Thomas Fuchs Treffpunkt Irgendwo

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Inhaltsangabe zu „Treffpunkt Irgendwo“ von Thomas Fuchs

Jana hat sich verliebt. In diesen Punk: Len. Der ihr Handy geklaut hat. Und der zu den Hausbesetzern gehört. Und der ihr diese Anzeige vom Hals schaffen muss. Obwohl alles gegen eine Liebe zwischen Jana und Len spricht, genießen sie kostbare Augenblicke voller Glück. Bis die Realität sie wieder einholt und Len eine schwere Entscheidung zwischen Liebe oder Freiheit treffen muss.

Ich persönlich, hätte mir mehr Gefühl in dieser Geschichte gewünscht..

— millionenkleinewelten

Eine Geschichte, die mich unglaublich berührt und auch verändert hat.. Wir lernen hier die wohl außergewöhnlichste Liebe kennen!

— BeautyBooks

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  • Eine Geschichte, die mich unglaublich berührt und auch verändert hat..

    Treffpunkt Irgendwo

    BeautyBooks

    21. August 2013 um 22:50

    Wenn ich mich über etwas geärgert hatte, wenn mich wer gekränkt hatte, so konnte ich das leider nicht so leicht wie andere wegstecken.. Louisa behauptete, ich sei nachtragend.. Doch das stimmte nicht.. Ich konnte eben nur nicht so einfach wie andere Dinge vergessen.. Wenn etwas dumm gelaufen war, dann dachte ich darüber noch lange nach.. Teilweise Jahre später noch.. Da konnte ich nichts dafür.. Da kamen dann unvermittelt Erinnerungen, Bilder, Gefühle hoch, spürte ich die Kränkung, als wäre sie erst gerade eben erlebt.. Das war eben so.. - Seite 86 Jana lebt in einer ehemaligen Vorstadtsiedlung in Berlin, in Marienfelde.. Mit ihren Eltern wohnt sie in einer dieser in den Siebzigerjahren gebauten Reihenhaussiedlungen.. Mit ihren Freundinnen Mia und Louisa verbringt sie fast jede freie Minute in ihrer Freizeit.. Als sie eines Abends einen total angesagten Club im Wedding, den Brunnen70, einen Besuch abstatten wollen, wird Janas Handy in der S-Bahn geklaut.. Als dieses auch noch zu läuten anfing, konnte Jana den Dieb noch in der S-Bahn sofort aufspüren.. Ein Punk, der soeben bei der nächsten Haltestelle aussteigen möchte.. Jana verfolgt ihn, um sich ihr nagelneues Handy, dass sie soeben erst zu Weihnachten von ihren Eltern geschenkt bekommen hat, zurückzuholen.. Durch Gassen und kleinen Vororten von Berlin rennt sie Len, dem Punk, hinterher und gerät ganz plötzlich, wegen ihm, in eine Polizeiaktion.. Ihr Ausweis wird verlangt und in einem Lesegerät geprüft.. Jana versucht den Polizisten immer wieder zu erklären, dass sie diesem Punk nur verfolgt hat, weil dieser ihr Handy gestohlen hat.. Alle Polizisten rund um ihr trugen einheitliche olivgrüne Kampfanzüge, Schilder, bizarre Helme mit Visieren und Schlagstöcken.. Ein besetztes Haus war hier geräumt worden, und Jana stand nun mittendrin.. Im Zusammenhang mit der Räumung hatten jugendliche Sympathisanten randaliert.. Plötzlich eskaliert die Aktion, Len ergreift Janas Hand und bittet sie ihm zu folgen.. Tage später erhielt Jana eine Ladung zur Beschuldigtenvernehmung von der Polizei.. Aber wie das mit den Gedanken so ist.. Ist eine Idee erst einmal gedacht, dann ist sie in der Welt und es gibt kein Zurück mehr.. Und dann konnte man der Idee auch gleich nachgeben.. - Seite 46 Aber ich stamme aus der DDR, ich habe erlebt, nicht direkt, doch über meine Eltern erlebt, dass alles, was dir wichtig ist, zusammenbrechen kann.. Dass alles, was vorher galt, plötzlich nichts mehr zählt.. So läuft das im Leben.. - Seite 191 Meine persönliche Meinung: Eines muss ich vorneweg sagen.. Dieses Cover, der Gebundenen Ausgabe, ist im Gegensatz zu der Taschenbuchausgabe ein Traum und widerspiegelt die Geschichte perfekt.. Bei der Taschenbuchausgabe hat das Cover absolut nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun, was man hier nicht behaupten kann.. Immerhin lesen wir die Geschichte von Len dem Punk, der auf der Straße lebt und kein zu Hause hat.. Noch dazu fühlen sich die farbigen Stellen auf dem Cover kratzig und sandig an.. Ich ertappe mich immer wieder