Thomas Grüter Magisches Denken

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Inhaltsangabe zu „Magisches Denken“ von Thomas Grüter

Wenn die Logik keine Chance hat: Auf der Spur des magischen Denkens Magie regiert die Welt, die Vernunft hat das Nachsehen. Auch zweihundert Jahre nach der Aufklärung ist magisches Denken überall verbreitet. So glauben mehr als zwei Drittel der Deutschen an gute und böse Vorzeichen. Kein Wunder: Für unser Gehirn sind magische Vorgänge ebenso plausibel wie solche, die mit den Mitteln der Wissenschaft in der Natur zu beobachten sind. Nicht nur Wunderheiler und Esoteriker bedienen sich des Glaubens an Magie, auch Religion und Magie sind eng verknüpft, und selbst Medizin und Wissenschaft sind nicht frei von magischem Denken. Woher das magische Denken kommt, welche Auswirkungen es hat und warum es sich so hartnäckig hält, zeigt Thomas Grüter kritisch und anschaulich anhand vieler Beispiele.

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  • Rezension zu "Magisches Denken" von Thomas Grüter

    Magisches Denken
    Solifera

    Solifera

    31. March 2010 um 20:34

    Magisches Denken!? Keine Ahnung was das ist? Dieses Buch klärt auf. In 10 Kapiteln, die wiederum in kleinere Unterkapitel unterteilt sind, gibt Thomas Grüter Antwort auf die Frage, wie magisches Denken entsteht und wie es uns beeinflusst. Dabei geht er mit dem vielleicht nicht fachlich vorgebildeten Leser behutsam vor. Alle seine Thesen belegt der Autor mit Beispielen, die man wirklich versteht. Dabei kommt man immer wieder ins Schmunzeln, denn von manchen Begebenheiten und Fakten hätte man nicht erwartet, dass sie mit Magischem Denken zu tun haben. Es ist überall in allen Lebensbereichen zu finden, selbst in Medizin und Wissenschaft, wo eigentlich die Ratio die Oberhand über dem Übernatürlichen haben sollte; z.B. die Homöopathie ist auch eine Art von magischem Denken. „Magisches Denken“ ist bei Weitem kein leicht lesbares Buch, es erhebt einen gewissen Anspruch an seinen Leser. Schließlich ist es ja keine leicht verdauliche Belletristik, sondern bewegt sich eher auf der Ebene eines Sach-/Fachbuches. Die Sprache ist dennoch flüssig und man kann viele Abschnitte gut und locker durchlesen. Manchmal aber muss man noch mal zurückblättern, noch mal lesen und sich erst einige Dinge durch den Kopf gehen lassen, bis man sie vollkommen versteht. Dass der Autor Medizin studiert hat, merkt man nur zu oft. Wenn man da als Leser nicht ein bestimmtes Maß an naturwissenschaftlichem Grundverständnis hat, blickt man einfach nicht mehr durch. Das Buch bleibt sehr sachlich, ist kritisch, aber trotzdem auch sehr anschaulich durch die vielen Beispiele. Ebenfalls scheint es wissenschaftlich, soweit möglich, sehr fundiert zu sein, was auch anhand des sehr ausführlichen Anhangs, in dem der Autor alle seine Quellen angibt, deutlich wird. Ich finde für einen Laien ist es zu kompliziert, aber für Menschen, die ein Interesse am Übersinnlichen und Magischen haben und wissen möchten, ob sie nicht vielleicht auch von magischem Denken geprägt oder gar beeinflusst sind, ist es super geeignet.

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