur eine Randerscheinung, sondern etwas, das die Hauptfiguren wirklich berührt, persönlich betrifft und zum Nachdenken bringt.

    Mich hat „Der Spiegel des Schöpfers“ absolut überzeugt und ich würde mich sehr freuen, wenn es eine Fortsetzung gäbe! :-)

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    LEXIs avatar
    LEXIvor 5 Jahren
    Ein wahrer Pageturner!

    Was der Chirurgin Leonie Brandstätter am Abend nach einer Party widerfährt und alle darauf folgenden Ereignisse, klingen zunächst ein wenig übertrieben, an den Haaren herbeigezogen. Um Spannung bemüht. Reißerisch. Doch es benötigte nicht einmal eine Handvoll Seiten, um meine Neugier, meinen Lesehunger dermaßen zu entfachen, dass ich in beinahe atemloser Lektüre innerhalb weniger Stunden durch dieses Buch raste. Die Seiten flogen nur noch an mir vorbei und ich schäme mich nicht, von einer regelrechten Begierde zu sprechen, mit der ich diesen Roman las. Die Spannung ist kaum zu überbieten, die Geschichte selber dermaßen ausgeklügelt dargeboten, dass man versucht ist, sie für bare Münze zu nehmen, man vollständig in den Bann gezogen wird und im Dunkeln sogar die Augen offen hält, um etwaigen Schatten rechtzeitig zu entfliehen.

    Thomas Franke malt ein Szenario, das zugleich erschreckend, wie auch wunderschön erscheint. Einerseits verzaubert er seine Leser durch die magische Faszination eines Spiegels, durch den man dem Schöpfer nahe sein, seine Liebe und Wärme, seine Anwesenheit spüren kann, seine Worte vernimmt. Andererseits erzählt der Autor aber auch vom Bösen, von gefallenen Engeln, grausamen Experimenten und Genmanipulation einer uralten Ordensgemeinschaft.

    Der Kampf zwischen Gut und Böse wurde in einem Schreibstil erzählt, der einem zwischendurch immer wieder den Boden unter den Füßen wegzog. Man jagt durch die Seiten und obgleich man es kaum für möglich hält, wird die Spannung bis zum fulminanten Finale noch weiter gesteigert. Die beiden Protagonisten Leonie und Ruben, die Seite an Seite dafür kämpfen, Ari zu beschützen, sind äußerst lebendig und sehr liebenswert gezeichnet. Der Autor widmet sich auch intensiv seinen Nebenfiguren und bringt sie mit viel Wärme und Liebe zum Detail dem Leser nahe. Diese temporeiche Verfolgungsjagd durch beinahe sechshundert Seiten erzählt von tragischen Verlusten, Familienbeziehungen, Liebe und Freundschaft, Glauben und Hoffnung, Verzeihung und Vertrauen. Sie beschreibt das abgrundtief Böse, und erzählt von der Verführung und der Vorspiegelung falscher Tatsachen. Sie macht deutlich, wie schwierig es sein kann, die Wahrheit hinter dem Trug zu erkennen und das Richtige zu tun. Die philosophischen Passagen und jene der Quantenphysik sowie die christlichen Aussagen dieses Buches bereichern es auf unermessliche Weise. Sie machen diesen Roman zu einer Lektüre, bei der man viel über das Gelesene nachsinnt, Parallelen zum eigenen Leben zieht und immer wieder reflektiert.

    Ich möchte zu guter Letzt auch noch auf die wunderschöne Optik und Haptik des Buchcovers hinweisen, die mich sofort bezaubert haben. Meine Fantasie hätte das gleißende Licht mitten in der dunklen, tief im Felsen gelegenen Höhle und der idyllischen, Friede und unendliche Wärme verbreitenden Landschaft dahinter nicht schöner ausmalen können. Die Figur davor, einsam die beiden Handflächen auf ihr Spiegelbild gepresst, symbolisiert für mich tiefe Sehnsucht „nach der anderen Seite“, der „Heimat“. Das tief beeindruckende Bild spricht für die Qualität des Inhalts – der genauso faszinierend, mitreißend, abenteuerlich, jedoch auch teilweise friedlich und schön ist. Ein bunter Cocktail mit der gesamten Bandbreite menschlicher Gefühle und Handlungsweisen, der den Leser atemlos zurück lässt.

    Fünf Bewertungssterne sind das Mindeste, das ich diesem Buch vergeben möchte. Und nun, da ich diesen Autor kennen lernen durfte, möchte ich natürlich auch weitere Werke von Thomas Franke lesen.

    Abschließend bedanke ich mich von ganzem Herzen beim Verlag, bei Lovelybooks, und vor allem auch bei der Leiterin der Leserunde für dieses atemberaubende Leseerlebnis!