dabei, wo ich "Treffpunkt Irgendwo" desöfteren in die Hand nehme, nur um es zu streicheln! Ein absolut tolles Cover mit einem noch tolleren Inhalt.. Ein Inhalt, der einem Gänsehautmomente liefert, und einem die Augen öffnet.. In diesem Buch erzählt uns Thomas Fuchs eine Liebesgeschichte jenseits der Konventionen und führt uns lebhaft vor Augen, was wahre Liebe wirklich bewegen kann.. Wir lernen Jana kennen, die ständig mit ihren Freundinnen Mia und Louisa auf Achse ist.. Sie lebt mit ihren Eltern in Berlin und führt eigentlich ein glückliches Leben.. Ihre Eltern arbeiten viel und haben nur wenig Zeit für Jana, doch das stört sie kaum, solange sie nur ihre Ruhe hat.. Ein Abend verändert Janas Leben jedoch komplett.. Als sie Len den Punk kennenlernt, der ihr Handy in der S-Bahn klaut, und sie kurz darauf vor einer Polizeiaktion rettet und ihr daraufhin das Handy auch wieder zurückgibt.. Alles geschah so unglaublich schnell, und schon war Len auch wieder verschwunden.. Und Tage später hat Jana ein Vorladung der Polizei im Briefkasten.. Eines ist ihr sofort klar: Sie muss Len suchen und finden um ihn zu bitten, bei der Polizei klarzustellen, dass sie nur wegen ihm und dem Handyklau in diese Situation geraten ist, und sie absolut nichts mit der Räumung zu tun hat.. Len hat drei Geschwister, seine Eltern sind beide Ingenieure, mit all denen kann er absolut nichts anfangen.. Er hat sich zurückgezogen und das Leben auf der Straße vorgezogen.. Nun hat er Jana kennengelernt, und auch für ihn ist nichts mehr wie es einmal war.. Eine Geschichte, die mich so unglaublich berührt und auch verändert hat.. "Treffpunkt Irgendwo" nimmt uns mit auf eine kleine Reise, in der wir die wohl außergewöhnlichste Liebe kennenlernen dürfen.. Zwischen Jana, die aus gutem Hause kommt, und Len dem Punk, der seit Jahren auf der Straße lebt.. Der kein Ziel vor Augen hat und jeden Tag verstreichen lässt.. Es fällt mir irrsinnig schwer, die Gefühle, die ich während dem Lesen von Treffpunkt Irgendwo hatte, nur irgendwie beschreiben oder gar euch vermitteln zu können.. Als ich dem Ende immer Nähe kam, hatte ich richtige Tränen in den Augen.. Jana kämpft um einen Menschen, trotz ständiger und vieler Rückschläge, und ihr ist es völlig egal, was ihre Eltern und alle anderen davon und von Len halten.. Len ist so ganz anders als Jana, das komplette Gegenteil von ihr.. Und doch fühlen sie sich zueinander hingezogen.. Len lebt ständig auf der Flucht.. Bei der Staatsanwaltschaft und der Polizei liegt die ein oder andere Anzeige, sowie Strafverfahren, gegen ihm vor.. Es wird der Tag kommen, an dem Len seine Zeit im Knast absitzen muss.. Ein Gedanke, der Jana tagtäglich quält.. Bis sie einen Entschluss gefasst hat.. "Treffpunkt Irgendwo" ist ein Buch, dass man gelesen haben muss, um mitreden und auch verstehen zu können, was dieses Buch in einem auslöst.. Eine spannende und so aufwühlende Geschichte, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite völlig in seinen Bann zieht.. Thomas Fuchs hat mit diesem Buch eine unglaublich tolle und realitäsnahe Geschichte erschaffen.. Eine Geschichte die den Leser nach Beenden des Buches nicht so schnell loslassen wird.. Eine absolute Kaufempfehlung von mir! Egoismus und Einsamkeit beherrschten unsere Welt, alles war so schnelllebig geworden, nachdenken kaum noch möglich.. Aus dem Kindergarten in die Schule, G8, direkt daran Ausbildung, Studium und ab in die Berufswelt.. Keine Möglichkeit mehr, sich selbst kennenzulernen, das Leben zu begreifen, Echtes zu erleben.. Es zählte nur noch Leistung, schnell-schnell, tausend oberflächliche Freunde auf Facebook, wenn alles vertwittert wird, geht das Wesentliche unter.. Finanzkrise, Politik, nur noch Entscheidungen ohne Alternative, wir wurden verdummt, abgelenkt, beschäftigt, damit wir nicht anfingen Fragen zu stellen.. Daher wurden die besetzten Häuser geräumt, die Punks aus den Innenstädten vertrieben - die Gesellschaft ertrug es nicht, wenn jemand ausstieg, nicht länger mitmachen wollte.. - Seite 201

