Thomas Hürlimann Das Gartenhaus

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Inhaltsangabe zu „Das Gartenhaus“ von Thomas Hürlimann

Eine Geschichte um Liebe, Alter und Vergänglichkeit

Nach dem Tod des einzigen Sohnes beginnt ein stummer Kampf zwischen den Eltern. Der Vater hat sich einen Rosenstock für das Grab des Sohnes gewünscht, seine Frau läßt einen großen Granitfelsen setzen. Fortan begleitet er sie widerwillig auf den täglichen Gängen zum Friedhof. Als er hinter dem Grabstein eines Tages eine halbverhungerte Katze erblickt, sorgt er fortan für ihre Verpflegung. Eigensinnig verteidigt er vor seiner Frau sein Geheimnis mit immer neuen Ausreden. Als seine 'Schande' eines Tages offenbar wird, gibt er die Friedhofsgänge auf, und von da an treffen sich die Eheleute im Gartenhaus, um ihren Erinnerungen an den Sohn nachzuhängen. Ein kleines Meisterwerk, so die einhellige Meinung der Kritik.

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    Das Gartenhaus

    dominona

    17. October 2014 um 09:58

    Kurze Erzählung über Marotten älterer Menschen, Umgang mit Verlusten, Generationenkonflikte und damit verbunden: Eheprobleme. Zu viel Stoff für so ein paar Seiten und deshalb am Ende auch nicht befriedigend, so als hätte man ein Abstract zu einem Buch gelesen und nicht das komplette Werk. Positiv ist jedoch die Schreibweise zu vermerken, es fällt nicht schwer ihm zu folgen.

  • Rezension zu "Das Gartenhaus" von Thomas Hürlimann

    Das Gartenhaus

    variety

    20. January 2008 um 18:19

    Natürlich kann das zusammen hängen mit dem ewigen Thema Militär, das mich auf Dauer schlicht gelangweilt hat. So erwähnt er viele Begriffe aus dem Armee-Jargon, damit es wohl echter tönt, wenn der "Oberst" spricht oder denkt. Ausserdem ging mir das Geschwätz des Oberst-ausser-Dienst auf die Nerven («... und ist die Rasur nicht perfekt, ein zweiter Blick auf die Fingernägel, eventuell auf die Zähne, dann weiss er Bescheid, auf Anhieb, der Gewehrlauf, sagt er, lässt zu wünschen übrig.»). Die Personen sind für mich trotzdem flach geraten und zu wenig herausgearbeitet. Die Geschichte mit den Grabbesuchen ist zu wenig packend. Der Schluss ist völlig unbefriedigend und enttäuschend. Positiv erwähnen möchte ich den Vergleich zwischen dem Oberkommandierenden des Vietcong (Giap) und dem Obersten (Tierfütterung) sowie teilweise die sprachlichen Finessen (zu den Themen Ahnung und Verhängnis). Allerdings sind diese Überlegungen teilweise zu akademisch geraten. Ein Buch also, das sich schnell liest, aber auch schnell in Vergessenheit geraten wird!

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