Thomas Gifford Inferno

(17)

Lovelybooks Bewertung

  • 28 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(0)
(5)
(6)
(4)
(2)

Inhaltsangabe zu „Inferno“ von Thomas Gifford

Die Schauspielerin Celia Blandings liebt nichts so sehr, wie in Antiquariaten nach alten Kriminalromanen zu stöbern. Doch eines Tages geschieht das Unerwartete: Aus einem jüngst erworbenen Buch fällt ein einzelnes Blatt Papier. Es handelt sich um eine kryptische Notiz, in welcher der Mord an einem ominösen Direktor angekündigt wird. Celia ist verwirrt und entsetzt. Soll sie die Sache auf sich beruhen lassen? Soll sie die Polizei einschalten?Schließlich ist sie die Einzige, die Zeit und Ort eines offenbar kurz bevorstehenden Verbrechens kennt. Auch sie selbst kann ihres Lebens nicht mehr sicher sein, wird sie doch plötzlich von Männern verfolgt, deren Ziele sie nicht kennt ...

Stöbern in Krimi & Thriller

Nachts am Brenner

Spannend und mit vielen Verzweigungen - auch der 3. Fall für Commissario Grauner ist wieder gut gelungen.

Dataha

Kalte Seele, dunkles Herz

Eine Geschichte, die ich mit keinem bis jetzt gelesenen Buch vergleichen könnte.

SweetSmile

Alte Sünden

Gutes Buch!

Jinscha

Targa - Der Moment, bevor du stirbst

Ich bin etwas hin und hergerissen, hatte mir mehr von versprochen, daher von mir 3,5 Sterne

lenisvea

Die gute Tochter

Thriller nein, dennoch ein sehr interessantes Familiendrama voller Überraschungen.

MissRichardParker

AchtNacht

Recht spannender Einblick in menschliche Abgründe ... trotzdem fehlte mir manches Mal dieses "Fitzek-Lese-Feeling"

Somaya

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • "Inferno" oder: Die Frau, die zu viel wusste

