Thomas Glavinic Das bin doch ich

(110)

Lovelybooks Bewertung

  • 99 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 16 Rezensionen
(37)
(54)
(10)
(3)
(6)

Inhaltsangabe zu „Das bin doch ich“ von Thomas Glavinic

Ein Mann schreibt einen Roman. Der Mann heißt Thomas Glavinic und er will das, was alle wollen: Erfolg. Er will einen Verlag, einen Preis, Geld. Was er hat, ist ein Manuskript, eine Literaturagentin, Kopfschmerzen und leider zumeist unerträgliche Mitmenschen. Mit aberwitziger Komik spielt Thomas Glavinic ein Spiel mit der Wirklichkeit und ihrer Verdopplung. »So ein Buch gehört sich eigentlich nicht. Ein Roman über den Literaturbetrieb, der sich und seine Leser in den lakonischen Irrwitz treibt. Wer es liest, hat über Stunden hin zu lachen.« Ursula März, Die Zeit

Stöbern in Romane

Dann schlaf auch du

Spannende, bedrückende Geschichte, gut erzählt, doch ohne das gewisse Etwas, das mich völlig vom Hocker gehauen hätte.

once-upon-a-time

Heimkehren

Beeindruckender Roman über die Geschichte einer Familie

striesener

Sommer unseres Lebens

Ein Sommer in Portugal

buchernarr

Underground Railroad

Schmerzhaft, aber nicht ohne Hoffnung, ist hier ein eindringlicher Roman gelungen, der über Jahre hinweg an Relevanz nicht verlieren wird.

TochterAlice

Walter Nowak bleibt liegen

Konfus, abstrakt und langweilig! Die Idee des Buches ist gut, doch dort enthalten sind mir zu viele wirre Gedankenfetzen.

AnneEstermann

Töte mich

Typisch Nothomb: Man legt das Buch nicht mehr aus der Hand bis man es zu Ende gelesen hat!

PaulaAbigail

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Glavinic schreibt ein Buch über Glavinic

    Das bin doch ich
    NiWa

    NiWa

    Als treue Glavinic-Leserin habe ich mir dieses Buch gekauft und mich schon im Vorhinein auf's Lesen gefreut.  Wenn der Autor Thomas Glavinic einen Roman über den Autor Thomas Glavinic schreibt, dann wird vermutlich mehr dahinter sein, so meine Vermutung.  Zum Inhalt: Thomas Glavinic beschreibt tatsächlich nur das Leben eines Autors namens Glavinic. Es ist weder ein Handlungsstrang oder eine Geschichte zu erkennen noch zu erahnen.  Der Protagonist Glavinic schreibt an einem Buch, schlendert durch die Straßen Wiens, lebt eher neben als mit seiner Ehefrau, trinkt dann doch schon mal über den Durst und trifft sich gern mit dem Kabarettisten Thomas Maurer.  Fazit: Enttäuschend!

    Mehr
    • 3
  • Rezension zu "Das bin doch ich" von Thomas Glavinic

    Das bin doch ich
    Merleperle

    Merleperle

    Gut, wirklich gut geschrieben, aber - mein Gott, was für eine unerträgliche Nabelshow! Nein, danke.

    • 2
    NiWa

    NiWa

    27. February 2014 um 14:11
  • Schonungsloses Buch ...

    Das bin doch ich
    woschwen

    woschwen

    30. October 2013 um 08:33

    Mir hat das Buch super gut gefallen und das hat mehrere Gründe. Zum Einen sind es die Protagonisten, die hier real sind. Der Autor nennt sie beim Namen, so ist beispielweise mit Daniel Daniel Kehlmann gemeint und bei dem Werk handelt es sich um die “Die Vermessung der Welt”. Ich habe mich oft gefragt, ob er das alles erlebt hat oder gibt es auch fiktive Passagen. Vor allem aber hatte ich den Eindruck, das weiß einer, wovon er redet. Es ist ein geradezu ehrliches und schonungsloses Buch. So schreibt er in dem Buch, das er seinem Freund den Erfolg seines Buches gönnt. Im Gegensatz dazu ist er aber auch so ehrlich und schreibt das er zugleich auch etwas neidisch ist. Am besten haben mir die Passagen gefallen, wenn er von seiner Orientierungslosigkeit und seiner Unsicherheit schreibt. Trotz alledem hatte ich das Gefühl, der weiß genau, was er werden will. Nämlich: Schriftsteller. 4 von 5 Punkten

