Thomas Härry Sterne leuchten nachts: Gott im Leiden lieben lernen

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Inhaltsangabe zu „Sterne leuchten nachts: Gott im Leiden lieben lernen“ von Thomas Härry

Gutes, kleines Buch - auch als Geschenk geeignet - über das Leiden und Gottes Wirken darin!

— Gluehsternchen
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  • Trotz Leid näher zu Gott kommen

    Sterne leuchten nachts: Gott im Leiden lieben lernen

    Curin

    25. November 2016 um 19:50

    Immer wieder wird man im Leben mit dem Thema Leid konfrontiert. Dabei kann man meistens nicht verstehen, warum Gott scheinbar tatenlos zusieht und nicht eingreift. Thomas Härry hat sich in diesem Buch mit der Leidfrage beschäftigt und versucht, dem Leser Wege aufzuzeigen, wie man trotz allem an Gott festhalten und eine noch lebendigere Beziehung zu ihm bekommen kann. Obwohl ich schon einige Bücher zum Thema Leid gelesen habe, konnte ich hier noch viele neue und sehr hilfreiche Gedanken für mich entnehmen.Thomas Härry geht intensiv auf die Problematik ein, dass Gott manchmal eingreift und in anderen Fällen scheinbar trotz vieler Gebete Schlimmes zulässt. Er betont, wie wir dabei stets nach Erklärungen suchen, die für uns das Unbegreifliche begreiflicher und fassbarer machen sollen, aber die uns letztendlich doch nicht weiterbringen. Deshalb zeigt er, dass wir im Leid nur Trost und Ermutigung finden, wenn wir Gott versuchen zu erkennen, also eine echte und tiefe Beziehung zu ihm aufbauen, welche uns auch durch schwere Zeiten trägt. Thomas Härry schreibt sehr einfühlsam und gut verständlich. Er erzählt auch Beispiele von Menschen, die Schicksalsschläge hinter sich haben und beschreibt, wie diese trotz Leid im Glauben wachsen konnten und an Gott festgehalten haben. Auch gibt er in einem Kapitel hilfreiche Hinweise für Leute, die mit Betroffenen zu tun haben, aber nicht so recht wissen, was man tun kann und was man lieber lassen sollte. Mir persönlich hat dieses Buch viel gebracht und mir in vielen Dingen eine neue Perspektive vermittelt. Anstatt immer nur nach dem ,,Warum" zu fragen, kann man Gott im Leid begegnen und so trotz allem bei ihm geborgen sein. Gerne empfehle ich dieses Buch weiter.

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  • Wenn es nur so einfach wäre...

    Sterne leuchten nachts: Gott im Leiden lieben lernen

    Gluehsternchen

    26. August 2016 um 23:58

    ...Gottes Wege zu verstehen. Das wünsche ich mir so oft. Zu wissen, welchen Sinn so vieles macht.... Was ist Gottes Plan für mich? Mein Leben? Warum "leide" ich? Auf die Position welchen "Sinn" das Leiden vielleicht für uns haben kann, geht der Autor in diesem hübsch gestalteten Buch ein.Inhalt:Auf 125 Seiten sehen wir uns verschiedenen Positionen des Leidens oder der Funktionen des Leidens gegenüber. Thomas Härry betrachtet unterschiedliche Seiten, wie z.b. Was, wenn Gott NICHT eingreift oder was wir am Ende aus dem Leiden rausziehen können... was ist unser Gewinn? Meine Meinung:Das Thema beschäftigt mich persönlich schon recht lange, auch durch eine eigene Leidenszeit, gesundheitlich immer wieder angegriffen. Da stellt man sich mehr als einmal die Frage nach dem Leid und warum es nicht vorbei geht oder warum man nicht anders damit umgehen kann. Das Buch beleuchtet sehr gut diese guten Momente, in denen Gebet hilft, wo man aufgefangen wird, aber auch den Moment, wo Beten einfach nicht hilft und man Gott nicht begreift. Denn auch das kann sein - aber wir dürfen klagen und zu Gott kommen mit unserer Klage! In einer inhaltlichen Steigerung kommen wir Schritt für Schritt dahin, was unser Leiden ist und was es uns vielleicht auch sagen will, wie es uns verändern will und kann!Das wir letztendlich nicht begreifen werden, was Gott vorhat, manchmal vielleicht erahnen können, welches sein Ziel ist, aber wissen dürfen wir es nicht. Wir können es nur annehmen und mittragen! Und durch diese Erkennis können wir auch im Leid wachsen und uns verändern lassen.Mich hat eine sehr heftige Leidenszeit sehr demütig werden lassen, ich kann nun wieder vieles mehr wertschätzen und ja, ich fühle mich verändert, auch wenn ich auf dieses Erlebnis gern verzichtet hätte. Vielleicht war es aber nötig, um Augenöffner zu sein!In seinem kleinen Buch gibt Thomas Härry immer wieder kleine persönliche Geschichten von anderen Menschen zum Beispiel, die dann einen sehr gut nachvollziehen lassen, was er uns in dem Moment sagen will. Sehr gut gefallen haben mir die Gebetsvorschläge am Ende und die Geschichten im Anhang! Die "Holland- Geschichte" kannte ich schon und finde sie sehr gut :)Insgesamt finde ich das Buch einen guten Impuls immer wieder hinein zu schauen in das eigene Leiden und nachzuspüren, ob es das wert ist, sich "gehen" zu lassen oder ob man nicht doch dann wieder dahin geht damit, wo es hingehört, nämlich zu Gott.Für mich ein Buch das man auch gut mal weiterschenken kann, wenn es einem lieben Menschen schlecht geht! Es hat ein kleines Lesebändchen und ist gut und verständlich geschrieben.LG Gluehsternchen

