Thomas Fuchs

 3,8 Sterne bei 167 Bewertungen
Autor von Unter Freunden, Treffpunkt Irgendwo und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Thomas Fuchs

Thomas Fuchs, 1964 in Kassel geboren, studierte Geschichte und Politik. Neben Kinder- und Jugendbüchern schreibt er Hörspiele, auch mit Kindern. Er moderiert Kindersendungen, arbeitet als Radiojournalist und war bis 1999 Kinderfunkredakteur beim DeutschlandRadio Berlin. Heute ist er froh, wieder richtig Zeit für seine Bücher zu haben. Thomas Fuchs lebt mit seiner Familie in Berlin.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Hemingway im Schwarzwald (ISBN: 9783910228016)

Hemingway im Schwarzwald

Erscheint am 01.10.2022 als Gebundenes Buch bei 8 grad verlag GmbH & Co. KG.

Alle Bücher von Thomas Fuchs

Cover des Buches Unter Freunden (ISBN: 9783745064995)

Unter Freunden

 (32)
Erschienen am 27.04.2017
Cover des Buches Treffpunkt Irgendwo (ISBN: 9783401505183)

Treffpunkt Irgendwo

 (23)
Erschienen am 01.06.2013
Cover des Buches Jungs & andere Katastrophen (ISBN: 9783522500234)

Jungs & andere Katastrophen

 (22)
Erschienen am 21.01.2009
Cover des Buches Alleingelassen (ISBN: 9783126754040)

Alleingelassen

 (20)
Erschienen am 19.10.2010
Cover des Buches Arminius (ISBN: 9783942989510)

Arminius

 (8)
Erschienen am 08.06.2013
Cover des Buches Johnny Depp (ISBN: 9783404609031)

Johnny Depp

 (8)
Erschienen am 12.08.2016
Cover des Buches Leben 2.0 (ISBN: 9783522200325)

Leben 2.0

 (7)
Erschienen am 21.01.2009
Cover des Buches Akwaaba - Ein Sommer in Afrika (ISBN: 9783522177559)

Akwaaba - Ein Sommer in Afrika

 (7)
Erschienen am 12.01.2006

Neue Rezensionen zu Thomas Fuchs

Cover des Buches Selbst- und Welterleben in der Schizophrenie: Die phänomenologischen Interviews EASE und EAWE (ISBN: 9783170384088)sabatayn76s avatar

Rezension zu "Selbst- und Welterleben in der Schizophrenie: Die phänomenologischen Interviews EASE und EAWE" von Thomas Fuchs

'basale Störungen des Selbsterlebens als ein charakteristisches Merkmal oder sogar als den Kern der Erkrankung identifiziert'
sabatayn76vor 2 Monaten

‚Zahlreiche neuere theoretische und empirische Arbeiten haben basale Störungen des Selbsterlebens als ein charakteristisches Merkmal oder sogar als den Kern der Erkrankung identifiziert. Sie liefern gute Evidenz dafür, dass die genaue Beschreibung dieser Selbststörungen auch zur Früherkennung und -behandlung der Erkrankung genutzt werden kann, d.h. in Phasen, in denen die charakteristischen produktiven Symptome wie Wahn oder Halluzinationen noch nicht hervorgetreten sind. Von Betroffenen werden Selbststörungen zunächst als subtiles Gefühl der Entfremdung, der inneren Leere oder als Verlust der eigenen Natürlichkeit erlebt. In akut-psychotischen Zuständen können sie sich bis zu einer existenziell bedrohlichen ‚Ich-Auflösung‘ steigern.‘ (Seite 9)

Die Autoren bieten initial einen historischen Abriss der Schizophrenie und ihrer Phänomenologie, beschreiben näher, was die Störung des basalen Selbsterlebens bedeutet und beinhaltet, bevor sie zwei Fallstudien zu Entkörperung und Entfremdung vorstellen.

Im Anschluss stellen die Autoren die ins Deutsche übersetzte EASE (Examination of Anomalous Self Experience) und EAWE (Examination of Anomalous World Experience) im Detail vor, erklären die einzelnen Domänen und Items der Interviews, präsentieren einen EASE-Interviewleitladen mit Beispielfragen.

Ich musste mich erst ein wenig ins Buch einlesen, denn die verwendete Terminologie ist teilweise etwas anders als die mir vertraute, was sicherlich am philosophischen Fokus des Buches und der Autoren liegt. Inhaltlich fand ich das Buch jedoch von Anfang an sehr spannend und sehr lehrreich, da ich selbst in der Psychosenpsychotherapie tätig bin, mich schon sehr lange mit Schizophrenie beschäftige und sehr gerne dazulerne, auch und gerade was Phänomenologie und Psychopathologie angeht.

Ich bin hier auf sehr viel Neues gestoßen, konnte mich näher mit bestimmten Phänomenen der Schizophrenie auseinandersetzen und habe tiefe Einblicke in Themen bekommen, die man nur selten in Fach-/Lehrbüchern antrifft und die für gewöhnlich eher praktisch durch die Arbeit in einem multiprofessionellen Team im Bereich der Schizophrenie vermittelt werden. Dies hatte für mich einen echten Mehrwert, und auch wenn ich die Interviews wahrscheinlich nicht durchführen werde, ist das Buch eine echte Fundgrube für Fragen zu Symptomen und Schilderungen Betroffener.

Die vielen Fallbeispiele, Erklärungen und die Beispielfragen fand ich dabei besonders gelungen, hilfreich, relevant und praxisnah.

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Cover des Buches Der Vogel Kakapo (ISBN: 9783522176484)nur-noch-ein-bisschens avatar

Rezension zu "Der Vogel Kakapo" von Thomas Fuchs

Lustiges um ein grünes Federvieh
nur-noch-ein-bisschenvor 6 Monaten

Eines Tages sitzt plötzlich ein kleines, grünes Federknäul vor der Tür von Herrn Hasenkleber. Ein Kakapo. Dieser macht sofort und sehr laut deutlich, dass er ein vom Aussterben bedrohtes Tier ist und außerdem müde und hungrig sei. Herr Hasenkleber hat also eigentlich keine Wahl und wird für die nächsten Tage zum Adoptivvater des Vogels.

Der gewitzte Kakapo schafft es in diesen Tagen, das wohl geordnete Leben von Herrn Hasenkleber ganz schön durcheinander zu bringen. Willensstark und bei Bedarf lautstark sorgt er für, dass mit ihm Verstecken gespielt, das gemeinsames Einkaufen zum Abenteuer und richtig viel Chaos im Bad angerichtet wird. Richtig aufregend ist auch ein Besuch auf der Kirmes, mit Karussell und einem kandierten Apfel. Schließlich wird der Vogel aber dann doch von seiner echten Besitzerin abgeholt, die ihn schon überall gesucht hatte.

Auch wenn der Plot schon oft ähnlich erzählt wurde, ist das Buch durch den frechen Kakapo, in dem sich die Kinder ein bisschen selbst erkennen dürften, ein tolles Vorlesebuch. Versehen mit den schönen kleinen Illustrationen ist das Buch absolut zu empfehlen.

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Cover des Buches Unter Freunden (ISBN: 9783745064995)spookytrees avatar

Rezension zu "Unter Freunden" von Thomas Fuchs

Interessantes Konzept in weniger interessanter Ausführung
spookytreevor einem Jahr