    Mehr
  • Rezension zu "Das bin doch ich" von Thomas Glavinic

    Das bin doch ich
    jandrees

    jandrees

    30. March 2011 um 10:26

    Ein erfolgloser Schriftsteller hat gerade sein Romanprojekt "Die Arbeit der Nacht" abgeschlossen. Das Buch soll bald erscheinen und der Schriftsteller fällt ins künstlerische Kindbettfieber, in ein kreatives und emotionales Loch. Als hätte man einem trotzigen Kleinkind das Lieblings-spielzeug weggenommen, den Lolli aus dem Mund geris-sen. Während sein Kumpel Daniel Kehlmann die Bestsel-lerlisten mit "Die Vermessung der Welt" rockt und neueste Verkaufszahlen per SMS mitteilt, lungert der Held auf langweiligen Literaturveranstaltungen rum und ist selbst der größte Langweiler. Er ödet internationale Starautoren mit gelalltem Englisch an und wankt dann heim, um lediglich seine Emails zu checken, um seine Kleinfamilie zu nerven, um "Civilization" am Rechner zu spielen, um sich selbst zu bemitleiden. Er fühlt sich krank, irgendwie. Der Schriftsteller, von dem Thomas Glavinic in seinem aktuellen Meisterwerk erzählt, heißt: Thomas Glavinic! Vorsicht ist geboten bei hypochondrischen Helden, die wie ihr Autor heißen, den gleichen Beruf ausüben, in der selben Stadt wohnen und vermutlich genauso ausssehen. Das ist wie eines dieser überkonstruierten Alibis, die am Anfang vieler Kriminalfilmermittlungen stehen. Sie schauen passgenau aus, sollen aber Verwirrung stiften, ablenken. Die Wahr-scheinlichkeit ist also groß, dass die Romanfigur Thomas Glavinic wenig mit ihrem Schöpfer Thomas Glavinic gemein-sam hat, und der Schriftsteller bestätigt diesen Verdacht am Telefon. "Das ist ein Roman!", sagt er, "das bin ich nicht." - "Warum dann der gleiche Name, die gleichen Freunde, der gleiche Wohnort, warum ist alles gleich?" - "Es geht um ein Spiel." "Civilization" ist übrigens nur eines dieser Spiele. Der ganze Roman besteht aus billigen, leicht lösbaren Spielsituationen. Der Witz entsteht, weil "Das bin doch ich"-Held Thomas Glavinic dennoch verliert, unverschuldet und mit Anlauf. Nimmt er ein Taxi, muss er 25 Minuten vor einer geschlossenen Bahnschranke war-ten, weil der nächtliche Güterverkehr just in diesem Mo-ment abgefertigt wird. Auf Zugreisen sitzen grundsätzlich schmatzende, stinkende, nervige Mitpassagiere neben ihm. In der Autowerkstatt blamiert er sich, nachdem ein Mechaniker fragt, ob die Winterreifen mit oder ohne Felgen im Kofferraum liegen. "Natürlich steckt da etwas an den Reifen, dieses Metallzeug, das ich als Felgen bezeich-nen würde", denkt er. "Aber wer weiß, vielleicht nennt man das eben nicht Felgen." Zum Romanende, "Die Arbeit der Nacht" ist gerade erschienen, sitzt  Thomas Glavinic in einem Radiostudio und beantwortet gemeine  Zuhörer-fragen. "...laber ...drön... Was rede ich da?", ermahnt er sich selbst. "Wie komme ich von diesem Blödsinn wieder runter?" Wenn der Held wüsste, dass er im selben Moment Teil eines meisterhaften Romans ist, er würde nachsichtiger mit sich umgehen.

    Mehr
  • Rezension zu "Das bin doch ich" von Thomas Glavinic

    Das bin doch ich
    Chris1985

    Chris1985

    23. March 2011 um 09:00

    Herrlich selbstironisch beschreibt Thomas Glavinic den Alltag eines Schriftstellers.Er stellt sich selbst mehr oder weniger als Versager und wenig erfolgreichen Schrifsteller dar. Dabei schreibt er in so einer erfrischenden und humorvollen Sprache, dass ich mir seine Erfolglosigkeit zu dieser Zeit gar nicht erklären kann. Ich freue mich für ihn, dass es seit "Das Leben der Wünsche" dann offensichtlich bergauf ging. Etwas Sorgen mache ich mir allerdings um den Alkoholkonsum von Glavinic, sollte dieser der Wahrheit entsprechen. Endlich mal wieder ein humorvolles Buch mit einer guten Portion Selbstironie - sehr mutig vom Autor, dem Leser seinen Alltag so zu präsentieren!