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  • Gott im Leiden erkennen

    Sterne leuchten nachts: Gott im Leiden lieben lernen

    Traeumerin109

    06. July 2016 um 19:02

    In diesem kleinen Büchlein geht der Autor einigen Fragen nach, die wohl die meisten von uns kennen. Wieso lässt Gott so viel Leid zu? Er könnte doch einfach eingreifen, oder? Eine Antwort darauf zu finden, ist überhaupt nicht einfach, viele suchen ihr ganzes Leben lang danach. Da hilft nur, mitten im scheinbar sinnlosen Leid Gott trotzdem vertrauen. Die Begegnung mit ihm zulassen und vielleicht erleben, wie in all dem Schmerz etwas Gutes entstehen kann. Eine sehr einfühlsame und lehrreiche Reise mitten in unserem Leiden, raus aus der Verbitterung und der Enttäuschung, hin zu einer echten Beziehung mit Gott. Wie Thomas Härry an die allzeit präsente Frage nach Gott in all dem Leid herangegangen ist, finde ich gut. Es beginnt mit der Feststellung einer scheinbar ganz simplen Tatsache, die aber in ihrer Tragweite zu Unverständnis und Vertrauensverlust führen kann: Manchmal greift Gott ein, und manchmal nicht, auch wenn wir noch so viel und vertrauensvoll beten. Wenn er eingreift, ist alles gut, aber wenn nicht, geht für uns eine Welt unter. Wie kann Gott, wenn er uns doch angeblich liebt, so etwas zulassen, in unserem Leben? Wir wollen das verstehen, wir erwarten eine Erklärung. Leider gibt es einfach nichts, was das erklären könnte. Da bleibt nur, mit dem Unerklärlichen umzugehen lernen. Ich kenne auch einige Menschen, die schon viel Leid erlebt haben. Alle reagieren anders darauf. Die Reaktionen, die ich jedoch am meisten bewundere, sind nicht diejenigen, die alles und jeden verfluchen, sondern die, die ihre Kraft dafür aufwenden, weiterzugehen. Irgendwann kommen wir alle in eine Situation, in denen eine uns sehr nahestehende Person unsere Hilfe braucht. Sprüche wie „Das wird schon wieder“ helfen bekanntlich relativ wenig, wenn man gerade am Boden liegt. Doch was können wir tun, um den anderen nicht im Stich zu lassen? Auch darauf finden sich hier vielleicht Antworten. Zu guter letzt geht es darum, was im Leid alles entstehen kann. Dabei ist es ganz wichtig zu unterscheiden, dass dieses Gute, was entsteht, nicht DANK des Leidens entsteht, sondern TROTZ des Leidens. Ein kleiner, aber feiner Unterschied. Ich habe dieses kleine Buch gerne gelesen und hoffentlich auch etwas daraus mitgenommen.

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  • Leserunde zu "Warum?" von Philip Yancey

    Warum?