    Inferno
    sternblut

    sternblut

    Als Celia Blandings eines Tages in einem Krimi, den sie in ihrem Lieblingsantiquariat gekauft hatte, einen mysteriösen Brief über einen Mord findet, steht für sie eines klar: sie muss den Direktor ausfindig machen und ihn warnen. Zusammen mit Peter Greco, einem Bekannten einer Freundin, der sie die Sache erklärt hat, macht sie sich auf die Suche nach den Verantwortlichen und gerät damit selbst in größte Gefahr.   Aus irgendeinem Grund habe ich dieses Buch schon öfter in der Hand gehabt und jedes Mal nur den Anfang gelesen, der war mir nämlich wohl bekannt – die Gesamthandlung und das Ende hingegen lagen definitv außerhalb meines Kenntnisbereiches, was allerdings auch nicht schlecht war, denn ich glaube nicht, dass das wirklich ein Buch ist, das man mehrfach lesen könnte. Was ich zuerst einmal nicht ganz verstehen kann (wie in den meisten Fällen irgendwie) ist die Titelgebung des Übersetzers. Der Originaltitel ist ziemlich aussagekräftig und gibt eigentlich einen Prima ersten Eindruck auf das Buch. Was uns der Übersetzer mitteilen wollte indem er es Inferno nannte ist mir noch nicht ganz schlüssig. Auch das Cover erscheint ein wenig sinnfrei. Zwar gibt es an einer Stelle ein Feuer und ein Manuskript spielt eine große Rolle, allerdings wird dieses niemals verbrannt oder änliches – trotzdem wird diese Kombination abgebildet. Etwas verwirrend, aber nun gut – davon sollte man sich nicht allzu sehr ablenken lassen. Die Sprache des Autors ist klar und gut strukturiert. Viele Details machen einen genauen Einblick in das Leben der Charaktere möglich, lässt aber auch einen genauen Gesamteindruck von den verschiedenen Schauplätzen und Motiven entstehen. Man kann sich ziemlich lebhaft in die Situationen hineinversetzen und die Vorstellungskraft wird angekurbelt. In seiner Konzeption zeigt sich Gifford recht geschickt. Zwar bekommt der Leser einen Eindruck zu Beginn des Buches, wer wie miteinander verbunden ist und wer was plant, allerdings bleiben diverse Details im Hintergrund und lösen sich erst nach und nach auf, so geht die Spannung nicht verloren und man wird immer wieder vom Handeln der Personen überrascht. Dies ist aber auch nicht immer der Fall – vieles kann man sich tatsächlich auch schon denken, so zum Beispiel, dass sich Celia und Peter näher kommen werden und dass die beiden lang nicht so leicht überwältigt werden können wie man vielleicht annehmen würde. Alles ist genauestens ausgefeilt und es macht richtig Spaß ein bisschen mitzurätseln und dann doch eine andere Lösung in Händen zu halten. Auch ist es witzig, Celia und Peter dabei zuzusehen, wie sie im Nebel stochern und sich ihnen erst nach und nach die verschiedenen Puzzleteile zusammenzusetzen scheinen, da man selbst schon über diverse Details verfügt. Auch der allgemeine Aufbau des Buches ist nett. Statt die “Standardbegrifflichkeiten” Prolog und Epilog zu verwenden und es dabei zu belassen, greift sich der Autor hier drei andere Worte, nämlich “Vorher”, “Während” und “Nachher”. Dies sind auch soweit die einzigen Passagen die zeitlich weiter voneinander entfernt sind, so ist Vorher einige Tage vor Während und Nachher einige Wochen von alldem entfernt. Was mir dabei nicht immer ganz im Bewusstsein verharrte: der Mittelteil spielt über einen Zeitraum von zwei Tagen! Es ist also ein recht dichtes Gedränge, das durch seine Ausführung etwas auseinandergezogen wird und dabei den Leser nicht so erschlägt. Allgemein ist die Handlung stimmig und zusammenhängend. Wo man bei vielen Thrillern und / oder Krimis das Gefühl hat, dass viel zu sehr zwischen den verschiedenen Blickwinkeln und Nebenhandlungen hin und hergesprungen wird, so ist hier alles miteinander verknüpft und der Schwerpunkt liegt definitiv um Celia. Der Rest wird praktisch um sie herum aufgebaut, hier in diesem Fall meist einfach nur aus einer anderen Perspektive, auch wenn es tatsächlich auch Handlungsstränge gibt, die nicht direkt perspektivisch verändert sind. Ich finde diese direkte Verknüpfung der Kapitel gut, weil einfach nicht so ein Hin und Her entsteht.   Anfangs war ich noch skeptisch. Ich war aus irgendeinem Grund der felsenfesten Auffassung, dass ich das Buch schon gelesen hätte und hatte eine Ahnung davon wie es enden würde – habe mich allerdings im Buch geirrt, das irgendwie vollkommen anders war wie ich es in Erinnerung gehabt hatte. Also wieder was gelernt: unvoreingenommen bleiben, denn das Buch war wirklich nicht schlecht und in seiner Ausarbeitung irgendwie ein wenig faszinierend. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich jetzt nicht das Gefühl eines richtigen Thrillers in mir aufkommen habe spüren können. Vielmehr habe ich es einfach runtergelesen und war ab und an überrascht, ohne dabei schockiert zu sein, wenn man wieder etwas passiert ist. Demnach kann ich sagen, dass es zwar ein technisch hochwertiges Buch ist, das schön miteinander verknüpft ist und eine interessante Schreibweise aufzeigt, allerdings ohne dabei eine Angst oder Bedrohung selbst zu spüren, die für mich einen Thriller durchaus ausmachen. Dennoch ist es durchaus lesenswert.