    Mehr
  • Rezension zu "Das bin doch ich" von Thomas Glavinic

    Das bin doch ich
    DaniM

    DaniM

    30. April 2010 um 12:40

    Ein Buch für alle, die nicht nur gerne lesen, sondern auch schreiben. Mit viel Selbstironie und Humor beschreibt Thomas Glavinic einen (seinen) Alltag als Schriftsteller, der nicht ganz so erfolgreich ist, wie er es gerne wäre. Ich habe beim Lesen schon lange nicht mehr so gelacht!

  • Rezension zu "Das bin doch ich" von Thomas Glavinic

    Das bin doch ich
    bogi

    bogi

    30. January 2010 um 01:49

    Ein Buch das es zu lesen lohnt. Vielfach schreiend komisch. Man gewinnt Einblicke in das Autorendasein eines exzellenten aber wohl eher mittelerfolgreichen Schreibers. Amüsant auch die ständig erwähnten Treffen, Gespräche, Einschätzungen des Freundes Kehlmann, der mit seinem Buch "Vermessung der Welt" einen Megaerfolg landet. Man fragt sich, inwieweit es authentisch Herrn Glavinic beschreibt. Falls voll und ganz, müsste man sich wohl Sorgen wegen dessen nicht gerade geringen Alkohlkonsums machen. Das Buch macht in jedem Fall Appetit auf mehr Glavinic.

    Mehr
  • Rezension zu "Das bin doch ich" von Thomas Glavinic

    Das bin doch ich
    deSaintSavin

    deSaintSavin

    03. January 2010 um 09:41

    Habe das Buch von meiner Schwester zu Weihnachten bekommen. Was soll ich sagen? Ich dachte immer ich sei neurotisch. Ein durchaus sehr gelungenes und unterhaltsames Buch. Natürlich muss ich jetzt „Die Arbeit der Nacht“ lesen.

  • Rezension zu "Das bin doch ich" von Thomas Glavinic

    Das bin doch ich
    ChiefC

    ChiefC

    02. December 2009 um 23:00

    Ist der Erzähler ständig besoffen? Ja! Jammert er dauert? Ja! Wälzt er sich in Selbstmitleid? Ja! Greint er über den Literaturbetrieb? Ja. Himmel, soll man so ein Buch von einem Schriftsteller über einen Schriftsteller, der auch noch genau gleich wie der Schriftsteller heißt, überhaupt lesen? Aber ja doch. Hört sich zwar für einen "normalen" Leser grauenhaft an, zumal, wenn er bereits schlechte Erfahrungen mit Autoren gemacht hat, die über ihr eigenes schwere Los schreiben, die Angst vor dem leeren Blatt Papier.... gääääähhhhnnnn (ich sage nur: Peter H.) Doch Glavinics Buch ist einfach witzig, grotesk, unterhaltsam, ein moderner Schelmenroman. Was von "Das bin doch ich" wirklich er, Glavinic, ist, darüber sollen sich doch Journalisten und Literaturwissenschaftler (vielleicht) ganz unterschiedliche Gedanken machen. Die einen versuchen nun krampfhaft, Satz für Satz mit Glavinics tatsächlicher Biografie abzugleichen, die anderen drehen darob wahrscheinlich schier durch, bemühen sie sich doch in jedem Proseminar, ihren Studenten beizubringen, dass der eine nicht der andere ist - oder doch? Einfach lesen und lachen - außer man will nun wirklich gar nichts von Schriftstellern per se wissen. Denn auch Daniel Kehlmann und "der berühmteste Schriftsteller der westlichen Welt" tauchen in diesem Buch auf. Ich persönlich fand's interessant und tippe bei Letzterem mal auf John Irving.

    Mehr
  • Rezension zu "Das bin doch ich" von Thomas Glavinic

    Das bin doch ich
    ZwergPinguin

    ZwergPinguin

    06. March 2009 um 15:50

    Das Buch war auch ein Weihnachtsgeschenk - ein sehr schönes. :) Glavinic ist neben Kehlmann und meinem persönlichen Favoriten Glattauer auch ein österreischischer Autor. Die drei unterscheiden sich gewaltig. Bei mir vor allem dadurch, dass ich vom Glattauer fast alle (leider nur “fast”) Bücher gelesen habe, während es bei Glavinic nur eines, nämlich dieses, ist und bei Kehlmann bisher keines - der Arme ruht noch vergeblich auf meinem SUB* und das schon ziemlich lange… genauer gesagt, seit ich das LeseEx von ihm “gefunden” habe… aber ich schweife ab, denn das ist eine andere Geschichte. Glavinic also…. ist das Buch eine Biographie? Ich bin nicht sicher. Aber es wirkt so - immerhin heißt der Protagonist Thomas Glavinic und ist Autor - und er hat kürzlich ein Buch veröffentlicht: “Die Arbeit der Nacht”. Ob das Alter Ego ebenfalls ein Hypochonder ist, das bleibt offen, aber möglich ist alles. Der Protagonist ist es jedenfalls… er schaut sich beim Duschen/Waschen seine “entscheidenden” Körperteile nicht an, weil er fürchtet, etwas zu sehen, was er lieber nicht sehen will. So ganz grob zusammengefasst zumindest. Außerdem hat er Flugangst. Und was er auch hat und davon ganz viel: weniger Erfolg als Kehlmann. Was mir den Burschen ziemlich sympathisch gemacht hat waren vor allem drei Dinge: * er ist ein Gewohnheitstier (er isst immer beim Inder auf dem Naschmarkt), auch wenn er sich sagt, dass er es mal anders machen sollte…. komisch, erinnert mich an mich. Ich bin auch ein Gewohnheitstier - allerdings esse ich nicht indisch. Bisher jedenfalls nicht. Egal! * er regt sich in den Öffentlichen ebenso über Leute auf wie ich - Leute, die sich übermäßig laut unterhalten (vorzugsweise über peinliche oder sehr private Gegebenheiten) oder die sich die Ohren zudröhnen und die der anderen Fahrgäste gleich mit. Jawohl! Sowas ist vermutlich jedem schon 1000fach passiert - aber es passiert nicht einfach so. Bei uns (also Glavinic und auch mir) erLEBT man es. Man fühlt es, es kommt über einen, man kann sich nicht wehren und man beginnt ganz automatisch sich zu ärgern - sich aufzuregen. Ja, so ist das! * eine weitere Gemeinsamkeit - langsam sollte ich mich fragen, warum ich mit einer Person, die ich gar nicht kenne (sofern sie überhaupt in der Form existiert) so viele Gemeinsamkeiten habe! - eine weitere Gemeinsamkeit also ist CIV. Der Kenner weiß jetzt genau, wovon ich spreche und was diese drei Buchstaben bedeuten. Für alle anderen: CIV ist ein Computerspiel, eigentlich Civilization und mittlerweile in der vierten Generation. Und es macht süchtig - allerdings ganz hintertückisch: nämlich nur phasenweise. Mal schafft man es, monatelang nicht zu spielen und dann, ganz plötzlich packt es einen wieder und man zoggt die Nächte durch. Und als wäre das noch nicht schlimm genug, man zieht sogar noch anderen mit hinein (Multiplayer-Modus!)…. ohja, ganz schlimmes Ding. Ja, das war also die Zusammenfassung meiner AHA-Erlebnisse mit diesem Buch. Danke, Glavinic, dass ich jetzt hoffen kann, nicht die einzige Verrückte auf diesem Planten zu sein! *SUB = Stapel Ungelesener Bücher

    Mehr
  • Rezension zu "Das bin doch ich" von Thomas Glavinic

    Das bin doch ich
    Gruenente

    Gruenente

    14. October 2008 um 18:08

    Der Autor beschreibt anhand kleiner Episoden ein knappes Jahr seines Lebens. Von der Fertigstellung eines Buches, bis zur Veröffentlichung. Er ist Familienvater, Autor, Hypochonder, von Fluangst begleitet, Säufer und Freund von Daniel Kehlmann, der gerade sein bisher erfolgreichstes Jahr verbringt. Das Buch ist klasse! Ich habe mich bald weggelacht. Es sit sehr humorvoll, beschreibt, die Kulturszene, der Autor geht kritisch mit sich um und nimmt sich selbst auf den Arm. Das ist mein erstes Buch von ihm, aber bestimmt nicht mein letztes!

