Thomas Görden

 3.5 Sterne bei 55 Bewertungen
Autor von Die Krypta, Nachtauge und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Thomas Görden

Thomas Görden, geboren 1964 in Wuppertal, wurde bekannt durch seine Mystery-Romane um die Kölner Kommissarin Susanne Wendland und die Schamanin Chris Adrian - "Schattenwölfe", "Die Krypta", "Nachtauge" und "Das Delphinorakel". Er schrieb den in Dresden und im Rheinland spielenden Thriller "Die Seelenlosen" und den historischen Roman "Der Mönch und die Jüdin". Görden verfasst außerdem Erzählungen und Gedichte. Sein neues Buch, der Erzählband "Feinsteins Mühle", erscheint im November 2014. Thomas Görden lebt mit seiner Frau, der Künstlerin Sarah Thomsen, in Linz am Rhein.

Quelle: Verlag / vlb

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Cover des Buches Die Krypta (ISBN: 9783942035149)

Die Krypta

 (20)
Erschienen am 07.06.2011
Cover des Buches Nachtauge (ISBN: B0035EHSP8)

Nachtauge

 (11)
Erschienen am 01.01.2004
Cover des Buches Das Delphinorakel (ISBN: 9783426624777)

Das Delphinorakel

 (4)
Erschienen am 01.10.2004
Cover des Buches Der Mönch und die Jüdin (ISBN: 9783942035156)

Der Mönch und die Jüdin

 (2)
Erschienen am 07.06.2011
Cover des Buches Feinsteins Mühle (ISBN: 9783737516839)

Feinsteins Mühle

 (0)
Erschienen am 14.11.2014
Cover des Buches Die Krypta : Roman (ISBN: 9783828974456)

Die Krypta : Roman

 (0)
Erschienen am 01.01.2004

Neue Rezensionen zu Thomas Görden

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Rezension zu "Die Krypta" von Thomas Görden

Rezension zu "Die Krypta" von Thomas Görden
smutcopvor 10 Jahren

Vor dem Kölner Dom liegt der schwule Oberpfarrer und keiner weiß warum?! Auf dem Deckel des Buches steht „Mischung aus Wolfgang Hohlbein und Stephen King“.. Für mich zuviel Hohlbein. Da gibt es eine Geheimgesllschaft, die sich altes Wissen zunutze macht um die Energien der Erde... für Ihre Zwecke zu nutzen. Wollte der schwule Pfarrer damit an die Öffentlichkeit? Tief unter dem Dom liegt eine Krypta, in der nicht nur tote Bischöfe liegen. Einen netten Eindruck macht die Ermittlerin in diesem Fall, bei dem der Gay-Pope nicht der Einzige Tote bleibt. Viel Esoterisches, Schamanenwissen und Wünschelrutengänger mischen sich hier zu einem neuen Genre: Der Esoterikkrimi. Für Liebhaber kurzweilig, für die Anderen wunderlich.

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Rezension zu "Die Krypta" von Thomas Görden

Rezension zu "Die Krypta" von Thomas Görden
Serenity482vor 10 Jahren

Als Kölner fand ich das Buch gar nicht mal soo schlecht. Es war interessant, die ganzen Kölner Orte und Strassen zu lesen und sich selber einen Zusammenhang zu bauen. Die Geschichte war auch recht spannend, allerdings war der Schluss sehr fragwürdig und meiner meinung passte dieses ganze Shamanismus/Fantasy nicht zum Rest des Buches. Man hätte mehr aus dem Buch machen können.

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Rezension zu "Der Mönch und die Jüdin" von Thomas Görden

Rezension zu "Der Mönch und die Jüdin" von Thomas Görden
Ein LovelyBooks-Nutzervor 11 Jahren

Thomas Görden, sonst eher auf dem Gebiet der mystischen Krimis beheimatet, hat mit "Der Mönch und die Jüdin" seinen ersten historischen Roman vorgelegt. Schauplatz ist das Rheinland im Jahr 1146 und erzählt wird die Geschichte von Konrad, der als Mönch in einem Kloster aufgewachsen ist und von Hannah einer jüdischen Kaufmannstochter aus Köln. Beide Protagonisten begleitet der Leser auf ca. 300 Seiten zunächst in zwei parallelen Handlungssträngen, bis sich die beiden schließlich in Köln begegnen. Anschaulich schildert Thomas Görden zum einen das ritterliche Leben auf der Wolkenburg, zum anderen das jüdische Leben in Köln, so dass man als Leser ein gutes Gespür für die damalige Zeit bekommt. In der zweiten Hälfte des Buches verbindet der Autor schließlich die Lebenswege von Konrad und Hannah und lässt sie sozusagen am Vortag des Pogroms gegen die Kölner Judengemeinde aufeinander treffen. Während die Protagonisten sich näher kommen, schwelt in Köln der Hass auf die Juden, angefacht durch den fanatischen Wandermöch Radulf. Schließlich bricht sich die angestaute Wut ihre Bahn und überschwemmt die Stadt Köln mit einer Welle der Gewalt. Hannah und Konrad fliehen mit 300 weiteren Juden aus der Stadt und suchen auf der Wolkenburg Schutz.

Die ersten 300 Seiten nutzt der Autor, um die Protagonisten einzuführen, wissenswertes über die damalige Zeit zu vermitteln und auf diese Weise eine Art Fallstudie der damaligen Zeit zu geben. Wirkliche Spannung kommt dann in der zweiten Hälfte auf, als sich der fanatische Radulf in Köln zum Retter der Christenheit aufspielt und das Unheil seinen Lauf nimmt. Aus dem unsicheren und bis dahin gut behüteten Mönchlein Konrad wird im Laufe des Buches ein Mann, der zu sich selbst gefunden hat. Dies hängt auch mit der Klärung seiner Vergangenheit zusammen, die der Leser zwar schon ahnt, dessen letztes Puzzlestück aber fast am Ende aufgedeckt wird. Hannah hingegen ist von der ersten Seite an eine Frau, die mit beiden beiden im Leben steht, für mich manchmal schon zu fortschrittlich, wenn man bedenkt, dass dieses Buch 1146 spielt. Die Figuren sind liebevoll und facettenreich gezeichnet, kleine bleibt blass oder undefiniert.

Thomas Gördens Schreibstil ist flüssig und einfach zu lesen, für meinen Geschmack manchmal etwas zu zeitgemäß und ein bisschen zu fantasielos (Wendungen wie: "sie sanken sich in die Arme", finde ich fast schon abgedroschen).

Für einen historischen Erstling ist es aber durchaus solide und ordentliche Kost und das richtige für einen Nachmittag auf der Couch.

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