    Mehr
    • 2
    Arun

    Arun

    10. March 2014 um 17:30
  • Rezension zu "Inferno" von Thomas Gifford

    Inferno
    Ulf_Borkowski

    Ulf_Borkowski

    24. February 2011 um 01:52

    Thomas Gifford tat gut daran „The woman who knew too much“, so der passendere Titel der Orginalausgabe, unter einem Pseudonym zu veröffentlichen. Der Thriller reicht kaum an andere Bücher des Autors, allen voran „Assassini“, heran. Die Story um die zweitklassige Schauspielerin und Möchtegern-Kriminalautorin Celia Blandings, die durch Zufall auf ein Mord-Komplott stößt und dieses zusammen mit dem Ex-Cop Peter Greco zu verhindern sucht, reicht höchstens für einen Vorabend-Krimi. Die Protagonisten bleiben oberflächlich, die anderen Figuren wirken überflüssig, die Story unglaubwürdig und die Auflösung wenig spektakulär. Alles in allem ein sehr mittelmäßiger Thriller.

    Mehr
  • Rezension zu "Inferno" von Thomas Gifford

    Inferno
    Leela

    Leela

    17. February 2008 um 17:40

    Anfangs überzeugte mich weder der Schreibstil dieses Buches, noch die Handlung, die leicht konstuiert erschien, aber mit zunehmender Seitenzahl weiß es durchaus zu unterhalten. Was mit besonders positiv auffiel (und das gibt es selten) war der zwischendurch verwendete Humor...der Autor schafft es bestens, einige Schmunzler einzubauen, ohne dass sie fehl am Platze oder albern wirken - das hat mich wirklich überrascht, denn bisher hat mich kaum ein Buch mit so etwas überzeugen können. Wie oft habe ich doch über dein garstigen Papageien oder den trotteligen Möchtegernkiller geschmunzelt... Die Auflösung der Geschichte - die ein wenig plötzlich kam, was man aber aufgrund der geringen Seitenzahl verschmerzen kann - gefiel mir ebenfalls recht gut, obwohl es kaum Überraschungen gab, die im Laufe der Handlung schon vorweggenommen wurden. Im Großen und ganzen kann ich das Buch jedenfalls empfehlen, etwas nettes für zwischendurch ist es allemal. Eigentlich hätte ich gern das englische Original gelesen, nur habe ich nirgendwo mehr ein neues Exemplar herbekommen.

    Mehr
  • Rezension zu "Inferno" von Thomas Gifford

    Inferno
    kfir

    kfir

    28. November 2007 um 06:27

    Eine bisher eher zweitklassige Theaterschauspielerin und Krimileserin findet in einem 2nd-Hand-Thriller Notizen zu einem Mord. Und weil ihr bisheriges Leben relativ langweilig gelaufen ist, stolpert sie überaus ambitioniert in dieses Mordkomplott hinein, ihr zur Seite ein etwas heruntergekommender Ex-Bulle. Ein guter und interessanter Anfang, ein Mittelteil mit verwirrenden Verwicklungen und ein reisserisches Ende ohne wirkliche Klärung der wirren Hintergründe. Der Spannungsbogen baut sich sehr schön auf, doch leider verebbt der ab der Mitte des Romans zunehmend, dafür treten Chaos und Hektik auf den Plan. Und die angebotene Lösung der Hintergründe des genannten Mordkomplotts mit CIA, Geheimdiensten, Mafia und Drogenkartellen bleibt leider völlig nebulös im Unklaren. Das alles ist leider nur Durchschnittsware. Die Charaktere sind zwar recht nett und ausführlich geschildert, doch leider sind sie sehr vorhersehbar schwarz-weiss und nehmen auch keine Entwickung. Die Sprache lässt zwar ein schnelles Lesen zu, ist ausser ein paar selbstverliebten Anspielungen auf eigene Vorlieben jedoch auch nicht wirklich spannend oder aussergewöhnlich. Ein relativ kurzweiliges Lesevergnügen, welches jedoch kaum Lust auf mehr verbreitet.

    Mehr