Thomas Gatzemeier

 3.5 Sterne bei 12 Bewertungen

Lebenslauf von Thomas Gatzemeier

Thomas Gatzemeier, geboren 1954, studierte Malerei und Grafik in Leipzig. Seit mehr als dreißig Jahren arbeitet er als freier Künstler und schreibt seit kurzem intensiver als zuvor. Seinen ersten Roman »Der Sekretär« begann er 1983 und veröffentlichte ihn 2010. Schreiben ist für ihn die Fortsetzung der Malerei mit anderen Mitteln. Eduard Beaucamp, der Doyen der deutschen Kunstkritik, schrieb in einem seiner Texte über ihne: »(Er) ... überrascht mit Bocksprüngen und jähen Umschlägen.« Gatzemeier lebt in Karlsruhe und Leipzig.

Alle Bücher von Thomas Gatzemeier

Der Sekretär

Der Sekretär

 (1)
Erschienen am 18.01.2010
Der Uneinsichtige

Der Uneinsichtige

 (0)
Erschienen am 02.07.2011
Morgen wird alles zum guten Ende kommen

Morgen wird alles zum guten Ende kommen

 (0)
Erschienen am 01.05.2014

Neue Rezensionen zu Thomas Gatzemeier

Neu

Rezension zu "Morgen, morgen, wird alles zum guten Ende kommen!" von Thomas Gatzemeier

Rezension zu "Morgen, morgen, wird alles zum guten Ende kommen!" von Thomas Gatzemeier
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Protagonist Edgar ist studierter Mathematiker und arbeitet als Aktienhändler für eine große Bank. Dabei beherrscht er die Zahlen der internationalen Finanzmärkte wie kaum jemand sonst und geht immer höhere Risiken ein. Für ihn scheint alles nur ein Spiel zu sein, bei dem er die Schwachstellen seiner Gegner erkennt und sie bis auf das letzte Hemd auszieht.
Privat ist Edgar alles andere als ein Beziehungsmensch, sondern liebt die Abwechslung. Allerdings spielt er dabei mit offenen Karten und macht seinen Geliebten keine Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft.
Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, auch wenn ich besonders zu Anfang manche Sätze zweimal lesen musste, um alle Informationen mitzunehmen. Doch als ich mich erst mal eingelesen und an diesen detaillierten und komplexen Stil gewöhnt hatte, hat das Lesen großen Spaß gemacht.
Der Autor vermittelt durch seine Sprache, dass er sich sehr gut an der Börse auskennt. Für Laien ist es daher manchmal schwierig zu folgen, doch im großen und ganzen versteht man eigentlich immer, worum es geht.
Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Leider verrät der Klappentext schon den Rahmen der Geschichte und sogar Teile vom Ende, was sehr schade ist. Trotzdem gibt es von mir eine Leseempfehlung.

Kommentieren0
10
Teilen
Themistokeless avatar

Rezension zu "Morgen, morgen, wird alles zum guten Ende kommen!" von Thomas Gatzemeier

Rezension zu "Morgen, morgen, wird alles zum guten Ende kommen!" von Thomas Gatzemeier
Themistokelesvor 6 Jahren

Ich bin eine Frau und bei dem Roman hier hieß es damals vom Autor, dass es einige Leute gab, die meinten, er sei eindeutig ein Männerroman, mit dem Frauen nicht so wirklich viel anfangen könnten. Jetzt, nach dem lesen, kann ich sagen: »Ich konnte mit dem Roman nur wenig anfangen! «. Ob das jedoch mit meinem Geschlecht in irgendeiner Verbindung steht, kann ich nicht beurteilen.

Ganz sicher weiß ich jedoch warum der Roman nicht wirklich meins war. Die Hauptaugenmerke des Romans liegen auf zwei Dingen, zum einen auf Edgars Liebesleben und seiner sexuellen Einstellung. Zum anderen auf Aktien, dem Aktienmarkt und allem, was irgendwie mit Aktienhandel, der Börse und ähnlichem zu tun hat.

Man könnte jetzt denken: »Gut, der Roman soll ja eher etwas für Männer sein, also scheint der Knackpunkt in Edgars Einstellung zu Frauen und seinem sexuellen Verhalten zu liegen!«. Denkt man das jedoch, liegt man, was meine Einschätzung angeht ziemlich daneben, denn mein Problem lag deutlich sichtbar an der Börse.

Die Beschreibungen hinsichtlich Edgars Transaktionen an der Börse werden nämlich äußerst ausschweifend und für Menschen, die mit der Börse, der Finanzwirtschaft und dem Aktiengeschäft allgemein nur wenig bis gar nichts zu schaffen haben, sind diese Ausschweifungen oftmals vollkommen unverständlich. Zudem nimmt sie zwischen der Hälfte und einem Drittel des Romans ein, so dass das Thema einen sehr hohen Stellenwert in diesem Roman hat, den man auch nicht ignorieren kann.

Außerdem neigt der Autor noch dazu, dass er gern Fremd- und Fachwörter nutzt, die das Verständnis, zusätzlich zu komplexen und komplizierten Satzstruktur, noch deutlich verschlimmern.

Positiv zu sehen ist jedoch, wie gut Edgars Charakter herauskommt, denn der ist in jeder Situation seines Lebens ein echter Spieler und Zocker, wobei er mir meist doch bei allem was er tat ein wenig zu gut weg kam und immer Glück zu haben schien, zumindest im Endeffekt.