Wer nach Hausenthal kommt, für den ist das abgeschiedene Internat mit den strengen Regeln die letzte Chance. Die Schüler*innen, die hier landen, sind in der Regel schon von zu vielen Schulen geflogen – oder haben gar Verbrechen begangen -, als dass sie in der Außenwelt noch weit kommen könnten. Doch auf Hausenthal ist das alles egal, und so lange sie alles dafür tun, ihren Abschluss zu machen, und das Internatsleben wie geschmiert läuft, können die Schüler*innen ihre Vergangenheit hinter sich lassen und sein, wer sie wollen, das verspricht ihnen der Schulleiter. Viele lassen sich natürlich dazu hinreißen, glänzende Leben für sich zu erfinden, mit reichen, berühmten oder berüchtigten Eltern. Sara und Leo machen sich zunächst einen Spaß daraus, die Lügen der anderen zu entlarven – sie halten sich für intelligenter und authentischer als diejenigen, die so viel Mühe in eine beeindruckende Hintergrundgeschichte stecken. Zum Glück gibt es auch solche Menschen wie in der Clique um den freundlichen und stets hilfsbereiten Greg: Menschen, die offen und freundschaftlich miteinander umgehen, anstatt sich hinter Lügengebilden zu verstecken. Schnell müssen die beiden jedoch erkennen, dass hinter Gregs scheinbarer Selbstlosigkeit mehr steckt, und er hinter vielen Vorkommnissen im Internat die Fäden zu ziehen scheint. Die Lehrer, so scheint es, lassen das einfach geschehen – oder hat Greg sogar etwas gegen den Schuldirektor in der Hand. Als Greg ankündigt, das Internatsleben so sehr zu genießen, dass er absichtlich durch die Abschlussprüfungen fallen wird, um ein Jahr zu wiederholen, kann Leo, der inzwischen zu dessen „bestem Freund“ aufgestiegen ist, den Zustand nicht mehr ertragen und fasst einen Plan.

Mit dem abgeschiedenen, eingeschlossenen Setting eines Internats und vielen Charakteren mit düsteren Geheimnissen bietet mir Unter Freunden eigentlich Grundvorraussetzungen für eine Art Roman, die ich eigentlich liebe. Dennoch muss ich sagen, dass ich das Buch alles in allem recht langweilig fand. Ich konnte keine wirkliche Bindungen zu den Charakteren und Ereignissen aufbauen und habe somit nicht mitgefiebert. Das mag zum Teil an der umständlichen Erzählperspektive liegen, bei der ich mir auch nicht erklären kann, warum diese gewählt wurde: das Buch wird aus der Perspektive von Sara erzählt, die auf die Erlebnisse im Internat zurück blickt. Da es aber eigentlich Leo ist, der viel stärker in die Handlung verstrickt ist, werden viele Passagen damit eingeleitet, dass Sara den Lesenden erklärt, dass sie jetzt etwas zusammenfassen muss, was Leo ihr erzählt hat. Dadurch entsteht gleich zweierlei Distanz zur Geschichte. Zum einen die zeitliche Distanz, alles ist schon vorüber, man weiß, dass alles in so fern gut ausgegangen ist, dass Leo und Sara noch in der Lage sind, sich über die Vergangenheit auszutauschen. Das ist aber nicht das größte Problem – ich will ja nicht behaupten, nur Bücher, die im Präsens geschrieben sind, können spannend sein! Viel unverständlicher fand ich, warum wir alles aus zweiter Hand, also von Sara, erfahren, und Thomas Fuchs sich nicht entschieden hat, Leo als Erzähler zu wählen. Das hätte für mich das Buch spannender gemacht, da man somit als Leser*in viel unmittelbarer am Geschehen gewesen wäre.

Auch ansonsten war für mich der größte Makel des Buches, dass es eher zusammengefasst und erklärt hat, als die Handlung erlebbar zu machen. Während ich die theoretischen Überlegungen hinter Gregs Manipulationen zwar auch interessant fand, war es doch eigentlich schnell selbsterklärend, dass der ein gerissenes A****loch ist, und ich hätte mir eher Darstellungen der Effekte gewünscht, die seine Aktionen auf Sara, Leo, Sven oder Ned haben, als dass eine erwähnt wurde, dass eine Zeit schrecklich gewesen sei, ohne viel näher darauf einzugehen.

Ähnliche Kritik hatte ich ja schon zu Cold Calls von Charles Benoit geäußert. Ob das vielleicht daran liegt, dass beide Romane auf eine eher männliche Leserschaft abzielen und man ganz klischeehaft Angst hat, die Jungs abzuschrecken, in dem man bei Empfindungen in die Tiefe geht, statt sie nur anzudeuten?

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