Thomas Gordon Familienkonferenz

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Inhaltsangabe zu „Familienkonferenz“ von Thomas Gordon

Verständnis statt Bestrafung – erfolgreiche Erziehung mit dem Gordon-Modell Positive Kommunikation und gewaltfreie Konfliktlösung sind die Basis von Thomas Gordons Erziehungsklassiker, der sich seit über 40 Jahren international millionenfach bewährt. Mit Hilfe von konkreten Fallbeispielen zu allen wesentlichen Erziehungsfragen deckt er die häufigsten Ursachen für Konflikte zwischen Eltern und Kindern auf und schafft Verständnis für einander. Egal ob Kleinkind oder Teenager, Gordons alltagstaugliche Tipps und Erziehungstechniken wie »aktives Zuhören«, »Ich-Botschaften« und »Konfliktlösung ohne Niederlage« bieten effektive Lösungswege und helfen, ein gesundes familiäres Umfeld für jedes Kind zu schaffen.

Gute Einführung zum Thema, viel Praxis, auch für Laien gut umsetzbar

— Nanni87
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  • Wege zu einer liebevolleren Eltern-Kind-Beziehung

    Familienkonferenz
    tulpenbaum

    tulpenbaum

    23. May 2013 um 22:58

    Obwohl mir dir "Familienkonferenz" schon lange als Klassiker bekannt war, habe ich nie reingeschaut, da ich dachte in ihr nur die Anleitung zur Lösung von Konflikten mit der Methode "Familiekonferenz" zu finden. Schade und weit gefehlt. Vermutlich hätte meiner Familie  die frühere Lektüre so manchen Konflikt erspart oder deutlich verkürzt. Auslöser, dass ich Familienkonferen doch in die Hand genommen habe, war die Empfehlung in so manch anderem Erziehungsratgeber (u.a. Jan-Uwe Rogge) und das geänderte Verhalten meiner Tochter (7). Ich merkte, wie sie mein "Schimpfen und Meckern" immer schlechter ertragen konnte und musste irgendwie eine Lösung finden.  Thomas Gordon vermittelt sehr eindringlich  ein Erziehungsmodell, das auf gegenseitiger Wertschätzung, Respekt und Achtung aufbaut. In seinen zahlreichen Elternkursen konnte Gordon immer wieder feststellen, wie durch postitive Kommunikation und gewaltfreie Konfliktlösung eine neue Vertrauensbasis und eine liebevollere Bindung zwischen Eltern und Kindern entstanden ist. Sehr ausführlich und anschaulich, mit kleinen Grafiken und vielen, vielen Beispielen aus seiner jahrelangen Praxis beschreibt Thomas Gordon die Grundlagen der gewaltfreien Konfliktlösung, dem "aktiven Zuhören", "Ich-Botschaften" oder der "niederlaglosen Konfliktlösung".  Als Schlagworte mit einem Hauch von Inhalten waren mir die oben genannten Grundlagen schon lange bekannt. Doch anwenden kann ich sie erst seit ich "Familienkonferenz" gelesen habe. Besonders das "aktive Zuhören" hilft meinen Töchtern (4 + 7) sehr. Thomas Gordon empfiehlt das aktive Zuhören für Konflikte, die das Kind besitzt, beispielweise bei Problemen in der Schule, im Kindergarten oder mit Freunden. Seit ich ihnen endlich einmal nur zuhöre, ohne Lösungen zu präsentieren, habe ich das Gefühl, dass sie mir ihre Sorgen offener mitteilen, diese gut bei mir aufgehoben fühlen und oft - wie von Gordon beschrieben - selbst, selbstbewusst eine Lösung für diese finden oder sie einfach aushalten können. Und mich hat Gordon mit dieser Methode von einer Menge Probleme befreit, für die ich mich zuvor sehr verantwortlich gefühlt habe.  Die niederlaglose Konfliktlösung habe ich vor einigen Wochen in unserer Familie eingeführt und ich bin froh, die Rolle der "autoritären" Mutter verlassen zu können, die bisher verpflichtet war, mit unterschiedlichsten,  oft auch verhassten Mitteln, wie Schimpfen,  das gewünschte Ziel zu erreichen. Unserer kleine Tochter fällt das Einhalten unserer Absprachen noch etwas schwer, sie beteiligt sich jedoch auch schon rege, wenn es darum geht die Hintergründe für eine Verhalten oder ein Problem aufzuklären. Jedoch ist unsere große Tochter sehr angetan von der niederlaglosen Konfliktlösung, sie versucht, unsere getroffenen Absprachen einzuhalten und ich beobachte, wie sie dieses Modell mittlerweile schon bei Problemen mit ihren Freunden ausprobiert. Seit ich Famileinkonferenz gelesen habe, ist unsere Eltern-Kind-Beziehung  liebevoller, enger und verständnisvoller geworden.  