Insgesamt also einige Punkte, die mich gestört haben, die aber wohl eher allgemein sind, als durch mein Geschlecht zu kommen und die wohl jeder andere auch vollkommen anders sehen könnten, denn ich wette, dass wenn man sich selbst sehr für den Aktienmarkt etc. interessiert und da auch stärkere Kenntnisse besitzt, das ganze Buch besser verstehen wird, denn zumindest ein sehr gutes Grundwissen in diesem Bereich, hätte bestimmt auch mir noch sehr geholfen.

Kommentieren0
8
Teilen

Rezension zu "Morgen, morgen wird alles zum guten Ende kommen." von Thomas Gatzemeier

Rezension zu "Morgen, morgen wird alles zum guten Ende kommen." von Thomas Gatzemeier
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Edgar Wünschel, ein studierter Mathematiker spielt ein Spiel mit dem Feuer. Er wndet sich dem AKtienmarkt zu.
Edgar ist intelligent, sieht gut aus, und die Frauen liegen ihm zu Füssen. Er spielt das Spiel.
Straight, erfolgreich mit vielen Bekanntschaften. Bis er fällt.
Ein Buch was nicht aktueller in unsere Zeit passt! Schnelllebig, alles mitnehmen was geht, egal wie und in welcher Art. Eine Seifenblase, die wächst und wächst bis sie platzt!

Thomas Gatzemeier hat ein spezielles Buch geschriebn, welches nicht jedermanns Geschmack seind wird. Meinen Nerv hat er getroffen. Er verpackt sein geschriebenes komplett in Bilder. Manchmal grotesk, und überlässt dem Leser viel Phantasie.
Von mir gibts ein dickes Lob, und eine Leseempfehlung!

Kommentieren0
5
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
thomas_gatzemeiers avatar
Ich möchte euch zu einer Leserunde einladen. Der Roman ist am 26.März erschienen. Mal sehen, ob ich es fertigbekomme, alles richtig „einzurühren“. Bewerbungen zu befriedigen. Bücher zu versenden. Mehr oder weniger schlaue Antworten auf eure Reaktionen zu geben. 20 Romane stehen zur Verfügung. Als Einführung der Rücken- und der Klappentext. Rückentext: Hinter Edgar Wünschel, dem attraktiven Mathematiker, sind die Frauen her, er will und kann keine von ihnen halten. Er wird Aktienhändler, um nicht als Arbeitsloser zu enden. Eingebettet in eine burleske und teilweise grotesk anmutende Geschichte aus dem Bankmilieu wird beschrieben, wie es Wünschel als professionellem Börsenspieler wider Willen ergeht. Erst als er die wertlos gewordenen Hypothekenkredite der Dubliner Zweigstelle seiner Bank bewerten soll, wird ihm klar, daß das System, in dem er sich bewegt, auf Lug und Trug beruht. Präzise und detailliert beschreibt der Roman, wie sich ein Spieler bewußt wird, was er treibt und trotzdem seinem Tun nicht entfliehen kann. Er sucht Ablenkung bei einer einfachen Frau, weiß nichts mit ihr anzufangen, hat aber den besten Sex seines Lebens mit ihr. Obwohl er spontan nach einer durchzechten Nacht von sich aus kündigt, handelt er eine riesige Abfindung heraus und setzt noch einmal alles auf eine Karte. Der Titel dieses Buches ist der letzte Satz aus Dostojewski’s »Der Spieler«: »Morgen, morgen wird alles zum guten Ende kommen!« Klappentext: Edgar Wünschel, studierter Mathematiker, arbeitete in der DDR als Friedhofsgärtner, ging mit seiner Frau nach Westdeutschland und fand keinen angemessenen Job. Sie verließ ihn, weil er trank, und er wurde, nach einem Besuch des Gerichtsvollziehers, Aktienhändler an der Frankfurter Börse. Wieder in Leipzig, nun als Leiter des »Eigenhandels« einer großen Bank, dreht er ein erfolgreiches, aber auch hochriskantes Rad. Er hat schnellwechselnde Frauenkontakte, einen Porsche, eine Designerwohnung und einen Kühlschrank, der zu jeder Zeit Eiswürfel für Drinks bereithält. Edgar ist vom rational-mathematischen Denker zum Spekulanten geworden und frönt den Insignien des Erfolgs. Auf einem Segel-Törn verletzt er sich und wacht im Krankenhaus neben einem ehemaligen hohen Funktionär der SED auf. Die erste Finanzkrise beginnt. Ihm wird klar, daß er einem Trug  aufgesessen ist und mit welchen Methoden die Bank gearbeitet hat. Edgars jugendlich rebellischer Geist bricht wieder hervor. Er ersteigert liegengebliebene Gepäckstücke und schüttet den darin befindlichen Unrat im Büro seines Vorstandsvorsitzenden aus. Die karrierebewußte Tochter eines schwäbischen Bankers, mit der er gern geschlafen hätte, beschimpft ihn als Verräter. Edgar fährt zu seinem Jugendfreund. Zieht sich am darauffolgenden Morgen, noch unter Alkohol stehend, einen alten sowjetischen Trainingsanzug an. Geht in die Bank, kündigt und handelt mit dem inzwischen ausgetauschten Vorstand eine beachtliche Abfindung heraus, geht in sein Büro zurück und sieht auf den Monitoren die Zeit gekommen, wieder ganz groß in den Markt einzusteigen ...
Zur Leserunde
thomas_gatzemeiers avatar
"Ein widerwärtiger Typ, aber mit Rückrad..."

http://www.badische-zeitung.de/literatur-rezensionen/ein-widerwaertiger-typ-aber-mit-rueckgrat--61641314.html
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Thomas Gatzemeier wurde am 21. Dezember 1954 in Döbeln/Sachsen (Deutschland) geboren.

Thomas Gatzemeier im Netz:

Community-Statistik

in 10 Bibliotheken

auf 1 Wunschlisten

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks