Thomas Glavinic Die Arbeit der Nacht

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Inhaltsangabe zu „Die Arbeit der Nacht“ von Thomas Glavinic

Jonas ist allein. Zuerst ist es nur eine kleine Irritation, als die Zeitung nicht vor der Tür liegt und Fernseher und Radio nur Rauschen von sich geben. Dann jedoch wird Jonas klar, dass seine Stadt, Wien, menschenleer ist. Ist er der einzige Überlebende einer Katastrophe? Sind die Menschen geflüchtet? Wenn ja, wovor? Jonas beginnt zu suchen. Er durchstreift die Stadt, die Läden, die Wohnungen und bricht schließlich mit einem Truck auf, um nach Spuren der Menschen suchen. Mit wachsender Spannung erzählt Thomas Glavinic davon, was Menschsein heißt, wenn es keine Menschen mehr gibt.

Verwirrend. Ich muss noch ein bisschen darüber nachdenken

— Jennifer081991
Jennifer081991

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    Die Arbeit der Nacht
    Jennifer081991

    Jennifer081991

    11. July 2017 um 17:19

    Ein spannendes Grundthema: Wer ist der Mensch, wenn niemand sonst außer ihm existiert? Was macht das mit ihm? Ich war begeistert, als ich die Kurzbeschreibung gelesen hatte und freute mich richtig auf diesen Roman in meinem Seminar. Der Roman liest sich schon mal sehr stimmungsvoll. Jonas wacht alleine auf und außer ihm scheint niemand mehr in Wien zu sein. Wohin sind alle verschwunden? Er durchsucht Wohnung, öffentliche Gebäude, Kirchen und findet keinen Hinweis. Bis auf die Abwesenheit von Menschen scheint alles normal - Strom und Wasser funktionieren, auch das Mobilnetz läuft noch, nur Internet gibt es nicht mehr. Er fragt sich, was passiert sein könnte und so langsam setzt ein schleichendes Unbehagen ein. Wenn da keiner ist, warum ist die Streichholzschachtel umgedreht? Hatte er die Tür beim letzten Hiersein geöffnet gelassen oder nicht doch geschlossen? Da hab ich mich tatsächlich ein bisschen gegruselt beim abendlichen Lesen (und ich grusel mich bei Büchern selten, schon eher bei Filmen). Ohne sich umzusehen, verließ er das Zimmer. Mit steifem Rücken stelzte er auf die Haustür zu. Er wollte schneller gehen, doch etwas hemmte ihn. Den sonderbaren Bildern im Flur schenkte er keine Beachtung. Er hängte den Autoschlüssel an den Haken. In diesem Augenblick wurde ihm bewußt, daß es ein Bild mehr war als beim letztenmal. Von außen schloß er die Tür zu. Wie an Drähten ging er über den schmalen Weg der Straße zu. Um nicht in der Welt hätte er noch einmal das Haus betreten. Die Arbeit der Nacht, Seite 245 Der Grusel baut sich langsam auf, aber er ist eindeutig da. Fast die komplette erste Hälfte des Buches hatte ich das Gefühl, dass da noch eine weitere Person ist. *Spoiler* Die Spannung wird ganz perfide aufgebaut - und das schon bevor mit der Figur des Schläfers alles noch verworrener wird. Über diese Figur haben wir im Seminar auch lange diskutiert.... *Spoilerende* Fazit Insgesamt fand ich die Grundidee des Buches sehr interessant. Das Buch war auch wirklich spannend zu lesen, ich hatte mir dennoch etwas anderes erhofft. Vielleicht konnte ich mich auch einfach nicht mit Jonas als Figur anfreunden, da dieser schon sehr wehleidig war manchmal. Auch lässt das Buch natürlich bewusst unbeantwortet, wohin eigentlich all die anderen Menschen verschwunden sind. Der Fokus lag eindeutig nicht auf der Frage, was eigentlich mit der Welt passiert, wenn die Menschheit verschwinden würde (dies hatte ich viel stärker erwartet).

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