Thomas Gsella Achtung, Achtung, hier spricht der Weihnachtsmann!

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Inhaltsangabe zu „Achtung, Achtung, hier spricht der Weihnachtsmann!“ von Thomas Gsella

Geschenke vom letzten Jahr aufdrücken? Alle Jahre wieder nähert sich das frohe Weihnachtsfest, und alle Jahre wieder stellen wir uns den Grundfragen des Lebens: Wo kommen wir her? Wo gehen wir nach der Bescherung hin? Wem können wir die blöden Geschenke vom letzten Jahr aufdrücken? Brauchen unsere Kinder denn unbedingt noch einen Tannenbaum? Was schenkte sich die Menschheit eigentlich vor Christus zu Weihnachten? Und was tun wir, wenn der Erlöser bei uns duschen möchte? Diese und noch viele andere Fragen beantwortet der Satiriker und Humorist Thomas Gsella. So zitiert er aus rotzfrechen Antwortbriefen, die das liebe Christkind aus den lieben »Himmelspostämtern« an traurige Kinder schreibt, lauscht einem recht lauten Gespräch zwischen Josef, Maria und dem pubertierenden Gottessohn, zeigt ein echtes Weihnachtswunder im Kohleflöz und erklärt, warum Jesus seinen Geburtstag ausgerechnet auf den Heiligen Abend gelegt hat. Und dass - wie die Beatles - auch die Heiligen Drei Könige mal mehr waren: Hätten Sie's gewusst?

War für mich kein Lesevergnügen - der Stil von Thomas Gsella liegt mir gar nicht.

— OmaInge
OmaInge

Das Sammelsurium an unterschiedlichsten Texten hat zwar nicht immer meinen Geschmack getroffen, insgesamt ist es aber wirklich lesenswert.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Für Freunde der gepflegten Satire ist Gsellas Sammelsurium zum Weihnachtsfest durchaus eine nette Lesefreude.

— Iudas
Iudas

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  • Thomas Gsellas Stil liegt mir nicht - schade!

    Achtung, Achtung, hier spricht der Weihnachtsmann!
    OmaInge

    OmaInge

    12. November 2016 um 14:27

    Mein Leseeindruck: Dieses Buch trifft so gar nicht meinen Geschmack. Mir liegt die Art und der Schriftstil von Thomas Gsella überhaupt nicht.  Ich wollte das Buch in einem Rutsch durchlesen aber nach 20 Seiten musste ich eine Pause einlegen. Es war für mich kein Lesevergnügen sondern eher eine Qual.  Das liegt nicht am Autor wie mir viele positive Rezensionen zeigen, sondern an meinem Geschmack. Eigentlich mag ich Satire aber eben nicht die von Thomas Gsella. Ich kann dem Buch nicht mehr wie zwei "Sterne" geben - eben weil es meinen Lesegeschmack nicht getroffen hat.

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  • Für Weihnachtsskeptiker

    Achtung, Achtung, hier spricht der Weihnachtsmann!
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    07. December 2014 um 16:08

    Ach ja, die Weihnachtszeit. Immer der gleiche Stress. Geschenke kaufen, Gans essen, Famillie aushalten... Und, vor allem, die Interessen des Einzelhandels wahren. "Ja, liegt allein im Reibach denn der ganze Sinn von Weihnachdenn?" Weihnachtszeit, Zeit für Große Freude, Große Versuchung, Große Zweifel, Große Worte und ein Großes Finale. Das sind, ergänzt durch einen Kleinen Ausblick, die Kapitel dieses Buches für all jene, die Weihnachten eher als Belastung, denn als Bereicherung sehen. Etwas andere Adventsgedichte und Geschenketipps, Dialoge zwischen Jesus im Teenageralter und seinen Eltern, heutige Weihnachtsengel und weitere satirische Texte sorgen für die Bestärkung der Meinung, dass die Weihnachtszeit alles andere als besinnlich ist.

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  • Rezension zu Achtung, Achtung, hier spricht der Weihnachtsmann! von Thomas Gsella

    Achtung, Achtung, hier spricht der Weihnachtsmann!
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. November 2014 um 18:26

    Mehr Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: Anima Libri - Buchseele In “Achtung, Achtung, hier spricht der Weihnachtsmann!” hat SatirikerThomas Gsella eine Sammlung verschiedenster Texte zusammengestellt, die den Leser in mehr oder minder weihnachtliche Stimmung versetzen. Neben Gedichten, Erzählungen und einigen anderen interessanten Texten, ist das Buch mit einigen Illustrationen versehen, die Gsellas Texte hervorragend ergänzen. In sechs Kapiteln (Große Freude, Große Versuchung, Große Zweifel, Große Worte, Großes Finale und Kleiner Ausblick), die aufgeteilt sind in den 1. bis 4. Advent, Weihnachten und einen Ausblick aufs nächste Jahr, erzählt der Autor mit viel Witz und Humor und ordentlich Sarkasmus und Ironie von der Geschichte Weihnachtens und vom Zauber der Weihnachtszeit, aber auch von der Kommerzialisierung des Fests. Alles in allem fand ich Thomas Gsellas “Achtung, Achtung, hier spricht der Weihnachtsmann!” höchst amüsant, das Sammelsurium an unterschiedlichsten Texten hat zwar nicht immer meinen Geschmack getroffen, insgesamt ist es aber mal eine humorvolle und vielfältige Abwechslung, wenn es um Lesespaß für die Vorweihnachtszeit geht.