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  • Rezension zu "Treffpunkt Irgendwo" von Thomas Fuchs

    Treffpunkt Irgendwo

    Dubhe

    23. January 2013 um 20:56

    Jana hat zu Weihnachten ein neues Handy bekommen und eben jenes Handy stiehlt ihr jemand in der S-Bahn! Schnell macht sie sich an die Verfolgung des Diebes, der sie mitten in eine Polizeiaktion hineinmanövriert, doch letzten Endes bekommt sie ihr Handy wieder. Doch kurze Zeit später landet eine Vorladung auf das Präsidium in ihren Postkasten und so macht sie den Dieb, der Len heißt udn zur Hausbesetzerszene gehört, ausfindig. Er kann ihr zwar nicht helfen, und er macht sie auch ziemlich wütend, doch langsam erwachen Gefühle in ihrem Bauch, je öfters sie ihm über den Weg läuft oder ihn trifft. Doch ist diese möglich? . Der Anfang ist ziemlich gut, doch dann verliert das Buch leider etwas an Spannung, wovon es sich nicht mehr erholt. Was eigentlich schade ist, da die Idee und der Rest des Buches gut sind. Nur die Personen hätte ich etwas anders gestalltet. Jana ist mir persönlich etwas zu aufdringlich und Len am Anfang zu passiv. Mit ein paar Veränderungen wäre dieses Buch der absolute Hammer!

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  • Rezension zu "Treffpunkt Irgendwo" von Thomas Fuchs