    Mehr
  • Rezension zu "Das bin doch ich" von Thomas Glavinic

    Das bin doch ich
    Pankraz

    Pankraz

    13. October 2008 um 22:48

    Ohne Zweifel ist Thomas Glavinic ein Meister und man freut sich, dass er auch Freunde zu haben scheint. Obschon man Zweifel haben darf, ob sie sich mit diesem Buch in der Künstlerszene entscheidend vermehrt haben. Da bekommt vom Kulturstadtrat bis zu Stefan Weber jeder sein Fett ab. Aber - wie gesagt - auch Freunde scheint der Held zu haben. Ab dem zwölften Kapitel treten sie sogar gehäuft auf. Da gibt es dann einen erfolglosen Maler, die Dame, der er seine Haarpracht anvertraut, auch seine Frau scheint ihn zu mögen und der kleine Sohn zeigt Vatergefühle. Nicht zu vergessen Daniel, den Erfolgreichen, dem da allerdings der Erfolg nur halb vergönnt wird. Alle anderen Figuren scheint der Held - wenn schon nicht zu hassen - so doch zumindest von oben herab zu betrachten. Dieser Glavinic muss ein eitler Geck sein, ein Alkoholiker, Zyniker Hypochonder und Menschenhasser. Man hofft all dies nicht, denn dieser Mensch hat ein fabelhaftes Buch geschrieben, mindestens. Das Vergnügen, jemanden zu beobachten, wie er sich beobachtet, wenn er nun gerade schreibt oder nicht, ist ein Großes. Und wenn er dann im Skigebiet nach dem x-ten Schnaps Gedichte schreibt, die nie jemandem gezeigt werden, so sind das große Momente. Jedoch, wie man als Hypochonder nicht nach "inneren Verletzungen" googeln sollte, so sollte man es nicht mit "Das bin doch ich" versuchen, wenn man die Literaturszene ernst zu nehmen bereit ist. Der Held tut das nicht. Danke hierfür!!!!

    Mehr
  • Rezension zu "Das bin doch ich" von Thomas Glavinic

    Das bin doch ich
    Buchfink

    Buchfink

    01. October 2008 um 11:00

    Wenn man die Szene kennt, ist dieses Buch zum Totlachen, jedenfalls über die ersten zwei Drittel. Die Leute, die es ja alle gibt, sind sehr treffend beschrieben und die Verzweiflung über die vermeintlich bevorstehende Erfolglosigkeit ist nicht nur gut nachzuvollziehen sondern recht erheiternd. Sollte ich Herrn G. mal kennenlernen, werde ich ihm allerdings mal ans Herz legen, ein bisschen weniger zu trinken...

    Mehr
  • Rezension zu "Das bin doch ich" von Thomas Glavinic

    Das bin doch ich
    Wolkenatlas

    Wolkenatlas

    02. September 2008 um 14:45

    Szenen aus dem Leben des T.G. ? Das bin doch ich... Thomas Glavinic schreibt über einen Thomas Glavinic, der (wo hört die Wahrheit auf, wo beginnt die Fiktion?) ein neurotischer Hypochonder ist, der dem Alkohol ziemlich zuspricht, der wehleidig und sentimental den Erfolg von "Die Vermessung der Welt" seines Freundes Daniel Kehlmann verfolgt, der dem auf einen Verlag hoffenden Thomas Glavinic immer wieder SMS mit den Verkaufszahlen schickt, der Lesungen mit obligaten Einladungen zum Essen danach (u.a. mit dem Kulturstadtrat der Stadt Wien) scheinbar nur unter Alkoholeinfluß übersteht und Zugreisen mit der ÖBB scheinbar nur schwer verdaut. Da gibt es vieles, was wirklich vergnüglich ist, einige Kapitel sind sogar wirklich lachkrampfgefährlich (die Leberknödelsuppe am Naschmarkt...oder die Familienfeier in der Südsteiermark). Leider bleibt der Roman Stückwerk, da das einzige wirkliche Verbindungsglied zwischen den (wirklich zynisch-heiteren) Szenen aus dem Leben des T.G. der ständige SMS-Verkehr (mit gelegentlichen Telefonaten dazwischen eingestreut) zwischen Thomas Glavinic und Daniel Kehlmann ist. Spannend ist der Gedanke, der durch das Buch begleitet- nämlich: Wo beginnt hier Fiktion? Was ist erfunden, was war wirklich? Fazit- Unterhaltungsfaktor ist sehr hoch, sehr gut geschrieben, aber nach dem Zuklappen bleibt leider nicht viel hängen.

    Mehr
  • Rezension zu "Das bin doch ich" von Thomas Glavinic

    Das bin doch ich
    christine

    christine

    11. April 2008 um 11:06

    Ein kurzweiliges Lesevergnügen über den Literaturbetrieb und einen total verpeilten Autoren. :)

  • weitere