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  • Alle Jahre wieder...

    Achtung, Achtung, hier spricht der Weihnachtsmann!
    Iudas

    Iudas

    02. November 2014 um 15:04

    Wenn zum Vierten Advent dann nicht das Christkind vor der Tür steht, um die Kerzen auszublasen, sondern ein bewaffneter bärtiger Mann mit rotem Mäntelchen, und sich als Weihnachtsmann ausgibt, dann steckt da wahrscheinlich Thomas Gsella dahinter. Der ehemalige Chefredakteur des bekannten Satire-Magazins Titanic hat nun, in Hinblick auf die wenigen verbleibenden Wochen bis zur besinnlichen Zeit, ein kleines Weihnachts-Brevier mit dem Titel »Achtung, Achtung, hier spricht der Weihnachtsmann« (carl’s books) herausgebracht. Darin versammelt sind Gedichte, kleine Anekdoten und Geschichtchen und die eine oder andere Illustration. Wer jetzt aber an die altbekannten Bücher zu Weihnachten denkt, die beschauliche, erquickende Lieder oder herzerweichende Märchen zwischen ihren Buchdeckeln versammeln, wird hier schnell erkennen, daß Gsella seinem Ruf als Satiriker mal wieder gerecht wird. Mit geschultem Auge nimmt er unsere Welt, wie sie auch zur Vorweihnachtszeit brummt und summt, genau unter die Lupe und erzählt amüsante Anekdoten wie aus dem Leben. In sechs Kapiteln, aufgeschlüsselt für die Adventszeit, Weihnachten und den großen Ausblick auf’s neue Jahr analysiert Gsella mit scharfer Zunge politische und kulturelle Geschehnisse aus diesem turbulenten Jahr und stellt sie in einem amüsanten, oft schreiend komischen Kontrast zur altbekannten Weihnachtsgeschichte. So werden im Weihnachtsgeschenkecheck verschiedene kleine oder große bekannte Sachen getestet. Wie wäre es beispielsweise mit einer der todchicen, hypermodernen und völlig unauffälligen Google Glasses, die einen Geschenkwunsch schneller bestellen, als der Träger den Wunsch überhaupt durch seine Gehirnwindungen schicken konnte? Oder vielleicht ein Bild eines renommierten Malers, sofern man sich auf der Vernissage nicht die Kante gibt und den Künstler im Suff beleidigt – dann gibt’s kein Bild zu Weihnachten. Aber Gsella deckt auch die Schattenseiten der lieblichen Zeit auf: Oder warum schicken die zahlreichen Christkinder in 31137 Himmelsthür, 49681 Nikolausdorf und 51777 Engelskirchen an hilfesuchende, gutgläubige Kinderlein, die ihren oft bescheidenen Wunschzettel mit besten Absichten ans Christkind schreiben, unpersönliche Vordrucke? Und einen Christkindelmarktführer, der mit Platitüden über Deutschlands angeblich schönste Weihnachtsmärkte nur so um sich wirft, braucht wohl auch keiner. Außer er will statistisch ermitteln, in welcher Häufigkeit rhetorische Floskeln wie »angenehme Atmosphäre« oder »leuchtende Kinderaugen« auftauchen und wie sie miteinander verknüpft werden, damit der sprachliche Einheitsbrei spannend bleibt.   Dieses Buch ist ein amüsantes Werk, das einen immer wieder sich vor Lachen kugeln läßt. Zahlreiche Schwarz-Weiß-Illustration runden die Erzählungen perfekt ab. Besonders die bunten Mischung aus Gedichten, Essays und satirischen Erzählungen sorgen für ein unterhaltsames, wenngleich kurzweiliges Lesevergnügen. Es sind oft Text von hoher politischer Aktualität und die machen »Achtung, Achtung, hier spricht der Weihnachtsmann« zu einem aktuellen Buch, das zum Jahresende noch mal einen satirischen Rückblick auf 2014 werfen will und kritisch das Weihnachtsfest analysiert, um auch dem Leser mehr als einmal den moralischen Spiegel vorzuhalten.   Für Freunde der gepflegten Satire ist Gsellas Sammelsurium (einige der Texte erschienen, oft in leicht veränderter Form schon in der Titanic) zum Weihnachtsfest durchaus eine nette Lesefreude und ein schönes Geschenk zum Nikolaus (auch wenn das Buch wahrscheinlich nur in ganz große Stiefel paßt), es ist kurzweilig, läßt sich leicht, flüssig und mit Genuß lesen.   Ich danke carl’s books (Randomhouse) für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

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