    Treffpunkt Irgendwo

    Cadiz

    11. May 2012 um 21:35

    *„Sein Blick war kalt, voller Ablehnung und irgendwie herablassend. Keine Spur von dem netten Lächeln, mit dem er mir mein Handy zugeworfen hatte, der Typ hier war jemand komplett anderes, als der, den ich in Erinnerung hatte. Nicht der, von ich geglaubt hatte, dass ich mit ihm reden könnte. Der mir vielleicht helfen könnte.“* (Seite 27) *Inhalt:* Jana lebt in Berlin, ist eine gute Schülerin, beliebt und hat eigentlich alles, was sie sich wünscht. Und sie hätte nie gedacht, dass ihr einmal jemand über den Weg laufen würde, der ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt! Doch eines Tages klaut ein heimatloser Punk ihr Handy- das ist Len, ein Junge, der gegen alles zu sein scheint und der sein Leben auf der Straße mit Alkohol, Drogen und Herumhängen verbringt. Len, der aber auch ganz andere Seiten hat und Len, in den sich Jana Hals über Kopf verliebt. Doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern… *Zum Buch:* Mit *Treffpunkt Irgendwo* habe ich zu einem Roman gegriffen, wie ich ihn so noch nicht gelesen habe. Klar, die unmöglich scheinende Liebe- die Liebe voller Hindernisse- gibt es in so vielen Büchern zu lesen, aber die Liebe in diesem Buch wirkte auf mich als Leser wirklich sehr steinig, nahezu unmöglich. Doch nach und nach entwickelte sich die Geschichte zu einer sehr interessanten, und zum Glück niemals kitschigen Story, die ich gerne gelesen habe. Es dauert gar nicht lange, bis die beiden Protagonisten sich zum ersten Mal begegnen. Jana ist gerade in Berlin unterwegs, als ihr Handy geklaut wird. Doch glücklicherweise bekommt sie es von diesem seltsamen Typen namens Len zurück. Len ist ein sogenannter „Hausbesetzer“ und ein Punk, der am liebsten am „Alex“ herumhängt, zusammen mit seinen Kumpels und Ella, die wie seine Schwester ist, aber auf den ersten Blick auf Jana genauso befremdend wirkt wie Len. Später begegnen Jana und Len sich dennoch wieder. Und wieder… und Jana merkt, dass sie etwas für diesen Jungen empfindet, wobei sie jedoch nie den Bezug zur Realität verliert, was gelungen umgesetzt wurde. Jana weiß um die Differenzen zwischen ihr und Lens Leben. Zunächst bedient sie sich vieler Lügen um ihre Beziehung zu Len, besonders ihren Freundinnen gegenüber, doch natürlich stürzt ein Lügengerüst auch irgendwann zusammen… Die Figuren waren sehr schön gezeichnet und bekamen die nötige Charaktertiefe, um sich als Leser wirklich in sie hineinversetzen zu können. Besonders gefallen hat mir, dass nicht nur die Protagonisten verschiedene Facetten zeigen durften, auch die Eltern und Freunde von Jana oder auch die Freunde von Len haben sich mit mehreren Charakterzügen gezeigt, eben recht realistisch. Außerdem fand eine glaubwürdige Entwicklung statt, die genauso passiert hätte sein können. Das Ende fand ich gut. *Treffpunkt Irgendwo* zeigt dem Leser auf, dass das Leben auf der Straße kein Zuckerschlecken ist. Klar, sowas weiß man, wenn nicht aus dem wahren Leben, dann von irgendwoher aus den Medien, aber in dem Buch wird das auch nochmal aus einer anderer Perspektive betrachtet. Denn Len bietet hier keine traurige Schicksalsgeschichte an, wie man vielleicht erwarten mag. Er hat ganz andere Gründe, „frei“ sein zu wollen und das harte Leben auf der Straße gegen ein „normales“ in Kauf zu nehmen… Bei all den interessanten Aspekten über verschiedene Lebensweise bleibt die Geschichte aber auch immer unterhaltsam. Der Schreibstil des Autors lässt sich gut und flüssig lesen. Ein wirklich gelungenes Jugendbuch!