    Arwen10

    Zu einem Thema, das uns immer wieder beschäftigt , die Frage nach dem "Warum ?", dazu gibt es eine Neuerscheinung im SCM Verlag. Ich danke dem Verlag für die Unterstützung der Leserunde. Warum ? von Philip Yancey Zum Inhalt:   Bestsellerautor Philip Yancey geht in seinem neuen Buch „Warum?“ der Frage nach dem Leid dieser Welt nach.   Warum leben wir in einer Welt mit so viel Leid? Was ist der Sinn? Und wo ist Gott, wenn wir leiden? Die Menschen sehnen sich doch so sehr nach Antworten auf diese Fragen. Dazu sagt Yancey: „Ich bin mir bewusst, dass kein Buch das Problem des Leids 'lösen' kann. Doch wenn Christen eine gute Nachricht zu verbreiten haben, eine Botschaft der Hoffnung oder des Trostes für eine verletzte Welt, dann muss sie hier ansetzen.“In seinem  Buch „Warum?" greift Philip Yancey immer wieder spezielle Ereignisse auf, wie beispielsweise den Amoklauf an der Sandy Hook Elementary School, den Anschlag auf den Boston-Marathon, die Naturkatastrophe 2011 in Japan und den Balkankrieg in den 1990er-Jahren. Der Autor hat die Schauplätze solcher Tragödien selbst besucht. Er berichtet was er dort entdeckt hat und stellt biblische Bezüge her. Er fordert dazu auf, das Leid auf keinen Fall als Strafe zu verstehen. Vielmehr sollen wir Christen den leidenden Menschen echte und praktische Unterstützung anbieten. Und wir dürfen nie vergessen, Gott, der selbst gelitten hat, ist unser Leid nicht egal. Zur Leseprobe: http://www.scm-brockhaus.de/fileadmin/mediafiles/scm_shopproduct/PDF/226644000_Leseprobe.pdf Infos zum Autor Philip Yancey war lange Jahre als Herausgeber der Zeitschriften Christianity Today und Campus Life tätig. Er ist Autor zahlreicher Bücher, für die er zum Teil in den USA auch ausgezeichnet wurde, und lebt in Evergreen (Colorado). www.philipyancey.com Falls ihr eines der 3 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 28. Juni 2016, 24 Uhr hier im Thread mit der Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !! Bitte beachtet, dass wir Gewinne  nur einmal pro Haushalt vergeben.

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  • Gott lieben auch wenn wir ihn nicht verstehen

    Sterne leuchten nachts: Gott im Leiden lieben lernen

    heaven4u

    24. June 2016 um 15:41

    „Wo wir Gott erkennen, können wir mit ihm unseren Weg weitergehen, auch wenn vieles ungewiss ist.“ (S. 43) Warum lässt Gott leid zu? Warum müssen einige leiden und andere leben auf der Sonnenseite? Diese Frage hat schon sehr viele Autoren beschäftigt, es gibt einige Bücher zum Thema. Auch in diesem Buch kann die Frage nicht abschließend geklärt werden. Aber Thomas Härry geht anders an das Thema heran – wie können wir Gott im Leid lieben lernen, auch wenn wir nicht verstehen, warum wir leiden müssen. Das vorliegende Buch ist eine Erweiterung eines Artikels, welcher in der Zeitschrift Aufatmen erschienen ist. Natürlich kann der Autor bei 120 Seiten nicht so tief ins Thema einsteigen, dennoch hat mich dieses Buch überrascht und ermutigt am Glauben festzuhalten, egal welche Täler man durchwandert. In 6 Kapiteln geht Thomas Härry darauf ein, warum wir Menschen immer alles analysieren und auswerten müssen, wie Leid uns formt und neue Sichtweisen gibt, wie wir Gott erkennen statt verstehen und wie wir Betroffenen helfen können, das Leiden zu ertragen. Letzteres fand ich wirklich sehr hilfreich. Was kann man nicht alles falsch machen, wenn Menschen leiden, mit abgedroschenen Phrasen und lieb gemeinten Hilfsangeboten, die aber gar nicht nötig sind oder zu aufdringlich. Dabei schreibt er nicht hochtheologisch, sondern gut lesbar und nachvollziehbar. Da der Umfang des Buches nicht sehr groß ist, will ich auf den Inhalt nicht weiter eingehen. Dennoch kann ich dieses Buch jedem ans Herz legen, der Leid erfahren hat und Gott nicht versteht oder im Umfeld jemand hat, der Leid aushalten muss um ihm zu helfen.

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