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  • Rezension zu "Familienkonferenz" von Thomas Gordon

    Familienkonferenz
    sarahsbuecherwelt

    sarahsbuecherwelt

    28. July 2011 um 08:40

    Erziehungsratgeber gibt es in den unterschiedlichsten Formen und von zahlreichen Autoren. Welches ist nun das richtige Buch und welches ist anschaulich mit zahlreichen Tipps versehen? In meinen Augen verliert man in diesem Bereich schnell den Überblick. Trotzdem greifen zahlreiche Eltern immer wieder zu einer solchen Lektüre, wenn sie mit ihren Kindern überfordert sind. Auch Thomas Gordon hat seine Erfahrungen aus seiner Tätigkeit als Psychologe festgehalten und mit seinem Werk einen Bestseller hinterlassen, der auch nach über 30 Jahren noch immer gerne zu Rate gezogen wird. Als werdende Mutter und Stiefmutter eines 8jährigen Sohnes war ich natürlich neugierig, was mir dieser Psychologe für Tipps geben kann. In meinen Augen weiß man als Frau und Mutter instinktiv, wie man sich zu verhalten hat. Leider spielen manche Faktoren rein, die das richtige Verhalten erschweren. An vier Tagen habe ich diese locker, leichte Lektüre verschlungen. Zahlreiche praktische Beispiele, welche in kursiver Schrift hervorgehoben werden, sollen die trockenen Übungen und Empfehlungen veranschaulichen. So weiß der Leser stets genau, was der Autor wirklich sagen wollte und wird nicht mit seinen Vermutungen allein gelassen. Diesen Aufbau finde ich wirklich sehr gelungen. Am Ende des Buches muss ich allerdings gestehen, dass ich genauso schlau war wie vorher auch. Im Grunde nennt der Autor unterschiedliche Möglichkeiten, wie man mit aktiven Zuhören das Verhältnis zu seinem Nachwuchs, egal welche Altersstufe, verbessern kann. Zwar gibt er viele Anregungen und Tipps, wie man dies umsetzen kann und zeigt auf, wie es in manchen Situationen trotz zuhören einfach falsch ist zu reagieren, aber ich konnte im Grunde keine neuen Ansätze erkennen. Zuhören, gemeinsame Lösungen finden und vieles mehr, sind zwar die richtigen Ansätze für eine gute Beziehung zwischen Eltern und Kindern, aber aus Erfahrung kann ich sagen, dass man als Elternteil noch so an diesen Varianten festhalten kann, wenn das Kind nicht will, dann bringen auch diese Tipps nichts. Im Grunde gibt es nichts, was man nicht schon weiß. Lediglich die guten Beispiele, die wirklich alltagstauglich sind und den Leser immer wieder an eigene Situationen denken lassen, finde ich wirklich hervorragend. Hier kann man vergleichen, wie man selbst reagiert hätte und erkennen, ob es so korrekt oder falsch war. Auch kleine Tabelle und Abbildungen sollen den Leser Kreisläufe und ähnliches vor Augen führen. Ganz zum Schluss wird für alle Leser noch ein Kurs angeboten, um seine gewonnenen Erkenntnisse zu vertiefen und zu erproben. Dies ist eine nette Idee und wurde in den 70/80er Jahren auch gerne genutzt. Ob es diese Kurse noch gibt, kann ich allerdings nicht sagen, da ich diesbezüglich keine Informationen gefunden habe. Meines Erachtens reicht das Buch vollkommen, um die Thematik zu begreifen. Im Großen und Ganzen konnte ich persönlich nichts Neues lernen. Es ist eine anschauliche Auffrischung und wird sicherlich den einen oder anderen Elternteil sicherlich helfen. Wer sich aber auf die eine oder andere Art schon einmal mit dem Punkt gute Erziehungsmethoden befasst hat, wird dem Buch nichts abgewinnen können. Für Einsteiger absolut empfehlenswert, wegen der ganzen Beispiele und guten Tipps. Für Fachleute heißt es jedoch Finger weg. ===Bewertung=== Vom „aktiven Zuhören“ bis zu den „gemeinsamen Lösungen“ bekommen Eltern zahlreiche Tipps und Beispiele, wie man sich in bestimmen Situationen richtig und falsch verhält. So können Konflikte ggf. schon im Keim erstickt werden. Da ich nichts Neues verwerten konnte, gibt es von mir nur drei Sterne.

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