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  • Rezension zu "Treffpunkt Irgendwo" von Thomas Fuchs

    Treffpunkt Irgendwo

    terii

    11. February 2012 um 19:41

    "An der Litfaßsäule vor unserer Schule hing dieses Werbeplakat einer Partnervermittlung. Ein knackiger Kerl, darunter der Spruch "Irgendwo in dieser Stadt gibt es den einen." So war es. Ich wusste nicht genau, wo, aber ich wusste, es gibt ihn. Ich wusste sogar wie er aussah, wie er mit Vornamen hieß." (S. 67) Inhalt: Ausgerechnet an dem Abend, an dem Jana mit ihren Freundinnen in einen neuen Club gehen will, wird ihr Handy gestohlen. Und zwar von Len - einem Punk, den sie natürlich sofort verfolgt. Der Abend wird noch schlimmer, den Jana gerät durch ihre überstürzte Verfolgungsaktion in einen Polizeieinsatz gegen Hausbesetzer. Ein paar Tage später trudelt eine Anzeige gegen sie ein und sie sucht Len auf, den er könnte für sie eine Aussage machen. Doch bald merkt Jana, dass da noch mehr zwischen ihr und Len ist. Doch wie soll so eine Beziehung funktionieren? Eigene Meinung: Wer eine kitschige Liebesgeschichte sucht, macht mit diesem Buch einen Fehlgriff - aber ich glaube, das ist den meisten nach der Inhaltsangabe schon klar. Es gibt zwar eine allgegenwärtige Liebesgeschichte, aber dennoch ist das Hauptthema des Buches die Punk/Hausbesetzer-Szene in Berlin. Ich, als Österreicherin, die noch nie von den Hausbesetzern etwas gehört hatte, fand es ziemlich interessant von dieser scheinbaren großen Szene zu lesen. Nun zu etwas Negativen: Die Liebesgeschichte schritt mir zu schnell voran: Len stiehlt ihr Handy, sie holt es zurück, sie trifft/sieht ihn ein paar Mal (einmal hat er sogar Kokain genommen!) und dann ist sie unsterblich in ihn verliebt. Nach sechzig Seiten. Natürlich kann ich mir vorstellen, dass ein braves Mädchen wie Jana in Len so etwas eine gewisse Freiheit sieht, jemand der sein Leben fern von Zwängen lebt, aber dennoch auf ihre Hilfe angewiesen ist. Leider wird danach viel zu oft gesagt, dass die Beiden nicht zusammen sein können, was wiederrum nicht heißt, dass es ein Sad End gibt. Das Ende passt zur Geschichte und lässt den Leser der Geschichte weiterträumen. Was mir an der Geschichte wirklich gefällt, ist es, wie der Autor zwei Schichten (Jana, das wohlbehütete Mädchen und Len, der sympathische Punk) sich näher kommen lässt. Jana hat alles was man sich vorstellen kann, während Len eigentlich laufend etwas verliert. Thomas Fuchs' Schreibstil ist klar, man liest ganz normal dahin, nur stören die vielen Absätze manchmal. Außergewöhnlich ist der Schreibstil nicht gerade, aber er ist auf jeden Fall ziemlich angenehm und es gibt keine übertriebenen Beschreibungen. Ich bin mir sicher, dass dem Autor wichtiger war, eine Schichtenübergreifende Geschichte zu schreiben, die uns allen einen Denkanstoss geben sollte, als eine Love-Story. Man merkt sofort, dass es Fuchs wichtig ist, die Punkszene ins richtige Licht zu rücken. Cover und Gestaltung: Das Cover mit den Graffitis passt perfekt zu der Geschichte. Besonders an dem Cover ist, dass die Grafittis rau sind und sich (fast) wie eine Wand anfühlen. Empfehlung: Mir fällt nicht wirklich ein ähnliches Buch ein. Ich würde Leuten, die Bücher mit Berlin als Schauplatz lieben oder sich über die Punk Szene informieren wollen empfehlen. Bewertung: Ich vergebe 3 Sterne, da die Geschichte zwar interessant war, mich aber nicht wirklich so gepackt hatte, wie es mir erhofft hatte.

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