Thomas Glavinic Die Arbeit der Nacht

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Inhaltsangabe zu „Die Arbeit der Nacht“ von Thomas Glavinic

Jonas erwacht. Es ist ein Morgen wie jeder andere. Kaffee zum Frühstück. Die Zeitung liegt nicht vor der Wohnungstür, wie letzten Monat schon einmal. Als im Radio, Fernsehen und Internet auch nur Rauschen kommt, beginnt die erste Irritation. Das Telefon bei seiner Freundin klingelt ins Leere. Jonas tritt auf die Straße. Jetzt ist keine Täuschung mehr möglich. Er ist allein. Kann ein Mensch leben, wenn die Menschen verschwunden sind? Ihre Welt und ihre Dinge sind geblieben: Straßen, Supermärkte, Bahnhöfe, alles ist leer. Jonas irrt durch Wien, durch die vertrauten Straßen, durch die Wohnungen, die ihm bekannt sind, doch nichts gibt ihm Antwort: Ist er der einzige Überlebende einer Katastrophe? Haben die Einwohner die Stadt verlassen und sind woanders? Und gibt es nicht doch Anzeichen für die Gegenwart anderer, oder bildet er sich das nur ein? Thomas Glavinic erzählt mit ständig wachsender Spannung von einem Menschen, der erfährt, was Menschsein heißt, als es keine Menschen mehr gibt, als die Erinnerungen an die eigene Vergangenheit das einzige Leben in einer toten Welt zu werden scheinen.

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  • Rezension zu "Die Arbeit der Nacht" von Thomas Glavinic

    Die Arbeit der Nacht

    Xirxe

    26. January 2012 um 13:05

    Morgens aufzustehen und festzustellen, dass man mutterseelenallein auf der Welt ist - gibt es etwas Furchtbareres? Jonas macht diese Erfahrung und setzt als Erstes alles daran, in irgendeiner Form zu irgendjemandem Kontakt herzustellen. Doch egal, was er auch versucht, es bleibt erfolglos: Telefon, Internet, Funkgeräte - nichts und niemand regt sich. Zu Beginn voller Tatendrang, dieses Unerklärliche zu deuten, entwickelt er nach und nach Verfolgungsängste. Ist da nicht doch jemand oder etwas, was vielleicht auch verantwortlich für all das ist? Und nun auch versucht, sich seiner zu bemächtigen? Er beginnt, seine Umgebung und zuletzt auch sich selbst zu überwachen, jedoch ohne Ergebnis. Doch die Furcht wird immer stärker... Es ist zwar beängstigend mitzuerleben, wie Jonas langsam aber sicher immer paranoidere Züge entwickelt, doch richtig überzeugend ist es nicht. Nur selten stellt er sich beispielsweise die Frage, wie er sein weiteres Überleben sichern will. Oder hat er daran kein Interesse? Statt dessen beschäftigt er sich weiter mit der Suche nach dem großen Unbekannten durch das Installieren von Überwachungskameras und stürzt sich zudem auf die Wiederherstellung der alten elterlichen Wohnung, die mittlerweile schon vor längerem von Fremden bezogen wurde. Zuflucht in einer vertrauten Vergangenheit? Einerseits ist die ganze Szenerie sehr realistisch dargestellt, andererseits sind die Handlungen des Protagonisten nur schwer nachvollziehbar. So hört man immer oberflächlicher zu (obwohl Heikko Deutschmann das Ganze gut wiedergibt) und fragt sich immer wieder nur: Wieso? Und ist nicht ganz unglücklich, als das Hörbuch zu Ende geht.

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