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    esposa1969s avatar
    esposa1969vor 5 Jahren
    Kurzmeinung: fantastischer Thriller
    Ein rasanter Roman über den Fall der Menschlichkeit

    Hallo liebe Leser,

    so heute habe ich die zweite Hälfte des Buches im Akkord fertig gelesen und berichte nun über:

    == Der Spiegel des Schöpfers ==

    Ein rasanter Roman über den Fall der Menschheit

    Autor: Thomas Franke

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    == Buchrückentext: ==

    „Die ehrgeizige Chirurgin Leonie Brandstätter hat zu viel Alkohol im Blut, als sie auf einer einsamen Landstraße einen jungen Mann anfährt. Um der Polizei zu entgehen, nimmt sie ihr bewusstloses Unfallopfer mit nach Hause. Rasch stellt sich heraus, dass der attraktive Ari in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich ist: Er spricht eine unbekannte Sprache. Die gesellschaftlichen Gepflogenheiten sind ihm fremd. Seine Verletzungen heilen unerklärlich schnell. Und wie sich bald herausstellen wird, hat er mächtige Feinde ...“

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    == Meine Meinung: ==

    Nach "Das Haus der Geschichten" und "Das Tagebuch" ist nun "Der Spiegel der Schöpfung" das dritte Buch dieser Art des Autors Thomas Franke. Ich hatte zuvor noch keinen Roman von diesem Autor gelesen, war hier über Schreibstil und Lebendigkeit sehr angetan. Alle Personenbeschreibungen sind so detailliert, dass man sie sich bildlich vorstellen kann.

    Vor solch dicken Wälzer drücke ich mich immer recht gerne, weil sie antürlcihs ehr zeitintensiv zu lesen sind.  Nachdem ich den Anfang verschlungen hatte, wie Leonie Ari gefunden hat, nackt vor sich auf der Straße, hatte ich im Mittelteil etwas Probleme mit dem Vorankommen. Den letzten Drittel hatte ich in einem Stück rasant gelesen. Gerade der Abschnitt als Leonie, Ruben und Bruce die Felswand erklimmen, war sehr packend und fesselnd geschrieben.

    In diesem Buch ist alles evreint,w as man sich der Leseprobe nach versprochen hat: Der christliche Aspekt, ebenso wie der mystische, vereint mit etwas Thriller-Spannung! Es regt zum Nachdenken an und war ein Leseerlebnis der besonderen Art!

    Der Schreibstil ließ mich gut in die Handlung einsteigen, Leonie und Ari waren mir durchwegs sympathisch und würdige Protagonisten!
    Angenehm war auch das eingebundene Textil-Lesezeichenband, das mir das Kennzeichnen der Leseabschnitte vereinfachte.
    Von mir gibt es 5 volle Sterne und somit vollste Leseempfehlung.

    Vielen Dank für´s Lesen!

    by esposa1969

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Sonnenblume1988s avatar

    Leserunde mit Autor Thomas Franke und Lesechallenge

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer besonderen Leserunde einladen: Der Verlag Gerth Medien stellt fünfzehn Leseexemplare des gerade neu erschienenen Romans  „Der Spiegel des Schöpfers“ von Thomas Franke zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde.

    Der Autor Thomas Franke wird die Leserunde begleiten und steht euch zum Austausch und zur Beantwortung eurer Fragen zur Verfügung. Euer Leseexemplar wird von ihm persönlich signiert.

    „Die ehrgeizige Chirurgin Leonie Brandstätter hat zu viel Alkohol im Blut, als sie auf einer einsamen Landstraße einen jungen Mann anfährt. Um der Polizei zu entgehen, nimmt sie ihr bewusstloses Unfallopfer mit nach Hause. Rasch stellt sich heraus, dass der attraktive Ari in vielerlei Hinsicht außergewöhnlich ist: Er spricht eine unbekannte Sprache. Die gesellschaftlichen Gepflogenheiten sind ihm fremd. Seine Verletzungen heilen unerklärlich schnell. Und wie sich bald herausstellen wird, hat er mächtige Feinde ...“

                              

    Hier findet ihr den Link zur Leseprobe:

    http://issuu.com/gerthmedien/docs/816929_der_spiegel_des_sch__pfers/1?e=0               

    Bitte bewerbt euch bis zum 17.  Januar 24 Uhr hier im Thread und erzählt, warum euch das Buch neugierig macht. Starttermin der Leserunde ist der 1. Februar.Wie immer sind zeitnahes Lesen, das Posten zu den Leseabschnitten und das abschließende Schreiben einer Rezension Voraussetzung.

    Bitte beachtet außerdem, dass es sich um eine christliche Leserunde handelt. Der Glaube an Gott spielt in diesem Buch eine Rolle.

    Ich freue mich sehr auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.

    Lesechallenge:

    Zu diesem Buch verlosen wir ein eingeschweißtes Exemplar des Buches „Der Klang des Pianos“, ebenfalls aus dem Verlag Gerth Medien, von Elisabeth Büchle. Ein weiterer Gewinner wird die DVD "Briefe an Gott" erhalten. Für jede erfüllte Aufgabe erhaltet ihr ein Los:

    Aufg. 1:   Verbreitung der Rezension bei mindestens drei weiteren Internetportalen wie z.B. Gerth Medien, Amazon, bücher.de, … Bitte die Links mit im Thread posten. 

    Aufg. 2: Bekanntmachen des Buches im Freundes- und Bekanntenkreis

    Aufg. 3: Erzähle des Ende des Buches weiter

    Aufg. 4: Beantworte die Frage über das mysteriöse Urtier.

    Aufg. 5: Zeitnahe Beteiligung bei der Leserunde. Achtung: Für diese Aufgabe erhaltet ihr nur dann ein Los, wenn mindestens eine der Aufgaben 1-4 auch beantwortet ist oder ihr euch bei mir meldet, dass ihr gerne an der Challenge teilnehmen möchtet.

    Wer bei der Lesechallenge nicht mitmachen möchte, postet bitte keine Kommentare in die entsprechenen Unterpunkte und liest nur wie gewohnt bei der Leserunde mit. Die Challenge ist keine Verpflichtung!


    Zur Leserunde

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